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Foto: © Tom Sandberg


Dag Solstad
Armand V. – Fußnoten zu einem unausgegrabenen Roman


  • Solstad stellt den Roman auf den Kopf !

    »Dag Solstad hat ein Kunststück vollbracht – einen Roman über das Roman-Schreiben (oder dessen Verweigerung) zu verfassen und zugleich ein ungemein politisches Buch. Was will man mehr.«
    Thomas Fechner-Smarsly, NZZ


  • Aus dem Norwegischen von
    Ina Kronenberger
    Deutsche Erstausgabe
    Originaltitel:
    Armand V. – Fotnoter til en uutgravd roman
    288 Seiten. Gebunden mit Schutzumschlag

    € [D] 22.00 / € [A] 22.60 / SFr. 26.50 (UVP)

    ISBN 9783908777410


  • Rezensionen zum Buch bei
    lovelybooks.de


  • Leseprobe (Book2Look)
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  • Inhalt
    Inhalt

    Armand V. überrascht seinen Sohn in einer erniedrigenden Szene – halbnackt, auf allen vieren, vor einer Unbekannten. Kurz darauf gibt der junge Mann sein Studium auf, um sich zum Kriegseinsatz in einer Eliteeinheit zu melden. Ein Krieg, den der Vater als norwegischer Botschafter in London zu befürworten hat, als Privatperson aber aus tiefstem Herzen mißbilligt. Dennoch bewahrt er seinen Sohn nicht vor diesem fatalen Schritt. Der Alltag des Vaters, seine Streifzüge durch Oslos Straßen und in die eigene Vergangenheit sind Nebenschauplätze der Handlung, denn seine Geschichte ist nur Annotation, Fußnote zum eigentlichen Roman, der bisher vergeblich »auf seine Ausgrabung« wartet und in dem die Figur des Armand V. in all ihrer Zerrissenheit beleuchtet werden könnte.

    Dag Solstad schickt uns in seinem neusten Buch in ein labyrinthisches Abenteuer und stellt mit den Regeln des traditionellen Romans unsere gewohnte Wahrnehmung auf den Kopf.

    »Dag Solstads Figuren leben – zur Hauptsache – in Norwegens Hauptstadt Oslo. Dort kippen sie unvermutet aus ihrer ziemlich bürgerlichen Existenz. Ein magischer Ort für einen Leser? Ein Spaziergang durch die Figurenlandschaft am Oslofjord.«
    Carlo Bernasconi, Schweizer Buchhandel
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  • Biogramm
    Dag Solstad

    wurde am 16.7.1941 in Sandefjord geboren. Er debütierte 1965 mit dem Erzählband Spiraler [Spiralen] und gehört seither zur ersten Garde der norwegischen Schriftsteller. Dag Solstad hat zahlreiche Romane, Artikel, Theaterstücke, Essays verfasst und zusammen mit Jon Michelet fünf Bücher über die Fußballweltmeisterschaften herausgegeben. Er hat als einziger Autor bereits dreimal den norwegischen Kritikerpreis erhalten und wurde für seinen Roman 1987 mit dem Literaturpreis des Nordischen Rates ausgezeichnet. Dag Solstad lebt in Berlin und Oslo. Seine Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Elfter Roman, achtzehntes Buch ist der erste Roman, das erste Buch Solstads auf Deutsch. 2005 erschien Professor Andersens Nacht, im Jahr 2007 folgte Scham und Würde und 2008 Armand V. 2017 wird ihm der Nordische Preis der Schwedischen Akademie verliehen, der auch als »Kleiner Nobelpreis« gilt.


    Bragepreis 2006 für Dag Solstad
    »Den Bragepreis, der als Norwegens wichtigster Literaturpreis gilt, erhält Dag Solstad für seinen Roman Armand V. Fußnoten zu einem unausgegrabenen Roman. Solstad, der wie kein anderer Norwegens literarische Szene seit über 40 Jahren prägt, erhält den Bragepreis zum zweiten Mal.« Aldo Keel, NZZ, 20. 11. 2006



    Ina Kronenberger

    geboren 1965 in der Pfalz, übersetzt aus dem Norwegischen und Französischen, u.a. Per Petterson, Linn Ullmann und Anna Gavalda. Ina Kronenberger lebt und arbeitet in Bremen. Zuletzt erschienen in ihrer Übersetzung Elfter Roman, achtzehntes Buch, Professor Andersens Nacht, Scham und Würde, Armand V. und T. Singer von Dag Solstad sowie Ein Nachmittag im Herbst und Ein reiches Leben von Mirjam Kristensen.



  • Bücher
    Bücher von Dag Solstad

    NEUPic
    Dag Solstad
    Elfter Roman, achtzehntes Buch
    BROSCHIERT
    Pic
    Dag Solstad
    Scham und Würde
    NEUPic
    Dag Solstad
    Scham und Würde
    GEBUNDEN
    NEUPic
    Dag Solstad
    Scham und Würde
    BROSCHIERT
    NEUPic
    Dag Solstad
    T. Singer

  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Armand V. – Fußnoten zu einem unausgegrabenen Roman«

    »Ein Schriftsteller macht nichts anderes, als einen Roman hervorzuholen, der bereits, Platons Ideen gleich, in der metaphysischen Welt fertig vorliegt. Dieser Tätigkeit des Hervorholens wollte sich Solstad nicht mehr aussetzen. Armand V. ist ein stimmiger und zurecht preisgekrönter Roman.«
    Tobias Wenzel, NDR

    »Dag Solstad hat ein Kunststück vollbracht – einen Roman über das Roman-Schreiben (oder dessen Verweigerung) zu verfassen und zugleich ein ungemein politisches Buch. Was will man mehr.«
    Thomas Fechner-Smarsly, Neue Zürcher Zeitung

    »Armand V. ist ein ambitioniertes und schon in seiner Struktur komplexes Projekt. Einen Roman in 99 Fußnoten hat Solstad geschrieben; Fußnoten zu einem Roman, der noch auf seine Entstehung wartet.«
    Christoph Schröder, Frankfurter Rundschau

    »Der Roman Armand V., konzipiert aus 99 Fußnoten, der dem Autor in dieser Komposition erlaubt, die Darstellung auf ein Höchstmaß zu komprimieren, stellt die Sein-Schein-Problematik in den Mittelpunkt. Der Leser lernt den Diplomaten Armand V. und sein Umfeld in verschiedenen Situationen kennen, die zum Teil skurril und grotesk sind, immer überraschend.«
    Jeannette Faure, BuchMarkt

    »Wer sich nach der Lektüre der drei bei Dörlemann bisher erschienenen Romane auf Dag Solstads neuen Roman Armand V. - Fußnoten zu einem unausgegrabenen Roman einlässt, liest nicht nur einen ›anderen‹ Solstad, sondern ein literarisches Experiment, das den Lesenden rasch mitnimmt ins Oslo der Sechzigerjahre, um ihn gleich darauf wieder auszuladen: Die Fußnoten sind nicht nur wichtige Einwürfe des Autors, der den Gang der Geschichte (die eigentlich keine ist) bremsen und in eine andere Richtung zwingen will. Sie sind mithin ein Subroman in einem Roman, der gar keiner ist, weil er niemals ausgegraben wurde.«
    Carlo Bernasconi, Schweizer Buchhandel
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    »In Dag Solstads Armand V. geht es um den Spagat, seine innersten Überzeugungen mit den Erfordernissen, die Beruf und sozialer Status von einem fordern, zu verbinden. Ohne daran zu zerbrechen, ohne sich selbst zu verlieren.«
    Werner Fletcher, Sandammeer.at
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