Neuigkeiten aus dem Dörlemann Verlag
Nr. 87 | 7. März 2014


Lieber Empfänger

Besuchen Sie uns vom 13.3. bis 16.3.2014 auf der Leipziger Buchmesse
am Schweizer Gemeinschaftsstand in Halle 4 C 300/301.


Unsere Autorin und Autoren auf der Buchmesse:

Nähere Informationen finden Sie unter Veranstaltungen in diesem Newsletter.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Herzlichst grüßt Sie

Sabine Dörlemann


Besuchen Sie uns





Spannend und scharfsichtig

Foto:© Ellen Warner
»Pat Barker erzählt von den Verletzungen, die der Erste Weltkrieg an Körper und Seele hinterlässt. Ihr spannender und scharfsichtiger Roman mutet dem Leser erschreckende Details zu. ... Schreibt mit unerbittlich hartem Blick und klingenscharfer Präzision und ohne Raum für Tränen des Mitgefühls zu lassen. Und doch wird die Wucht des Entsetzens durch die beeindruckende Schönheit ihrer Sprache gemildert, durch die oft zarte Originalität ihrer Bilder, die kraftvollen Naturbeschreibungen, die klugen Fragen, die sie stellt.«
Gabriele von Arnim, Deutschlandradio Kultur
Hören Sie die ganze Rezension >

»Zwölf Jahre nach der Vollendung der Romanfolge kehrt Pat Barker nun aufs brutal umgepflügte Terrain jener Epoche zurück. ... Ein aufgewärmtes Erfolgsrezept also? Nein. Vielmehr mutet das neue Schreibprojekt der 1943 geborenen Historikerin wie eine nochmalige, unter sorgfältig variierten Prämissen begonnene Einkreisung der Jahre an, in denen sich das Nachtgesicht der Zeitwende so schonungslos offenbarte.«
Angela Schader, NZZ
Lesen Sie die ganze Rezension >

»Pat Barkers Roman Tobys Zimmer hat gegenüber allen mittlerweile Usus gewordenen Verdikten über die Undarstellbarkeit der Schrecken des Krieges einen Vorteil. Sie traut sich diese direkt zu erzählen, und vertraut dabei ihrer Methode. ... Man darf nur hoffen, dass der Dörlemann-Verlag auch den zweiten Teil dieses englischen Künstler-Romans über den 1. Weltkrieg von Miriam Mandelkow übersetzen lässt, und zwar ebenso makellos.«
Erich Klein, Ö1.ORF

»Es ist ein hinreißendes Buch. Neben den vielen historischen Sachbüchern dürfte dieser Roman ein literarischer Höhepunkt des Jahres 2014 sein – unabhängig von der Tatsache, dass er jetzt so gut hineinpasst ins Gedenkjahr.«
Jochen Kürten, Deutsche Welle
Lesen Sie die ganze Rezension >

»Die Art und Weise, wie sie den Krieg betrachtet, das ist schon sehr einzigartig und da bin ich froh, dass ... Pat Barker es nicht bei der Trilogie in den 90ern Jahren belassen hat.«
Ulrich Sonnenschein, hr2
Hören Sie die ganze Rezension >

»Barker hat einen packenden Roman geschrieben. Sie erzählt die anrührende Geschichte einer ungewöhnlichen Geschwister-Beziehung. Und sie vermittelt ein spannungsvolles zeitgeschichtliches Bild.«
Rolf Hürzeler, Kulturtipp

Leseprobe von Tobys Zimmer >




Weltliteratur

 Foto: © Dörlemann Verlag
»Er ist einer der Großen der türkischen Literatur des 20. Jahrhunderts und von daher sowieso eine Entdeckung wert. Erstaunlich allerdings, aus heutiger Leseperspektive, wie dezidiert Sabahattin Ali mit Erzähltechniken arbeitet, die in der aktuellen Unterhaltungsliteratur als zeitgenössisch gelten. ... So gesehen gibt es hier nicht nur einen türkischen Klassiker zu entdecken, sondern einen der Weltliteratur.«
Ullrich Noller, Funkhaus Europa

Am 26.2. 2014 wurde die Übersetzerin Ute Birgi für »ihre besonders gelungenen Übersetzungen vom Türkischen ins Deutsche und ihre herausragenden Leistungen und ihre Vermittlungsarbeit zwischen beiden Ländern« (Buchmarkt) mit dem Übersetzerpreis Tarabya ausgezeichnet. Neben Yusuf ist ein weiterer Roman Sabahattin Alis in ihrer Übersetzung bei uns erschienen: Die Madonna im Pelzmantel.

