Background Image


Iwan Bunin
Ein Herr aus San Francisco


  • »Wer einmal angefangen hat, Bunin zu lesen, der wird süchtig und wartet mit Ungeduld auf den nächsten Band.«
    Karla Hielscher, Deutschlandfunk


  • Erzählungen 1914/1915
    Aus dem Russischen von Dorothea Trottenberg
    Herausgegeben von Thomas Grob
    Originaltitel: Gospodin iz San-Francisko
    240 Seiten. Leinen. Leseband

    € [D] 25.00 / € [A] 25.70 / SFr. 34.00 (UVP)

    ISBN 9783038200475

    Als eBook erhältlich!
    ISBN eBook 9783038209478
    € 18.99

  • Soeben erschienen!

  • Inhalt
    Inhalt

    Das Jahr 1914 beginnt für Iwan Bunin ruhig und produktiv. Auf Capri beendet er Erzählungen wie diejenige über den alten Diener Arsenitsch, der im Hause seiner ehemaligen Herrschaft Geschichten von Heiligen erzählt, die die Kinder schaudern machen, oder die über einen ceylonesischen Rikschafahrer – eine Abrechnung mit kolonialen Verhältnissen, wie er sie während seiner Ceylon-Reise erlebt hatte. Auch die Galerie seiner Porträts vom Land setzt Bunin fort – etwa mit der Waise Klascha, die nach dem Tod der Pflegemutter deren Landgasthof retten möchte. Der Kriegsausbruch im Sommer 1914 lässt Bunin fast verstummen.

    Doch 1915 entstehen zwei seiner berühmtesten Erzählungen: die »Grammatik der Liebe« und »Ein Herr aus San Francisco«, die facettenreiche, beklemmende Erzählung vom Tod eines reichen Amerikaners auf Capri. Sie gehört zu den besten Novellen der Weltliteratur.


    INHALT
    Erzählungen 1914

    Die Heiligen
    Ein Frühlingsabend
    Brüder
    Klascha
    Eine Geschichte für die Weihnachtszeit


    Erzählungen 1915
    Die Grammatik der Liebe
    Ein Herr aus San Francisco

  • Biogramm
    Iwan Bunin

    IWAN BUNIN, geboren 1870 in Woronesch, emigrierte 1920 nach Paris. Am 10.12.1933 erhielt er als erster russischer Schriftsteller den Nobelpreis für Literatur. Er starb am 8. November 1953 im französischen Exil. In deutscher Übersetzung erschienen Ein unbekannter Freund (2003), sein Revolutionstagebuch Verfluchte Tage (2005) und seine literarischen Reisebilder in dem Band Der Sonnentempel (2008) sowie die frühen Erzählungen in Am Ursprung der Tage (2010), Das Dorf. Suchodol (2011), Gespräch in der Nacht (2013), Vera (2014) und Frühling (2016).

    Weitere Werke sind in Vorbereitung. Leben und Werk Iwan Bunins Eine Zeittafel (PDF, 142 KB)



    Dorothea Trottenberg

    studierte Slavistik in Köln und Leningrad, arbeitet als Bibliothekarin an der Universitätsbibliothek Basel und als freie Übersetzerin klassischer und zeitgenössischer russischer Literatur, u. a. von Boris Akunin, Michail Bulgakov, Iwan Bunin, Nikolaj Gogol, Vladimir Sorokin und Maria Rybakova.

    Im Jahr 2003 erhielt sie eine Anerkennungsgabe der Literaturkommission der Stadt Zürich. Für ihre Übertragung des Romans Der himmelblaue Speck von Vladimir Sorokin (DuMont Verlag, 2000) wurde sie 2007 mit dem Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis ausgezeichnet, 2012 erhielt sie den Paul-Celan-Preis.

    Im Dörlemann Verlag sind in ihrer Übersetzung erschienen: Lev Tolstojs Roman Familienglück, die Novellenbände von Ivan Turgenev Klara Milic und Faust und Sigismund Krzyzanowski Der Club der Buchstabenmörder sowie folgende Werke von Iwan Bunin:

    - Verfluchte Tage. Revolutionstagebuch (auch als Sonderausgabe erhältlich)
    - Der Sonnentempel. Literarische Reisebilder
    - Am Ursprung der Tage
    . Frühe Erzählungen 1890-1909
    - Das Dorf Suchodol. Erzählungen
    - Gespräch in der Nacht
    . Erzählungen 1911
    - Vera.
    Erzählungen 1912
    - Frühling.
    Erzählungen 1913
    - Ein Herr aus San Francisco
    . Erzählungen 1914/1915



  • Bücher
  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Ein Herr aus San Francisco«

    »Gelassenheit. Höchste poetische Genauigkeit ... Große Bögen des Erzählens ... Ruhe und Ökonomie sind bei ... Iwan Bunin alles, im Gegensatz zu der Zeit, in der er lebte.«
    Frauke Meyer-Gosau, Süddeutsche Zeitung

    »Ein Septett, das in der Weltliteratur kaum seinesgleichen hat. Hier öffnet sich ein Meistererzähler ... der Welt.«
    Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung

