Neuigkeiten aus dem Dörlemann Verlag
Nr. 75 | 25. Januar 2013

Lieber Empfänger

heute möchte ich Ihnen den neuen Film von Marina Rumjanzewa besonders ans Herz legen, der kürzlich im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt wurde. Es ist ein Film über die »unbekannte Bekannte« Sophie Täuber-Arp. Lassen Sie sich von den großartigen Arbeiten dieser außergewöhnlichen Frau verzaubern. Sie können den Film noch bis zum 30. Januar im Online-Stream auf der Webseite des Schweizer Fernsehens anschauen.
Hier geht’s zum Online-Stream >

Ich wünsche Ihnen schönste Wintertage
und grüße Sie herzlich

Sabine Dörlemann


Seiner Zeit voraus

Foto:© Bruno de Hamel
»In Bedrängnis ist viel mehr als eine spannende, gut geschriebene Abenteuergeschichte. Auch, weil der Autor vom üblichen Kurs abweicht … So wie einst Moby Dick, war In Bedrängnis seiner Zeit voraus, ist es vielleicht immer noch. In seinen besten Momenten jedenfalls zeichnet dieser Roman ein so verstörendes und wahrhaftiges Bild des Lebens, dass auch jene ihn lesen sollten, die sich bislang an Land in Sicherheit wähnten.«
Norbert Zähringer, Literarische Welt
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»Das Besondere an dem Roman ist seine Präzision und seine genaue Recherche. Nie wurden die physikalischen Kräfte, die in Sturm und Wellenbewegung wirksam werden, im Zusammenprall mit den mechanischen Gegebenheiten eines Tausende Tonnen schweren Turbinendampfers exakter und einleuchtender beschrieben.«
Sigrid Löffler, Nordwestradio, Literaturzeit
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»Die Kunst Richard Hughes' besteht zum einen darin, sehr plastisch auszumalen, was es heißt, der wie ein wildes Tier tobenden und tosenden Naturgewalt ausgeliefert zu sein, wobei es keinen Unterschied mehr macht, ob stockdunkle Nacht herrscht oder hellichter Tag … Zum anderen, und das erhebt dieses Buch in den Rang des Besonderen, haben wir es hier mit einer Parabel zu tun. Nicht zufällig spielt diese Geschichte im Jahr der Weltwirtschaftskrise … Wir sollten das Schiff ›so sehen … wie ein Medizinstudent es tut‹, ermahnt uns der Erzähler – und so lesen wir die brillante Anatomie einer uns auch heute nicht unvertrauten Krise.«
Knut Cordsen, Deutschlandradio Kultur
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»Dieses Buch über den Überlebenskampf auf einem Frachtschiff lässt sich hervorragend als Parabel auf die aktuelle Finanzkrise lesen … In Bedrängnis ist ein zeitloser, lebensweiser Roman in edlem Leineneinband. Als Geschenk und Kompass in stürmischen Gewässern ist er nicht nur für Führungskräfte zu empfehlen.«
Claudia Fuchs, SWR 2, Die Buchkritik

»Hughes schuf, mit diesem Seedrama aus dem Jahr 1938 eine Parabel auf Krisen, Kriege und Katastrophen – und auf die Zerbrechlichkeit vermeintlicher zivilisatorischer Selbstverständlichkeiten. In das Schreckensszenario hinein zeichnete er mit seiner sinnlichen Sprachkraft, die der Wucht des Sturms nicht nachsteht, und doch mit Zartgefühl seine Figuren in Heldenmut und Angst, Wahn und Überzeugung, Schwäche und Größe. Eine rundum gelungene Neuübersetzung von Michael Walter!
Katharina Döbler, Kulturradio rbb

»Im Jahr 1938 ist dieser Roman des Briten Richard Hughes (1900–1976) erstmals erschienen, der detailreich das Sinken eines als unsinkbar geltenden Dampfers beschreibt – eine wahre Apokalypse des Grauens und Schreckens für Menschen, Tiere und die Umwelt.«
ORF Bestenliste Januar 2013

Leseprobe von In Bedrängnis >



Atemberaubende Exploits

Foto: Ernest Hemingway Photograph Collection, John F. Kennedy Presidential Library and Museum, Boston

