Neuigkeiten aus dem Dörlemann Verlag
Nr. 93 | 29. Oktober 2014


Lieber Empfänger

Billy Wilder las The Lost Weekend gleich zweimal hintereinander auf einer Eisenbahnfahrt an die Westküste der Vereinigten Staaten. Er beschloss sofort den Roman zu verfilmen und kam mit seinem Angebot Alfred Hitchcock zuvor. Charles Jackson ging daraufhin in Hollywood ein und aus und lernte sogar sein großes Idol Thomas Mann kennen. Doch der Ruhm des Autors verblich rasch, und sein Roman stand nicht mehr oben auf den Bestsellerlisten, sondern stets im Schatten der berühmten, mit vier Oscars ausgezeichneten Verfilmung. 

Dank Bettina Abarbanells großartiger Übersetzung können Sie nun diesen Roman in deutscher Sprache entdecken. Es lohnt sich!

Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen
herzlich


Sabine Dörlemann


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Eine echte Leseempfehlung

Foto: © Jackson Family Collection
»Bettina Abarbanell hat mit ihrer kongenialen Übersetzung zu einem Leseerlebnis beigetragen, das man so noch nie hatte: der Erfahrung – so seltsam es klingt –, wie literarisch vollkommen und analytisch brillant ein Trinkerroman sein kann.«
Bernadette Conrad, NZZ
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»Das ist wohl eine echte Leseempfehlung und wer sich diesen Roman für ein verlängertes Wochenende vornimmt, für den wird es sicher kein verlorenes sein.«
Nicola Steiner, Literaturclub SRF 1
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»Ein wunderbar von Bettina Abarbanell neu übersetztes Meisterwerk«
Philipp Haibach, Rolling Stone
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»Ein Meisterwerk psychologischer Einfühlsamkeit und deren genaue schriftstellerische Umsetzung.«
Susanne Alge, Buchkultur

»Ein großer Roman über das Scheitern.«
Lotar Schüler, 3sat Kulturzeit
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Leseprobe von Das verlorene Wochenende >




Eine Meisterin der Zwischentöne

Foto: © Irmeli Jung
»Bildstark verwebt Raija Siekkinen die assoziativen Gedankenströme ihrer Heldinnen mit Eindrücken der finnischen Landschaft und erzeugt bittere, aber eindrückliche Momentaufnahmen zerbrechlicher Existenz.«
Monika Burri, NZZ am Sonntag

»Siekkinen hat Stimmungen geschaffen, Situationen, ein Sehnen von süchtigem Blau wie der Einband des Buches.«
Ingrid Mylo, Badische Zeitung

»Die Autorin ist eine Meisterin der Zwischentöne.«
Babina Cathomen, kulturtipp

»Selten zuvor habe ich Erzählungen gelesen, die auf so wenig Seiten so viel Wucht entfalten, so viel Schwere und Traurigkeit und all das mit einer ungeheuren Leichtigkeit.«
Mara Giese, Buzzaldrins Bücher
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Leseprobe von Wie Liebe entsteht >




Sensation auf dem deutschen Buchmarkt

Foto: Fadhil al-Azzawi
»Der irakische Schriftsteller gehört zu den wichtigen Entdeckungen des Bücherherbstes. Schuld daran ist sein Roman Der Letzte der Engel.«
Andreas Burckhardt, tip Berlin
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»Fadhil Al-Azawis Roman ist eine Sensation auf dem deutschen Buchmarkt - und sein Erscheinen eine späte Ehrung für den international anerkannten irakischen Schriftsteller, der ihn vor 25 Jahre verfasste.«
Volker Kaminski, Qantara.de

»Der irakische Exil-Autor Fadhil al-Azzawi beschwört märchenhafte Welten mit apokalyptischen Visionen im friedlichen Kirkuk der 50er Jahre.«
Birgitt Schippers, Domradio

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Leseprobe von Der Letzte der Engel >




Eine der originellsten Stimmen Frankreichs

Foto: © Mathieu Bourgois
»In wechselnden Monologen rollt Linda Lê das Geschehen ... auf. Mit angepasster Sprachpalette von ernsthaft bis rotzig, pfiffig und hintergründig zugleich, wie wir es vom gehobenen französischen Unterhaltungskino kennen. Allein schon Ulmas turbulente Geschichte gäbe einen Roman für sich her. Nebst dem Segen und den Kollateralschäden des multikulturellen Lebens thematisiert die Autorin gewitzt die individuellen Unzulänglichkeiten aller Beteiligten.«
Peter Burri, Basler Zeitung

»Linda Lês FLUTwelle ist eine vielstimmige Reflexion über Trauer, Schuld und die Möglichkeit eines erfüllten Lebens.«
Lina Brünig, literaturundfeuilleton

