Neuigkeiten aus dem Dörlemann Verlag
Nr. 78 | 27. März 2013

Lieber Empfänger

soeben schneit uns – im wahrsten Sinne des Wortes – ein wunderbarer Kurzfilm zu Sandra Hughes und ihrem frechen Roman Zimmer 307 herein. Schauen Sie mal rein >. Live können Sie Sandra Hughes bei »Erzählzeit ohne Grenzen« am 12. und 13. April erleben. Weitere Lesungen (von Jolanda Piniel; zu Pierre Bost, vorgestellt von Rainer Moritz, und zu Alice Munro, vorgestellt von Manuela Reichart, gelesen von Judith Hermann) finden Sie unter unseren Veranstaltungshinweisen.

Da die Wetteraussichten alles anderes als Sonne versprechen, werde ich mich zu den Feiertagen mit einem Stapel Bücher aufs Sofa verziehen. Und was haben Sie vor?

Ich wünsche Ihnen fröhliche Ostern!

Herzlich

Sabine Dörlemann


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Die zweite große Chance

Foto:© The Estate of Elizabeth Taylor
»Nach Blick auf den Hafen (2011) ... gleich die zweite große Chance zur Wiederentdeckung, in sehr ansprechender Aufmachung und wunderbar nuancierter Übersetzung durch Bettina Abarbanell … Ungerührt, mit scharfem Blick für komische Details und sicherem Gespür für die Absurdität von großen Reden, die mit viel Aufwand gar nichts sagen, entführt Taylor uns in eine Welt des Anstands und der Konventionen, die gerade durch ihre Entrücktheit fasziniert.«
Tobias Döring, FAZ

»Nie in der Gefahr, sentimental zu werden, breitet sie ein Netz an Verweisen und unaufdringlichen Symbolen über dieser Provinzwelt aus – über Menschen, die an der ›untröstlichen Liebe ihrer Jugend‹ zu zerbrechen drohen. Taylors Roman Versteckspiel ist ein Meisterwerk.«
Rainer Moritz, Stuttgarter Zeitung

»Versteckspiel ist die Geschichte einer unglücklichen Liebe. Versteckspiel ist aber noch viel mehr: Ein schlaues, witziges Portrait der englischen Gesellschaft zwischen den beiden Weltkriegen und ein faszinierendes Buch über Lebensläufe.«
Franziska Hirsbrunner, Radio SRF 1, Buchzeichen
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»Auch Elizabeth Taylor und ihr 1951 ersch
ienener und nun wieder aufgelegter Roman über eine unerfüllte Jugendliebe, Versteckspiel, ist ein gelungenes Gesellschaftsporträt, ein Highlight. Man vergleicht ihn mit Emily Brontës Sturmhöhe
Thomas Andre, Hamburger Abendblatt

Leseprobe von Versteckspiel >




Wie ein Gemälde

Foto: © Keystone, ROGER VIOLLET, Boris Lipnitzki
Übersetzer Rainer Moritz spricht am 3sat-Stand der Leipziger Buchmesse über Pierre Bosts Ein Sonntag auf dem Lande.
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»Der von Humor und Melancholie gleichermaßen durchwirkte Text spielt an einem einzigen Sonntag und erzählt von einem 76-jährigen Maler, der sich allmählich abhanden kommt … Dieser schmale, an Proust geschulte Roman ist von einer atmosphärischen Stimmigkeit, die den Leser nicht loslässt. Gut möglich auch, dass Bost in Ladmiral mit leiser Ironie seinen eigenen Abschied von der Literatur gestaltet hat.«
Manfred Papst, NZZ am Sonntag

»Ebenso behutsam wie präzise schildert Bost das schwierige Gleichgewicht zwischen persönlichen Frustrationen und dem ausgeprägten Wunsch, den anderen möglichst glücklich zu machen oder wenigstens ein paar angenehme Stunden miteinander zu verbringen … So bietet dieser kleine Roman mit seiner Pointe, die hier nicht verraten wird, in brillantem Stil eine Lektion über die Schwierigkeiten des (Familien-)Lebens und die Kunst, sie zu meistern.«
Carolin Fischer, Deutschlandradio Kultur
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»Der kurze Roman verdient es, in dieser ausgesprochen hübschen Ausgabe wiederentdeckt zu werden. Wie ein Gemälde breitet sich der Sonntag auf dem Lande vor dem Leser aus. Sehr empfehlenswert.«
Katja Buchholz, ekz Lektoratsdienste