»Die gut 550-seitige Parforcetour durch zerbombte Städte, Lazarette, verwüstete Frontabschnitte fordert den Leser, gewiss; aber sie belohnt auch durch verblüffende Informationen … und durch atemberaubende Exploits wie etwa Gellhorns nächtlichen Flug in einem der ›Schwarze Witwen‹ genannten britischen Jagdbomber. Und vor allem fordert sie im denkbar besten Sinn: durch den klaren, humanen Blick der Berichterstatterin, der sich lieber dorthin wendet, wo Mut und Anstand zu finden sind, als in Abgründen menschlicher Verworfenheit und Bösartigkeit zu schwelgen.«
Angela Schader, NZZ
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»Wie Gellhorn in Nürnberg die angeklagten Hauptkriegsverbrecher beschreibt, vom stumpfen Göring, dem weinerlichen Keitel bis zum hochnäsigen Reichsbankpräsidenten Hjalmar Schacht, das sollte man gelesen haben … Die Sammlung ihrer Kriegsreportagen ist eine einzigartige Einführung in die Geschichte des 20. Jahrhunderts.«
Erwin Riess, Die Presse
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»Die Texte [sind] heute noch so eindringlich, frisch und flüssig zu lesen, als ob sie erst kürzlich geschrieben worden wären … Martha Gellhorn schrieb klassische Reportagen, keine geschwätzigen Selbsterfahrungsgeschichten. Kommt dazu, dass die Bücher des Dörlemann Verlags ein Schmaus für Bibliophile sind – mit Leinen und Lesebändchen.«
Peter Weishaupt, P.S. Zeitung

»Es sind aber nicht nur ihr Mut und ihr guter Riecher für die wichtigen Momente, die ihre Texte auszeichnen. Gellhorn kann schreiben wie kaum eine andere. Ihre Reportagen sind lyrisch und punktgenau zugleich, informieren über das Geschehen hinter den Kulissen und lassen die Realität des Krieges auch auf der anderen Seite der Welt nachvollziehbar erscheinen … Ihre Courage ist ebenso bewundernswert wie ihre Texte einzigartig und berührend.«
Claire Horst, AVIVA-Berlin
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Leseprobe von Das Gesicht des Krieges >



Eine Liebeserklärung

Foto:© Dörlemann Verlag
»Der englische Abenteurer, Agent und begnadete Reiseschriftsteller Patrick Leigh Fermor (1915–2011) schildert in dionysisch-schwärmerischen Episoden seine Reisen in den griechischen Norden. Das im Original 1966 erschienene und kongenial neuübersetzte Buch ist eine Liebeserklärung an ein seit jeher in seiner Unabhängigkeit und Ursprünglichkeit bedrohtes, doppelbödiges, geschichtsgetränktes, chimärengleiches Land.«
FAZ, Bücher für die Reise

Leseprobe von Rumeli >



Ein Buch, dem man sich schwer entziehen kann

Foto: © Harald Kosch
»Zum Aufbau der Spannung nimmt Goetsch sich viel Zeit. In einer reduzierten und dennoch genau treffenden Sprache baut sie ihre Charaktere auf … Abgeklärt und unaufgeregt lässt die Autorin ihre Protagonistin erzählen, kommt dabei ohne große Metaphern aus und zeichnet dennoch ein sehr differenziertes Bild der widersprüchlichen Gefühle, die Vergangenheitsbewältigung auslöst … Und so ist Grüne Witwe nicht nur die Erzählung einer Jugend, sondern vor allem eine Reflexion über die Erinnerung, eine Betrachtung darüber, wie wir uns selbst erzählen, uns ein Bild von uns selber machen und so unsere Persönlichkeit festschreiben.«
Claire Horst, AVIVA-Berlin
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»Ein Buch, dem man sich schwer entziehen kann.«
Katharina Ferner, Bibliotheksnachrichten

Leseprobe von Grüne Witwe >



Kunstvoll

Foto: © Ayse Yavas
»Die 1969 in Winterthur geborene Jolanda Piniel erzählt zurückhaltend und besonnen … von ihren Entdeckungen. Kunstvoll verwebt sie dabei die Zeitebenen ineinander.«
Aargauer Zeitung

Leseprobe von Die Verbannte >



Kühn und originell

»Felix Philipp Ingold hat über 100 russische Lyriker versammelt und zum Teil zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt – Klassiker und noch unentdeckte Lyriker, von denen jeweils 1 Gedicht exemplarisch ausgesucht wurde, mit erhellenden Informationen dazu. Man schlägt das Buch auf und liest und liest. Auch ohne die Kenntnisse der russischen Sprache spürt man, dass die Übersetzungskunst von Ingold hier ihre schöpferischste, höchste und liebevollste Stufe erreicht hat. Dieses Buch ist kühn und originell arrangiert, es ist ein grandioser Liebesgruß aus der Welt der Lyrik an all diejenigen, die Lyrik lieben oder sie zu lieben anfangen können.«
Maria Gazzetti, Lyrik-Empfehlungen des Jahres 2012 der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Stiftung Lyrik Kabinett

Leseprobe von »Als Gruß zu lesen« Russische Lyrik von 2000 bis 1800 >


Nächste Veranstaltungen
 

Foto: © Ayse Yavas
27.1.2013

Jolanda Piniel
Die Verbannte

camera.lit.obscura, In der alten Spinnerei Streiff, Wetzikon
11:00 Uhr

»In spannungsvollen Kapiteln verschränkt Jolanda Piniel die Vergangenheit mit ihrer eigenen Kindheit und schafft über das Private hinaus ein Porträt jener und unserer Zeit. Mich hat berührt, dass für die Frauen der individuelle ›Fehltritt‹ bis heute mehr wiegt als alle satanischen Politikfolgen. Ein gut gelungenes Debüt.«
Ellen Pomikalko, BuchMarkt

Im Anschluss an die Lesung signiert Jolanda Piniel ihren Debütroman. Außerdem werden eine Suppe mit Brot sowie ein Getränk angeboten. Suppe und Getränk sind im Eintrittspreis inbegriffen.

