Die ganz große Krise

Foto:© Bruno de Hamel
»Richard Hughes war als Romancier ein scharfer Analytiker. Auch in seinem überragenden Roman In Bedrängnis geht er gerade dann wie ein Ingenieur vor, wenn er nicht Maschinen, sondern Menschen beschreibt … Dieser anti-romantische Gestus macht In Bedrängnis zu einem nachgeholten Höhepunkt der Literaturmoderne. Wiederzuentdecken ist ein Autor von Weltrang.«
Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung

»Mit Glaubwürdigkeit und Wucht erzählt Richard Hughes in seinem Roman In Bedrängnis von einem Dampfschiff in Seenot – was als Siegeszug der Moderne beginnt, endet im Desaster … Hughes wollte mehr vom Meer als kleine, persönliche Krisen. Er wollte große Krisen, die ganz große Krise.«
Oskar Piegsa, SPIEGEL online
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»Aus der Schilderung dieses Sturms auf hoher See wollen Sie nicht wieder hinaus, obwohl Ihnen angst und bange wird.«
Andreas Platthaus, FAZ

»Der kleine Dörlemann Verlag entdeckt immer wieder wunderbare Bücher, in diesem Fall Richard Hughes' In Bedrängnis. Es ist ein Buch mit einem Thema, das mich überhaupt nicht interessiert: Männer auf See. Aber wenn man anfängt zu lesen, ist es so fantastisch spannend geschrieben, dass man gar nicht mehr aufhören kann … Tolles Buch!«
Elke Heidenreich, Literaturclub SF 1
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»Dieses Drama liest sich so beklemmend und intensiv, dass man die Todesangst der Männer zu spüren glaubt. Und auch jener Leser, welcher bisher nichts mit Seefahrergeschichten anfangen konnte, wird sich dem Sog dieser Dramatik nicht entziehen können. Richard Hughes gehört von nun an neben Joseph Conrad zu den Meistern der maritimen Literatur.«
Annegret Schult, 5 plus

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Krummes Holz

Foto:© Editions Gallimard (Jacques Sassier)
»Sind Munros Geschichten wahrhaftiger als andere? Lässt sie gerade jenes eine fürchterliche Detail nicht aus, vor dem jeder andere sich in kurzfristiges Schweigen oder einen Hauch von Kitsch retten würde? … Vielleicht könnte man es – ein weiterer Anlauf – so sagen: Bei Alice Munro kommt das Eigene eines jeden Menschen zu seinem Recht, das vielzitierte ›krumme Holz‹, aus dem nach Kant der Mensch gemacht sei, in seiner jedesmal neuen Krummheit.«
Walter Klier, Wiener Zeitung
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»Alle Erzählungen demonstrieren bereits in nahezu perfekter Weise die Kunst der kleinen Form, für die Alice Munro so geschätzt und von Kolleg(inn)en in den USA als ›kanadischer Tschechow‹ gepriesen wird.«
Gerold Martin, Main-Echo

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Kongeniale Reportagen

Foto: Ernest Hemingway Photograph Collection, John F. Kennedy Presidential Library and Museum, Boston

