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Garnett-Portrait


David Garnett
Mann im Zoo


  • Herrlich hinterhältiges Lesevergnügen


  • Roman
    Aus dem Englischen von Maria Hummitzsch
    Originaltitel: A Man in the Zoo
    160 Seiten. Leinen. Leseband

    € [D] 17.00 / € [A] 17.50 / SFr. 23.50 (UVP)

    ISBN 9783038200406

    Als eBook erhältlich!
    ISBN eBook 9783038209409
    € 12.99

    Soeben erschienen!


  • Leseprobe (Book2Look)
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  • Inhalt
    Inhalt

    John Cromartie besucht mit seiner Freundin Josephine Lackett den Zoologischen Garten, dabei kommt es zu einem Streit. Josephine hält John seine »atavistischen Ansichten« vor und meint, er gehöre selber in den Londoner Zoo.

    Gesagt, getan: Kurzerhand schreibt Cromartie einen Brief an die Zoo-Direktion, seiner Bitte wird entsprochen und er zieht bald darauf in einen geräumigen Käfig im Affenhaus. Seine beiden Nachbarn, ein Schimpanse und ein Orang-Utan, sind alles andere als begeistert und würden den neuen Mitbewohner, vor dessen Käfig die Leute in langen Schlangen stehen, vor lauter Eifersucht am liebsten in der Luft zerreißen…

  • Biogramm
    David Garnett

    am 9. März 1892 in Brighton geboren, war Schriftsteller, Buchhändler, Verleger, Kritiker und Mitglied der »Bloomsberries«. Dame zu Fuchs (1922) war der erste Roman, den David Garnett unter eigenem Namen veröffentlichte. Er erhielt dafür mehrere Preise. In zweiter Ehe war er mit Angelica Bell verheiratet, der Tochter seiner Freunde aus der Bloomsbury-Gruppe, den Malern Vanessa Bell und Duncan Grant, mit denen er eine Zeit lang in Charleston Farmhouse zusammengelebt hatte. Duncan Grant ist dieser Roman auch gewidmet. David Garnett verstarb am 17. Februar 1981.



    Maria Hummitzsch

    1982 in Magdeburg geboren, studierte in Leipzig, Lissabon und Florianópolis Übersetzung, Psychologie und Afrikanistik. Sie arbeitet seit 2011 als Literaturübersetzerin aus dem Englischen und Portugiesischen, u. a. von David Foster Wallace, Shani Boianjiu und Beatriz Bracher. Maria Hummitzsch lebt mit ihrer Tochter in Leipzig.



  • Bücher
    Bücher von David Garnett

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    David Garnett
    Dame zu Fuchs
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    David Garnett
    Mann im Zoo
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  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Mann im Zoo«

    »[Dame zu Fuchs und Mann im Zoo sind] Liebesgeschichten, die aus ungewöhnlicher Perspektive an den Gitterstäben der Konventionen rütteln.«
    Angela Gutzeit, Deutschlandfunk Kultur

    »Entdeckung der Woche«
    Tilman Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Zeitung

    »Garnetts besonderer, leichter Ton macht Mann im Zoo zu einem Lesevergnügen, bei dem man oft schmunzeln muss, aber immer wieder auch nachdenklich wird.«
    Cornelia Wolter, Frankfurter Rundschau

    »Garnetts große Kunst besteht darin, dieses so unvorstellbare wie skurrile Szenario als ganz selbstverständlich darzustellen. Ein schmaler Roman, der ungemein witzig und hintergründig unterhält und der uns Lesern viel von der Absurdität des Lebens hinter und vor dem Käfig erzählt.«
    Jochen Kürten, Deutsche Welle
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    »Nun legt der Dörlemann Verlag ein Jahr nach Dame zu Fuchs eine Neuübersetzung von Mann im Zoo vor, die durch farbige Frische erfreut. Der mit viel britischem Humor geschriebene Text fasziniert.«
    Manfred Papst, Neue Zürcher Zeitung

    »Amüsanter, gescheiter Roman ...«
    Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau

    »Leichtfüßig erzählt und novellenartig dicht entfaltet die Geschichte einen eigentümlichen Sog … Gesellschafts- und Subjektkritik reichen sich hier die Hand.«
    Anja Hirsch, WDR3

    »Kluger Spaß«
    Frankfurter Rundschau

    »Zeitlose Gesellschaftssatire eines herrlich lakonischen Gedankenspielers«
    Tina Schraml, BÜCHERmagazin

    »… liebevoll ausgearbeiteter Plot …«
    Helmut Höge, taz

    »Angenehmer britischer Humor, unterhaltsam, fein erzählt ...«
    Thomas Schaefer, Titanic

    »Durch die Gegenüberstellung von Mensch und Tier übt Garnett subtile Gesellschaftskritik.«
    Wolfgang Bortlik, 20 Minuten

    »Ich glaub, mich beißt ein Orang-Utan.«
    Klaus Nüchtern, Falter

    »Schräge Einfälle, wunderbare Figurenzeichnungen und skurriler Humor zeichnen den britischen Autor David Garnett aus.«
    Christoph Hartner, Kronen Zeitung