SRF Audiodatei: »Ute Birgi und ihr bewegtes Übersetzer-Leben« >


Leseprobe von Yusuf >




Sprachstilistische Kostbarkeit

Foto:© Barbara Dietl, www.dietlb.de
»Läse man Jürg Beelers wunderbaren neuen Roman stehend, so stünde man auf Zehenspitzen. Nicht nur um Jan Panowskis Ruhe nicht zu stören, sondern auch deshalb, weil Beelers leise, feine, mit Ironie verzierten Sätze Achtsamkeit erfordern – und verdienen. Und ihr triefgründiger Humor immer wieder ein Lächeln auf höchstem Niveau.«
Silvia Hess, Literarischer Monat

»Das alles wird in Rückblenden erzählt und ist unterhaltsam zu lesen, besonders für Bücherfreunde, spielen doch Autoren Antiquare und eine Buchhändlerin die Hauptrollen.«
Sabine Schwietert, Börsenblatt

»Leiser Sprachwitz und eine sorgfältig durchkomponierte, fesselnde Geschichte machen Beelers Roman trotz des schweren Themas zu einer leichtfüßigen Lektüre mit Pariser Flair.«
Babina Cathomen, Kulturtipp

»Jürg Beelers jüngster Roman ist eine sprachstilistische Kostbarkeit. ... Den prägnant durchdachten Sätzen und der exquisiten Wortwahl merkt man die sorgfältige Niederschrift an. Schnell und oft stößt man auf Zitierwürdiges.«
Urs Berger, Biel-Benkemer Dorf-Zytig

Leseprobe von Der Mann, der Balzacs Romane schrieb >




In der Auslieferung

»Der Kater hatte Mumm. Mehr als ich. Mehr als die meisten Menschen.«

Foto: © David Shankbone
Mary Gaitskill ist in der Toskana bei Beatrice von Rezzori zu Besuch, die dort zum Andenken an ihren Mann Gregor einen Rückzugsort für Schriftsteller geschaffen hat. Als Mary in der Umgebung auf ein kleines krankes Kätzchen trifft, versorgt sie es aus Mitleid. Nach und nach erobert der kleine Kater ihr Herz. Sie tauft ihn Gattino und nimmt ihn aus Italien mit nach Hause in die USA.

Wenige Monate nach ihrer Rückkehr ist Gattino eines Tages wie vom Erdboden verschluckt. Die Suche nach dem verschwundenen Kater wird für Mary zu einer Suche nach sich selbst und ihren Erwartungen an das Leben.





In der Auslieferung

»Ohne Bücher würde ich rasend bekloppt!« Martha Gellhorn

Das Buch lebt. Mit dem Einzug von eBooks glaubte man an das Ende des traditionellen Buches, doch das Gegenteil ist der Fall, die klassische Buchkunst erlebt eine Renaissance. Leinen und Lesebändchen feiern ihr Comeback.

Schmutztitel, Nackenbeißer, Hurenkinder – neben Einträgen zum Jägerlatein der Buchdruckerkunst, zur Erfindung des Papiers oder zu den »Zwanzig Methoden, eine Bibliothek zu ordnen«, finden sich in Bibliomania – Es lebe das Buch! die wissenswertesten Informationen rund ums Buch. Ein Muss für jede leidenschaftliche Leserin, jeden buchbegeisterten Leser!





Leserinnen und Leser empfehlen!