»Martha Gellhorn war in allen Krisengebieten der Welt unterwegs. Sie hatte ein Herz für die Erniedrigten und Beleidigten. Und sie war eine begnadete Schriftstellerin und unerschrockene Powerfrau … Jetzt sind ihre Reportagen im Schweizer Dörlemann Verlag erschienen. Ihre Kriegsberichte sind ein Protest gegen den Krieg … Sie beschreibt schonungslos, was sie sieht und immer wieder auch das, was sie fühlt … Sechs Bücher von Martha Gellhorn hat der Dörlemann Verlag in den letzten Jahren herausgebracht. Und man sollte auf keinen Fall versäumen, jedenfalls einige von ihnen zu lesen.«
Gabriele von Arnim, Literarische Welt
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»Die Zeit, als die Konfliktlinien in einem Krieg so deutlich verliefen wie im Zweiten Weltkrieg, sind längst Geschichte. Martha Gellhorns Reportagen zeugen davon in kongenialer Weise. Sie entführen uns weit weg in eine hässliche Welt aus dem letzten Jahrhundert, als Elend, Krankheit, Tod und Leiden sich noch mitten in Europa austobten.«
Klaus Bittermann, taz
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»Natürlich stehen Martha Gellhorns Reportagen mit ihren Beobachtungen und Einsichten nicht alleine da. Trotzdem haben sie ganz besondere und unverwechselbare Qualitäten: Sie bieten ein fesselndes Panorama historischer Erfahrungen aus unmittelbarer Anschauung. Und sie demonstrieren ein paar nach wie vor kursierende Illusionen und Lügen über den Krieg als Weltverbesserungsmittel.«
Eberhard Falcke, Tages-Anzeiger

»Geschossen hat Gellhorn niemals. Sie schlug ihre Schlachten mit der Schreibmaschine. Und lang war sie überzeugt, ihre Arbeit als Kriegsreporterin würde helfen, die Welt besser zu machen. Worte waren ihre Munition und Sätze ihre Waffen, mit denen sie die Welt wachrütteln wollte.«
Bernhard Flieher, Salzburger Nachrichten
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»Dass sie Subjektivität nicht scheut, macht ihre Texte aus. Da ist kein Kitsch, kein falscher Ton, keine Egomanie drinnen … Sie beschreibt mit einer unglaublich liebevollen, sympathisierenden, zornigen und witzigen Art. Das ist ihr Stil.«
Pieke Biermann, rbb Radio Eins

»Gellhorn agiert wie ein Fußsoldat: wagemutig und am Boden der Tatsachen. Sie schreibt darüber anregend und seriös zugleich. Jener dreckigen Schlammspur, die der Krieg zieht, spürt sie über den ganzen Globus verteilt nach und berichtet reportagenartig.«
Juliane Fischer, The Gap
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Elegant geschrieben

Foto: © Harald Kosch
»Der Roman ist elegant geschrieben, die verschiedenen Zeitebenen sind eng ineinander verwoben, die Wechsel zwischen damals und heute erfolgen oft mitten im selben Absatz, ohne dass das Hin und Her bemüht wirkt. Wie in Wasserblau erschliesst sich die Vergangenheit Stück für Stück, weshalb auch Monika Goetschs zweiter Roman an einen Krimi erinnert.«
Sibylle Saxer, Neue Zürcher Zeitung

»Goetsch hat eine schlanke, unaufdringliche und gerade darum eindrucksvolle Sprache, um das vorsichtige und durchaus schmerzvolle Herantasten an die schlimme Wahrheit auszudrücken … eine hochwertige, angenehm unprätentiöse Lektüre.«
Tim Schleider, Stuttgarter Zeitung

»Vor allem aber spinnt Monika Goetsch ein feines Netz um die niemals klischeehaft gezeichneten Figuren. Sie zeigt jenes untrügliche Gespür für Stimmungen, Charaktere und Beziehungen, das sie schon in ihrem ersten Roman Wasserblau bewiesen hat. Am Schluss hat der Leser daher weniger das Gefühl, einen Krimi gelesen zu haben. Er hat vielmehr miterleben dürfen, wie sich ein psychologisches Puzzle zusammenfügt. Und das ist in diesem Fall noch spannender.«
Pia Rolfs, Frankfurter Neue Presse
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Ein Familiengeheimnis

Foto: © Ayse Yavas
»Mit Die Verbannte legt Jolanda Piniel ein Debüt vor, das auf sorgfältiger Recherche beruht. Aus verschiedenen Perspektiven wird ein Familiengeheimnis beleuchtet … Im Short-Cut-Verfahren wechselt Piniel zwischen 21. Jahrhundert, Gegenwart der Grossmutter und Aufzeichnungen des Grossvaters … [Es] steckt viel im Erstling drin, auf den Zweitling bleibt man gespannt.«
Regula Freuler, NZZ am Sonntag

