Neuigkeiten aus dem Dörlemann Verlag
Nr. 73 | 19. September 2012

Lieber Empfänger

kennen Sie das? Sie halten einen Roman in Händen, der Sie thematisch nicht sonderlich interessiert, fangen aber dennoch an zu lesen und werden vom Sog der Geschichte, der Sprache erfaßt – und können nicht mehr aufhören zu lesen?

So erging es Elke Heidenreich mit Richard Hughes' Roman In Bedrängnis, den sie im Literaturclub als ihren persönlichen Lesetipp empfiehlt: »Ein Buch über ein Thema, das mich überhaupt nicht interessiert: Männer auf See. Aber es ist so phantastisch spannend, das ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen!«

Ich kann mich da Elke Heidenreich nur anschließen und wünsche Ihnen aufregende Lesestunden!

Herzlich grüßt Sie
Ihre

Sabine Dörlemann


Donnerwetter!

Foto:© Bruno de Hamel
»240 Seiten lang habe ich mit den Männern in diesem unerwarteten Hurrikan gelitten, ihren Mut bewundert, erlebt, wie ein Junge erwachsen wurde und ein Erwachsener aufgab, habe mich an der feinen Sprache, der sicheren Psychologie erfreut und gedacht: Donnerwetter, das traut der sich, nach Joseph Conrads Taifun, und wie sehr kann auch im Zeitalter fast exakter Wettermeldungen eine Seefahrt noch derart aus den Fugen (!) geraten.«
Elke Heidenreich, Literarische Welt
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»Ganze fünf Tage hält der Hurrikan das Schiff in seiner Gewalt … Die Archimedes wird unmanövrierbar und zum Spielball der entfesselten Natur. Das Ende scheint nahe. Was Richard Hughes dann beschreibt, sollte man selber lesen. Es ist Spannung pur und so mag man das Buch gar nicht aus den Händen legen.«
Andreas Trojan, BR 2, Diwan
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»Realistisch und mit viel Liebe zum Detail schildert Hughes nicht nur, was mit einem Schiff passiert, das in einen Hurrikan gerät, sondern auch, wie unterschiedlich die Menschen auf dieses existentielle Ereignis reagieren. Bei einigen scheint man die Todesangst geradezu zu riechen. Ein intensives und beklemmendes Buch.«
dpa
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Leseprobe von In Bedrängnis >



Diese Reportagen sind Mahnmale!

Foto: Ernest Hemingway Photograph Collection, John F. Kennedy Presidential Library and Museum, Boston

»Eine große Reporterin … Die besten Texte dieses Genres. Gellhorn schaut auf den Schrecken, ohne zu blinzeln … nie aber verliert sie aus den Augen, was das Schicksal der Menschen ist.«
Susanne Mayer, Die Zeit

»Macht verdirbt. Das war die tiefe Überzeugung von Martha Gellhorn. Weil sie alle Machtzentren mied und mit großer Empathie zu schildern vermochte, was Krieg für die einfache Bevölkerung hieß und heißt, sind ihre im Kriegsalltag entstandenen Reportagen wohl auch heute noch so lesenswert. Diese Reportagen sind Mahnmale.«
Knut Cordsen, Bayern 2
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»Lapidar, nüchtern und deshalb umso erschütternder.«
Sabine Vogel, Berliner Zeitung

»Sie hat das Gespür der Schriftstellerin für Unscheinbares, das andere nicht mitkriegen, und einen scharfen Blick für alles von Kriegslärm und -geschrei überdröhnte Zivile, das jeweilige Hinterland eingeschlossen. Sie ist in einem Maß embedded, manchmal sogar wörtlich, das heutige Medientheoretiker mit Naserümpfen quittieren. Für sie sind ›Distanz‹ und ›Objektivität‹ leere Hülsen, ihr eigener Stil ist das krasse Gegenprogramm: so radikal subjektiv wie akribisch informiert, getränkt mit klugem Witz, tiefer Sympathie und unbändigem Zorn.«
Pieke Biermann, Deutschlandradio Kultur
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Ein Blick hinter die Fassaden

Foto: © Harald Kosch
»Der Leser, die Leserin lässt sich mitnehmen auf diese Reise, in die Verästelung der Gefühle, der Erinnerungen, dem Blick hinter die Fassaden menschlichen Tuns. Ein hervorragend geschriebener Roman von einer Autorin, die leider immer noch viel zu wenig Beachtung findet und die ich zu einer der Großen der derzeitigen (deutschen) Literaturszene zähle.«
Ulrich Klinger, Neue Rheinische Zeitung
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»Sensibel, gleichzeitig spannend wie ein Krimi – für die Fähigkeit, diesen Bogen zu spannen, wurde Monika Goetsch schon nach dem Erscheinen ihres Erstlings Wasserblau von der Kritik begeistert gelobt. Das gilt auch für diesen ihren zweiten Roman, der klug den Wechsel zwischen Rückblick und Gegenwartsebene vollzieht, und dabei leise und unaufgeregt die verdrängte Wahrheit enthüllt.«
Dr. Susanne Alge, Vorarlberger Nachrichten

