Neuigkeiten aus dem Dörlemann Verlag
Nr. 79 | 24. April 2013

Lieber Empfänger

nebst schönstem Sonnenschein gab es heute für uns zum Frühstück einen besonderen Leckerbissen. Die Neue Zürcher Zeitung servierte eine wunderbare Besprechung zu
Richard Hughes' Roman In Bedrängnis. »Der alte Topos vom Kampf des Menschen gegen
die Naturgewalten,« so Jürgen Brôcan, »in Hughes' Roman steigert er sich zu einer selten gelesenen Wucht, zu einer wahrhaft elementaren Intensität, bei der alle literarischen Eitelkeiten ad absurdum geführt werden.«

Dem ist nichts hinzuzufügen!

Herzlich grüßt Sie

Sabine Dörlemann


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Auf unspektakuläre Weise grandios

Foto:© The Estate of Elizabeth Taylor
»Da ist sie wieder, die exakt beobachtende, ironisch pointierende Elizabeth Taylor ... Seine Fusion aus Welthaltigkeit und diskreter Eleganz gewinnt Taylors Roman daraus, dass allfällige autobiografische Substanzen rest- und spurlos im Werk aufgelöst sind. So ist die Schriftstellerin in diesem Versteckspiel gleichsam überall und nirgends präsent und schafft – eine ideale Gastgeberin – den Raum, in dem die Leserin, der Leser ihren Figuren Aug in Auge begegnen kann.«
Angela Schader, NZZ
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»Die Wiederentdeckung der britischen Schriftstellerin Elizabeth Taylor, einer glänzenden Stilistin mit Sinn für die Komik jeder Konvention, lohnt unbedingt, denn selten wurde eine verzögerte und verhinderte Liebe so geistreich durchleuchtet.«
Stern

»Auf unspektakuläre Weise ziemlich grandios.«
Klaus Nüchtern, Falter
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Ein kleines Wunder von Roman

Foto: © Keystone, ROGER VIOLLET, Boris Lipnitzki
»Nach der Lektüre empfindet man Zärtlichkeit für den Protagonisten – und große Bewunderung für den lange vergessenen Autor.«
Manuela Reichart, Kulturradio rbb
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»Ein kleines Wunder von Roman.«
Walter Klier, Wiener Zeitung
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»Es ist eine leicht und elegant erzählte Geschichte, ein Kammerspiel. Alles befindet sich in einer wunderbaren, leichten und subtilen Balance.«
Tilman Krause, MDR Figaro, Buch der Woche
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»Ein kleiner, feiner Roman, wie ein impressionistisches Gemälde, in dem wir die Hitze flirren sehen und die Sonne auf der Haut spüren … Ein großer Spaß im kleinen Format.«
Samy Wiltschek, Der Ulmer

»Es ist ein Roman aus einer Zeit, als Kriege noch fern waren und Dampfzüge durch idyllische Landschaften fuhren. Zugleich ist es eine zeitlose Geschichte über eine noch intakte Großfamilie, über Rivalitäten und Konflikte, die stets präsent sind, die aber weder benannt noch ausgetragen werden.«
Armin Friedl, Stuttgarter Nachrichten

»Das Buch wurde übersetzt von Rainer Moritz, man hat das Gefühl, das Original kann die deutsche Fassung sprachlich nicht übertreffen.«
Ludwig Hofstätter, Saarbrücker Zeitung

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Ach, was für eine herrliche Lektüre!

»Ein Parfum ist eine Nachricht in einer Flasche. Alles, was meine Frau und ich in unseren Parfumkritiken tun, ist, die jeweilige Nachricht aus der Flasche zu nehmen und zu lesen. Ein Parfum ist nicht einfach irgendein Duft. Es ist ein Duft, komponiert von einem Menschen, um einem anderen Menschen etwas zu sagen. Bei gebratenem Speck oder Rosen ist das nicht so. Die Rosen geben einen Scheiß darauf, wie der Mensch sich fühlt. Der Parfumeur nicht.«
Luca Turin im SPIEGEL online Interview mit Sebastian Hammelehle
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»Ein Werk, das Profis wie Endverbraucher zum Schmökern einlädt.«
Dr. Bodo Kubartz, INSIDE beauty

»Ach, was für eine herrliche Lektüre. Man kann schmökern in diesem kleinen Buch, auch wenn man sich zuvor gar nicht für Düfte zum Lesen interessiert hat.«
Sonntag aktuell

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Epische Meisterschaft

Bild: Ilija Repin, Lew Tolstoj
»Als Genie der Einfachheit und Klarheit ist der große russische Erzähler auch in seinem späten Kaukasus-Roman Hadschi Murat zu erleben … Mit Hadschi Murat kehrte Tolstoj als alter Mann glanzvoll zu seiner epischen Meisterschaft zurück, ohne seine politischen und moralischen Überzeugungen aus dem Auge zu verlieren. Aber sie fordern in diesem Roman an keiner Stelle penetrant ihr Recht, sie ergeben sich wie von selbst aus dem Blick des allwissenden Erzählers.«
Brigitte van Kann, WDR 3 Passagen
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»Ein Heldenlied auf den Freiheitskämpfer für die kaukasischen Völker, der zu den Russen aus taktischer Überlegung überlief.«
Peter Pisa, Kurier

