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Lev Tolstoj
Familienglück


  • Tolstoj für Einsteiger


  • Roman
    Aus dem Russischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Dorothea Trottenberg Originalausgabe: Semejnoe scatie
    192 Seiten. Leinen. Leseband

    € [D] 17.00 / € [A] 17.50 / SFr. 20.50 (UVP)

    ISBN 9783038200628


  • Soeben erschienen

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  • Inhalt
    Inhalt

    Masa verliebt sich nach dem Tod der Mutter in ihren älteren Vormund, es entwickelt sich eine zarte Liebesbeziehung und nach der Heirat ziehen die beiden auf sein Gut Nikolskoe. Doch bald wird der lebenshungrigen Frau das eintönige Landleben langweilig. Sie liebt den Glanz der Bälle in Petersburg und verfällt der Vergnügungssucht, was ihre Ehe und ihr Familienglück gefährdet.

    »Familienglück ist gleichsam die geniale erste Skizze zum Monumentalgemälde Anna Karenina. Dorothea Trottenberg bringt den Text in ein schlackenloses Deutsch, das die poetische Kraft, aber auch die Modernität des unvergleichlichen Epikers Tolstoj zeigt.« Manfred Papst, NZZ am Sonntag

  • Biogramm
    Lev Tolstoj

    geboren 1828 in Jasnaja Poljana, war einer der berühmtesten Schriftsteller seiner Zeit. Zu den Höhepunkten seines Schaffens zählen die großen Romane der Weltliteratur Krieg und Frieden sowie Anna Karenina. Tolstoj starb 1910 in Astapowo.

    Leben und Werk Lev Tolstojs - Eine Zeittafel

    1828 Geboren am 9. September (greg.) bzw. 28. August (jul.) auf dem Landgut Jasnaja Poljana, etwa 200 km von Moskau entfernt, in eine Familie des russischen Hochadels. Beide Eltern sterben früh, die Mutter 1830, der Vater 1837

    1844 Studium der Orientalistik, dann der Rechtswissenschaft an der Universität Kazan

    1847 Rückkehr nach Jasnaja Poljana, um sich der Gutsverwaltung zu widmen

    1851 Reise in den Kaukasus, anschließend Eintritt in die Armee, bis 1856 Armeedienst, Teilnahme am Krimkrieg

    1852 Erste Veröffentlichung: Der Roman Kindheit, erscheint in der Zeitschrift »Sovremennik«.

    1854 Der Roman Knabenalter erscheint.

    1855 Veröffentlichung von zwei der drei Sevastopoler Erzählungen über seine Erfahrungen im Krimkrieg: Sevastopol im Dezember und Sevastopol im Mai

    1856 Sevastopol im August 1855 erscheint, anschließend Der Morgen eines Gutsbesitzers. Enge Beziehung zu der jungen Valerija Arseneva, der Tochter eines Gutsnachbarn, deren Vormund er ist.

    1857 Roman Jugend. Erste Auslandsreise (Schweiz, Frankreich, Italien, Deutschland)

    1859 Der Roman Familienglück erscheint in der Zeitschrift »Russkij vestnik«. Zeitweise Abkehr von der literarischen Tätigkeit, um sich in Jasnaja Poljana der Gutsverwaltung sowie der pädagogischen Tätigkeit zu widmen. Einrichtung einer Schule für die Bauernkinder auf Jasnaja Poljana

    1860 Weitere Auslandsreise (Deutschland, Frankreich), nach der Rückkehr

    1861 Wiederaufnahme des Unterrichts in Jasnaja Poljana

    1862 Herausgabe der pädagogischen Zeitschrift »Jasnaja Poljana«. Heirat mit Sofja Bers

    1863 Die Kosaken erscheint. Beginn der Arbeit an Krieg und Frieden, die sich nach einer ersten abgeschlossenen Fassung im Frühjahr 1867 und mehreren Überarbeitungen bis 1869 hinzieht.

    1870 Erneut intensive Beschäftigung mit pädagogischer Arbeit und Erziehungsfragen

    1873 Beginn der Arbeit an dem Roman Anna Karenina, dessen Publikation 1877 abgeschlossen ist.

    Ab Ende der 1870er Jahre schwere Lebens- und Sinnkrise, die zu einer »Umkehr« und zum Bruch mit seiner Vergangenheit (auch der literarischen) führt. Die Beschäftigung mit ethischen, moralischen und religiösen Fragen resultiert in Essayistik und publizistischen Werken, darunter 1882 Meine Beichte, dem Werk, das für Tolstoj den ersten Schritt auf seinem neuen Weg darstellte. Seine fundamentale Gesellschafts- und Zivilisationskritik, die kritische Analyse des kirchlichen Dogmas sowie die Lehre vom erneuerten Christentum und der Gewaltlosigkeit bringen Tolstoj später weit über Rußland hinaus viele Anhänger, die »Tolstojaner«, die seine Lehre verkünden und das »Tolstojanertum« zum Teil in sektenartigen Gemeinschaften leben.

    1886 Mit der meisterhaften Erzählung Der Tod des Ivan Iljic erneut stärkere Hinwendung zur literarischen Tätigkeit, in der Folge entstehen weitere wichtige Werke wie Die Macht der Finsternis oder Die Kreutzersonate.

    1899 Auferstehung, der dritte und letzte große Roman, erscheint

    1901 Ausschluß aus der orthodoxen Kirche

    1904 In Chadzij Murat greift Tolstoj das Kaukasusthema wieder auf

    1910 Am 28. Oktober verläßt Tolstoj, bereits schwer krank, in Begleitung seines Arztes Jasnaja Poljana. Am 20. November (greg.) bzw. 7. November (jul.) stirbt er auf der kleinen Bahnstation Astapovo.



    Dorothea Trottenberg

    studierte Slavistik in Köln und Leningrad, arbeitet als Bibliothekarin an der Universitätsbibliothek Basel und als freie Übersetzerin klassischer und zeitgenössischer russischer Literatur, u. a. von Boris Akunin, Michail Bulgakov, Iwan Bunin, Nikolaj Gogol, Vladimir Sorokin und Maria Rybakova.

    Im Jahr 2003 erhielt sie eine Anerkennungsgabe der Literaturkommission der Stadt Zürich. Für ihre Übertragung des Romans Der himmelblaue Speck von Vladimir Sorokin (DuMont Verlag, 2000) wurde sie 2007 mit dem Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis ausgezeichnet, 2012 erhielt sie den Paul-Celan-Preis.

    Im Dörlemann Verlag sind in ihrer Übersetzung erschienen: Lev Tolstojs Roman Familienglück, die Novellenbände von Ivan Turgenev Klara Milic und Faust und Sigismund Krzyzanowski Der Club der Buchstabenmörder sowie folgende Werke von Iwan Bunin:

    - Verfluchte Tage. Revolutionstagebuch (auch als Sonderausgabe erhältlich)
    - Der Sonnentempel. Literarische Reisebilder
    - Am Ursprung der Tage
    . Frühe Erzählungen 1890-1909
    - Das Dorf Suchodol. Erzählungen
    - Gespräch in der Nacht
    . Erzählungen 1911
    - Vera.
    Erzählungen 1912
    - Frühling.
    Erzählungen 1913
    - Ein Herr aus San Francisco
    . Erzählungen 1914/1915



  • Bücher
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