Leseprobe von FLUTwelle >





Eine ungewöhnliche Biografie

Foto: © Flurin Bertschinger
»Mit dem Buch ist der 75-jährigen Autorin eine ungewöhnliche Biografie gelungen.«
Julia Gaß, MünsterlandZeitung.de
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»Die Schreiberin notiert tastend und behutsam, so, wie sie sich ihrem Klavierspiel hingibt: um Motive kreisend, Tonlagen ausprobierend, im Gleichmaß.«
Irene Widmer, St.Galler Tagblatt

Leseprobe von Der Herbst, in dem ich Klavier spielen lernte >





Ein eindrückliches Bild vom russischen Landleben

Foto: Iwan Bunin 1907, The Estate of Iwan Bunin, Leeds
»Wer sich ein eindrückliches Bild vom russischen Landleben am Ende des 19. Jahrhundert machen möchte, sollte diese literarischen Zeitaufnahmen lesen – und darf sich danach in die Reihe jener Staunenden einreihen, die sich (zu Recht) fragen, warum ein Erzählkünstler wie Iwan Bunin, der ein dermaßen überragendes Gespür für Stimmung und Lebensdetails zu Papier zu tragen versteht (...) nach wie vor kaum in einem Atemzug mit den anderen »Großen« der russischen Klassikergeneration genannt wird.«
Matthias Eichardt, Stadtmagazin

Leseprobe von Vera >


Nächste Veranstaltungen
 

Foto: © Judith Dannhauer






30.10.2014

Henriette Vásárhelyi
immeer

Im Zunfthaus zu Metzgern
Untere Hauptgasse 2, 3600 Thun
20:00 Uhr

Henriette Vásárhelyi liest aus ihrem Roman immeer

Henriette Vásárhelyi
hat 2013 mit dem Roman immeer eindrücklich debütiert. Im Zentrum dieses fesselnden Buchs steht Eva und ihre Konfrontation mit dem Verlust ihres an Krebs verstorbenen Freundes Jan. Schonungslos wird die Verzweiflung und die Wut der Protagonistin geschildert, die den Tod ihres Freundes nicht akzeptieren, diesen nicht dem Vergessen anheim geben will. Henriette Vásárhelyi ist ein Buch gelungen, das aufwühlt, unter die Haut geht und sich gängigen Trauer-Klischees subtil entzieht. Mit immeer gewann Henriette Vásárhelyi den Studer/Ganz-Preis 2012 für das beste Prosadebüt und war für den Schweizer Buchpreis 2013 nominiert.

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Foto: © Marc Wetli






30.10.2014

Jens Steiner
Carambole

Bibliothèque de la Cité
Place des Trois-Perdrix 5, 1204 Genève
19:00 Uhr

Jens Steiner liest aus seinem Roman Carambole. Übersetzung: François Mathieu

Da sind die drei Jugendlichen, die Pläne aushecken für die bevorstehenden Schulferien und dabei genau wissen, dass auch dieses Jahr nichts geschehen wird, da ist die Troika, die sich regelmäßig zum Carambole-Spiel trifft, da ist Schorsch, der immer dann auftaucht, wenn man ihn nicht erwartet, und da sind die beiden verfeindeten Brüder, die seit jenen Erbschaftsstreitigkeiten nie mehr miteinander gesprochen haben. Im Dorf verharren die Menschen in ihrem Alltag wie gelähmt, während sich um sie herum alles verändert: Restaurants schließen, neue Wohnviertel entstehen, soziale Netze zerbrechen, Familien fallen auseinander.






31.10. / 7.11. / 14.11. / 21.11. / 28.11.2014

Offener Freitagnachmittag bei DÖRLEMANN


DÖRLEMANN Verlag
Forchstraße 21, 8032 Zürich
14-17 Uhr


Wir öffnen am Freitagnachmittag unsere Türen und laden Leserinnen und Freunde des Verlags ein zu einem Blick in unser kleines Bücherparadies. Bei einer Tasse Kaffee haben Sie die Möglichkeit, in aller Ruhe in unseren Büchern zu blättern und sie natürlich auch gleich zu kaufen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!





Foto: © Judith Dannhauer






1.11.2014

Henriette Vásárhelyi
immeer

EDICION (kleine Bieler Buchmesse)
Schule für Gestaltung Biel, Salzhausstr. 21, 2503 Biel
16.30 Uhr

Henriette Vásárhelyi liest aus ihrem Roman immeer. Moderation: Liliane Studer

Der erste Roman von Henriette Vásárhelyi immeer beginnt am Meer und endet am und im Meer. Dazwischen erzählt Eva von Jan, dem Geliebten, der tot ist, von Heiner und Jan und der Dreier-WG, von Monn, den sie kennenlernt, weil er Jans Handy-Nummer übernommen hat. Und sie erzählt vom Schmerz, als Jan krank war und starb, und wie sie sich verschanzt in der Wohnung, die an früher erinnert. Eva spricht über ihren Verlust mit sich und mit den Fliegen, nicht aber mit den Menschen, die ihr helfen wollen.





