Neuigkeiten aus dem Dörlemann Verlag
Nr. 67 | 23. Februar 2012

Lieber Empfänger

haben Sie schon die Abstimmungsunterlagen erhalten? Wir übersenden Ihnen einen kurzen Text von Milena Moser (PDF-Download), der deutlich macht, warum es empfehlenswert ist, am 11. März mit einem JA für die Buchpreisbindung zu stimmen. 

Mit herzlichen Grüßen 

Sabine Dörlemann


Der ideale Reisende

Foto: © Dörlemann Verlag
»Das ist ein herzerwärmendes Buch voller schöner Bilder und großartiger Ereignisse – es ist ungeheuer elegant geschrieben.«
Tobias Lehmkuhl, WDR 3 zu Mani

»Fermor ist eine genießerische Natur, er hat Witz und verfügt über die eher seltene Gabe, vergangenes Glück erlebbar zu machen. Zusammen mit seinem virtuosen, üppigen Stil und diskret eingewobener Bildung macht dies seine Reiseschilderungen zu Leseerlebnissen, die in der Erinnerung lange nachleuchten.«
Georg Sütterlin, Neue Zürcher Zeitung zu Der Baum des Reisenden

»Eine der schönsten Reiseerzählungen, die ich kenne ... Es macht sehr viel Spaß, dieses Buch zu lesen, weil Fermor so etwas wie der ideale Reisende ist. Er ist wahnsinnig neugierig, unvoreingenommen, hat ein irrsinnig waches Auge für Landschaften, ist sehr kontaktfreudig ... und er ist wahnsinnig gebildet.«
Traudl Bünger, Literaturclub zu Die Zeit der Gaben

Leseprobe von Rumeli >



Das ideale Geschenk

Foto:© Editions Gallimard (Jacques Sassier)
»Eine längst vergangene Zeit wird süffisant portraitiert, eine Gesellschaft gezeigt, die weniger prüde als die heutige ist und Frauen, die nur scheinbar abhängig sind … Passend zur Geschichte ist das Büchlein in einem wunderschönen Leineneinband gebettet, sodass es sich als Geschenk geradezu aufdrängt.«
Irene Schwingenschlögl, Film, Sound & Media

Leseprobe von Madame de >



Gesamtkunstwerk mit Biss

Foto: © Marc Wetli
»Ein großer Reiz des dritten Romans der in Allschwil lebenden Autorin besteht in seiner kalkulierten Nonchalance: Mit lockerer Selbstverständlichkeit verschränkt Hughes manchmal traumhafte Begebenheiten aus der Alltagsrealität mit den surrealen und zugleich auch furchtbar banalen Elementen des Jenseits, das ähnlichen kapitalistischen Gesetzen zu unterliegen scheint wie das diesseits … Ein hohes Lesevergnügen.«
Valentin Herzog, Basler Zeitung

»Hughes erzählt rasant und handlungsorientiert und erschafft dabei sehr lebendige Romanfiguren, denen man ihr absonderliches Tun auch abnimmt. Da ist ordentlich was los in diesem Roman und das ist prima so.«
Wolfgang Bortlik, 20 Minuten

»Der dritte Roman von Sandra Hughes ist oft zartbitter und manchmal bitterböse. Die Autorin jongliert darin gängige Geschlechterklischees und Stereotypen aus der Arbeitswelt luftig-leicht-ironisch durch die Seiten. Ein Gesamtkunstwerk mit Biss!«
Tanja Kummer, DRS3
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Leseprobe von Blick auf den Hafen >



Lohnende Wiederentdeckung

Foto: © The Estate of Elizabeth Taylor
»Ein Arzt hat ein Verhältnis mit der attraktiven Nachbarin. Sie ist die beste Freundin seiner nichts ahnenden Frau. Die Besitzerin des Altkleiderladens ist halb gelähmt und tyrannisiert ihre erwachsenen Töchter. Sie mischt sich überall ein und klatscht. In Blick auf den Hafen beobachtet jeder jeden und nimmt am Leben aller teil.«
Bärbel Kicska, rbb Radio Eins
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»Diskretion, Sensibilität, understatement und subtiler Humor zeichnen die englische Autorin aus, die zwölf Romane verfasste und bald zu Unrecht in Vergessenheit geriet, wie einige ihrer Generation. Nun kann man auch bei uns die ›andere Elizabeth Taylor‹ entdecken, eine Meisterin ihres Fachs. Blick auf den Hafen ist ein Lesevergnügen, anregend gerade durch seine ruhige, elegante Erzählweise, der es bei aller Ironie nie an Einfühlung mangelt. Eine Autorin, deren (Wieder-) Entdeckung sich lohnt.«
Anja Dürrmeier, Bayern 2
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Die Geschichte eines Seitenwechsels

Foto: © Yale Collection of American Literature, Beinecke Rare Book and Manuscript Library
»Ursprünglich bezeichnete Passing … das Sich-als-weiß-Ausgeben hellhäutiger AfroamerikanerInnen, die aufgrund der sogenannten One-Drop-Rule (ein ›Tropfen schwarzen Blutes‹ entschied über die ethnische Zugehörigkeit) als Schwarz galten. … Das 1929 erschienene Werk, das nun erstmals ins Deutsche übersetzt wurde, erzählt die Geschichte eines solchen Seitenwechsels.«
Lea Susemichel, an.schläge

