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Foto: Courtesy of Robert Giroux


Jean Stafford
Die Berglöwin


  • »Eine geballte Ladung psychologischen Dynamits«
    Joseph Henry Jackson, San Francisco Chronicle


  • Roman
    Aus dem Amerikanischen von Adelheid und Jürgen Dormagen
    Mit einem Nachwort von Jürgen Dormagen
    Neuübersetzung
    352 Seiten. Leinen. Leseband

    € [D] 25.00 / € [A] 25.70 / SFr. 34.00 (UVP)

    ISBN 9783038200727

    Als eBook erhältlich!
    eBook ISBN 9783038209720
    € 16.99

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  • Inhalt
    Inhalt

    Die achtjährige Molly und Ralph, ihr zehnjähriger Bruder, sind unzertrennlich. Gemeinsam setzen sie sich gegen die nervigen Routinen des Schulalltags zur Wehr, gegen ihre überkorrekte Mutter und die zimperlichen älteren Schwestern. Und vielleicht sogar gegen den Rest der Welt. Eines Sommers werden sie aus ihrem vornehmen Vorort von Los Angeles nach Colorado geschickt, wo ihr Onkel eine Ranch besitzt. Dort lernen die Kinder eine hinreißende neue Welt kennen – wild, schön und ungezähmt.
    Als ihrer beider Kindheit zu Ende geht, träumt Molly vom Erwachsensein und davon, Schriftstellerin zu werden, während Ralph seine wachsende Männlichkeit verspürt. Kindliche Unschuld und drängende Jugend stürzen unausweichlich auf ein verheerendes Ende zu.

    Garth Greenwell liest und bespricht einen Ausschnitt aus Jean Staffords Kurzgeschichte »The Shorn Lamb« (1953) im New Yorker

  • Biogramm
    Jean Stafford

    geboren 1915 in Covina, Kalifornien, wuchs in ärmlichen Verhältnissen in San Diego und Colorado Springs, Texas auf. Von ihrer Familie früh entfremdet, verbrachte sie als Jugendliche ihre Freizeit in den Bergen und beim Schreiben. Sie studierte Englische Literatur an der Universität Colorado und lebte ein Jahr in Heidelberg. Die Berglöwin erschien 1947 und wurde von der Kritik begeistert aufgenommen. Neben vielen anderen Preisen und Auszeichnungen erhielt sie 1970 den Pulitzer-Preis. Jean Stafford starb 1979.

    Jean Stafford. Leben und Werk – Eine Zeittafel (PDF, 58 KB)



    Adelheid und Jürgen Dormagen

    Adelheid Dormagen übersetzt seit mehr als 30 Jahren leidenschaftlich Literatur, unter anderem Werke von Virginia Woolf, Jane Bowles, Amy Bloom, Michael Ondaatje und Doris Lessing. Die Berglöwin hat sie gemeinsam mit ihrem Mann Jürgen Dormagen übersetzt. Er war lange Lektor im Suhrkamp Verlag und verfasste auch das kenntnisreiche Nachwort.



  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Die Berglöwin«

    »Staffords Roman beeindruckt durch seine tiefe Psychologie und der genauen Beschreibung
    von Gedanken und Gefühlen in all ihren feinen und feinsten Nuancen … sowie eindrucksvolle
    Naturbeschreibungen, eine präzise und poetische Sprache zeichnen ihn aus.«
    Constanze Matthes, Zeichen & Zeiten
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    »… eine grandiose Entdeckung, weil es ein ungewöhnliches Buch ist, was seine Thematik angeht. … Ein psychologisch sehr außergewöhnliches Buch, das mir vorzüglich gefallen hat.«
    Rainer Moritz, NDR Kultur
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    »Eine vergessene Perle der amerikanischen Literatur in neuer Übersetzung«
    Julietta Fix, Fixpoetry
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    »Dabei schreibt Stafford in einer genauen, eindrucksvollen Prosa von den Widersprüchen der Kindheit.«
    Bärbel Gerdes, AVIVA-Berlin.de
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    »Mindestens so schön wie das Buch ist das Nachwort … Ihr 1947 erschienener Roman wurde jetzt neu übersetzt und ist ein Schatz. Stafford erzählt in feiner, klarer Sprache, wie sich die Geschwisterbeziehung von Ralph und Molly … unaufhaltsam verändert.«
    myself Kultur

    »Voll Bewunderung nimmt man zur Kenntnis, wie genau Stafford erzählt, wie perfekt sie ihr Erzählen in neun Kapiteln formt.«
    Konrad Holzer, Buchkultur

    »Emotionale Einsamkeit und Unausgesprochenes prägen diesen Roman. Das ist manchmal schwer zu ertragen, aber in Jean Staffords Konsequenz brillant«
    Cornelia Wolter, Neue Ruhr Zeitung

    »… einfühlsam und naturgebunden von einer Autorin geschrieben, die wiederzuentdecken sich unbedingt lohnt«
    Einar & Bert - Theaterbuchhandlung

    »Intensive Sprache, eher ungewohnte Handlung, man spürt die 80 Jahre, die es schon alt ist. Und doch gefällt es mir sehr – wenn ich die Ruhe dafür finde.«
    Mareike Dietzel, nordseiten
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    »Den Kindern wird … ausgetrieben, was ihr Wesen ausmacht: das Stück Wildnis, das sie in ihren Körpern tragen. Das kann nicht gutgehen und geht auch nicht gut.«
    Bettina Hartz, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

    »In dieser Geschichte steckt nichts Tröstliches, dafür die Auseinandersetzung mit ungeschönter Realität.«
    Annegret Glock, schreiblust-leselust Literaturblog
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    »… das ist amerikanischer Realismus vom Feinsten, subtil, klar und mit einem Ende, das mich total überrascht hat. Ein ganz großer Roman!«
    Nicole Seifert, Nacht und Tag Literaturblog
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    »… zeigt, wie eine junge Frau, die minimal heraussticht, sofort als Misston, Störung, Fehler begriffen wird. Ein Roman in gediegener, imposant präziser Sprache – der überragend schnell bedrückend, traurig, wütend macht.«
    Stefan Mesch, Deutschlandfunk Kultur
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    »Ihre Offenheit gegenüber den Aggressionen der Kindheit, den Trieben zum Masochismus und zur Dominanz – und ihre absolute Unbesorgtheit – verleihen diesen Romanen ihren unbehaglichen, marginalen Status. Sie sind bedrohlich; ihre Intensität liegt in ihrer beschreibenden Sprache, nicht in ihren moralischen Urteilen. Stafford ist bereit, alles im Auge zu behalten, all die Ambivalenzen des intimen Lebens.«
    Parul Sehgal, The New York Times