»Grüne Witwe ist ein hintergründiger, spannend verwobener Roman, der sich stellenweise wie ein Krimi liest. Es ist eine Geschichte über die Aufarbeitung eines zurückliegenden Unglücks, über Möglichkeiten und Umstände, wie es dazu kommen konnte … Monika Goetsch hat mit Grüne Witwe eine subtil geschilderte, stimmige Geschichte verfasst, die ihre LeserInnen mitten in das Geschehen hineinzieht und nicht mehr loslässt.«
Annegret Glock, Schreiblust-Verlag
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Leseprobe von Grüne Witwe >



Rückkehr an den Ort der Verbannung

Foto: © Ayse Yavas
»Im rhythmischen Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit erschliesst Jolanda Piniel in ihrem Roman Stück für Stück das Neuland, in dem ihre Figuren unterwegs sind. Nur in leisen Andeutungen zeigt sie, wie Mutter und Tochter allmählich ein neues, innigeres Verhältnis zueinander gewinnen, dass mithin die historische Recherche nicht ohne Folge für das Jetzt bleibt. Beachtlich ist das kompositorische Geschick, das die 1969 in Winterthur geborene Autorin mit ihrem Debütroman unter Beweis stellt.«
Roman Bucheli, NZZ

»In spannungsvollen Kapiteln verschränkt Jolanda Piniel die Vergangenheit mit ihrer eigenen Kindheit und schafft über das Private hinaus ein Porträt jener und unserer Zeit. Mich hat berührt, dass für die Frauen der individuelle ›Fehltritt‹ bis heute mehr wiegt als alle satanischen Politikfolgen. Ein gut gelungenes Debüt.«
Ellen Pomikalko, BuchMarkt

»Die Verbannte ist eine sorgfältig recherchierte Geschichte, die auch von persönlicher Erinnerung lebt … Privates gibt Jolanda Piniel nicht preis, weil es für den Roman und sein Thema nicht von Bedeutung ist. Die Figuren seien erfunden. Was man vom Thema nicht behaupten kann, denn die politischen, wirtschaftlichen und örtlichen Fakten sind gut recherchiert und ebenso brisant wie aktuell.«
Erika Achermann, Thurgauer Zeitung

Leseprobe von Die Verbannte >



Leicht, lebhaft, frivol

Foto:© Editions Gallimard (Jacques Sassier)
»Das kleine Husarenstück, das nun in einer gelungenen Neuübersetzung von Patricia Klobusiczky vorliegt, … ist eine klug gespiegelte Illustration menschlicher Schwächen, die in einer verschwiegenen Gesellschaft nur subkutan aufscheinen … Das Büchlein ist eine herrliche Nachmittagslektüre – leicht, lebhaft, frivol und so menschenklug, dass man erheitert und erhellt daraus hervorkommt.«
Gabriele von Arnim, NDR Bücherwelt
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Leseprobe von Madame de >



Ein kolossales Werk

»Dieses inhaltsreiche, schön gestaltete Buch mit seinem ungewöhnlichen Konzept, dem immensen Reichtum an neuen, unbekannten Texten und Namen und wissenswerten Informationen ist ein außergewöhnlich anregendes, unerschöpfliches Handbuch zur russischen Dichtung.«
Karla Hielscher, Büchermarkt, Deutschlandfunk
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»Rhythmische Verläufe, Klangqualitäten und Reimformen kongenial nachzubilden ist Ingold sehr viel wichtiger als die oft inadäquat erscheinende Übertragung der Wortbedeutungen. Mit der Herausgabe seines Kompendiums zur russischen Poesie hat Ingold jedenfalls ein kolossales Werk abgeliefert … Wo immer man dieses Buch aufschlägt – für Überraschungen, die vom literarischen Kanon stark abweichen, ist stets gesorgt.«
Michael Braun, SR 2 BücherLese

Leseprobe von »Als Gruß zu lesen« Russische Lyrik von 2000 bis 1800 >



Betörend schöne Bilder

Foto: © Robin Skjoldborg
»Wyndham beschreibt mit anmutiger Leichtigkeit, mit betörend schönen Bildern und einer gehörigen Portion an Witz und Understatement eine vergangene Welt, von der nichts bleibt, wie es einmal war … Andrea Ott hat dieses wunderliche Buch grandios ins Deutsche gebracht … Dem Dörlemann Verlag, mit der hochgeschätzten Kollegin Sabine Dörlemann, gelingt es immer wieder, Bücher zu beflügeln, Bücher in neuem Gewand zugänglich zu machen oder einfach Autoren zu entdecken.«
Ida Schöffling, Literaturblatt Baden-Württemberg

Leseprobe von Der andere Garten >


Nächste Veranstaltungen
 

Foto: © Harald Kosch
19.9.2012

Monika Goetsch
Buchvernissage: Grüne Witwe


Bücher Lentner, Marienplatz 8, München
20:00 Uhr

»Monika Goetsch kann mit großer Dringlichkeit erzählen. In einer klaren Sprache. Mit schnörkellosen Dialogen. Man folgt ihr hellhörig und mit Neugier auf die Pfade der Erinnerung bis hinein in die Gemütsnot und den Zusammenbruch.«
Gabriele von Arnim, Deutschlandradio Kultur

Der Eintritt kostet 7 €.




