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Foto: © Anke Apelt


Michel Bergmann
Weinhebers Koffer


  • Das erste Buch der neuen Reihe im Dörlemann Verlag: Edition Kattegat, herausgegeben von Nikolaus Hansen


  • Roman
    Edition Kattegat
    Herausgegeben von Nikolaus Hansen
    144 Seiten. Halbleinen. Leseband

    € [D] 17.00 / € [A] 17.50 / SFr. 23.50 (UVP)

    ISBN 9783038200161

    2. Auflage

    Als eBook erhältlich!
    ISBN eBook 9783908778660
    € 11.99



  • Leseprobe (Book2Look)
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  • Inhalt
    Inhalt

    Bei einem Berliner Trödler entdeckt der junge Journalist Elias Ehrenwerth einen alten Lederkoffer mit den Initialen L.W. Neugierig folgt er dem Schicksal des Koffers und entdeckt, dass dieser Leonard Weinheber gehörte.

    Weinheber ist Schriftsteller und sieht sich nach Berufsverbot und Schikanen Anfang 1939 gezwungen, sein Vaterland zu verlassen. Er entscheidet sich, nach Palästina zu emigrieren, wo seine Geliebte bereits lebt. Weinheber begibt sich schweren Herzens in Marseille auf ein Schiff, um nach Jaffa auszureisen. Doch lediglich sein Koffer wird in Palästina ankommen …

  • Biogramm
    Michel Bergmann

    1945 in Basel als Sohn jüdischer Eltern geboren, verbrachte seine Kindheit in Paris, seine Jugend in Frankfurt am Main. Michel Bergmann absolvierte eine Ausbildung bei der Frankfurter Rundschau, später arbeitete er als freier Journalist, Autor, Regisseur und Produzent sowie als Drehbuchautor für Film und Fernsehen. Zahlreiche Veröffentlichungen (Filme, Beiträge in diversen Zeitungen, Zeitschriften, Anthologien, Romane) und Filmpreise. Michel Bergmann lebt in Berlin.





  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Weinhebers Koffer«

    »Autor Michel Bergmann … verfasste einen kostbaren Roman – voller Traurigkeit, Humor und Menschlichkeit. Ein Kleinod, das an die Schicksale von Flüchtlingen erinnert.«
    Monika Kaczek, David. Jüdische Kulturzeitschrift.

    »Mir gefällt an diesem Buch, dass es eigentlich ziemlich konventionell beginnt und dann eine ganz eigene, eigenwillige Dynamik entwickelt. Am Anfang steht der Fund eines Koffers und der Leser wird Teil der Suche nach dessen Besitzer. Es folgt ein Blick auf die Geschehnisse im Jahr 1939 in Deutschland, eine Reise nach Palästina, ein unveröffentlichter Roman und ein Blick auf das heutige Israel. Und immer die spannende Frage: Was ist dem Besitzer des Koffers widerfahren?«
    Oliver Pux, buchreport.express

    »Weshalb Israel so ist, wie es ist – viele Zeitgenossen wissen das nicht, andere wollen es nicht wissen, und wieder andere haben es vergessen. Michel Bergmanns zarter und trauriger Roman führt es eindringlich vor Augen.«
    Klaus Hübner, Literarischer Monat

    »Michel Bergmann erzählt so schnörkellos wie eindringlich von Heimatverlust und Heimatsuche - einem Thema, das heute ebenso aktuell ist wie in den 1920er und 1930er Jahren.«
    Rita Mielke, Neue Grevenbroicher Zeitung

    »Wie es Michel Bergmann gelingt, die Suche nach der Geschichte des Koffers und seines Besitzers zu erzählen und unsere Neugierde zu wecken, ist ebenso unterhaltsam wie spannend.«
    Bittner-Buch

    »… ein feines kleines Buch, das keine schnellen Antworten bietet, aber viel Stoff zum Nachdenken und Diskutieren birgt.«
    Ralph Wagner, KommBuch.com