 Foto: © Dörlemann Verlag
»Wenn ich gefragt werde, was mir zu Martha Gellhorn zuerst einfällt, so erscheint sie zunächst als Ernest Hemingways dritte Ehefrau. Sie war fast zwanzig Jahre jünger als er, und er war ihre große Liebe. In ihren Novellen Paare verknüpft sie geschickt, spannend und voller Empathie für die geschilderten Personen, Realität und Fiktion. Ein Buch, das einen – wenn man es aus der Hand legt – im Inneren hin und her bewegt, bis man es nicht länger aushält und weiterlesen muss. Zügig, doch ohne Hast – mit einem manchmal augenzwinkernden Humor – lässt Martha Gellhorn den Leser an der Veränderung eines Charakters durch das Schicksal teilhaben. Ein berührendes Buch, das die Zeitgeschichte von den zwanziger bis zu den fünfziger Jahren umfasst. Paare ist ein Buch, das das Leben reicher macht.«
Dörlemann-Leserin Hanni Ebrahimi aus Kirchheim

Leseprobe von Martha Gellhorn: Paare. Ein Reigen in vier Novellen >



Bei Dörlemann sind von Martha Gellhorn in deutscher Übersetzung erschienen:

Möchten auch Sie einmal Ihren Dörlemann-Lieblingstitel in unserem Newsletter vorstellen!?
Wir würden uns sehr freuen und bedanken uns bei Veröffentlichung mit einem Dörlemann-Buch Ihrer Wahl.
Einsendungen bitte unter Angabe des Betreffs Leserinnen und Leser empfehlen! an verlag@doerlemann.com





Nächste Veranstaltungen
 
Jeden Freitag

Offener Freitagnachmittag
bei DÖRLEMANN


DÖRLEMANN Verlag, Forchstraße 21, 8032 Zürich
14:00-17:00 Uhr

Wir öffnen am Freitagnachmittag unsere Türen und laden Leserinnen und Freunde des Verlags ein zu einem Blick in unser kleines Bücherparadies. Bei einer Tasse Kaffee haben Sie die Möglichkeit, in aller Ruhe in unseren Büchern zu blättern und sie natürlich auch gleich zu kaufen.



11.3. – 15.3.2014

DÖRLEMANN auf der Leipziger Buchmesse

11.3.2014

13.3.2014

  • 11:30 Uhr,Jens Steiner, Interview mit Lokalradio mephisto97,6, Rote Sofa, Glashalle, Stand 21 (zeitgleiche Sendung)
  • 11:45 Uhr, Henriette Vásárhelyi, Interview mit Lokalradio mephisto97,6, Rote Sofa, Glashalle, Stand 21
  • 14:00 Uhr,Jens Steiner, Gespräch mit Thomas Böhm, Glashalle,ARTE, Stand Nr. 11
  • 19:15 Uhr Vielstimmig mit Henriette Vásárhelyi, Arno Camenisch, Isabelle Flükiger, Roman Graf, Martin Hamburger, Tim Krohn und Silvia Tschui, Schaupiel Leipzig, Baustelle

14.3.2014

  • 12:30 Uhr, Henriette Vásárhelyi, Lesung und Gespräch, Glashalle, Stand Nr. 20
  • 13:00 Uhr,Jens Steiner, Lesung und Gespräch, Glashalle, Stand Nr. 20
  • 14:00 Uhr, Jens Steiner, Interview mit 3sat, Glashalle
  • 16:30 Uhr, Jürg Beeler, Interview mit Lokalradio mephisto97,6, Rote Sofa, Glashalle, Stand 21
  • 18:00 Uhr, »Schweiz Stunde« des MDR Figaro mit Sabine Dörlemann, Peter Stamm, Adolf Muschg, Marianne Sax, moderiert von Michael Hametner, Glashalle
  • 19:00 Uhr,Jens Steiner, Literarisches Speed-Dating mit Schweizer Autorinnen und Autoren, Schauspiel Leipzig, Diskothek

15.3.2014

  • 11:00 Uhr, Jürg Beeler, Lesung im Rahmen der SWIPS Hour, Glashalle, Stand Nr. 20
  • 13:00 Uhr, Jens Steiner, »Ausgezeichnet«, Glashalle
  • 18:15 Uhr, Vielstimmig mit Jürg Beeler, Dorothee Elmiger, Dante Andrea Franzetti, Marieluise Könnecker, Rolf Lappert und Isolde Schaad, Schaupiel Leipzig, Baustelle


 

Impressum
| Besuchen Sie uns

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.doerlemann.com