Neuigkeiten aus dem Dörlemann Verlag
Nr. 88 | 7. Mai 2014


Lieber Empfänger

soeben haben wir unsere Herbstvorschau verschickt. Werfen Sie doch einen Blick hinein: vorschau.doerlemann.com

Und nun sitzen wir über die Manuskripte gebeugt und feilen an den Texten, besonders die Erzählungen der Finnin Raija Siekkinen haben es mir im Moment angetan:

Das Leben, so voll von kleinen Anfängen und Enden, und größeren Anfängen und Enden. Manchmal war es unmöglich zu sagen, welcher Anfang zu welchem Ende gehörte. Das hatte Isabel gesagt, und jetzt, als sie in der Bar mit den roten Tapeten und den vielen Spiegeln in Hamburg saß, fiel es ihr wieder ein. Sie erinnerte sich sehr genau an Isabels Worte und an ihre Träume von vor einem Jahr, durcheinander waren sie gewesen und hatten die Anfänge und Enden ihres Lebens immer wieder anders zusammengefügt: Aus dem einzigen schlimmen Ereignis ihres Lebens war ein angenehmes geworden, und morgens hatte sie lange gebraucht, um ihren Kopf neu zu sortieren. … 

Wie kann aus einem schlimmen Erlebnis ein angenehmes werden? Der Fortgang der Erzählung ist äußerst verblüffend und sei hier nicht verraten. Sie werden überrascht sein.

Herzlichst grüßt Sie
Ihre

Sabine Dörlemann


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Intellektuelles, subtiles Porträt

Foto:© Ellen Warner
»Mit Tobys Zimmer ist der Britin Pat Barker ein glaubwürdiger Roman über die Londoner Kunstszene im Ersten Weltkrieg gelungen. Nahtlos fließen Fakten und Fiktion ineinander. Die plastische Darstellung der Kriegsfolgen bleibt im Gedächtnis.«
Mareike Ilsemann, WDR5

»Der Erste Weltkrieg ist das Thema der preisgekrönten Britin Pat Barker. Eindringlich beschreibt sie die Folgen des großen Schlachtens – für die Soldaten ... und für ihre Angehörigen.«
HörZu

»Ein ungeheuer tiefer, dabei luzide Klarheit, fast schon Leichtigkeit ausstrahlender Roman, hervorragend übersetzt von Miriam Mandelkow, dem es gelingt, vorzuführen, was alles in den Abgrund gerissen wird, wenn Krieg ist.«
Bernadette Conrad, Der Landbote
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»Jede ... geschilderte Begebenheit ist spannungsgeladen, der Leser wird in ein Geflecht von Sehnsucht und Hass verstrickt, von Loyalität, Stolz und stoischer Verschwiegenheit - und in die Gräuel des Ersten Weltkrieges und damit in die Gräuel aller Kriege!«
Walter Kaufmann, Neues Deutschland
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»In einer erschütternden Gratwanderung zwischen Fiktion und Dokumentation verknüpft Pat Barker die Geschichte einer Geschwisterliebe mit jener des Künstlers und Chirurgen Henry Tonks, der die damaligen Bemühungen um die Gesichtswiederherstellung in medizinischen Aquarellen für die Nachwelt festhielt.«
Franziska Hirsbrunner, SRF 2
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»Ein großartiger Roman über Liebe, Verlust, die Schrecken des Krieges und die Kraft der Kunst.«
Brigitte Schweiz

»Ein intellektuelles, subtiles Porträt einer Ära und ihrer Menschen.«
Ellen Pomikalko, Buchmarkt

Leseprobe von Tobys Zimmer >



Zeitloser Humor und Stil

 Foto: © Dörlemann Verlag
»Der Humor und der pointierte Stil des Autors seien zeitlos, schreibt Astrid Kaminski in ihrer Rezension von Sabahattin Alis Yusuf in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 12.3.2014.

