Neuigkeiten aus dem Dörlemann Verlag
Nr. 76 | 13. Februar 2013

Lieber Empfänger

pünktlich zum morgigen Valentinstag erscheinen unsere ersten drei Frühjahrstitel. Und vielleicht wundern Sie sich, warum bei uns auch ein kleiner Parfumführer erscheint.

Parfums faszinieren mich seit Kindertagen, und ich bewundere die absolut mitreißende Begeisterung und Leidenschaft, mit der Luca Turin und seine Frau Tania Sanchez Parfums besprechen. Auch Sie werden überrascht sein, welch vielfältige Aromen die beiden in einem einzigen Duftklassiker zu entdecken vermögen.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen!

Herzlich grüßt Sie
Ihre

Sabine Dörlemann



Soeben erschienen!

Die ergreifendste Liebesgeschichte
der englischen Literatur seit Sturmhöhe


Foto:© The Estate of Elizabeth Taylor
Beim sommerlichen Versteckspiel verliebt sich Harriet in Vesey. Als er zum Studium nach Oxford geht, wartet sie sehnsüchtig auf seinen Brief, der nie eintrifft. Jahre vergehen, in denen Harriet ihre Wünsche und Träume unterdrückt. Durch ihren Ehemann erfährt sie Ansehen, eine Tochter macht ihr Glück scheinbar perfekt. Doch dann taucht Vesey wieder auf. Harriet ist reifer geworden, es ist zu spät, und dennoch liebt sie ihn noch immer ...

»Elizabeth Taylor ist eine Meisterin dessen, was die Briten anerkennend ›light touch‹ nennen – in der funkelnden Ironie ebenso wie angesichts der letzten Dinge … Virtuos ist diese Arbeit am Detail, die immer wieder scheinbar achtlos hingeworfene Leckerbissen beschert.«
Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung zu Ein Blick auf den Hafen

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Soeben erschienen!

Eine zauberhafte Geschichte
über verlorene Träume


Foto: © Keystone, ROGER VIOLLET, Boris Lipnitzki
Monsieur Ladmiral, ein erfolgreicher, wenn auch konventioneller Maler, hat sich außerhalb von Paris niedergelassen, wo ihn – wie jeden Sonntag – der Sohn Gonzague mit seiner Familie besucht. Man isst, man spaziert, alles ist wie immer, bis Irène, die Tochter, auftaucht. Während Gonzague ein eher langweiliges bürgerliches Leben führt, geht Irène undurchschaubaren, doch umso lukrativeren Geschäften nach und lässt sich von niemand in die Karten ihres (Liebes-)Lebens blicken.

Der Familiensonntag wird in Pierre Bosts kleinem Roman zu einem Panorama der Gefühle, wie sie in Familien nicht nur kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges unter der Oberfläche brodeln. Rivalität unter Geschwistern, Eifersucht und die Angst vor dem Tod des Vaters treten zutage – nur die Mitglieder der Familie würden sich dies nie eingestehen.

»Pierre Bost schreibt eine zauberhafte Geschichte über verlorene Träume und Abschiede. Ein Sonntag auf dem Lande ist auch der furiose Abschied des Autors von der Literatur.«
Tilman Spreckelsen, FAZ
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»Wie in einer Tschechow-Erzählung gelingt es Bost, diesem Allerwelts-Sommersonntag eine allgemeine Bedeutung zu geben … Man kann dem kleinen Dörlemann Verlag nur danken, dass er – einmal mehr – ein Buch dem Vergessen entrissen hat, das so leicht daherkommt und gleichzeitig so hintergründig ist. Bei dem der Autor noch in der bissigsten Ironie nicht die Sympathie für seine Figuren verliert.«
Joel Fokke, der Freitag
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Soeben erschienen!

Ein wunderbar geschriebener Guide
durch die Welt der Düfte


Warum öffnet sich der Himmel über uns, wenn wir unser Lieblingsparfum auflegen? Was hat Glockengeläut am Ostermorgen mit einer Kreation von Estée Lauder zu tun? Und weshalb können wir manche Leute einfach nicht riechen?