Der Eintritt kostet 20 SFr, ermäßigt 5 SFr.





Foto: © Melanie Hammer
31.1.2013

Ursel Bäumer
Zeit der Habichte

Stadtbibliothek Syke, Hinrich-Hanno-Platz 1, Syke
19:30 Uhr

Die VHS des Landkreises Diepholz veranstaltet in Kooperation mit der Buchhandlung Schüttert und dem Förderverein der Stadtbibliothek Syke eine Lesung mit unserer Autorin Ursel Bäumer aus ihrem Roman Zeit der Habichte.

»Zeit der Habichte, so der Buchtitel, steht sowohl für die Suche nach Wahrheit in der Vergangenheit als auch für die Identitätsfindung eines jungen Menschen im Jetzt … Paulas Coming-of-Age-Geschichte wird von Bäumer sehr sensibel und glaubwürdig erzählt.«
Anja Kümmel, Weser-Kurier

Der Eintritt kostet 8 Euro.





Foto: © Ayse Yavas
31.1.2013

Jolanda Piniel
Die Verbannte

Stadtbibliothek Winterthur
20:00 Uhr

Rückkehr an den Ort der Verbannung: Warum wurde ein kleines Mädchen während des Krieges allein von Bukarest zu Verwandten in die Schweiz geschickt? Und warum überhaupt lebten die Großeltern damals in Rumänien? Wenn Debora solche Fragen stellt, stößt sie auf ablehnendes Schweigen. So entscheidet sie sich, nach Großmutters Tod und gegen den Wunsch der Mutter, diesen Geschichten vor Ort nachzugehen…

Eintritt frei, mit Apéro.





Foto: © Harald Kosch
21.2.2013

Monika Goetsch

Grüne Witwe

Lesbar, Admiral-Hipper-Straße 2, 82362 Weilheim
20:00 Uhr

»Grüne Witwe ist ein hintergründiger, spannend verwobener Roman, der sich stellenweise wie ein Krimi liest. Es ist eine Geschichte über die Aufarbeitung eines zurückliegenden Unglücks, über Möglichkeiten und Umstände, wie es dazu kommen konnte … Monika Goetsch hat mit Grüne Witwe eine subtil geschilderte, stimmige Geschichte verfasst, die ihre LeserInnen mitten in das Geschehen hineinzieht und nicht mehr loslässt.«
Annegret Glock, Schreiblust-Verlag





Foto: © Derek Shapton
21.2.2013

Alice Munro
Ein Abend für Alice Munro

Manuela Reichart und Judith Hermann lesen aus Alice Munros Erzählungen und berichten aus dem Leben der Autorin.

»Fatalphänomenal. Einen Abgrund an Missgunst in einem Nebensatz, ein Universum an Verachtung in einer hingeworfenen Bemerkung – Alice Munro aus Kanada ist die Königin des fatalen Details … Pointiert, klug, schlicht brillant.«
Stern


PRAKTIKUM – kurzfristig zu vergeben

Wir vergeben kurzfristig zum 1. Februar ein acht- bis zwölfwöchigen Praktikum im Vertrieb. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen senden Sie bitte per Mail an:

Dörlemann Verlag AG
Sabine Dörlemann
Forchstrasse 21
8032 Zürich

s.doerlemann@doerlemann.com



Gewinnspiel

Beantworten Sie unsere Gewinnspielfrage und gewinnen Sie eines von drei Exemplaren von Richard Hughes’ Roman In Bedrängnis.

Woraus besteht die Ladung des Frachtschiffes Archimedes in Richard Hughes’ In Bedrängnis?

– Tabak und Altpapier
– Tee
– Reis

Schreiben Sie uns eine E-Mail mit der richtigen Antwort und Ihrer Adresse an gewinnspiel@doerlemann.com. Wir verlosen unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort drei Exemplare von Richard Hughes’ In Bedrängnis. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2013. Mit der Teilnahme erklären Sie sich bereit, regelmäßig elektronische Post von uns zu erhalten (ca. einmal im Monat). Ihre Angaben werden nicht an Dritte weitergegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir wünschen Ihnen viel Glück!

 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.doerlemann.com