»Ali gilt als erster türkischer Autor, der der einfachen Landbevölkerung eine Stimme gab. Der eindrucksvolle Roman Yusuf gilt als sein Meisterwerk.«
Wolfgang Bortlik, 20 Minuten

Am 26.2. 2014 wurde die Übersetzerin Ute Birgi für »ihre besonders gelungenen Übersetzungen vom Türkischen ins Deutsche und ihre herausragenden Leistungen und ihre Vermittlungsarbeit zwischen beiden Ländern« (Buchmarkt) mit dem Übersetzerpreis Tarabya ausgezeichnet. Neben Yusuf ist ein weiterer Roman Sabahattin Alis in ihrer Übersetzung bei uns erschienen: Die Madonna im Pelzmantel.

Auf SRF hören Sie »Ute Birgi und ihr bewegtes Übersetzer-Leben«.

Leseprobe von Yusuf >



Feine, mit Ironie verzierte Sätze

Foto:© © Barbara Dietl, www.dietlb.de
»Beelers neuer Roman ... fasziniert in mehrfacher Weise. Er erzählt eine bezaubernde Liebesgeschichte. Er macht die Sehnsuchtsstadt Paris in sinnlicher Vielfalt präsent. Er gibt Kunde von den Freuden und Nöten der Bibliomanie. Und er handelt sehr offen von der Todsünde des Neids.«
Manfred Papst, NZZ am Sonntag

»Jürg Beeler erzählt in seinem wunderbar verworrenen und köstlich verspielten Buch Der Mann, der Balzacs Romane schrieb eine Geschichte, die einem leicht alle Sinne und alle Gewissheiten schwinden lassen kann.«
NZZ

Läse man Jürg Beelers wunderbaren neuen Roman stehend, so stünde man auf Zehenspitzen. Nicht nur um Jan Panowskis Ruhe nicht zu stören, sondern auch deshalb, weil Beelers leise, feine, mit Ironie verzierten Sätze Achtsamkeit erfordern – und verdienen. Und ihr tiefgründiger Humor immer wieder ein Lächeln auf höchstem Niveau.«
Silvia Hess, Literarischer Monat

Hören Sie in der Sendung »Bücher« auf WDR 5 ein Interview mit Jürg Beeler >

»Ein männliches Zwillingspaar, das aus seiner Eintracht herausgeschleudert wird und seitdem keinen Kontakt mehr hat: Dieses Konfliktmuster spielt der bremisch-schweizerische Autor Jürg Beeler in seinem neuen Roman durch.«
Dorothee Schmitz-Köster, Nordwestradio
Hören Sie in der Sendung »Buchpiloten« Jürg Beeler im Gespräch über seinen Roman >

Leseprobe von Der Mann, der Balzacs Romane schrieb >



Gefühlvoll erzählt

Foto: © David Shankbone
»Gefühlvoll erzählt, führt uns die Katzenfreundin durch die Stationen der vergeblichen Suche nach ihrem felligen Freund, verflicht diese mit Hoffnungen und Enttäuschungen, Erfolgen und Misserfolgen ihres Lebens und lässt den Leser an ihren oft sehr persönlichen Begegnungen des inneren (Seele, Gemüt) und äußeren Lebens (Familie, Freunde) in bemerkenswerter Offenheit teilhaben.«
Beatrix Szolvik, ekz.bibliotheksservice


Leseprobe von Der verschwundene Kater
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Feines, putzmunter zusammengewürfeltes Kompendium

»Wer Bücher liebt, kommt um dieses feine, putzmunter zusammengewürfelte Kompendium aus der weitläufigen Welt der Bücher nicht herum. Erstens gehört es in jede Buchhandlung als zweifelsfreies Auskunftslexikon. Zweitens jedem Auszubildenden am ersten Tag seiner Lehre hingelegt, und drittens... na, einfach drin blättern, lesen, staunen, zuklappen, das hübsche Lesebändchen bewundern.«
Carlo Bernasconi, Schweizer Buchhandel

Bibliomania versammelt auf 160 Seiten neben der »Rechte«-Tafel Daniel Pennacs eine Menge dienliches, erstaunliches und vermeintlich unnützes Wissen rund ums Schreiben und Lesen.«
Michael Thumser, Frankenpost

