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Foto: © Tom Sandberg


Dag Solstad
T. Singer


  • »Norwegens Größter«
    Iris Radisch, Die Zeit


  • Roman
    Aus dem Norwegischen von Ina Kronenberger
    Deutsche Erstübersetzung
    Originaltitel: T. Singer
    288 Seiten. Gebunden. Leseband
    2. Auflage

    € [D] 22.00 / € [A] 22.60 / SFr. 30.00 (UVP)

    ISBN 9783038200659

    Als eBook erhältlich!
    eBook ISBN 9783038209652
    € 18.99

  • Soeben erschienen

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  • Inhalt
    Inhalt

    Lydia Davis lernt Norwegisch, um ihn im Original zu lesen, Haruki Murakami ist ein begeisterter Leser und Peter Handke hat u.a. seinem Roman Scham und Würde einen Essay gewidmet. Die Rede ist vom norwegischen Autor Dag Solstad, dessen Romane in seinem Heimatland Kultstatus haben.

    Singer ist vierunddreißig und hat gerade die Ausbildung zum Bibliothekar abgeschlossen, als er mit dem Zug in der Kleinstadt Notodden ankommt, um ein neues Leben zu beginnen. Er verliebt sich in Merete, eine Töpferin, und zieht mit ihr und ihrer kleinen Tochter zusammen. Im Lauf der Jahre beginnt die Beziehung zu bröckeln. Und gerade als sich das Paar scheiden lassen will, nimmt Singers Schicksal durch einen Autounfall eine unerwartete Wendung.

  • Biogramm
    Dag Solstad

    wurde am 16.7.1941 in Sandefjord geboren. Er debütierte 1965 mit dem Erzählband Spiraler [Spiralen] und gehört seither zur ersten Garde der norwegischen Schriftsteller. Dag Solstad hat zahlreiche Romane, Artikel, Theaterstücke, Essays verfasst und zusammen mit Jon Michelet fünf Bücher über die Fußballweltmeisterschaften herausgegeben. Er hat als einziger Autor bereits dreimal den norwegischen Kritikerpreis erhalten und wurde für seinen Roman 1987 mit dem Literaturpreis des Nordischen Rates ausgezeichnet. Dag Solstad lebt in Berlin und Oslo. Seine Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Elfter Roman, achtzehntes Buch ist der erste Roman, das erste Buch Solstads auf Deutsch. 2005 erschien Professor Andersens Nacht, im Jahr 2007 folgte Scham und Würde und 2008 Armand V. 2017 wird ihm der Nordische Preis der Schwedischen Akademie verliehen, der auch als »Kleiner Nobelpreis« gilt.


    Bragepreis 2006 für Dag Solstad
    »Den Bragepreis, der als Norwegens wichtigster Literaturpreis gilt, erhält Dag Solstad für seinen Roman Armand V. Fußnoten zu einem unausgegrabenen Roman. Solstad, der wie kein anderer Norwegens literarische Szene seit über 40 Jahren prägt, erhält den Bragepreis zum zweiten Mal.« Aldo Keel, NZZ, 20. 11. 2006



    Ina Kronenberger

    geboren 1965 in der Pfalz, übersetzt aus dem Norwegischen und Französischen, u.a. Per Petterson, Linn Ullmann und Anna Gavalda. Ina Kronenberger lebt und arbeitet in Bremen. Zuletzt erschienen in ihrer Übersetzung Elfter Roman, achtzehntes Buch, Professor Andersens Nacht, Scham und Würde, Armand V. und T. Singer von Dag Solstad sowie Ein Nachmittag im Herbst und Ein reiches Leben von Mirjam Kristensen.



  • Bücher
    Bücher von Dag Solstad

    NEUPic
    Dag Solstad
    Elfter Roman, achtzehntes Buch
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    Dag Solstad
    Scham und Würde
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    Dag Solstad
    T. Singer

  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »T. Singer«

    »Norwegens Größter … Man liest den ersten Satz in seinem Roman T. Singer und ist von seinem einzigartigen Glanz sofort elektrisiert.«
    Iris Radisch, Die Zeit
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    »Hohelied auf die Scham«
    Markus Hering liest einen Ausschnitt aus T.Singer bei Radio Ö1, Radiogeschichten.
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    »Mit einer nahezu musikalischen Sprache erzählt Dag Solstad alltägliche Geschichten, in denen er existentielle Fragen aufwirft.«
    Torsten Altenhöner liest einen Ausschnitt aus T.Singer bei radioeins Fjordbildung.
    Hören Sie rein