Leseprobe von Ein Sonntag auf dem Lande >




Scharfe Analyse

Foto: Yale Collection of American Literature,
Beinecke Rare Book and Manuscript Library

»Nella Larsen (1893-1964) gehörte als eine der wenigen Frauen der Harlem Renaissance an, jener kurzen, aber intensiven Kulturbewegung des schwarzen Amerika zwischen den beiden Weltkriegen. Ihr Roman Seitenwechsel von 1929 ist nun endlich auch auf Deutsch zu entdecken. Ein Klassiker in Sachen afro-amerikanischer Fragen, beeindruckt er durch die scharfe Analyse des allgegenwärtigen Rassismus und die subtile Schilderung des unterschiedlichen Umgangs mit Diskriminierung.«
Franziska Hirsbrunner, Radio SRF 2, 52 beste Bücher
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Leseprobe von Seitenwechsel >




Parfum – die tragbarste Form von Intelligenz

»Wir erfahren allerhand über Schöpfer, Geschichte und Wirkung eines wunderbaren Luxusguts und möchten gleich mal in der Parfümerie nachriechen, was es so alles gibt, zumal uns Luca Turin verraten hat, ›dass Parfum unter anderem die tragbarste Form von Intelligenz ist.‹«
Ellen Pomikalko, BuchMarkt


Leseprobe von Das kleine Buch der großen Parfums >




Spannend wie im Kino

Foto:© Bruno de Hamel
»In Bedrängnis ist genauso spannend wie das, was das Kino heute in diesem Genre bietet.«
Heinrich Vogler, Radio SRF 1, Buchzeichen
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Leseprobe von In Bedrängnis >




Im weiten Land unter den Bergriesen

Bild: Ilija Repin, Lew Tolstoj
»Wohl komponierend, leicht fasslich und fast übergetreu in seiner detaillierten Realistik schildert er Leben und Leute im weiten Land unter den Bergriesen; bitter karikiert er Allüren und Freizügigkeiten der eigenen Standesgenossen, während er die Tataren in ihrer vitalen Urwüchsigkeit verklärt.«
Michael Thumser, Frankenpost

Leseprobe von Hadschi Murat >




Eindringliche Knappheit

Foto: Ernest Hemingway Photograph Collection, John F. Kennedy Presidential Library and Museum, Boston

»In dieser eindringlichen Knappheit setzt sich hier eine ganze Epoche zusammen, und man muss dem kleinen Schweizer Dörlemann Verlag dankbar sein, dass er Gellhorns Briefe und Reportagen seit ein paar Jahren wiederentdeckt, neu übersetzt und in wunderschönen Bänden herausbringt.«
Sibylle Hamann, Falter
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Leseprobe von Das Gesicht des Krieges >




Anregende Lektüre

Foto: © Ayse Yavas

»Im ständigen Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit, aber auch in wechselnden Erzählperspektiven konstruiert Jolanda Piniel ihre Geschichte … Die Lektüre des Buches bleibt aufgrund des interessanten Stoffes anregend und lohnenswert.«
Heike Frank, Virginia

Leseprobe von Die Verbannte >




Nächste Veranstaltungen
 

Foto: © Marc Wetli
12.4.2013

Sandra Hughes
Zimmer 307


Kirchgemeindehaus, Zentralstrasse 32,
8212 Neuhausen am Rheinfall
20:00 Uhr

Im Rahmen des deutsch-schweizer Literaturfestivals »Erzählzeit ohne Grenzen« liest Sandra Hughes aus ihrem Roman Zimmer 307.

Sandra Hughes hat einen Blick für beschädigte Seelen, mit denen das Leben allzu grob umspringt. Gleich zu Beginn ihres neuen Romans Zimmer 307 schneidet sich ihre Protagonistin Felicitas, genannt Feli, aus Liebeskummer die Pulsadern auf. Alles ist aus! Nie wieder Liebe! Doch ihr Leben geht weiter – im Fegefeuer.

Vor und nach der Lesung bewirtet eine Schulklasse.