Das kleine Buch der großen Parfums präsentiert einhundert legendäre Klassiker und ist eine fundierte Einführung in die Welt der Parfümerie. Von Angel bis Vol de Nuit, vom scheuen Blumenduft über das männliche Urparfum bis hin zu den großen Düften der Geschichte, die im Versailler Parfummuseum lagern: Alles ist so sinnlich-nuanciert beschrieben, dass die Lektüre zum Erlebnis wird.

»Das Büchlein ist ein wunderbar geschriebener, kompetenter Guide durch die Welt der Düfte. Am besten schenkt man es sich selber.«
Ulrike Hark, Tages-Anzeiger


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Die großen Fragen der Existenz

Foto:© Bruno de Hamel
»Rasend spannend und mit großer, hervorragend übersetzter Sprach- und Beschreibungskunst erzählt Richard Hughes vom sechs Tage dauernden Kampf der Männer um die Archimedes … Was den Roman In Bedrängnis so aufwühlend macht, ist, dass er die alte Metapher vom Sturm als der Prüfung des Einzelnen aufgreift und seine Protagonisten in einer das Leben bedrohenden Situation mit den großen Fragen der Existenz konfrontiert.«
Peter Meisenberg, WDR 3
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»In Bedrängnis ist ein Krisenroman, publiziert am Vorabend des Zweiten Weltkriegs, der bis heute die Konkurrenz des Films nicht zu scheuen braucht.«
Heinrich Vogler, SRF
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Die Statur einer Legende

Foto: Ernest Hemingway Photograph Collection, John F. Kennedy Presidential Library and Museum, Boston

»Martha Gellhorn gehörte zu den besten Kriegskorrespondenten, die es je gab … Der Dörlemann Verlag hat ein liebevoll gestaltetes, sehr lesenswertes Buch mit übersetzten Gellhorn-Reportagen von 1937 bis 1987 herausgebracht. Es erinnert an eine großartige Journalistin, an eine mutige, ihrem moralischen Leitstern folgende Frau.«
Joachim Käppner, Süddeutsche Zeitung

»Martha Gellhorn hat längst die Statur einer Legende gewonnen. Zu Recht. Zwar können nicht alle Einsichten und Feststellungen, die ihre Kriegsreportagen bieten, heute noch so außergewöhnlich erscheinen, wie diese Frau es war … Trotzdem haben ihre Kriegsreportagen ganz besondere und unverwechselbare Qualitäten: Sie bieten ein fesselndes Panorama historischer Erfahrungen aus erster Hand. Sie demontieren ein paar nach wie vor kursierende Illusionen und Lügen über den Krieg als Weltverbesserungsmittel. Und sie bereiten das Vergnügen mit einer Persönlichkeit unterwegs zu sein, deren Blick auf sich selbst nicht weniger klar und kritisch war als ihr Blick auf die infernalischen Seiten der Welt.«
Eberhard Falcke, Deutschlandfunk Büchermarkt, Buch der Woche
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»Die unter dem Titel Das Gesicht des Krieges gesammelten Reportagen 1937–1987 sind kluge und reflektierte Zeitzeugenberichte aus dem 20. Jahrhundert.«
Morgenpost am Sonntag

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Nächste Veranstaltungen
 

Foto: © Harald Kosch
21.2.2013

Monika Goetsch

Grüne Witwe

Lesbar, Admiral-Hipper-Straße 2, 82362 Weilheim
20:00 Uhr

»Grüne Witwe ist ein hintergründiger, spannend verwobener Roman, der sich stellenweise wie ein Krimi liest. Es ist eine Geschichte über die Aufarbeitung eines zurückliegenden Unglücks, über Möglichkeiten und Umstände, wie es dazu kommen konnte … Monika Goetsch hat mit Grüne Witwe eine subtil geschilderte, stimmige Geschichte verfasst, die ihre LeserInnen mitten in das Geschehen hineinzieht und nicht mehr loslässt.«
Annegret Glock, Schreiblust-Verlag





Foto: © Derek Shapton
28.2.2013

Ein Abend für Alice Munro

Literaturhaus München, Salvatorplatz 1, 80333 München
19:30 Uhr

Manuela Reichart
und Judith Hermann lesen aus Alice Munros Erzählungen und berichten aus dem Leben der Autorin.