Leseprobe von Seitenwechsel >



Vom Zerfall einer Adelsfamilie

Foto: Iwan Bunin 1907, The Estate of Iwan Bunin, Leeds
»Bunin war als verarmter Adliger aufgewachsen und als junger Mann im Dritte-Klasse-Wagen durch Russland gereist, um das russische Volk kennenzulernen. Zartfühlend, nie abwertend hat er Wesen und Charakter der Dorfbewohner beschrieben.«
Erika Achermann, St. Galler Tagblatt

»Eine ziemlich überzeugende Einladung zur Wiederentdeckung von Russlands erstem Literaturnobelpreisträger Iwan Bunin (1933) sind diese beiden von Dorothea Trottenberg elegant übersetzten, in einem Band gefassten Erzählungen. Beide führen zurück ins Russland des 19. Jahrhunderts, Das Dorf erzählt vom Aufbrechen sozialer Unruhen auf dem Lande, Suchodol vom Zerfall einer Adelsfamilie.
Kleine Zeitung

Leseprobe von Das Dorf. Suchodol >


 
 
 
  Nächste Veranstaltungen
 
 

Foto: © Marc Wetli
4.3.2012

Das Literarische Frühstück mit dem Dörlemann Verlag


Buchhandlung Schaumburg
Große Schmiedestraße 20, 21682 Stade
11:00 Uhr

Eintritt: 20.– Euro (Im Eintrittspreis sind alle Speisen und Getränke, inklusive der Köstlichkeiten des Patisserie-Partners Leysieffer, enthalten)

Karten gibt es nur im Vorverkauf bis Donnerstag, den 1. März 2012.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Buchhandlung Schaumburg.




Foto: © Dörlemann Verlag
5.3.2012

Patrick-Leigh-Fermor
-Abend


Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, 8001 Zürich
20:00 Uhr

Die Literaturkritikerin und Autorin Gabriele von Arnim wandelt auf den Textspuren des Reiseschriftstellers Patrick Leigh Fermor. Aus den deutschen Texten liest Sebastian Arenas.

Eintritt 18.–/ 12.– SFr




Foto: © Marc Wetli
7.3.2012

Sandra Hughes
Zimmer 307

coalmine bookbar
Turnerstrasse 1, Winterthur
20:00 Uhr

Felicitas ist 34 und Rezeptionistin mit Auslanderfahrung. Sie erhofft sich eine bessere Welt, als sie sich umbringt. Und dass sie Aurora wieder trifft, ihre verstorbene Großmutter, die noch immer klug und bissig Felicitas’ Leben kommentiert – nicht immer zur Freude ihrer Enkelin. Denn Felicitas hat es schwer. Sie liebt Domenico und will ihn nehmen, wie er ist: charmant, witzig, fantasievoll, schön, spielerisch, arbeitsscheu, egoistisch, im Umgang mit der Wahrheit nicht immer genau. Und Frauen erobert er weiterhin, Felicitas hin oder her. Felicitas versucht ihr Bestes und verliert sich immer mehr. Als Domenico sie wegen einer anderen verlässt, wirft sie ihr Leben endgültig weg.

Sandra Hughes liest aus ihrem Roman Zimmer 307, der im Februar 2012 erschienen ist.




Foto: © Melanie Hammer
11.3.2012

Ursel Bäumer
Zeit der Habichte

BÜZ Kulturzentrum
Seidenbeutel 1, Minden
12:00 Uhr

Im Rahmen des Mindener Literaturfestes liest Ursel Bäumer aus ihrem Debütroman Zeit der Habichte.
Weitere Informationen hierzu finden Sie im Programmheft des Mindener Literaturfestes.

»Ruhig, aufmerksam beobachtend, aufstrudelnd in der Beschreibung der Verstörungen im Innern der jungen Frau, deren Blick die Lesenden teilen, gespiegelt im Wechsel der Landschaften bis in den roten Sand der australischen Wüste.«
Marion Wedegärtner, Westdeutsche Allgemeine Zeitung




Foto: © Derek Shapton
14.3.2012

Alice Munro
Was ich dir schon immer sagen wollte

autorenbuchhandlung
Else-Ury-Bogen 599-600 und 601
10623 Berlin-Charlottenburg
20:00 Uhr

Ein Abend für Alice Munro
Die Autorin Judith Hermann, die Kulturjournalistin Manuela Reichart und die Übersetzerin Heidi Zerning sprechen darüber, was sie an der großen kanadischen Autorin so fasziniert und präsentieren Alice Munros Erzählband Was ich dir schon immer sagen wollte, der Mitte März erscheint.

Eintritt 7 €

Gewinnspiel

Beantworten Sie unsere Gewinnspielfrage und gewinnen Sie eines von drei Exemplaren von Patrick Leigh Fermors Rumeli.

Welches Land bereist Patrick Leigh Fermor in Rumeli?

– Türkei
– Mazedonien
– Griechenland

Schreiben Sie uns eine E-Mail mit der richtigen Antwort und Ihrer Adresse an gewinnspiel@doerlemann.com. Wir verlosen unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort je eines von drei Exemplaren Rumeli. Einsendeschluss ist der 15. März 2012. Mit der Teilnahme erklären Sie sich bereit, regelmäßig elektronische Post von uns zu erhalten (ca. einmal im Monat). Ihre Angaben werden nicht an Dritte weitergegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir wünschen Ihnen viel Glück!

 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.doerlemann.com