Foto: © David Shankbone






4.11.2014

Mary Gaitskill
Der verschwundene Kater

Nachtstudio auf Bayern 2
20:03 Uhr

Lesung aus Mary Gaitskills Der verschwundene Kater
auf Bayern 2

Mary Gaitskill ist in der Toskana bei Beatrice von Rezzori zu Besuch, die dort zum Andenken an ihren Mann Gregor einen Rückzugsort für Schriftsteller geschaffen hat. Als Mary in der Umgebung auf ein kleines krankes Kätzchen trifft, versorgt sie es aus Mitleid. Nach und nach erobert der kleine Kater ihr Herz. Sie tauft ihn Gattino und nimmt ihn aus Italien mit nach Hause in die USA.

Wenige Monate nach ihrer Rückkehr ist Gattino eines Tages wie vom Erdboden verschluckt. Die Suche nach dem verschwundenen Kater wird für Mary zu einer Suche nach sich selbst und ihren Erwartungen an das Leben.

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Foto: © Judith Dannhauer






5.11.2014

Henriette Vásárhelyi
immeer

Biel Etage Club
Untergasse 21, 2502 Biel
20 Uhr

»Literatour« mit den Literaturpreisträgern des Kantons Bern 2014 – Henriette Vásárhelyi liest aus immeer

»Dieses Buch ist wie ein Faustschlag: brutal und direkt, traurig und trotzig. Henriette Vásárhelyis für den Schweizer Buchpreis nominierter Roman immeer ist ein herausragendes Debüt, bei dessen Lektüre man wie die Hauptfigur Eva den Boden unter den Füssen verliert. ... Gleichzeitig verwandelt dieser Roman Evas Leiden in brennende, unvergessliche Bilder, ihr Wiederholungszwang in einen literarischen Rhythmus – und lehrt uns Lesende, die Welt anders zu sehen. Was wünscht man sich mehr von Literatur?«
Martina Läubli, Neue Zürcher Zeitung





Foto: © Judith Dannhauer






7.11.2014

Henriette Vásárhelyi
immeer

Museum der Landschaft Saanen
Dorfplatz, 3792 Saanen
20 Uhr

»Literatour« mit den Literaturpreisträgern des Kantons Bern 2014 – Henriette Vásárhelyi liest aus immeer

»In ihrer sensiblen Auseinandersetzung mit Verlust und Trauer zeichnet die 36-Jährige eine Frau, die sich – gefangen in einer ungelösten, vertrackten, inakzeptablen Vergangenheit – der Gegenwart mit ihrer Forderung nach Weiterleben verweigert. In knapper, präziser, unaufgeregter Sprache macht Vásárhelyi einen psychischen Ausnahmezustand auf überraschend eigenwillige Weise nachvollziehbar.«
Medienmitteilung, Amt für Kultur / Deutschsprachige Literaturkommission des Kantons Bern

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Foto:© Flurin Bertschinger






9.11.2014

Hanna Johansen
Der Herbst, in dem ich Klavier spielen lernte

Internationales LiteraturFestival BuchBasel
Kleines Refektorium im Museum Kleines Klingental
Unterer Rheinweg 26, 4058 Basel
14 Uhr


»Der Normalfall ist das Unbegreifliche.« Der Satz könnte Motto ihres Werks sein, in dem herkömmliche Grenzen zwischen Kinder- und Erwachsenenliteratur fehlen. »Mit bewundernswerter Einfühlungskraft berichtet Hanna Johansen von Menschen (und Tieren), die das Staunen und Fragen nicht verlernt haben« (Jury Solothurner Literaturpreis). Im jüngsten Roman Der Herbst, in dem ich Klavier spielen lernte protokolliert die Ich-Erzählerin drei Monate lang dieses schwierige Vorhaben. Mit Hans Ulrich Probst spricht die Autorin über Tendenzen und Entwicklungen ihres Werks.





Foto: © Judith Dannhauer






14.11.2014

Henriette Vásárhelyi
immeer

Schloss Schwarzenburg
Wappensaal, 3150 Schwarzenburg
20:00 Uhr

»Literatour« mit den Literaturpreisträgern des Kantons Bern 2014 – Henriette Vásárhelyi liest aus immeer

Der erste Roman von Henriette Vásárhelyi immeer beginnt am Meer und endet am und im Meer. Dazwischen erzählt Eva von Jan, dem Geliebten, der tot ist, von Heiner und Jan und der Dreier-WG, von Monn, den sie kennenlernt, weil er Jans Handy-Nummer übernommen hat. Und sie erzählt vom Schmerz, als Jan krank war und starb, und wie sie sich verschanzt in der Wohnung, die an früher erinnert. Eva spricht über ihren Verlust mit sich und mit den Fliegen, nicht aber mit den Menschen, die ihr helfen wollen.

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