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Foto: © Süddeutsche Zeitung Photo / Alamy Stock Photo

Claude Anet
Ariane


  • Ein Drahtseilakt mit Happy End


  • Liebe am Nachmittag
    Roman
    Aus dem Französischen übersetzt und
    mit einem Nachwort versehen von Kristian Wachinger
    Neuübersetzung
    Originaltitel: Ariane, jeune fille russe
    272 Seiten. Leinen. Leseband

    Ca. € [D] 23.00 / € [A] 23.60 / SFr. 27.50 (UVP)

    ISBN 9783038200789

    Als eBook erhältlich!
    eBook ISBN 9783038209782
    Ca. € 16.99

  • Erscheint am 27. Januar 2021

  • Inhalt
    Inhalt

    Ariane ist Abiturientin, intelligent, voller moderner Ideen, auch zur Emanzipation und zur Liebe. Da ihr die Männer zu Füßen liegen, gibt sie sich besonders cool. Und will mit ihnen so spielen, wie Männer es mit Frauen tun. Als sie dem älteren Konstantin begegnet, achten beide darauf, sich bloß nicht ineinander zu verlieben. Doch es kommt anders.

    Eine Liebesgeschichte, die bei ihrem Erscheinen 1920 Wellen schlug. So lesen gleich zwei von Vladimir Nabokovs weiblichen Figuren in Der Späher diesen Roman Anets.

    »Konstantin musste immerzu an Arianes Lüge denken. Blitzschnell hatte sie erfasst, dass es jetzt nicht anders ging, und hatte sich sogleich in schwindelnde Höhen aufgeschwungen. Wenn er sie da oben schweben sah, empfand er die Angst, die einen befällt, wenn man mit den Blicken einem Akrobaten folgt, der in der Kuppel des Zirkuszelts ein Kunststück vollbringt, bei dem er ums Leben kommen könnte.«

  • Biogramm
    Claude Anet

    eigentlich Jean Schopfer, geboren 1868 in Morges (Schweiz). Er studierte an der Sorbonne und an der École du Louvre und arbeitete als Reporter u. a. für Le Temps und Le Petit Parisien. 1892 wurde er französischer Tennismeister. Als Korrespondent des Journal wurde er 1917 Augenzeuge der Russischen Revolution in Sankt Petersburg. Neben Reiseliteratur und Theaterstücken veröffentlichte Anet mehrere Romane, darunter Ariane, jeune fille russe (1920), der für den Prix Goncourt nominiert und u. a. von Billy Wilder mit Audrey Hepburn verfilmt wurde. Claude Anet starb 1931 in Paris.



    Kristian Wachinger

    geboren 1956, gelernter Buchhändler, studierte Germanistik und Romanistik in München, Nantes und Hamburg und arbeitete drei Jahrzehnte als Verlagslektor. Er übersetzte Werke u. a. von Giacomo Casanova, Prosper Mérimée, Georges Simenon und Laurent Binet.