    »Kaufen Sie das Buch, lesen Sie es, und legen Sie es erst danach wieder zur Seite.«
    Nicola Steiner, Literaturclub, SRF
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    »Die Sprache ist wirklich einzigartig … Man weiß nie, was kommt, man weiß nie, wie der nächste Satz ist. Und das ist schon unglaublich faszinierend.«
    Martin Ebel, Literaturclub, SRF
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    »Ich habe diesen Roman mit Begeisterung und großem Vergnügen gelesen.«
    Laura de Weck, Literaturclub, SRF
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    »Als das Buch jetzt auf Deutsch erschienen ist, habe ich mir die deutschen Rezensionen angesehen und dabei gedacht: Mensch, diesen Roman würde ich gern lesen!«
    Dag Solstad im Interview mit Martin Ebel, Tages-Anzeiger
    Lesen Sie das ganze Interview

    »Kein Autor wird in Norwegen verehrt wie der große Melancholiker Dag Solstad. Endlich gibt es seinen wichtigsten Roman T. Singer auch auf Deutsch.«
    Wolfgang Hottner, Süddeutsche Zeitung
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    »Solstads Romane sind elegant und ironisch, voller faszinierender Rätsel.«
    Katrin Hillgruber, Der Tagesspiegel
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    »Die Absonderlichkeiten, der irritierende Erzählton, die merkwürdige Geschichte und der seltsame Held machen dieses Buch zu einer echten Entdeckung – Skurrilität at its best!«
    Katrin Krämer, Radio Bremen
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    »Bemerkenswert, in welchen sprachlichen Serpentinen Solstad dieses graue Leben schildert.«
    Alexander Kluy, Der Standard

    »Wir erfahren in diesem Buch so einiges über das Land und seine Bewohnenden und warum Singer nicht so richtig in die Gesellschaft passen will. Je mehr man über ihn erfährt, desto mehr scheint man nicht zu wissen.«
    Elisabeth von Känel, It’s Vonk
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    Sehen Sie die zweite Folge von Elisabeth von Känels Norwegen-Countdown

    »Bis heute gilt jeder neue Solstad als Großereignis.«
    Matthias Hannemann, Frankfurter Allgemeine Zeitung
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    »Der großartige Stilist Solstad ist auch ein erstklassiger Menschenkenner. Rührend komisch und leise ironisch schildert er das Dasein als Drama verfehlter Kommunikation.«
    Christine Richard, Basler Zeitung
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    »In Norwegen ist der 78-jährige Dag Solstad einer der wichtigsten Gegenwartsautoren …«
    Christine Richard, Südkurier
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    »Was der norwegische Schriftsteller Dag Solstad, in seiner Heimat seit Jahrzehnten ein berühmter Autor, da mit spürbarer Freude ausbreitet, das ist großes erzählerisches Kino.«
    Jens Uthoff, taz
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    »Ein brillantes Psychogramm von Individuum und Gesellschaft«
    Angela Gutzeit, Büchermarkt, Deutschlandfunk
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    »Warum aber beeindruckt dieser Roman neben der wundervollen Sprache? Wir nehmen ein Leben wahr, das eigentlich eine Tragödie ist, auch wenn wenig Tragisches geschieht, eine Tragödie, die aber vom Betroffenen gar nicht wahrgenommen wird. Genau dies aber führt zu der Frage, ob wir nicht auch ein Leben führen, das funktioniert, aber häufig leer bleibt.«
    Rainer Glas, lesenswert

    »Ein Zeitzeuge, der die schwierige Zeit beschreibt, in der wir leben.«
    Dag Solstad im Gespräch mit Thomas Irmer, der Freitag

    »[Solstad] gilt heute als der bedeutendste Klassiker der norwegischen Literatur.«
    Andreas Wirthensohn, Wiener Zeitung

    »Kaum ein anderer Schriftsteller des skandinavischen Landes wird so oft mit dem Zusatz ›Kult‹ ausgestattet wie Dag Solstad.«
    Jochen Kürten, Deutsche Welle
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    »[Singer ist] ein Rätsel, das wie so oft beim großen Romancier Dag Solstad hypnotisch anzieht und gefangen nimmt.«
    Katrin Hillgruber, SR 2 KulturRadio

    »In T. Singer setzt ein Mensch großen Ehrgeiz darein, ein möglichst bedeutungsloses Leben zu führen. Das liest sich großartig. Vor allem, weil Autor Dag Solstad seine Figur immer dann in ein anderes Licht rückt, wenn man gerade glaubt, sie zu kennen.«
    Michael Opitz, Deutschlandfunk Kultur
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    »… ein kritischer Kommentar unserer verschwatzten Zeit«
    Aldo Keel, Neue Zürcher Zeitung
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    »Weltweit von Kritikern gefeiert wurde auch ein Roman, der nach 20 Jahren erstmals auf Deutsch erscheint: Dag Solstads T. Singer, das Porträt eines Manns ohne Eigenschaften, aber voller Skrupel.«
    Sandra Trauner, dpa

    »Wer einmal einen Roman von Dag Solstad gelesen hat, muss mit hoher Suchtgefahr rechnen.«
    Kleine Zeitung, Herbstbuchbeilage