»Die Sinnlosigkeit des Krieges, die alle poetische Begeisterung für ihn zunichte macht, gehört zu den großen Themen von Lew Tolstoj. ... Nach Moralinsäure riecht es in Hadschi Murat aber an keiner Stelle. Hier glänzen die Bärte und Dolche, und das Interesse und die Sympathien des Autors gehören eindeutig dem naturwüchsigen, exotischen Bergbewohner, dessen Kleidern und Sitten.«
Kirstin Breitenfellner, Falter
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Sprachzauberin

Foto:Thomas Andenmatten
© Stiftung Schloss Leukr
»Köhlers Betrachtungsweise ist eine ganz besondere. Sie folgt weder neoromantischen Sehnsüchten noch dem Lamento der Öko-Dichter – und schon gar nicht einem forschen Kulturoptimismus. Barbara Köhler erfasst das Verhältnis von Mensch und Landschaft in einer ganz eigenen, entschleunigten Sprache. Wo die Holzschnitte Hokusais Tiefe nur ahnen lassen, sucht Barbara Köhler das Wesen der Landschaft und der Naturerscheinungen zu ergründen mittels Sprachexerzitien.«
Dorothea von Törne, Die Welt
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»36 Texte mit je neun Zeilen – das scheint wenig. Setzt aber die Sprachkünstlerin Barbara Köhler die Worte, wird das Lesen wie eine Wanderung durch eine Sprachlandschaft; entlang des Wegs mit seinen überraschenden Wendungen ergeben sich immer neue, erstaunliche Perspektiven.«
Anne Horstmeier, WAZ
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Endlich auch auf Deutsch zu entdecken

Foto: Yale Collection of American Literature,
Beinecke Rare Book and Manuscript Library
»Nella Larsen (1893-1964) gehörte als eine der wenigen Frauen der Harlem Renaissance an, jener kurzen, aber intensiven Kulturbewegung des schwarzen Amerika zwischen den beiden Weltkriegen. Ihr Roman von 1929 ist nun endlich auch auf Deutsch zu entdecken. Ein Klassiker in Sachen afro-amerikanischer Fragen, beeindruckt er durch die scharfe Analyse des allgegenwärtigen Rassismus und die subtile Schilderung des unterschiedlichen Umgangs mit Diskriminierung.«
Franziska Hirsbrunner, SRF 2, 52 beste Bücher
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Professionelle Schlachtenbummlerin

Foto: Ernest Hemingway Photograph Collection, John F. Kennedy Presidential Library and Museum, Boston

»Martha Gellhorn hat ihr Leben lang Kriege gesammelt wie andere Leute Briefmarken … Allein daß sie mehr als ein halbes Jahrhundert lang als professionelle Schlachtenbummlerin an allen möglichen Fronten, Krisenherden und Kriegsschauplätzen dieser Erde unterwegs war, macht sie zu Amerikas bedeutendster Kriegsreporterin des Jahrhunderts.«
Sigrid Löffler, Europäische Rundschau

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Nächste Veranstaltungen
 

Foto: © Keystone,
ROGER VIOLLET,
B oris Lipnitzki
24.4.2013

Pierre Bost

Ein Sonntag auf dem Lande

Buchhandlung Schaumburg
Große Schmiedstraße 27, 21682 Stade
20:00 Uhr

Lesung aus Pierre Bosts Ein Sonntag aus dem Lande mit dem Übersetzer Rainer Moritz.

Monsieur Ladmiral, ein erfolgreicher, wenn auch konventioneller Maler, hat sich außerhalb von Paris niedergelassen, wo ihn – wie jeden Sonntag – der Sohn Gonzague mit seiner Familie besucht. Man isst, man spaziert, alles ist wie immer, bis Irène, die Tochter, auftaucht. Während Gonzague ein eher langweiliges bürgerliches Leben führt, geht Irène undurchschaubaren, doch umso lukrativeren Geschäften nach und lässt sich von niemand in die Karten ihres (Liebes-)Lebens blicken

Eintritt 12.– Euro, ermäßigt 8.– Euro. Anmeldung auf der Homepage der Buchhandlung Schaumburg oder telefonisch
unter +49 4141 920 30.





Foto: © Derek Shapton
29.4.2013

Ein Abend für Alice Munro

Literaturhaus Leipzig, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig
19:30 Uhr

Manuela Reichart
und Judith Hermann lesen aus Alice Munros Erzählungen und berichten aus dem Leben der Autorin.

»Alice Munro glüht vor Interesse am Innenleben der Menschen, ihren Geheimnissen, die nur manchmal für Sekunden sichtbar werden, vielleicht wenn jemand tanzt und man einer schwungvollen Drehung sieht, wie viel Leidenschaft, unausgelebte Träume da unter einer gut dressierten Oberfläche sind.«
Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur

Eintritt 3.– Euro, ermäßigt 2.– Euro.