    »Ein berührender Kurzroman mit einem Blick auf den gegenwärtigen Nahost-Konflikt …«
    Regine Mitternacht, ekz.bibliotheksservice

    »In Weinhebers Koffer werden unterschiedliche Sichtweisen, Überzeugungen und Vorstellungen im Zusammenhang mit einem der kontroversesten und sensibelsten Themen angesprochen und einander gegenübergestellt.«
    Sabrina Brugner, Sandammeer.at
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    »Weinhebers Koffer ist das erste Buch der Edition Kattegat, die Nikolaus Hansen im Dörlemann Verlag herausgibt, eine Reihe, deren Bücher mit dem Meer zu tun hat. Der Einband ist – wie stets – optisch und haptisch wieder ein Genuss, zumal einen bei der Lektüre wieder ein zum Einband farblich passendes Leseband begleitet.«
    Monika Stemmer, mona lisa bloggt!
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    »Weinhebers Koffer ist eine Entdeckung und ein Genuss in jeder Hinsicht.«
    Martin Gaiser, Literaturkritik.de
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    »Weinhebers Koffer ist intelligent und verschachtelt konzipiert.«
    Weinheimer Nachrichten

    »Bergmann verwebt in seiner novellenartigen Erzählung mit schnörkellosem Witz wie feinsinniger Tiefgründigkeit mehrere Ebenen.«
    Rosemarie Grosch, Rhein-Neckar-Zeitung

    »Weinhebers Koffer ist ein tolles Buch, das geschickt konstruiert ist.«
    Ulrich Noller, Funkhaus Europa

    »Die Konzentration aufs Geschehen statt umfänglicher Umgebungsbeschreibungen … machen [den Roman] zur flüssigen Lektüre, die mit den lakonischen bis bissigen Kommentaren des Ich-Erzählers obendrein eine angenehme Spur Subjektivität enthält.«
    Tobias Prüwer, Jüdische Allgemeine
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    »Michel Bergmann gelingt im Auschwitz-Gedenkjahr eine poetische Aktualisierung eines wichtigen und bewegenden Themas.«
    Sascha Stienen, General Anzeiger

    »Weinhebers Koffer ist ein ganz besonderer Roman. Er beschäftigt sich so raffiniert und prägnant mit der traurigen Vergangenheit, die beim Leser durch diesen eigentlich so banalen Koffer eine so unersättliche Neugierde auslöst, dass wir an dem Text wirklich vom ersten Moment an wahrlich festkleben und unbedingt alles über Leonard Weinheber wissen wollen.«
    Durchleser
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    »Bergmann hat die Gabe, Witz und Tiefgründigkeit zur spannenden Unterhaltung zusammenzuspinnen.«
    Irene Widmer, Neue Luzerner Zeitung

    »Der Roman ergründet mit sensibler Sprache Länder, Zeiten und vor allem deren Menschen.«
    Peter Cott, Ostthüringer Zeitung

    »Die Reise geht von Berlin nach Tel Aviv, man überquert das Mittelmeer. Der Ich-Erzähler versetzt sich zurück in Weinhebers Emigration [und] sein Verschwinden.«
    Sigrid Brinkmann, Deutschlandradio Kultur

    »Bergmann hat die Gabe, Witz und Tiefgründigkeit zur spannenden Unterhaltung zusammenzuspinnen. Er verdichtet eine Vielzahl von Motiven auf nur 142 Seiten - und dennoch wirkt das Gelesene luftig.«
    Tiroler Tageszeitung Online
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    »Es ist Michel Bergmanns altes Thema, das hier noch einmal mit Wehmut und Trauer erzählt wird: Was es bedeutet, aus seiner Heimat vertrieben zu werden. Geschrieben ist das sozusagen stilistisch gestreift, zum einen mit einer ganz heutigen Schnoddrigkeit, in den schönen Passagen des Buches, aber auch mit großer Anmut und Würde.«
    Annemarie Stoltenberg, NDR