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Foto: © Barbara Dietl, www.dietlb.de


Jürg Beeler
Die Zartheit der Stühle


  • »Mit Tischen und Stühlen bin ich
    immer gut ausgekommen,
    sie haben sich immer auf mich gefreut.«


  • Roman
    Originalausgabe
    224 Seiten. Gebunden. Leseband

    € [D] 22.00 / € [A] 22.70 / SFr. 28.00 (UVP)

    ISBN 9783038201052

    Als eBook erhältlich!
    eBook ISBN 9783038209959
    € 14.99

  • Soeben erschienen


    Jürg Beeler steht für Veranstaltungen zur Verfügung.



    Jürg Beeler spricht über Die Zartheit der Stühle und liest Auszüge vor:


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  • Leseprobe (Book2Look)
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  • Inhalt
    Inhalt

    Im Alltag ist Matteo schweigsam, nur auf der Bühne kommen ihm die Worte wie von selbst. Sein Gedächtnis ist legendär, doch ausgerechnet ihm passiert, wovor sich jeder Schauspieler am meisten fürchtet: Als Shakespeares König Lear fällt er aus dem Text, wenige Tage nach dem Begräbnis seiner Lebenspartnerin.

    Matteo flüchtet aus Berlin nach Lerone, einer süditalienischen Kleinstadt, um wieder mit seiner alten Liebe anzuknüpfen: mit der Piazza d'Oriente, der schönsten Piazza der Welt. Von ihr erhofft er sich endlich Ruhe.

    Doch die Alpen, die er zwischen Berlin und Lerone geschoben hat, schützen ihn nicht vor dem Vergangenen. Eine Fremde taucht auf, die behauptet, sie würden sich kennen. Zu spät geht ihm auf, dass sie nicht zufällig in Lerone ist.

  • Biogramm
    Jürg Beeler

    geboren 1957 in Zürich, studierte Germanistik in Genf, Tübingen und Zürich. Arbeitete als Deutsch- und Fremdsprachenlehrer und als Reisejournalist. Lebt in Südfrankreich und Zürich. Für seine literarische Tätigkeit wurde er verschiedentlich ausgezeichnet. Publikationen (Auswahl): Die Liebe, sagte Stradivari (2002), Das Gewicht einer Nacht (2004), Solo für eine Kellnerin (2008), Der Mann, der Balzacs Romane schrieb (2014).





  • Bücher
    Bücher von Jürg Beeler

    NEUJürg Beeler: Die Zartheit der Stühle
    Jürg Beeler
    Die Zartheit der Stühle
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  • Audio/Video
    Audio und Videodokumente                                                  


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  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Die Zartheit der Stühle«

    »Sommerlich kommt die Geschichte auf leisen Sohlen und birgt doch so eine kluge Tiefe, die berührt.«
    Philip Kunz, booksartnature

    »Ein ruhig und schön erzählter Roman, der nicht mehr loslässt. Sehr lesenswert! Grosse Leseempfehlung!«
    Brigitte Stacher, buecherplatz22

    »Ein zarte Liebesgeschichte und eine Hommage an die italienische Kleinstadt.«
    Annette König, Die Literaturkritikerin
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    »Es sind sinnliche Passagen wie diese, denen man anmerkt, dass Beeler nicht nur Romanautor, sondern auch Reisejournalist ist. … Alle drei Hauptfiguren sind heimatlose, nomadische Künstler. Die drei sind miteinander verbunden und doch ist jeder für sich einsam. Nach und nach werden die traurigen Umstände von Zofias Tod entblättert und auch Veras Geschichte wird erzählt.«
    Cornelia Wolter, Frankfurter Neue Presse

    »Schweigsam wie Möbel ist auch der Ich-Erzähler Matteo in Jürg Beelers Roman mit dem poetischen Titel Die Zartheit der Stühle. Nach dem Tod seiner Lebenspartnerin verschlägt es dem Schauspieler auch auf der Bühne in Berlin immer öfter die Sprache.«
    Britta Helmbold, Ruhr Nachrichten

    »Subtil in sich leuchtende, präzise Formulierungen, verzahnt in einem beschwingt dahinfließenden Erzählreigen – nein, ein Stilist wie Jürg Beeler braucht nicht viel, um aus einer kleinen Geschichte ein großes Leseerlebnis erwachsen zu lassen.«
    Matthias Eichardt, Jenaer Stadtmagazin 07