»Das eigentlich Unheimliche in Piniels Roman ist die Zeitgeschichte, die Menschen gegen deren Willen zurichtet.«
Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten

»Wunderbar ist das Buch zu lesen, ein wenig lyrisch und hoch interessant geschrieben, spannend von Anfang bis Ende … Lesen Sie das exzellent recherchierte Buch, reisen Sie mit Debora, der Protagonistin des Buches, nach Bukarest, steigen Sie mit dem Großvater, den sie nie kennengelernt hat, auf den Gipfel Omu in den Karparten.«
Christel Wollmann-Fiedler, Hermannstädter Zeitung

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Auf Überraschungstour

»Als Gruß zu lesen ist eine Anthologie von der Art, wie man sie sich nur wünschen kann. Zum Beispiel zu Weihnachten oder einfach so, zusammen mit einem Fläschchen Wodka.«
Matthias Ehlers, WDR 5
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»Vergessen Sie alles, was Sie über russische Lyrik zu wissen meinten. Hier werden Sie auf eine Überraschungstour geschickt, denn Felix Philipp Ingold verweigert – wie er im Vorwort betont – das übliche ›Rating‹, in dem Großmeister wie Majakowski, Blok und Achmatowa ganz oben stehen. Ingold hingegen lässt sich nicht beeindrucken von denen, ›die mit nachhaltigem Ruhm so sehr imprägniert‹ sind, schlüpft in die Rolle des Kriminalisten, sucht nach Spuren Verschollener, entdeckt ›zu Unrecht disqualifizierte Außenseiter‹ wie Ilja Kutin und inszeniert dramatische Konfrontationen.«
Dorothea von Törne, Literarische Welt
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Nächste Veranstaltungen
 

Foto: © Harald Kosch
19.1.2013

Monika Goetsch
Grüne Witwe


Buchhandlung Buch und Bohne, Kapuzinerplatz 4, München
20:00 Uhr

»Monika Goetsch kann mit großer Dringlichkeit erzählen. In einer klaren Sprache. Mit schnörkellosen Dialogen. Man folgt ihr hellhörig und mit Neugier auf die Pfade der Erinnerung bis hinein in die Gemütsnot und den Zusammenbruch.«
Gabriele von Arnim, Deutschlandradio Kultur





Foto: © Ayse Yavas
23.1.2013

Jolanda Piniel
Die Verbannte

Allgemeine Lesegesellschaft Basel, Münsterplatz 8, 4051 Basel
19:30 Uhr

»Im rhythmischen Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit erschliesst Jolanda Piniel in ihrem Roman Stück für Stück das Neuland, in dem ihre Figuren unterwegs sind. Nur in leisen Andeutungen zeigt sie, wie Mutter und Tochter allmählich ein neues, innigeres Verhältnis zueinander gewinnen, dass mithin die historische Recherche nicht ohne Folge für das Jetzt bleibt. Beachtlich ist das kompositorische Geschick, das die 1969 in Winterthur geborene Autorin mit ihrem Debütroman unter Beweis stellt.«
Roman Bucheli, NZZ

Eintritt 20.– SFr., für ALG-Mitglieder 15.– SFr.





Foto: © Harald Kosch
25.1.2013

Verlagspräsentation und Lesung
mit Monika Goetsch


Buchhandlung Schwarz, Freiburg
20:00 Uhr

»Sabine Dörlemann wagte 2003 den Sprung ins kalte Wasser. Das Ergebnis ist eine Erfolgsstory im hart umkämpften Büchermarkt. In den 9 Jahren seines Bestehens ist der kleine Schweizer Verlag mit dem ambitionierten Programm zu einem Geheimtipp auf dem deutschsprachigen Büchermarkt geworden. Nicht zuletzt wohl auch deshalb, weil die Verlegerin Dörlemann so großen Wert auf die Gestaltung ihrer Bücher legt. Es sind, im Zeitalter des Internets, richtig schöne Bücher, Bücher, die man gerne in die Hand nimmt oder verschenkt.«

Neben der Verlagspräsentation wird Monika Goetsch, die in der Nähe von Freiburg aufwuchs, an diesem Abend aus ihrem neuen Roman Grüne Witwe lesen.





