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  • Bewohner

Christoph Held
Bewohner

  • Aufzeichnungen
    160 Seiten. Gebunden. Leseband

    € [D] 20.00 / € [A] 20.60 / SFr. 27.00 (UVP)

    ISBN 9783038200505

    Als eBook erhältlich!
    ISBN eBook 9783038209508
    € 14.99

    Soeben erschienen!

  • »Da schnurren Menschen zu großen Charakteren zusammen und wären morgen schon weg, entsorgt, wäre da nicht einer, der sie zu ihren stillstehenden, unendlich aufhebenswerten Lebzeiten auf Papier festhielte, in lebendiger Schrift.
    Man vergisst sie nicht, die Schauspielerin, die Wirtin, den bösen Mann - diese Masken bleiben, denn sie sind auf unerhörte Weise wahr, wahrer, als ihre Träger ›im Leben‹ sein durften. Ein hoch professionelles und zugleich tief bewegendes Geschenk. Das ist ganz groß.«
    Adolf Muschg


  • Inhalt
    Inhalt

    Das Nichterkennenkönnen des eigenen Zustands gehört zum Erscheinungsbild der Alzheimerkrankheit. Angehörige und Freunde nehmen oft veränderte Gewohnheiten wahr, vermögen diese jedoch nicht zu deuten. Christoph Held hat über viele Jahre in Alters- und Pflegeheimen solche Veränderungen beobachtet. In seinen »Aufzeichnungen« erzählt er einfühlsam von Bewohnern, die es so nicht gegeben hat, deren leidvolle Geschichten aber alles andere als erfunden sind.

  • Biogramm
    Christoph Held

    CHRISTOPH HELD, geboren 1951, war nach seinem Medizinstudium zunächst als Regie- und Dramaturgieassistent an verschiedenen Theatern. Heute arbeitet er als Heimarzt und Gerontopsychiater in den Pflegezentren der Stadt Zürich und im Gesundheitszentrum Dielsdorf. Er hat einen Lehrauftrag an der Universität Zürich und unterrichtet in Fachhochschulen über Demenz. 2006 erhielt er den Schweizerischen Alzheimerpreis (gemeinsam mit Doris Ermini). Neben Fachbüchern erschienen 2010 seine Erzählungen Wird heute ein guter Tag sein? im Zytglogge Verlag. Christoph Held lebt in Zürich.





  • Termine
    Termine: Christoph Held

    27.10.2017

    Bewohner

    Buchhandlung Zum Bücherparadies

    Seefeldstrasse 83, 8008 Zürich

    20:30 Uhr

    Anlässlich des Buchfestivals
    Zürich liest stellt
    Christoph Held seinen Erzählband Bewohner vor:


    Das Nichterkennenkönnen des eigenen Zustands gehört zum Erscheinungsbild der Alzheimerkrankheit. Angehörige und Freunde nehmen oft veränderte Gewohnheiten wahr, vermögen diese jedoch nicht zu deuten. Christoph Held hat über viele Jahre in Alters- und Pflegeheimen solche Veränderungen beobachtet. In seinen «Aufzeichnungen» erzählt er einfühlsam von Bewohnern, die es so nicht gegeben hat, deren leidvolle
    Geschichten aber alles andere als erfunden sind.




    Weitere Informationen


  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Bewohner«

    SRF 2 Hörpunkt: Cornelia Kazis im Gespräch mit Christoph Held
    Hier zum Nachhören

    »...ein gesellschaftliches Panoptikum in sieben Bildern.«
    Dorothee Vögeli, NZZ

    »Die Kurzgeschichten sind weder Ratgeberliteratur noch Fallgeschichten aus wissenschaftlicher Perspektive. Es sind literarische Porträts von Menschen, denen Held mit jener Empathie begegnet, die er im heutigen Medizinbetrieb der Kostenoptimierung für gefährdet hält. Das hindert nicht, die Manifestationen der das Ich fressenden Krankheit drastisch zu schildern.«
    Michael Meier, Tages-Anzeiger

    »Helds im feinen Dörlemann Verlag erschienenes Buch liest sich wie ein Theaterstück, das dem Ensemble unter der Regie des Autors das Letzte abverlangt, die Preisgabe des Individuellen, ohne diesen Verlust an die Rampe zu wuchten.«
    Hans Hütt, der Freitag

    »Der Schweizer Arzt, Gerontopsychiater und Schriftsteller Christoph Held betritt in Bewohner sehr poetisch eine duale Welt, in der ganz eigene Lebensbedingungen herrschen. ... Seine Protagonisten bleiben Menschen wie sie eben sind – sympathisch und unsympathisch, zugänglich und verschroben.«
    Frank Keil, Männerwege

    »Eine inhaltlich wie formal äusserst empfehlenswerte Lektüre.«
    Paul Hübscher, litteratur.ch

    »Die ganz unterschiedlichen Schicksale, von denen der Autor erzählt...berühren einen; sie sind auch ein überzeugendes Plädoyer für Empathie.«
    Hans Durrer, Huffingtonpost

    »Feinsinnige Beobachtungen eines Arztes, der die Patientinnen und Patienten ernst nimmt. ... Obwohl die Menschen anonym und nur als ›Bewohnerin‹ oder als ›Bewohner‹ auftreten, gibt Held ihnen Persönlichkeit.«
    Urs Tremp, CuraViva