Neuigkeiten aus dem Dörlemann Verlag
Nr. 91 | 13. August 2014


Lieber Empfänger

ich freue mich, Ihnen unsere ersten Herbstbücher vorzustellen. Auch diesmal verlosen wir in einem Gewinnspiel drei Exemplare. Machen Sie doch mit.

Ich wünsche Ihnen vergnügliche Lesestunden
und grüße Si
e herzlich

Sabine Dörlemann


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Soeben erschienen!
Wenn ein Drink zu viel ist
und hundert nicht genügen!


Foto: © Jackson Family Collection
Manhattan 1936, East Side. Don Birnam trinkt. Und der Schriftsteller hat längst jenen Punkt erreicht, an dem »ein Drink zu viel ist und hundert nicht genügen«. Seit dem letzten Absturz kaum wieder auf den Beinen, widersetzt er sich erfolgreich allen Versuchen seines Bruders Wick, ihn zu einem langen Wochenende auf dem Land zu überreden, und bleibt fünf Tage in der gemeinsamen Wohnung allein. Dort nimmt das Schicksal seinen Lauf: Don trinkt, beschafft sich Geld, verliert es, besorgt sich neues, landet auf der Alkoholstation, trinkt weiter. Schwankend zwischen Euphorie und Verzweiflung, Selbsterkenntnis und Selbsttäuschung, Inspiration und Panik, glasklarem Denken und tiefer Umnachtung, fällt Don zunehmend ins Delirium.

»Wie es sich manchmal lohnt, vergessene und übersehene Bücher wiederzuentdecken! So wie Charles Jacksons grandiosen, 1944 zuerst erschienenen Roman Das verlorene Wochenende. Schon lange nicht mehr habe ich eine psychologisch so packende Geschichte gelesen, die uns die Zerrissenheit eines modernen Großstadtmenschen zeigt. Thomas Mann wusste gut, warum er diesen Autor so schätzte.« 
Rainer Moritz

Leseprobe von Das verlorene Wochenende >



Soeben erschienen!
Einer der wichtigsten arabischen Autoren
nun auf Deutsch zu entdecken


Foto: Fadhil al-Azzawi
Kirkuk im Irak der fünfziger Jahre. Das Leben von Hamid beginnt an jenem Tag, an dem er seine Stelle als Fahrer bei der britischen Erdölfirma verliert und seinen unglücklichen Spitznamen Hamid Nylon erhält. Er soll – so die Gerüchte – der leichtfertigen Frau seines »Boss« Avancen gemacht haben. Hamid findet in der Folge seine Berufung als Revolutionär und gründet eine Gewerkschaft …

»Verzweifelter Humor, Lakonie, feine Ironie und grelle Komik sind die Gestaltungsmittel, mit denen Fadhil al- Azzawi seine profunden Tiefblicke in die zerrissene irakische Gesellschaft unternimmt.«
Thomas Lehr

Leseprobe von Der Letzte der Engel >



Soeben erschienen!
»In Siekkinens Prosa höre ich
die Gedanken jeder Frau.«
Hildi Hawkins


Foto: © Irmeli Jung
»Frauen stehen im Mittelpunkt dieser zehn Erzählungen. Jede befindet sich an einem Scheideweg in ihrem Leben. Eine Kleinigkeit löst eine Gedankenkette aus, an deren Ende ein Neuanfang steht, eine banale Autofahrt wird zu einer Fahrt in ein neues Lebenskapitel.

In der Titelerzählung »Wie Liebe entsteht« kämpft eine Frau mit den Folgen einer Affäre ihres Mannes, eine andere mit den Folgen einer versuchten Vergewaltigung und eine Bibliothekarin muss über den plötzlichen Tod ihres Mannes durch Herzversagen hinwegkommen.

Leseprobe von Wie Liebe entsteht >



Soeben erschienen!
Eine der originellsten Stimmen Frankreichs

Foto: © Mathieu Bourgois
»Ein Tag, vier Personen, eine Geschichte, vier Blickwinkel. Van ist soeben in Bobigny zu Grabe getragen worden und findet im Sarg Zeit für Selbstgespräche. Seine Frau Lou hat ihn – vielleicht absichtlich, vielleicht unabsichtlich – überfahren. Seine Geliebte Ulma erzählt einem Psychiater ihre traumatische Geschichte. Und Laure, seine leicht verrückte Tochter, die es liebt, sich als Gothic zu inszenieren, erkennt nach Vans Tod, dass er eigentlich gar kein schlechter Vater war.