»Fatalphänomenal. Einen Abgrund an Missgunst in einem Nebensatz, ein Universum an Verachtung in einer hingeworfenen Bemerkung – Alice Munro aus Kanada ist die Königin des fatalen Details … Pointiert, klug, schlicht brillant.«
Stern

Eintritt 9.– Euro, ermäßigt 7.– Euro.





Foto: © Harald Kosch
1.3.2013

Monika Goetsch

Grüne Witwe

Buchhandlung Klinger, Rochusstraße 93, 50827 Köln
20:00 Uhr

»Goetsch hat eine schlanke, unaufdringliche und gerade darum eindrucksvolle Sprache, um das vorsichtige und durchaus schmerzvolle Herantasten an die schlimme Wahrheit auszudrücken … eine hochwertige, angenehm unprätentiöse Lektüre.«
Tim Schleider, Stuttgarter Zeitung





Foto: © Derek Shapton
7.3.2013

Ein Abend für Alice Munro

Literaturhaus Hannover, Sophienstraße 2, 30159 Hannover

Manuela Reichart
und Judith Hermann lesen aus Alice Munros Erzählungen und berichten aus dem Leben der Autorin.

»Diese späte Veröffentlichung hierzulande ist ein Ereignis ... Die Geschichten sind von zeitloser Gültigkeit, weil sie uns zeigen, wie wir das Leben immer schon hauptsächlich verbringen – nämlich ›ratlos rudernd‹, so heißt es in einer dieser starken Storys.«
Knut Cordsen, BR2





Foto: © Ayse Yavas
14.3.2013

Jolanda Piniel
Die Verbannte

Leipziger Buchmesse, Leseinsel Junge Verlage
Halle 5, Stand D200
12:00 Uhr

»Im rhythmischen Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit erschliesst Jolanda Piniel in ihrem Roman Stück für Stück das Neuland, in dem ihre Figuren unterwegs sind. Nur in leisen Andeutungen zeigt sie, wie Mutter und Tochter allmählich ein neues, innigeres Verhältnis zueinander gewinnen, dass mithin die historische Recherche nicht ohne Folge für das Jetzt bleibt. Beachtlich ist das kompositorische Geschick, das die 1969 in Winterthur geborene Autorin mit ihrem Debütroman unter Beweis stellt.«
Roman Bucheli, NZZ





Foto: © Ayse Yavas
14.3.2013

Jolanda Piniel
Die Verbannte

Leipziger Buchmesse, SBVV-Stand, Halle 4, Stand C300
15:00 Uhr

»Mit Die Verbannte legt Jolanda Piniel ein Debüt vor, das auf sorgfältiger Recherche beruht. Aus verschiedenen Perspektiven wird ein Familiengeheimnis beleuchtet … Im Short-Cut-Verfahren wechselt Piniel zwischen 21. Jahrhundert, Gegenwart der Großmutter und Aufzeichnungen des Großvaters … [Es] steckt viel im Erstling drin, auf den Zweitling bleibt man gespannt.«
Regula Freuler, NZZ am Sonntag


Gewinnspiel

Beantworten Sie unsere Gewinnspielfrage und gewinnen Sie eines von drei Exemplaren von Pierre Bosts Roman Ein Sonntag auf dem Lande.

Was ist Monsieur Ladmiral in Pierre Bosts Ein Sonntag auf dem Lande?

– Schriftsteller
– Maler
– Musiker

Schreiben Sie uns eine E-Mail mit der richtigen Antwort und Ihrer Adresse an gewinnspiel@doerlemann.com. Wir verlosen unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort drei Exemplare von Pierre Bosts Ein Sonntag auf dem Lande. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2013. Mit der Teilnahme erklären Sie sich bereit, regelmäßig elektronische Post von uns zu erhalten (ca. einmal im Monat). Ihre Angaben werden nicht an Dritte weitergegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir wünschen Ihnen viel Glück!

 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.doerlemann.com