    »Scharfzüngig, poetisch und sozialkritisch gleichermaßen.«
    Cornelia Wolter, Frankfurter Neue Presse

    »Der russische Autor Iwan Bunin war ein Meister der Sprache. Und eine gebrochene Existenz. Bunins Leben und Werk lässt sich neu entdecken - dank einer Schweizer Neuausgabe.«
    Felix Münger, SRF Literatur

    »Bunin verstand es meisterhaft, Grundfragen des Mensch-Seins zu thematisieren: Liebe, Tod, Einsamkeit, Verfall. In seinen Texten pflegte er einen ebenso lyrischen wie präzisen Stil, der menschliche Abgründe oft nicht ausspricht und nur erahnen lässt. ... Sensationell schön zu lesen ... wenn man da zu lesen beginnt, gerät man in einen regelrechten Sog, man spürt die innere Ruhe, Kraft, ... Klarheit.«
    Felix Münger, SRF 2 Kultur

    »Eine Intensität wie man es selten hat ... schlicht ein perfekter Text«
    Julian Schütt, SRF 2 Kultur

    »Iwan Bunin ... ging 1914 weit über seinen russischen Horizont hinaus, zumal im titelgebenden . Darin ist auch Capri, wo er lange lebte, nicht heiter. Bunin ist überhaupt nie heiter, es sei denn mit der Melancholie des Wissenden.«
    Buchempfehlung von Bernhard Schulz, Der Tagesspiegel

    »Bunins wunderbare Fährigkeit, Farben und Töne zu beschreiben, das Unsagbare in Worte zu fassen, findet sich in den hier versammelten Erzählungen erneut.
    Bernhard Schulz, Der Tagesspiegel

    »Ein großes Glück für jeden Freund der Literaturgeschichte - nicht nur zur Weihnachtszeit.«
    Jochen Kürten, Deutsche Welle

    »Und wieder ist man erstaunt, dass dieser wunderbare Autor so lange kaum ein Publikum fand ... Als Schriftsteller gibt Iwan Bunin keine Antworten auf die großen Fragen des Lebens, aber er erzählt von ihnen auch in diesem Band wieder auf unvergessliche Weise.«
    Fokke Joel, neues deutschland

    »Von einer wunderbaren Melancholie geprägt.«
    Cornelia Wolter, Neue Rhein Zeitung/Neue Ruhr Zeitung

    »Nobelpreisträger Iwan Bunin aus Russland schreibt in seinen Erzählungen aus den Jahren 1914/1915 mit Komik und Sinnlichkeit.«
    Frauke Meyer-Gosau, Tages-Anzeiger

    »Staunen, Neugier, stilistishe Zurückhaltung, selbst auch in Momenten äußerster Grausamkeit, Lyrismus. ... Bunin entfaltet einen postkolonialen Diskurs avant la lettre, der kaum an Aktualität verloren hat.«
    Erich Klein, ORF Ö1 Ex Libris

    »Bunin ist ein Zeitgenosse von Kafka. Im Unterschied zu diesem beherrscht Bunin allerdings auch das Genre ekstatisch ›schöner‹ Erzählungen.«
    Erich Klein, Die Presse

    »Wenn es eine russische Seele gibt, dann haben sie diese Erzählungen. ... Iwan Bunins Erzählungen sind dermaßen beeindruckend, dass man nur jedem empfehlen kann, sie sofort zu lesen.«
    Barbara Hoppe, Feuilletonscout

    »Eine elegant-schlichte Leinenedition, die eine treffende Symbiose von Inhalt und Form schafft.«
    Florian Keisinger, Fixpoetry

    »Virtuos von Dorothea Trottenberg ins Deutsche übertragen«
    Matthias Eichardt, Stadtmagazin 07 Jena

    »Bewundernswert, wie Sabine Dörlemann ihre Iwan Bunin-Werkausgabe fortführt.«
    Ulrich Faure, BuchMarkt

    »Großes Lob gibt es für den Dörlemann Verlag, der mit Iwan Bunins Erzählungen Ein Herr aus San Francisco ein herausragendes, unbedingt lesenswertes Buch auf den Markt gebracht hat.«
    Ines Kakoschke, Ostsee-Zeitung

    »Tod und Liebe, Macht, Niedergang und Verfall, ergreifende Schicksale, verknüpft mit sozialen Spannungen, melancholischen Stimmungs- und ausgefallenen Landschaftsbildern, gehören zu den wiederkehrenden Dimensionen in Bunins berührenden und sprachlich grandiosen Narrativen.«
    Magazin Wostok

    »Ein Literaturereignis erster Güte, hervorragend übersetzt.
    Barbara Hoppe, Murmann Magazin

    »Ich würde Ihnen so gerne noch Ein Herr aus San Francisco ans Herz legen, den gerade erschienen herrlichen Erzählungsband des großen russischen Schriftstellers...«
    Olaf Schmidt, kreuzer online

    »Großartige, gewaltige, bedrückende und sinnliche Landschafts- und Naturbeschreibungen«
    Dagmar Härter, ekz-Publikation ID