Foto: @ Barbara Dietl
30.9.2012

Sabine Dörlemann
Verlagsvorstellung – Matinee


Buchhandlung Weiland, Königstraße 67a, Lübeck
11:00 Uhr

Sabine Dörlemann stellt in der Buchhandlung Weiland in Lübeck den Verlag vor und berichtet von der Arbeit mit Autoren und Übersetzern.

»Die Zutaten zum Glück: eine hervorragende literarische Spürnase, Enthusiasmus für die Sache, Erfahrung und ein gut funktionierendes Netzwerk.«
Alice Werner, Literaturblatt, über Sabine Dörlemann und den Verlag





Foto: © Melanie Hammer
4.10.2012

Sabine Dörlemann
Verlagspräsentation und Lesung
mit Ursel Bäumer


Thalia Buchhaus Bremen, Obernstraße 44–54
19:30 Uhr

»Sabine Dörlemann wagte 2003 den Sprung ins kalte Wasser. Das Ergebnis ist eine Erfolgsstory im hart umkämpften Büchermarkt. In den 9 Jahren seines Bestehens ist der kleine Schweizer Verlag mit dem ambitionierten Programm zu einem Geheimtipp auf dem deutschsprachigen Büchermarkt geworden. Nicht zuletzt wohl auch deshalb, weil die Verlegerin Dörlemann so großen Wert auf die Gestaltung ihrer Bücher legt. Es sind, im Zeitalter des Internets, richtig schöne Bücher, Bücher, die man gerne in die Hand nimmt oder verschenkt.«

Neben der Verlagspräsentation wird die Bremer Autorin Ursel Bäumer an diesem Abend aus ihrem im Dörlemann Verlag erschienenen Roman Zeit der Habichte lesen.

Der Eintritt ist frei.





Foto: © Harald Kosch
11.10.2012

Monika Goetsch
Buchvernissage: Grüne Witwe


Frankfurter Buchmesse, Halle 4.1 D 128
14:00 Uhr

»Auf der Frankfurter Buchmesse liest Monika Goetsch an der Leseinsel der unabhängigen Verlage (Halle 4.1 D 128) aus ihrem neuen Roman Grüne Witwe.

»Ein hervorragend geschriebener Roman von einer Autorin, die leider immer noch viel zu wenig Beachtung findet und die ich zu einer der Großen der derzeitigen (deutschen) Literaturszene zähle.«
Ulrich Klinger, Buchhandlung Klinger





Foto: © Ayse Yavas
13.10.2012

Jolanda Piniel
Die Verbannte

Frankfurter Buchmesse, Halle 4.1 A 106
13:00 Uhr

Jolanda Piniel liest während der Frankfurter Buchmesse am Stand der Schweizer Verlage (Halle 4.1 A 106, SBVV-Stand) aus ihrem Debütroman Die Verbannte.

Warum wurde ein kleines Mädchen während des Krieges allein von Bukarest zu Verwandten in die Schweiz geschickt? Und warum überhaupt lebten die Großeltern damals in Rumänien? Wenn Debora solche Fragen stellt, stößt sie auf ablehnendes Schweigen. So entscheidet sie sich, nach Großmutters Tod und gegen den Wunsch der Mutter, diesen Geschichten vor Ort nachzugehen. Dabei erfährt sie unter anderem, was es damals für eine Schweizerin bedeutete, einen Deutschen zu heiraten und damit das Schweizer Bürgerrecht zu verlieren.

Gewinnspiel

Beantworten Sie unsere Gewinnspielfrage und gewinnen Sie ein Exemplar von Richard Hughes’ Roman In Bedrängnis.

Wie heißt der Kapitän der Archimedes in Richard Hughes’ In Bedrängnis ?
– Captain Edwardes
– Captain Ahab
– Captain Bligh

Schreiben Sie uns eine E-Mail mit der richtigen Antwort und Ihrer Adresse an gewinnspiel@doerlemann.com. Wir verlosen unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort ein Exemplar von Richard Hughes’ In Bedrängnis. Einsendeschluss ist der 30. September 2012. Mit der Teilnahme erklären Sie sich bereit, regelmäßig elektronische Post von uns zu erhalten (ca. einmal im Monat). Ihre Angaben werden nicht an Dritte weitergegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir wünschen Ihnen viel Glück!

 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.doerlemann.com