Foto: © Ayse Yavas
27.1.2013

Jolanda Piniel
Die Verbannte

camera.lit.obscura, In der alten Spinnerei Streiff, Wetzikon
11:00 Uhr

»In spannungsvollen Kapiteln verschränkt Jolanda Piniel die Vergangenheit mit ihrer eigenen Kindheit und schafft über das Private hinaus ein Porträt jener und unserer Zeit. Mich hat berührt, dass für die Frauen der individuelle ›Fehltritt‹ bis heute mehr wiegt als alle satanischen Politikfolgen. Ein gut gelungenes Debüt.«
Ellen Pomikalko, BuchMarkt

Im Anschluss an die Lesung signiert Jolanda Piniel ihren Debütroman. Außerdem werden eine Suppe mit Brot sowie ein Getränk angeboten. Suppe und Getränk sind im Eintrittspreis inbegriffen.

Der Eintritt kostet 20 SFr, ermäßigt 5 SFr.





Foto: © Melanie Hammer
31.1.2013

Ursel Bäumer
Zeit der Habichte

Stadtbibliothek Syke, Hinrich-Hanno-Platz 1, Syke
19:30 Uhr

Die VHS des Landkreises Diepholz veranstaltet in Kooperation mit der Buchhandlung Schüttert und dem Förderverein der Stadtbibliothek Syke eine Lesung mit unserer Autorin Ursel Bäumer aus ihrem Roman Zeit der Habichte.

»Zeit der Habichte, so der Buchtitel, steht sowohl für die Suche nach Wahrheit in der Vergangenheit als auch für die Identitätsfindung eines jungen Menschen im Jetzt … Paulas Coming-of-Age-Geschichte wird von Bäumer sehr sensibel und glaubwürdig erzählt.«
Anja Kümmel, Weser-Kurier

Der Eintritt kostet 8 Euro.





Foto: © Ayse Yavas
31.1.2013

Jolanda Piniel
Die Verbannte

Stadtbibliothek Winterthur
20:00 Uhr

Rückkehr an den Ort der Verbannung: Warum wurde ein kleines Mädchen während des Krieges allein von Bukarest zu Verwandten in die Schweiz geschickt? Und warum überhaupt lebten die Großeltern damals in Rumänien? Wenn Debora solche Fragen stellt, stößt sie auf ablehnendes Schweigen. So entscheidet sie sich, nach Großmutters Tod und gegen den Wunsch der Mutter, diesen Geschichten vor Ort nachzugehen…

Eintritt frei, mit Apéro.


Gewinnspiel

Beantworten Sie unsere Gewinnspielfrage und gewinnen Sie ein Exemplar von Jolanda Piniels Roman Die Verbannte.

Wer begibt sich in Jolanda Piniels Die Verbannte auf Spurensuche?
– Anna
– Debora
– Franziska

Schreiben Sie uns eine E-Mail mit der richtigen Antwort und Ihrer Adresse an gewinnspiel@doerlemann.com. Wir verlosen unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort ein Exemplar von Jolanda Piniels Die Verbannte. Einsendeschluss ist der 15. Dezember 2012. Mit der Teilnahme erklären Sie sich bereit, regelmäßig elektronische Post von uns zu erhalten (ca. einmal im Monat). Ihre Angaben werden nicht an Dritte weitergegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir wünschen Ihnen viel Glück!

 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.doerlemann.com