Leseprobe von FLUTwelle >



Nächste Veranstaltungen
 

Foto: © Judith Dannhauer


23.8.2014

Henriette Vásárhelyi

immeer


5. Berner Literaturfest
14:00 Uhr


Henriette Vásárhelyi liest aus ihrem Roman immeer.
Moderation: Christine Wyss

Der erste Roman von Henriette Vásárhelyi immeer beginnt am Meer und endet am und im Meer. Dazwischen erzählt Eva von Jan, dem Geliebten, der tot ist, von Heiner und Jan und der Dreier-WG, von Monn, den sie kennenlernt, weil er Jans Handy-Nummer übernommen hat. Und sie erzählt vom Schmerz, als Jan krank war und starb, und wie sie sich verschanzt in der Wohnung, die an früher erinnert. Eva spricht über ihren Verlust mit sich und mit den Fliegen, nicht aber mit den Menschen, die ihr helfen wollen.




Foto: © Jackson Family Collection


26.8.2014

Charles Jackson
Das verlorene Wochenende

Literaturhaus Hamburg, Schwanenwik 38, 22087 Hamburg
19:30 Uhr

Buchpremiere – Felix von Manteuffel liest aus
Das verlorene Wochenende von Charles Jackson.
Moderation: Rainer Moritz

Manhattan 1936, East Side. Don Birnam trinkt. Und der Schriftsteller hat längst jenen Punkt erreicht, an dem »ein Drink zu viel ist und hundert nicht genügen«. Seit dem letzten Absturz kaum wieder auf den Beinen, widersetzt er sich erfolgreich allen Versuchen seines Bruders Wick, ihn zu einem langen Wochenende auf dem Land zu überreden, und bleibt fünf Tage in der gemeinsamen Wohnung allein. Dort nimmt das Schicksal seinen Lauf: Don trinkt, beschafft sich Geld, verliert es, besorgt sich neues, landet auf der Alkoholstation, trinkt weiter. Schwankend zwischen Euphorie und Verzweiflung, Selbsterkenntnis und Selbsttäuschung, Inspiration und Panik, glasklarem Denken und tiefer Umnachtung, fällt Don zunehmend ins Delirium.




Foto: © Marc Wetli


14.9.2014

Jens Steiner
Carambole

Alte Spinnerei Streiff
Schönaustrasse 15, 8620 Wetzikon
15:00 Uhrr

Jens Steiner liest aus Carambole – ausgezeichnet mit dem Schweizer Buchpreis

Da sind die drei Jugendlichen, die Pläne aushecken für die bevorstehenden Schulferien und dabei genau wissen, dass auch dieses Jahr nichts geschehen wird, da ist die Troika, die sich regelmäßig zum Carambole-Spiel trifft, da ist Schorsch, der immer dann auftaucht, wenn man ihn nicht erwartet, und da sind die beiden verfeindeten Brüder, die seit jenen Erbschaftsstreitigkeiten nie mehr miteinander gesprochen haben. Im Dorf verharren die Menschen in ihrem Alltag wie gelähmt, während sich um sie herum alles verändert: Restaurants schließen, neue Wohnviertel entstehen, soziale Netze zerbrechen, Familien fallen auseinander.

In zwölf Runden nähert sich Jens Steiner diesem sozialen Gefüge an, lässt die Dorfmenschen in ihrer Hilflosigkeit erstarren und öffnet ganz kleine Lücken, durch die hindurch ein Schritt in eine – wenn auch unsichere – Zukunft möglich wäre.





Foto: Fadhil al-Azzawi






18.9.2014

Fadhil al-Azzawi
Der Letzte der Engel

Internationales Literaturfestival Berlin
Haus der Berliner Festspiele
18:00 Uhr

Buchpremiere von al-Azzawis Der Letzte der Engel – der erste Roman des in der arabischen Welt hoch angesehenen Dichters, der auf Deutsch erscheint. Moderation: Thomas Lehr

Kirkuk im Irak der fünfziger Jahre. Das Leben von Hamid beginnt an jenem Tag, an dem er seine Stelle als Fahrer bei der britischen Erdölfirma verliert und seinen unglücklichen Spitznamen Hamid Nylon erhält. Er soll – so die Gerüchte – der leichtfertigen Frau seines »Boss« Avancen gemacht haben. Hamid findet in der Folge seine Berufung als Revolutionär und gründet eine Gewerkschaft …





Gewinnspiel 


Beantworten Sie unsere Gewinnspielfrage und gewinnen Sie eines von drei Exemplaren von Charles Jacksons Roman Das verlorene Wochenende.

Wer verfilmte Das verlorene Wochenende?

• Steven Spielberg
• Woody Allen
• Billy Wilder

Schreiben Sie uns eine E-Mail mit der richtigen Antwort und Ihrer Adresse an gewinnspiel@doerlemann.com. Wir verlosen unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort eines von drei Vorabexemplaren von Charles Jacksons Das verlorene Wochenende. Einsendeschluss ist der 20. August 2014. Mit der Teilnahme erklären Sie sich bereit, regelmäßig elektronische Post von uns zu erhalten (ca. einmal im Monat). Ihre Angaben werden nicht an Dritte weitergegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir wünschen Ihnen viel Glück!


 

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