Background Image
Foto: Iwan Bunin 1907, The Estate of Iwan Bunin, Leeds

Iwan Bunin
Leichter Atem




  • Erzählungen 1916-1919
    Aus dem Russischen von Dorothea Trottenberg
    Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Thomas Grob
    Neu- und Erstübersetzungen
    Etwa 260 Seiten. Leinen. Leseband

    Ca. € [D] 25.00 / € [A] 25.70 / SFr. 34.00 (UVP)

    ISBN 9783038200734

    Als eBook erhältlich!
    eBook ISBN 9783038209737
    Ca. € 18.99

  • Erscheint am 15. April 2020

  • Inhalt
    Inhalt

    »Leichter Atem« ist eine der schönsten Erzählungen Bunins. In der Geschichte der aparten, mutwilligen Gymnasiastin Olja, die von einem Freund ihres Vaters verführt wird, stehen Beschwingtheit und Melancholie dicht nebeneinander. Von einer fatalen Affäre erzählt auch »Der Sohn«: Madame Mareau, die Ehefrau eines Kolonialbeam ten in Algerien, gibt aus Ennui und Koketterie den Avancen eines jungen Verehrers nach.
    Die achtzehn Erzählungen dieses Bandes, von denen acht erstmals auf Deutsch vorliegen, sind die letzten, die Iwan Bunin vor seiner Emigration 1920 schrieb. Sie entstanden in politisch bewegten Zeiten und insbesondere der Erste Welt- krieg steht wie ein Schatten hinter den Geschehnissen.

  • Biogramm
    Iwan Bunin

    geboren 1870 in Woronesch, emigrierte 1920 nach Paris. Am 10. Dezember 1933 erhielt er als erster russischer Schriftsteller den Nobelpreis für Literatur. Er starb am 8. November 1953 im französischen Exil. In deutscher Übersetzung erschienen Ein unbekannter Freund (2003), sein Revolutionstagebuch Verfluchte Tage (2005 sowie 2017 in einer Sonderausgabe) und seine literarischen Reisebilder in dem Band Der Sonnentempel (2008) sowie die frühen Erzählungen in Am Ursprung der Tage (2010), Das Dorf. Suchodol (2011), Gespräch in der Nacht (2013), Vera (2014), Frühling (2016) und Ein Herr aus San Francisco (2017). 

    Weitere Werke sind in Vorbereitung.

    Leben und Werk Iwan Bunins. Eine Zeittafel (PDF, 142 KB)

    Iwan Bunin bedankt sich für seinen Nobelpreis >




    Dorothea Trottenberg

    studierte Slavistik in Köln und Leningrad, arbeitet als Bibliothekarin an der Universitätsbibliothek Basel und als freie Übersetzerin klassischer und zeitgenössischer russischer Literatur, u. a. von Boris Akunin, Michail Bulgakov, Iwan Bunin, Nikolaj Gogol, Vladimir Sorokin und Maria Rybakova.

    Im Jahr 2003 erhielt sie eine Anerkennungsgabe der Literaturkommission der Stadt Zürich. Für ihre Übertragung des Romans Der himmelblaue Speck von Vladimir Sorokin (DuMont Verlag, 2000) wurde sie 2007 mit dem Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis ausgezeichnet, 2012 erhielt sie den Paul-Celan-Preis.

    Im Dörlemann Verlag sind in ihrer Übersetzung erschienen: Lev Tolstojs Roman Familienglück, die Novellenbände von Ivan Turgenev Klara Milic und Faust und Sigismund Krzyzanowski Der Club der Buchstabenmörder sowie folgende Werke von Iwan Bunin:

    - Verfluchte Tage. Revolutionstagebuch (auch als Sonderausgabe erhältlich)
    - Der Sonnentempel. Literarische Reisebilder
    - Am Ursprung der Tage
    . Frühe Erzählungen 1890-1909
    - Das Dorf Suchodol. Erzählungen
    - Gespräch in der Nacht
    . Erzählungen 1911
    - Vera.
    Erzählungen 1912
    - Frühling.
    Erzählungen 1913
    - Ein Herr aus San Francisco
    . Erzählungen 1914/1915



  • Bücher