Foto: © Marc Wetli
13.4.2013

Sandra Hughes
Zimmer 307


Werkgebäude Gemeinde Uhwiesen, Wassergasse 8, 8248 Laufen-Uhwiesen
19:30 Uhr

Sandra Hughes hat einen Blick für beschädigte Seelen, mit denen das Leben allzu grob umspringt. Gleich zu Beginn ihres neuen Romans Zimmer 307 schneidet sich ihre Protagonistin Felicitas, genannt Feli, aus Liebeskummer die Pulsadern auf. Alles ist aus! Nie wieder Liebe! Doch ihr Leben geht weiter – im Fegefeuer. Felicitas erwacht in einer Art Vorhölle, der Abteilung Supervision F, in der Selbstmörderinnen und Prostituierte landen. Eine harte Pritsche, fade Nudeln, ein schlaffer Salat und ein monotoner Arbeitsalltag beim Korbflechten erwarten sie hier.

Es herrscht ein rigider Ton, die Neuen müssen sich diszipliniert hocharbeiten, um in eine höhere Abteilung befördert zu werden. Feli macht Karriere und reaktiviert eine Abteilung für die Männer. Hier begegnet die gewesene Hotelfachfrau auch Domenico wieder, genau jenem Mann, der einst als harmloser Gast von Zimmer 307 in ihr Leben trat. Domenico hat Felis ohnehin kaum ausgeprägtes Selbstwertgefühl durch sein Machogehabe zerstört, nun bietet sich ihr die Möglichkeit, ihn zur Hölle zu schicken und Rache zu nehmen. Oder doch nicht? Böse, witzig, wortgewandt.






Foto: © Keystone,
ROGER VIOLLET,
B oris Lipnitzki
24.4.2013

Pierre Bost

Ein Sonntag auf dem Lande

Buchhandlung Schaumburg
Große Schmiedstraße 27, 21682 Stade
20:00 Uhr

Lesung aus Pierre Bosts Ein Sonntag aus dem Lande mit dem Übersetzer Rainer Moritz.

Monsieur Ladmiral, ein erfolgreicher, wenn auch konventioneller Maler, hat sich außerhalb von Paris niedergelassen, wo ihn – wie jeden Sonntag – der Sohn Gonzague mit seiner Familie besucht. Man isst, man spaziert, alles ist wie immer, bis Irène, die Tochter, auftaucht. Während Gonzague ein eher langweiliges bürgerliches Leben führt, geht Irène undurchschaubaren, doch umso lukrativeren Geschäften nach und lässt sich von niemand in die Karten ihres (Liebes-)Lebens blicken

Eintritt 12.– Euro, ermäßigt 8.– Euro. Anmeldung auf der Homepage der Buchhandlung Schaumburg oder telefonisch
unter +49 4141 920 30.





Foto: © Derek Shapton
29.4.2013

Ein Abend für Alice Munro

Literaturhaus Leipzig, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig
19:30 Uhr

Manuela Reichart
und Judith Hermann lesen aus Alice Munros Erzählungen und berichten aus dem Leben der Autorin.

»Alice Munro glüht vor Interesse am Innenleben der Menschen, ihren Geheimnissen, die nur manchmal für Sekunden sichtbar werden, vielleicht wenn jemand tanzt und man einer schwungvollen Drehung sieht, wie viel Leidenschaft, unausgelebte Träume da unter einer gut dressierten Oberfläche sind.«
Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur

Eintritt 3.– Euro, ermäßigt 2.– Euro.


Gewinnspiel

Beantworten Sie unsere Gewinnspielfrage und gewinnen Sie eines von drei Exemplaren von Elizabeth Taylors Versteckspiel.

Wie heißt die Protagonistin in Elizabeth Taylors Versteckspiel?
– Mary
– Susanne
– Harriet

Schreiben Sie uns eine E-Mail mit der richtigen Antwort und Ihrer Adresse an gewinnspiel@doerlemann.com. Wir verlosen unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort eines von drei Exemplaren von Elizabeth Taylors Versteckspiel. Einsendeschluss ist der 15. April 2013. Mit der Teilnahme erklären Sie sich bereit, regelmäßig elektronische Post von uns zu erhalten (ca. einmal im Monat). Ihre Angaben werden nicht an Dritte weitergegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir wünschen Ihnen viel Glück!

 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.doerlemann.com