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Dana Grigorcea
Baba Rada. Das Leben ist vergänglich wie die Kopfhaare




  • Roman
    168 Seiten. Gebunden. Leseband

    € [D] 20.00 / € [A] 20.60 / SFr. 27.00 (UVP)

    ISBN 9783038200246

    Als eBook erhältlich!
    ISBN eBook 9783038209249
    € 14.99



  • Leseprobe (Book2Look)
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  • Inhalt
    Inhalt

    Das geheime US-amerikanische Gefängnis in der rumänischen Hafenstadt Tulcea wurde überflutet. In einem abgelegenen Dorf im Donau-Delta legt ein Motorboot an, darin ein Terrorist und sein überforderter Wächter, der die Unterbringung des geheimen Gefangenen gegen Bezahlung der Familie Baba Radas überlässt.

    Baba Rada, die Erzählerin, ist eine ruchlose Großmutter, die ihren Mann auf dem Gewissen hat. Als der Terrorist seinen betrunkenen Wächter erwürgt, beschließt Baba Rada, erneut die Spuren eines Mordes zu verwischen, um das Motorboot zu behalten und – auf den Geschmack gekommen – den Terroristen mit ihrer Tochter zu vermählen. Damit beginnt das Unheil von Neuem. Diesmal so schrecklich wie nie.

    In ihrem Erstling Baba Rada entführt uns die junge, auf Deutsch schreibende Bukaresterin Dana Grigorcea in eine burleske Welt im neu entstehenden Europa. Diese Welt der Mythen und abenteuerlichen Bräuche wird von den bizarren Wünschen ihrer Einwohner zusammengehalten. Das winterliche Donau-Delta wird in Dana Grigorceas überwältigend bildhafter, kristalliner Sprache zu einem Gemälde von der allgegenwärtigen Gewalt.

  • Biogramm
    Dana Grigorcea

    geboren 1979 in Bukarest, studierte Deutsche und Niederländische Philologie in Bukarest und Brüssel. Mit einem Auszug aus dem Roman Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit wurde Dana Grigorcea in Klagenfurt beim Ingeborg Bachmann-­Wettbewerb 2015 mit dem 3sat-­Preis ausgezeichnet. Ihr Erstling Baba Rada. Das Leben ist vergänglich wie die Kopfhaare ist im Oktober 2015 ebenfalls im Dörlemann Verlag neu erschienen. Nach Jahren in Deutschland und Österreich lebt sie mit Mann und Kindern in Zürich.

    www.grigorcea.ch

    Gewinnerin des 3sat-Preises beim Ingeborg Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt 2015

    Auf der Shortlist für den Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2016





  • Bücher
  • Termine
    Termine: Dana Grigorcea

    3.5.2019
    Die Dame mit dem maghrebinischen Hündchen

    7. Literaturfestival unabhängiger Literatur in Ulm und Neu-Ulm
    Donauschwäbisches Zentralmuseum
    Schillerstraße 1
    89077 Ulm

    19:30 Uhr

    Dana Grigorcea liest aus Die Dame mit dem maghrebinischen Hündchen.

    Weitere Informationen zur Veranstaltung
    Weitere Informationen zur Autorin


    12.6.2019
    Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit

    Landesvertratung NRW Berlin

    Hiroshimastraße 12-16

    10785 Berlin

    Deutschland


    Europa erlesen: Rumänien
    Dana Grigorcea liest aus ihrem Roman Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit.

    Dana Grigorcea verknüpft in ihrem Roman gegenwärtige Eindrücke, Begegnungen und Personen mit Erinnerungen an das Vorwende-Bukarest zu einem tragikomischen Bild eines Lebens unter dem Ceausescu-Regime.
    In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes NRW veranstalten wir die erfolgreiche Reihe „Europa erlesen“, in der renommierte Autor_Innen aus aktuellen Werken lesen und zentrale europäische Fragen diskutieren.

    Weitere Informationen zum Buch


    21.9.2019


    35. Deutsch-Schweizer Autorentreffen in Rottweil – 20.-22. September 2019
    Jubiläum 500 Jahre »Ewiger Bund« zwischen Rottweil und der Eidgenossenschaft
    Zimmertheater
    Friedrichsplatz 2, D-78628 Rottweil

    17:00 Uhr

    Weitere Informationen zur Veranstaltung


  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Baba Rada. Das Leben ist vergänglich wie die Kopfhaare«

    »Irre und wirre Odyssee voller Sprachwitz und Komik.«
    Mareike Steger, WIENERIN

    »Dana Grigorcea zeichnet mit grosser Fabulierlust das Porträt einer Gesellschaft, die in Tradition und Aberglauben verharrt, sich mit List (und manchmal mit dem Knüppel) gegen die Obrigkeit auflehnt und ihren Zusammenhalt in Mythen und abenteuerlichen Bräuchen findet.«
    Elke Koch, WeiberDiwan. Die feministische Rezensionszeitschrift