    »Ein einfühlsames Porträt eines Getriebenen auf der Suche nach seiner verlorenen Liebe.«
    Anneke Wardenbach, Italien Magazin

    »Die Zartheit der Stühle ist ein ruhiges, unaufgeregtes Kammerspiel, vornehmlich für Leser, die bereits in ihrer zweiten Lebenshälfte angekommen sind. Nach der Lektüre bleibt einmal mehr die Erkenntnis, dass die Dinge oft anders scheinen, als sie sind.«
    Tamara Schuler, Viceversa Literatur
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    »Selten wird in der Gegenwartsliteratur mit so viel Feingefühl, ja mit so einer unglaublichen Zartheit das Leben, Leiden und Lieben eines Mannes und zweier Frauen aufgezeichnet. … Jürg Beeler ist ein Sprachkünstler und Wort-Jongleur. Der Leser spürt den Dichter, den Lyriker und freut sich bei jeder Zeile, wie die Sätze durch ihre Eleganz und ihre Musikalität die sensible Lebensdramatik ohne jeglichen Kitsch in eine sehr anrührende und vielschichtige Liebesgeschichte verzaubern. … Die Zartheit der Stühle ist ein grandioses Buch. Ein sanfter und starker Roman zugleich, der in diesem Literatur-Frühling zu den wichtigsten deutschsprachigen Neuerscheinungen zählt. Ein wahres literarisches Bijou, dem wir ein großes Lesepublikum und einen hoch verdienten Buchpreis wünschen.«
    Iris Mönch-Hahn, Durchleser Literatur-Journal
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    »Der Schweizer Autor Jürg Beeler … erzählt eine Geschichte des Verlusts und kristallisiert aus ihr einen zarten Roman über die Liebe heraus.«
    Markus Jäger, ekz.Bibliotheksservice

    »Was ist das Besondere an diesem Roman? Die Antwort ist einfach: Es ist die lyrische Sprache des Autors. … ein lesenswertes Kleinod. Was Sprache alles kann.«
    Michael Pick, LiteraTüren
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    »Ein wunderschönes, bedachtsames Werk. Im Mittelpunkt stehen die Formen der Liebe, in ihrer Verzweiflung, Flüchtigkeit und als großes, kaum in Worte zu fassendes Gefühl. Die Klangfarbe der Sprache ist dem Moment des schreibenden Matteos angepasst. Ein kurzweiliger, schön zu lesender Roman in traumhafter Kulisse.«
    Hauke Harder, Leseschatz
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    »Die Zartheit der Stühle ist ein Buch der Liebe, ein unsäglich zartes Buch …, dem ich die Nominierung für den Schweizer Buchpreis 2022 wünsche, weil es sinnlich erzählt, weil es sich nicht dem Spektakel verschreibt, dafür umso mehr den unendlichen Irrgärten des menschlichen Seins, weil das Kleine, Zarte auf das Grosse weist und weil meine Frau und ich uns das Buch gegenseitig vorlasen und dabei regelrecht beglückt wurden. … Es ist mit grosser Behutsamkeit geschrieben, immer im Wissen darum, dass Liebe in all seinen Formen, auch in der Verzweiflung und Enttäuschung ein flüchtiges, schwer fassbares Gefühl bleibt. Genauso ist dieser Roman geschrieben, absolut überzeugend in seinem Ton, gespickt mit Sätzen, die sich wie Amorpfeile ins Herz bohren.«
    Gallus Frei-Tomic, literaturblatt.ch
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    »Der Zürcher Schriftsteller Jürg Beeler hat mit Die Zartheit der Stühle einen Roman geschrieben, der wie de Chiricos Plätze eine unbeschreibliche Magie ausübt. … Der subtile Stilist Beeler findet für Matteos Sprach- und zunehmende Ratlosigkeit wunderschöne, fliessende Sätze. Zudem spielt Beeler gekonnt mit den Zufällen und Wendungen in Matteos Leben, die dieser erst erfasst, als es zu spät ist.«
    Pascal Ihle, #büCHerstimmen
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