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Elizabeth Taylor
Angel


  • Angel – das Leben einer ungeheuerlichen Autorin


  • Roman
    Aus dem Englischen von Bettina Abarbanell
    Mit einem Nachwort von Gabriele von Arnim
    Deutsche Erstübersetzung
    Originaltitel: Angel
    400 Seiten. Leinen. Leseband

    € [D] 25.00 / € [A] 25.70 / SFr. 34.00 (UVP)

    ISBN 9783038200529

    Als eBook erhältlich!
    ISBN eBook 9783038209522
    € 18.99

  • Soeben erschienen!

  • Leseprobe (Book2Look)
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  • Inhalt
    Inhalt

    Angelica Deverell wächst Anfang des 20. Jahrhunderts in einer englischen Kleinstadt auf. Ihr Leben über dem Lebensmittelladen der Mutter empfindet sie als trostlos: Niemand erkennt, dass sie zu Größerem berufen ist. Schreibend fantasiert sie sich in das prächtige Anwesen Paradise House und träumt von einer Karriere als Autorin. Als ein Verlag tatsächlich ihr überbordendes Manuskript annimmt, wird ihr märchenhafter Mädchentraum war.

    Auf der Höhe ihres Triumphes kauft sie Paradise House – doch Ruhm ist vergänglich und Angel verliert zunehmend den Bezug zur Realität.

    Mit sprachlicher Eleganz und subtilem Witz gelingt Eli­zabeth Taylor das zugleich komische und zutiefst tragische Porträt einer ungeheuerlichen Schriftstellerin.

    »Sie ist ein Ungeheuer, aber ein durchaus reizvolles, und der Roman konfrontiert mich mit Fragen, die für mich als Auto­rin nie an Dringlichkeit verlieren. Deshalb bin ich von die­sem Buch so fasziniert und liebe es; in jedem Schriftsteller steckt etwas von Angel.«
    Hilary Mantel, The Telegraph

  • Biogramm
    Elizabeth Taylor

    geboren am 3. Juli 1912 in Reading, Berkshire, arbeitete zunächst als Hauslehrerin und Bibliothekarin. 1936 heiratete sie John Michael Taylor und lebte mit ihm in Penn, Buckinghamshire. Elizabeth Taylor war für kurze Zeit Mitglied der KP, danach Anhängerin der Labour Party. Taylors erster Roman, At Mrs Lippincote’s, erschien 1945. Elf weitere Romane, ein Kinderbuch und Kurzgeschichten folgten. Taylor befasst sich in ihren Werken vorwiegend mit den Facetten des Alltagslebens. 2007 verfilmte der französische Regisseur François Ozon den Roman The Real Life of Angel Deverell. Elizabeth Taylor starb am 19. November 1975 in Penn, Buckinghamshire. Im Dörlemann Verlag erschien Blick auf den Hafen (Roman, 2011) und Versteckspiel (Roman, 2013) jeweils in der Übersetzung von Bettina Abarbanell.



    Bettina Abarbanell

    1961 in Hamburg geboren, arbeitet seit vielen Jahren als Literaturübersetzerin in Potsdam. Sie hat außer Taylor u.a. von Jonathan Franzen Die Korrekturen und (zusammen mit Eike Schönfeld) Freiheit, die meisten Werke von Denis Johnson sowie Der große Gatsby von F. Scott Fitzgerald übersetzt.

    Auf der Frankfurter Buchmesse 2014 wurde Bettina Abarbanell für ihre herausragenden Übersetzungen mit dem Übersetzerpreis der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung ausgezeichnet.



  • Bücher
    Bücher von Elizabeth Taylor

    NEUPic
    Elizabeth Taylor
    Angel
    Pic
    Elizabeth Taylor
    Blick auf den Hafen
    Pic
    Elizabeth Taylor
    Versteckspiel

  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Angel«

    »Ein hoch komisches Buch, das seine unterschwellige Tragik mit grandios absurden Episoden kaschiert. ... die Erzählerin Elizabeth Taylor ›at her best‹.«
    Rainer Moritz, MDR Kultur

    »Eine versierte Autorin zeigt ... was Literatur kann: Das Wesen des Menschen in seiner ganzen Tragik erfassen. In diesem Fall auf äußerst unterhaltsame Art und Weise.«
    Mareike Ilsemann, WDR3 Mosaik
    Hören Sie hier den ganzen Beitrag.

    »Scharf und klug porträtiert die Schriftstellerin Elizabeth Taylor eine Antiheldin, die auch ihr eigenes literarisches Gegenstück ist.«
    Renate Wiggershaus, Neue Zürcher Zeitung

    »Künstler, Dienstboten, Ehefrauen, ältere Witwen. Taylor schreibt über sie präzise, feinfühlig und doch gnadenlos. ... Angel ist die Geschichte einer giftigen Frau und erfolgreichen Autorin.«
    Susanne Kippenberger, Tagesspiegel

    »Paradies im Zustand des Verfalls. ... Auf bestechend klare Weise entwirft Taylor Szenen aus dem Alltag einer besessenen Schriftstellerin.«
    Rainer Moritz, Stuttgarter Nachrichten

    »Anrührend, komisch, tragisch. Ein literarischer Schatz aus dem Jahr 1957. ... eine der besten englischen Autorinnen des 20. Jahrhunderts. ... Elegant erzählt, mit teils frostiger Distanz zu ihrer Protagonistin, wird hier ein mitreißend-tragisches Psychogramm ausgebreitet.«
    Holger Ehling, Buchkultur

    »Es ist eine sehr unaufgeregte, stille Literatur.«
    Bettina Abarbanell, Potsdamer Neueste Nachrichten

    »Die Geschichte der ersten Influencerin ... ein Stück Emanzipationsgeschichte«
    Irina Kilimnik, Cicero

    »Ein Roman voller Eleganz, Witz und britischem Charme. … Ein unterhaltsamer, kluger, tragischer und humorvoller Roman über eine schlecht schreibende, anspruchslose und ärmliche Autorin. Das Werk von Elizabeth Taylor zeigt, was große Literatur sein kann, nämlich ihre eigene.«
    Hauke Harder, Leseschatz

    »Das tragische Portrait einer Schriftstellerin.«
    neues deutschland

    »Wie schnell Ruhm jemand ins Verderbnis bringen kann, ist zeitlos, der Stil ist einfach hinreißend. So ein richtig schöner Schmöker für einen verregneten Sonntagnachmittag.«
    Film, Sound & Media

    »Eine der elegantesten englischen Erzählerinnen des 20. Jahrhunderts. ... mit großer Komik aufwartender Künstlerroman«
    Rainer Moritz, chrismon

    »E. Taylor entwirft ein sprachlich und inhaltlich lebhaftes Gemälde einer längst vergangenen Zeit. Die Übersetzung von B. Abarbanell rundet die Geschichte zum Wohl einer geneigten Leserschaft sehr schön ab.«
    Claudine Borries, amazon