»Ein Band, der Wissenswertes rund um das Buch zusammenstellt und sagt, dass das »Buch lebt«. Geeignet für Buchbegeisterte, leidenschaftliche Bibliophile und natürlich Leser.«
Stephanie Müller, redaktionundlektorat

Leseprobe von Bibliomania >



Großartig und atemberaubend

Foto:© Bruno de Hamel
»Der zuerst 1929 erschienene Roman Orkan über Jamaika von Richard Hughes ist in einer lesenswerten Neuübersetzung erschienen: Es ist ein herausragender Schmöker, aber auch eine psychologische Studie, die ohne beruhigende Antworten bleibt.«
Michael Schmitt, Deutschlandfunk
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»Nichts weniger als großartig und atemberaubend ist Richard Hughes’ bei Dörlemann erschienener Roman Orkan über Jamaika«.
Stefanie Holzer, Wiener Zeitung

Leseprobe von Orkan über Jamaika >




Präzision und Liebe zum Detail

Foto: © Dörlemann Verlag
»Iwan Bunin und Dorothea Trottenberg retten die Üppigkeit der Natur, vom Russen als Offenbarung angestaunt in die Literatur und lassen ihre Schwerstarbeit bei der sensorisch-poetischen Feinjustierung wie hingetupft aussehen.«
Jörg Plath, Deutschlandfunk
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»Iwan Bunin ist kein Ideologe, kein Moralist mit erhobenem Zeigefinger, er nähert sich der Wirklichkeit mit dem wachen Auge des Beobachters; Präzision und Liebe zum Detail zeichnen ihn als Schriftsteller aus. ... Seine Methode ist es, den Leser an die Ambivalenzen und Ausweglosigkeiten bäuerlicher (und anderer) Schicksale heranzuführen, mithin zu zeigen, nicht Wege zu weisen. Auf die berühmte russische Frage »Was tun?« gibt er keine Antwort, da es ihm nicht um Schwarz-Weiß-Malerei, sondern um differenzierte Anschauung geht.«
Ilma Rakusa, NZZ
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Leseprobe von Gespräch in der Nacht >

 




Jetzt auch als eBook erhältlich


             
       





Nächste Veranstaltungen
 

Foto: © Barbara Dietl, www.dietlb.de


8.5.2014

Jürg Beeler
Der Mann, der Balzacs Romane schrieb

Franz Leuwer Buch&Kunst, Am Wall 171, 28195 Bremen
19:30 Uhr

Der Roman erzählt von der Rivalität eineiiger Zwillinge. Der Tod des einen weckt im anderen nicht nur Erinnerungen an Paris und die Liebe zu einer Ballettänzerin, sondern auch an eine Schuld, die sein Leben überschattet.



9.5.2014 / 16.5.2014 / 23.5.2014

Offener Freitagnachmittag bei DÖRLEMANN


DÖRLEMANN Verlag, Forchstraße 21, 8032 Zürich
14-17 Uhr


Wir öffnen am Freitagnachmittag unsere Türen und laden Leserinnen und Freunde des Verlags ein zu einem Blick in unser kleines Bücherparadies. Bei einer Tasse Kaffee haben Sie die Möglichkeit, in aller Ruhe in unseren Büchern zu blättern und sie natürlich auch gleich zu kaufen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!






Foto: © Marc Wetli


23.5.2014

Jens Steiner
Carambole

arthotel Blaue Gans, Bar
Getreidegasse 41-43, 5020 Salzburg
16 Uhr
»7. Literaturfest Salzburg« – Lesung zu Jens Steiners Carambole

Jens Steiner nähert sich in den zwölf Runden seines Romans Carambole, für den er mit dem Schweizer Buchpreis 2013 ausgezeichnet wurde, dem sozialen Gefüge eines Dorfes an.

»Carambole ist ein Roman, der sehr spannend konstruiert ist, in dem es gleichzeitig still ist und knallt, der eine unglaublich poetische Sprache hat.« Christine Lötscher, Jurysprecherin Schweizer Buchpreis 2013

Weitere Informationen finden Sie hier >



DÖRLEMANN
auf den 36. Solothurner Literaturtagen

30.05.2014

31.05.2014

01.06.2014

Weitere Informationen finden Sie hier >



 

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