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Foto: André de Richaud


André de Richaud
Der Schmerz


  • Der Roman, der Albert Camus inspirierte, Schriftsteller zu werden.


  • Roman
    Aus dem Französischen übersetzt und
    mit einem Nachwort versehen
    von Sophie I. Nieder
    Deutsche Erstübersetzung
    Originaltitel: La douleur
    224 Seiten. Leinen. Leseband

    € [D] 20.00 / € [A] 20.60 / SFr. 27.00 (UVP)

    ISBN 9783038200642

    Als eBook erhältlich!
    eBook ISBN 9783038209645
    € 10.99

  • Soeben erschienen

  • Leseprobe (Book2Look)
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  • Inhalt
    Inhalt

    »Ich kenne André de Richaud nicht. Sein schönes Buch werde ich jedoch nie vergessen.« So äußerte sich Albert Camus 1951 zu La douleur, den Roman, der ihn nach eigener Aussage inspirierte, Schriftsteller zu werden.

    Thérèse Delombre lebt mit ihrem Sohn Georges in einem Dorf in der Provence. Die junge Offizierswitwe leidet unter Einsamkeit und einem sexuellen Begehren, das sie nicht einmal beim Namen nennen kann. Und so konzentriert sie all ihre Aufmerksamkeit auf den kleinen Georges.

    Als deutsche Kriegsgefangene ins Dorf kommen, wird alles anders. Heimlich beginnt Thérèse ein Verhältnis mit dem schönen Otto Rülf. Ihr Sohn begegnet dem Fremden, der Thérèse nach einigen Monaten wieder verlässt, mit Misstrauen und Abneigung. Eine böswillige Nachbarin verrät Thérèse, sie wird von allen geächtet. Und sie ist schwanger.

  • Biogramm
    André de Richaud

    geboren 1907 in Perpignan, zog nach dem Tod des Vaters mit seiner Mutter nach Althen-des-Paluds, ein kleines Dorf im Vaucluse. Er studierte in Aix-en-Provence und wurde Lehrer. 1930 reichte er das Manuskript von La Douleur bei der Jury des Prix du premier roman der Revue hebdomadaire ein. Aufgrund des gewagten Themas löste der Text einen Skandal aus. Weil Richaud alle anderen Bewerber in den Schatten gestellt hatte, setzte die Jury die Preisvergabe in jenem Jahr aus. 1931 veröffentlichte Bernard Grasset das umstrittene Manuskript, ohne ein Komma zu ändern.



    Sophie I. Nieder

    studierte Literaturwissenschaft in Berlin und Paris und nahm am Georges-Arthur-Goldschmidt-Programm teil. In einer Buchhandlung entdeckte sie den Roman La douleur von André de Richaud und beschloss nach der Lektüre, ihn zu übersetzen.



  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Der Schmerz«

    »Vieles an diesem 1931 bei Grasset veröffentlichten Roman beeindruckt. Die kleinen, Atmosphäre schaffenden Beschreibungen der provencalischen Landschaft, die wunderbaren, in wenigen Strichen gezeichneten Nebenfiguren, die Dynamik des Dramas selbst mit seiner Protagonistin und der ihr vom Erzähler schwankend entgegengebrachten Sympathie. De Richauds Der Schmerz ist eine Entdeckung für den deutschsprachigen Raum.«
    Brigitte Schwens-Harrant, Ex libris, Radio Ö1
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    »André de Richauds Blick ist von einer geradezu kühlen, analytischen Kraft ...«
    Ulrich Rüdenauer, Literaturblatt

    »In der deutschsprachigen Welt ist de Richaud nie angekommen. Die erste Übersetzung liegt erst jetzt vor, und Der Schmerz, von Sophie I. Nieder verführerisch kühl ins Deutsche gebracht, ist eine Entdeckung. Seine Heldin kann es mit einigen der großen, tragischen Frauenfiguren der Literaturgeschichte aufnehmen.«
    Ulrich Rüdenauer, Der Tagesspiegel
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    »Mit seinem Roman Der Schmerz gelang André de Richaud 1931 ein fulminantes Buch, das schonungslos von einer Jugend in der Provence erzählt. Jetzt erscheint es zum ersten Mal auf Deutsch.«
    Niklas Bender, Frankfurter Allgemeine Zeitung
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    »Psychologisch feinsinnig schildert de Richaud das verhängnisvolle Verlangen seiner Protagonistin.«
    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    »Dieses Buch machte Albert Camus zum Schriftsteller. Nun ist André de Richauds eindrucksvoller Roman Der Schmerz ins Deutsche übersetzt: Eine Entdeckung!«
    Ulrich Rüdenauer, WDR Kultur
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    »Immer wieder ist es der ›Dörlemann Verlag‹, der literarische Meisterwerke aus der Vergessenheit holt und in wundervollen Neuübersetzungen dem deutschsprachigen Leser zugänglich macht. In diesem Fall ist es, man glaubt es kaum, die deutsche Erstübersetzung. Beim Lesen dieses wahrlich grandiosen Romans, der noch dazu jener Roman war, welcher Albert Camus dazu inspirierte, Schriftsteller zu werden, wundert man sich immer wieder, wie es passieren konnte, dass dieser Roman ganze 89 Jahre auf eine deutsche Übersetzung warten musste.«
    Roland Freisitzer, Sandammeer.at
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    »So ungeschützt zu erzählen, was Begehren mit einem macht, wenn man sich ihm erst ergeben hat, ist auch heute noch ein Wagnis.«
    Gabriele Weingartner, Die Rheinpfalz

    »Beim Dörlemann Verlag in Zürich ist ein unglaublich feiner und gewichtiger Roman erschienen, er trägt den Titel Der Schmerz, geschrieben hat ihn André de Richaud, und Sie werden dieses Buch niemals mehr vergessen können, weil Sie selten schöner von der Liebe und deren Folgen gelesen haben.«
    Klaus Schöffling, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

    »Eine erstaunliche literarische Entdeckung!«
    Jochen Kürten, Deutsche Welle

    »… woran erkennt man ein gutes Buch? An wohlwollender Kritik (Albert Camus verleitete es zum Schreiben)? Am schicken Einband? An fesselnden ersten Seiten? Am verheißungsvollen Nachwort? Wenn ja, wie nennt man dann ein Buch, auf das all das zutrifft? Der Schmerz tut nicht weh, man leidet nur unter der Tatsache, dass auch dieses Buch einmal ein (viel zu frühes) Ende findet.«
    Karsten Koblo, Aus-Erlesen.de
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    »Es gibt sie noch, die literarischen Schätze, die erst nach Jahrzehnten gehoben werden …«
    Thomas Andre und Rainer Moritz, Hamburger Abendblatt
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    »Der Schmerz ist ein erstaunliches Debüt, das den Leser auch heute noch in seinen Bann zieht, wegen der Schönheit seiner Sprache, des melodischen Tons und der dichten, sinnlichen Atmosphäre. All das hat Sophie Nieder flüssig ins Deutsche übersetzt.«
    Susanne von Schenk, hr2 Buch und Hörbuch
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