    »Dag Solstad gilt als einer der größten und auch beliebtesten Gegenwartsschriftsteller Norwegens … Unter seinen mittlerweile achtzehn Romanen ist der ursprünglich 1999 veröffentlichte, aber erst 20 Jahre später ins Deutsche übertragene T. Singer einer der beliebtesten.«
    Sascha Seiler, Literaturkritik.de
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    »Das Buch ist bereits vor zwanzig Jahren in Norwegen erschienen, wirkt aber wie ein manchmal ironischer Kommentar auf die Kraftmeierei mancher Kollegen.«
    Tobias Sedlmaier, NZZ am Sonntag

    »Dag Solstads Roman erinnert immer wieder an die Erzählungen und Kurzprosastücke eines Robert Walser …«
    Susanne Schaber, Ex libris, Radio Ö1

    »Wandelbar und unbändig, enigmatisch und paradox, mal konventionell, mal experimentell, mal politisch, mal ganz apolitisch - so wurde das Werk von Dag Solstad beschrieben. Konstant sind nur seine Kompromisslosigkeit und Eigenwilligkeit.«
    Kristina Pfoser, Kulturjournal, Radio Ö1
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    »Solstads Werk ist wandelbar und unbändig, oft enigmatisch und paradox, mal konventionell, mal experimentell, mal politisch, mal ganz apolitisch. So wie sein Autor selbst.«
    Jan Wilm, Republik.ch
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    »Ein echter Solstad, der seinen Antihelden voller Mitgefühl und Humor ergründet.«
    BÜCHERmagazin, Norwegen Spezial

    »Pure Erzählkunst und Sprachmusik!«
    Buchhandlung Hacker und Presting, Literaturkurier

    »Das Buch ist eine lesenswerte Herausforderung, wie immer in feiner Dörlemann- Manier mit Leineneinband und Lesezeichen. Ein bereichernder Beitrag zur Buchmesse im Herbst mit dem diesjährigen Schwerpunkt ›Norwegen‹.«
    Monika Stemmer, mona lisa bloggt!
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    »Die rasende Selbstbetrachtung, zu der Solstad seine Figuren verdammt, hat etwas Gnadenloses, etwas Verzwifeltes auch. Sie können nicht von sich absehen. Nicht von sich ablassen. Unbarmherzig stehen sie im Mittelpunkt ihres Interesses. Die Hölle, das sind sie selbst, die anderen sind nur Werkzeuge, mit deren Hilfe sie sich fertigmachen. Sie sind nicht zum Vergnügen auf der Welt.«
    Ingrid Mylo: »Elf Fußnoten zu Dag Solstad«, Literaturblatt für Baden-Württemberg

    »Solstad zu lesen ist wie mit der norwegischen Eisenbahn zu fahren, deren Netzwerk er über Seiten hinweg beschreibt. Nie folgt sie einer geraden Linie, sondern stets den Wendungen der Natur. Solstad zu lesen heißt auch, die menschliche Natur zu studieren. Typen, die ticken wie T. Singer, kommen im richtigen Leben vor.«
    Nürnberger Zeitung

    »In mäandernden, fast seitenlangen Sätzen, die von großer Kunstfertigkeit und eleganter Ironie zeugen, schickt Solstad seine seelenverwandten Helden auf eine radikale, nihilistische Wahrheitssuche.«
    Katrin Hillgruber, Bayern 2 Diwan
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    »Wer die Geduld aufbringt …, gerät immer tiefer hinein in den Sog, den dieser fließende Roman ohne Kapitelstruktur und sein schwer greifbarer Anti-Held zweifellos entwickeln. Das liegt vor allem an der stilistischen Finesse, für die Solstad nicht nur in Skandinavien gefeiert wird, sondern auch unter internationalen Kollegen höchstes Ansehen genießt.«
    Clemens Hoffmann, SWR2
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    »Dag Solstad ist kein Autor, der vor dem Leser buckelt. Er schreibt erfreulich wenig marktgerecht … In Skandinavien ist er eine große Nummer. Die Schwedische Akademie verlieh ihm 2017 den Nordischen Preis, gern ›Kleiner Nobelpreis‹ genannt. Im deutschsprachigen Raum ist Solstad erst nach der Jahrtausendwende entdeckt worden. Vor T. Singer erschienen hier die Romane Scham und Würde , Professor Andersens Nacht sowie Elfter Roman und Armand V – jeder davon eine Empfehlung wert.«
    Roland Gutsch, Nordkurier

    »Schnell merkt man jedoch, dass diese Satzkaskaden sich ganz und gar nicht sperrig verhalten, sondern von einem Erzählfluss geprägt sind, der echtes Lesevergnügen erzeugt – und versteht, warum Autor Dag Solstad in Norwegen zu den beliebtesten Schriftstellern zählt: Er ist einfach einer, der das Wie des Erzählens wahrlich meisterhaft beherrscht.«
    Matthias Eichardt, Stadtmagazin 07