    »Wie Garnett dieses Dasein schildert, das ist so komisch, anrührend und gruselig – man könnte glatt glauben, dass es so einen Fall mal gegeben hat.«
    Katrin Krämer, Radio Bremen

    „Wiederholt schenkt uns der Dörlemann Verlag allerfeinste Literatur, die das Herz beglückt und mich nach der Lektüre wohlig seufzen lässt.“
    Simone Finkenwirth, We read Indie

    »Eine unterhaltsame und intelligente Geschichte. Der literarische Zoobesuch lohnt sich!«
    Thomas Mäurer, Aachener Zeitung

    »Das ist mit Sicherheit eine der skurrilsten Liebesgeschichten, die jemals ausgedacht wurde.«
    Film, Sound & Media

    »Es geht um Individualität, Emanzipation, Infragestellung zementierter Lebensmuster. Die Klarheit der Sprache gaukelt Unschuld – umso abstruser wirkt das Zoo-Geschehen, umso böser pikt Garnetts Gesellschaftskritik. Herrlich hinterhältig!«
    Nordkurier

    »Garnett erzählt im knappen Stil eine mal brüllend komische, mal tieftraurige Geschichte über Stolz, Unabhängigkeit, Schaulust und Ausgrenzung.«
    Clara Ehrenwerth, Kreuzer

    »Von leisem Humor getragene, durchweg unterhaltsame Geschichte über einen Beziehungsstreit und seine Folgen.«
    Matthias Eichardt, Stadtmagazin 07

    »Jeder kann das Büchlein für sich interpretieren, vielleicht auch einfach nur lachen ob der komisch-skurrilen Geschichte ...«
    Grit Warnat, Magdeburger Volksstimme

    »Das absurde Geschehen wird vom Autor als ganz folgerichtig geschildert. Das Fragestellen und Grübeln überlässt er uns Lesern.«
    Susanne Jäggi (Buchhandlung Librium), 5 plus Magazin

    »Mann im Zoo ist eine vergnügliche, parabelhafte Liebesgeschichte über die feinen Unterschiede zwischen Mensch und Tier.«
    Jorghi Poll, Buchkultur

    »David Garnett schreibt seine Geschichte ... in anschaulicher und unaufgeregter, launischer Sprache mit einer unaufdringlichen Prise Humor.«
    Anja Beisiegel, Literaturkritik.de
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    »Süffisant erzählt, mit Leichtigkeit und Witz, gelingt es auch diesem Roman, der selbsternannten Krone der Schöpfung einen Zacken aus derselben zu brechen.«
    Sophie Weigand, Literaturen
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    »Ein bizarres und köstlich unterhaltsames Buch.«
    Cornelia Wolter, Reisezeit

    »David Garnett entwirft ... eine äußerst skurrile Ausgangslage. Wie bereits in seinem Roman Dame zu Fuchs ... verhandelt er mit Biss die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Mensch und Tier.«
    Babina Cathomen, kulturtipp

    »Die Geschichte, auf dem schmalen Grat zwischen Möglichkeit und Phantasie angesiedelt, fasziniert durch großes Deutungspotential.«
    Salve

    »So fragt man sich stets, wer hier nun eigentlich das Tier ist. Genau das macht diese kleine Erzählung zu einem sehr lesenswerten Vergnügen.«
    Mareike Dietzel, Nord-Seiten.de
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    »Mann im Zoo ist es ein (sa)tierisches Lesevergnügen. Immer wieder blättert man einige Seiten zurück, um sich noch einmal vom Ideenreichtum des Autors berieseln zu lassen. David Garnett ist der Meister des human-animalischen Genres.«
    Aus-Erlesen.de

    »Ein feiner, unterhaltsamer und gut geschriebener britischer Roman, der nun in deutscher Übersetzung vorliegt.«
    Hauke Harder, Leseschatz.com
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    »Dass David Garnett auf geschickte Art diese Fragen aufwirft, ohne dabei seinen leichtfüßigen Ton zu verlieren, macht diesen Text zu einem Roman, den man sich nicht entgehen lassen sollte.«
    Julia, Schmitz, Fräulein Julia Kulturjournal
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    »Kurzweilig, unterhaltsam, very british und - bei aller Komik - zwischen den Zeilen immer wieder kritisch-philosophisch das (Eingesperrt)Sein von Mensch und Tier beleuchtend, ist dieser kleine Roman eine großartige Wiederentdeckung und eine ebenso wunderbare Lektüre.«
    Christiane Schwalbe, Neue-Buchtipps.de
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    »Reifende Erkenntnisprozesse in einer subtilen Situation werden uns auch hier wieder serviert – sehr unterhaltsam.«
    Martina Tittel, Nicolaische Buchhandlung

    »Eine herrlich schräge und spannende Geschichte für Freunde des feinen englischen Humors.«
    Anke Aselmann, Buchhandlung Graff

    »Dieser 1924 erschienene Roman erzählt mehrere Geschichten in einer. Man kann sie wörtlich nehmen oder metaphorisch – in beiden Fällen öffnet sie Fenster und Türen. Als psychologische und gesellschaftliche Studie kann sie ebenso gelesen werden, wie als hinreißende Liebesgeschichte.«
    Petra Lohrmann, Gute Literatur – Meine Empfehlung
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