Foto: © Harald Kosch
7.5.2013

Monika Goetsch

Grüne Witwe

Bibliothek Waldmühle, Mühlenweg 4, 29614 Soltau
20:00 Uhr

Als Anna vom Tod ihres Bruders erfährt, kehrt sie dahin zurück, wo das Ende seinen Anfang nahm. Am Baggersee haben sie und ihr Bruder in einer Clique den Sommer verbracht. Zu sechst baden sie, trinken Grüne Witwe und träumen davon, nach Amerika auszuwandern. Nur einen wollen sie nicht mitnehmen – Frank, den Loser. Eines Nachts findet der Sommer ein brutales Ende, das die Weichen neu stellt. Anna wird zum Studium in die Stadt ziehen, während ihr Bruder sich mit zweifelhaften Projekten über Wasser zu halten versucht. Doch der Vergangenheit entkommt keiner.





Foto: © Ayse Yavas
10.5.2013

Jolanda Piniel
Die Verbannte

Palais Besenval, 1. Stock, Solothurner Literaturtage
15:00 Uhr

Im Rahmen der Solothurner Literaturtage liest Jolanda Piniel aus ihrem Debütroman Die Verbannte.

»In spannungsvollen Kapiteln verschränkt Jolanda Piniel die Vergangenheit mit ihrer eigenen Kindheit und schafft über das Private hinaus ein Porträt jener und unserer Zeit. Mich hat berührt, dass für die Frauen der individuelle ›Fehltritt‹ bis heute mehr wiegt als alle satanischen Politikfolgen. Ein gut gelungenes Debüt.«
Ellen Pomikalko, BuchMarkt





Foto: © Ayse Yavas
11.5.2013

Jolanda Piniel
Die Verbannte

Gemeinderatssaal im Landhaus, Solothurner Literaturtage
13:00 Uhr

»Aller Anfang. Ein Spiel um erste Sätze« mit Jolanda Piniel, Vea Kaiser und Joachim B. Schmidt.

Der gleiche Satz kann ganz unterschiedliche Geschichten verschiedenster Genres eröffnen. Aber nicht jede beliebige! Im Spiel »Aller Anfang«, das an den Solothurner Literaturtagen jeden Tag einmal gespielt wird, bekommen Autorinnen und Autoren erste Sätze vorgesetzt, deren Herkunft sie nicht kennen. Drei Minuten haben die Autorinnen und Autoren Zeit, eine Synopsis, einen Werbetext, eine Geschichte zu schreiben für ein fiktives Buch, das mit dem vorgesetzten Satz beginnt. Und schon beginnt die Präsentation …





Foto: © Ayse Yavas
11.5.2013

Jolanda Piniel
Die Verbannte

Kino im Uferbau, Solothurner Literaturtage
17:00 Uhr

»Literatur im Dunkeln« mit Jolanda Piniel Die Verbannte.

Wie wirken literarische Texte in vollkommener Dunkelheit auf uns? Was geschieht, wenn sämtliche visuelle Eindrücke wegfallen? Tauchen wir einfacher in die Geschichte ein? Gastgeberin ist die blinde SRF-Radiojournalistin Yvonn Scherrer. Sie liest die Texte in Blindenschrift und führt anschließend Gespräche mit den jeweiligen Autoren. Blinde und sehbehinderte Menschen führen die Besucher in den abgedunkelten Saal des Kinos im Uferbau.





13.5.2013

DIALEKTisch – Was Dialekt ist

Pfarreizentrum Heilig Geist
Langfurrenstrasse 10, 8623 Wetzikon
14:15 Uhr

Drei Jahre lang erschien im Tages-Anzeiger die Rubrik DIALEKTisch – mit kleinen Geschichten und Bemerkungen zu Mundart-Begriffen, geschrieben von den Mitgliedern der Kultur-Redaktion. Das Echo war enorm, viele Leserinnen und Leser haben Vorschläge für Wörter geliefert, und auch in Buchform wurde DIALEKTisch zum Erfolg. Wie kam es dazu?

Referentin: Susanne Kübler, Musikredaktorin Tages-Anzeiger
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Gewinnspiel

Beantworten Sie unsere Gewinnspielfrage und gewinnen Sie eines von drei Exemplaren von Lew Tolstojs Hadschi Murat.

Der Anblick welcher Pflanze ruft dem Erzähler in Lew Tolstojs Hadschi Murat die Kaukasuskriege ins Gedächtnis?
– Lilie
– Tatarendistel
– Tulpe

Schreiben Sie uns eine E-Mail mit der richtigen Antwort und Ihrer Adresse an gewinnspiel@doerlemann.com. Wir verlosen unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort eines von drei Exemplaren von Lew Tolstojs Hadschi Murat . Einsendeschluss ist der 1. Mai 2013. Mit der Teilnahme erklären Sie sich bereit, regelmäßig elektronische Post von uns zu erhalten (ca. einmal im Monat). Ihre Angaben werden nicht an Dritte weitergegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir wünschen Ihnen viel Glück!

 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.doerlemann.com