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Sigismund Krzyzanowski
Münchhausens Rückkehr


  • »Jeder Baron fantasiert nach seiner Fa­çon.«


  • Roman
    Deutsche Erstübersetzung
    Aus dem Russischen von Dorothea Trottenberg und mit einem Nachwort von Thomas Grob
    240 Seiten. Leinen. Leseband

    € [D] 22.00 / € [A] 22.60 / SFr. 30.00 (UVP)

    ISBN 9783038200598

    Als eBook erhältlich!
    ISBN eBook 978-3-03820-959-1
    € 14.99


  • Soeben erschienen

  • Leseprobe (Book2Look)
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  • Inhalt
    Inhalt

    Die Figur des Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen – auch bekannt als Lügenbaron – und seine phantastischen Geschichten faszinieren seit Jahrhunderten. Sofort denken wir an den berühmten Ritt auf der Kanonenkugel oder an seine Wunderbaren Reisen zu Wasser und zu Lande von 1738, die ihn auch nach Russland führen.
    Sigismund Krzyzanowski erlaubt sich seine eigenen Freiheiten mit dem Baron. In seinem phantastischen Roman, der in den 1920er Jahren in Berlin, London und Moskau spielt, erzählt er von der Rückkehr Münchhausens.
    Der 200 Jahre alte Baron und selbsternannte Philosoph fällt vom Zeiger der Zeit direkt in die Bibliothek von Schloss Trianon ins Jahr 1919, wo er in die Versailler Konferenz gerät. Und noch einmal bricht Münchhausen auf, um als Geheimagent ins Land der Sowjets zu reisen.

  • Biogramm
    Sigismund Krzyzanowski

    (1887-1950, Aussprache Kschischanowski) war einer der maßgebenden Autoren der russischen Moderne. Geboren in Kiew, zog er 1922 nach Moskau, wo er unter prekären Verhältnissen in einem winzigen Zimmer am Arbat lebte und exzessiv schrieb, ohne zu Sowjetzeiten je ein Buch veröffentlichen zu können. Erst ab 1989 wurde seine kunstvolle, phantastische Prosa auch in Russland publiziert. »Mich interessiert nicht die Arithmetik, sondern die Algebra des Lebens.«



    Dorothea Trottenberg

    studierte Slavistik in Köln und Leningrad, arbeitet als Bibliothekarin an der Universitätsbibliothek Basel und als freie Übersetzerin klassischer und zeitgenössischer russischer Literatur, u. a. von Boris Akunin, Michail Bulgakov, Iwan Bunin, Nikolaj Gogol, Vladimir Sorokin und Maria Rybakova.

    Im Jahr 2003 erhielt sie eine Anerkennungsgabe der Literaturkommission der Stadt Zürich. Für ihre Übertragung des Romans Der himmelblaue Speck von Vladimir Sorokin (DuMont Verlag, 2000) wurde sie 2007 mit dem Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis ausgezeichnet, 2012 erhielt sie den Paul-Celan-Preis.

    Im Dörlemann Verlag sind in ihrer Übersetzung erschienen: Lev Tolstojs Roman Familienglück, die Novellenbände von Ivan Turgenev Klara Milic und Faust und Sigismund Krzyzanowski Der Club der Buchstabenmörder sowie folgende Werke von Iwan Bunin:

    - Verfluchte Tage. Revolutionstagebuch (auch als Sonderausgabe erhältlich)
    - Der Sonnentempel. Literarische Reisebilder
    - Am Ursprung der Tage
    . Frühe Erzählungen 1890-1909
    - Das Dorf Suchodol. Erzählungen
    - Gespräch in der Nacht
    . Erzählungen 1911
    - Vera.
    Erzählungen 1912
    - Frühling.
    Erzählungen 1913
    - Ein Herr aus San Francisco
    . Erzählungen 1914/1915



  • Bücher
    Bücher von Sigismund Krzyzanowski

    Pic
    Sigismund Krzyzanowski
    Der Club der Buchstabenmörder
    NEUPic
    Sigismund Krzyzanowski
    Münchhausens Rückkehr
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  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Münchhausens Rückkehr«

    »Nicht nur ein vergnüglich zu lesendes Buch, sondern auch angesichts unserer Debatten über Fake-News und sogenannte ›alternative Fakten‹ von überraschender Aktualität.«
    Martin Grzimek, SWR2
    Hören Sie hier die ganze Sendung

    »Münchhausen ist der Künstler und die Kunst, der Kämpfer für die Phantasie und die Phantasie selbst.«
    Gudrun Hamböck, Ö1
    Hören Sie hier die ganze Sendung

    »Ein Feuerwerk des Fabulierens. ... Wann, wenn nicht jetzt ist dieser russische Autor zu entdecken! Und welchen besseren Einstieg könnte es geben als dieses Imaginations-Feuerwerk.«
    Alexander Kluy, Buchkultur

    »Für Fans abgefahrener Prosa ... Politische Groteske höchster Güte ... Die Lektüre lohnt! ... Ein kleines Meisterwerk!«
    Roland Gutsch, Nordkurier

    »Ein tiefsinniger Roman, der erstmals ins Deutsche übersetzt wurde.«
    WAZ

    »Sprachlich ist der Roman eine Fundgrube. Er kommt spielerisch und fantasiereich daher, ironisch, satirisch. Sprachspiele, Neologismen, zahlreiche Redefiguren machen das Lesen für den zum Vergnügen, der an solchen sprachliche Darbietungen seine Freude hat.«
    Monika Stemmer, Monalisabloggt

    »Krzyzanowski lässt Münchhausen lebendig und selbstbewusst wiederauferstehen. ... Mit vielen Andeutungen und Spitzfindigkeiten und klugem Humor ist der Roman eine lohnenswerte Lektüre.«
    Marcus Kufner, buecherkaffee.de