Neuigkeiten aus dem Dörlemann Verlag
Nr. 61 | 17. August 2011

Lieber Empfänger

Soeben erfahren wir, daß Jens Steiners Debüt Hasenleben auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2011 ist. Wir freuen uns riesig und gratulieren Jens Steiner herzlich zu diesem Erfolg!

Ab heute sind unsere August-Neuerscheinungen in Ihrer Lieblingsbuchhandlung erhältlich. Der Roman Blick auf den Hafen der »anderen« Elizabeth Taylor in der Übersetzung von Bettina Abarbanell, die wohl berühmtesten Erzählungen Bunins: Das Dorf /Suchodol, Deutsch von Dorothea Trottenberg, und der Erstlingsroman Zeit der Habichte der Bremer Autorin Ursel Bäumer

Ich wünsche Ihnen einen grandiosen Leseherbst!

Mit herzlichen Grüßen
Ihre

Sabine Dörlemann


Jens Steiner: Hasenleben
Longlist Deutscher Buchpreis 2011


Foto: © Marc Wetli
»Es ist ein ganz eindrucksvoller Roman, der erste von Jens Steiner, einem Schweizer Autor. Er ist erst Mitte dreißig und umso erstaunlicher ist es für mich, wie sehr Steiner sich in diese junge Mutter einfühlt … Hier hat ein Autor mit besonderem Erzähltalent seine ganze Begabung in diesen ersten Roman gepackt.«
Mark Diening, RBB Radio Eins

»Hasenleben erzählt eine Geschichte, die von ständiger unruhiger Veränderung durchtränkt ist. Erzählt wird sie ruhig, sie bleibt immer fassbar, der Autor packt die Leser und lässt sie nicht los. … Hasenleben ist ein Muss fürs Organische. Das Buch geht an die Nieren, kriecht einem über die Leber, berührt das Herz und beschäftigt das Hirn.«
Tania Kummer, Schweizer Radio DRS3

Leseprobe von Hasenleben >



Absolut faszinierend

Foto: © The estate of Elizabeth Taylor
»Als eine der meist unterschätzten Schriftstellerinnen des zwanzigsten Jahrhunderts schreibt Elizabeth Taylor mit einer wunderbaren Präzision und Anmut. Ihre Welt ist absolut faszinierend.«
Antonia Fraser

Es herrscht das sechste Kriegsjahr im englischen Hafenstädtchen Newby. Die Zeit vergeht ereignislos. Jeder kümmert sich um seinen Nächsten, nichts geschieht unbemerkt, auch wenn die Wahrung des schönen Scheines allen zur zweiten Natur geworden ist.  

Die schöne Tory hat heimlich ein Verhältnis mit ihrem Nachbarn Robert, unbemerkt von seiner Frau Beth, ihrer besten Freundin, die über dem Verfassen ihrer Romane die Umwelt nicht wahrnimmt. Ihre Tochter Prudence ist entsetzt über den Verrat, der vor ihren Augen geschieht. Die alte Mrs Bracey starrt, an den Stuhl gefesselt, unentwegt aus dem Fenster auf den Hafen und hält einen Tratsch mit allen, die vorbeikommen.

Leseprobe von Blick auf den Hafen >



»Über das Dorf müßte man schreiben,
über das Volk... Rußland, Rußland«


Foto: Iwan Bunin 1907, The Estate of Iwan Bunin, Leeds
Das Dorf und Suchodol sind zwei der bekanntesten und beeindruckendsten Werke Bunins, die schon bei ihrem Erscheinen heftige Diskussionen ausgelöst haben. 

Das Dorf entfaltet durch die Geschichte der ungleichen Brüder Krassow und an Schauplätzen wie Kramladen, Jahrmarkt, Vorstadt, Landstraße oder Bauernstube ein Panorama des düsteren Provinzlebens im vorrevolutionären Russland. Bunin beschreibt dieses Leben in all seinen Facetten schonungslos und dennoch mit Verständnis, ja beinahe liebevoll. 

Suchodol rekonstruiert durch die Erzählungen der alten Magd Natalja die komplizierte Geschichte der Besitzerfamilie des Landguts Suchodol und entwirft damit das anschaulichste und dichteste Bild der untergehenden russischen Adelskultur, das in der russischen Literatur existiert.

»Die vielleicht schönste und lohnendste Wiederentdeckung der letzten Jahre: In Bunins Erzählwelt verbinden sich in der Erinnerung aufleuchtende Glücksmomente auf unnachahmliche Weise mit einer tief melancholischen Grundstimmung.«
Karla Hielscher, Deutschlandfunk

Leseprobe von Das Dorf. Suchodol >



Lesen Sie die Debüts!

Foto: © Melanie Hammer
Paulas Liebe zum australischen Journalisten Henry verändert ihr Leben. Als Henry wieder in seine Heimat zurück muss, folgt Paula ihm nach Sydney. Dort stößt sie zufällig auf Informationen über ihre Familie, die Henry gefunden und vor ihr verborgen hat …

Leseprobe von Zeit der Habichte >



Eine bäumige Sache

»Über hundert Mundart-Wörter stellen die gschaffigen Redaktorinnen und Redaktoren des Tages-Anzeigers in ihrem munzigen, aber feinen, lehrreichen und unterhaltenden Büchlein DIALEKTisch vor und zeigen damit, was Dialekt isch – oder eben ist. Eine bäumige Sache, imfall.«
CoopZeitung

Leseprobe von DIALEKTisch >



Madame Hemingway auf Superschreckensreise

»Martha Gellhorn war Hemingways dritte Frau. Sie folgte ihm in den Spanischen Bürgerkrieg, war Reporterin und süchtig nach fremden Ländern. In Reisen mit mir und einem Anderen erzählt sie von ihren ›Fünf Höllenfahren‹ – zum Beispiel nach China, 1941: ›Zu dieser Superschreckensreise beschwatzte ich einen Unwilligen Begleiter, nachstehend bezeichnet als UB, der keineswegs dahin wollte.‹ UB ist Hemingway, und es macht mächtig Spaß, das alte Raubein mal ganz anders zu sehen.«
Angela Wittmann, Brigitte

»Auf Superschreckensreise ... Weil Martha Gellhorn sich bewusst war, dass reine Reiseerzählungen in der Regel öde sind, schreibt sie über katastrophale Reisen … Sie nimmt dabei keine Rücksicht auf sich und andere, aber genau das macht das Faszinierende ihres Schreibens aus.«
Klaus Bittermann, taz
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Leseprobe von Reisen mit mir und einem Anderen >



Eine mitreißende Lektüre

»Familienglück ist eine hinreißende, mitreißende Lektüre – einmal als brillante Vorstudie zu den Protagonistinnen der großen Romane Tolstojs, aber auch als eigenständige Geschichte.«
Gisela Erbslöh, SWR 2
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»Klingt alles sehr nach längst vergangenen Tagen und auch danach, dass es nicht unbedingt notwendig gewesen wäre, dieses kleine Werk des Klassikers Tolstoj zu entstauben. Ein großer Irrtum! … Hier zeigt der großartige Psychologe Tolstoj die Seelennot seiner weiblichen Heldin auf eine (mit ihr sympathisierende) Weise, die Familienglück als Fingerübung für Anna Karenina erkennbar werden läßt.«
Knut Cordsen, Deutschlandradio Kultur
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Leseprobe von Familienglück >


 
 
 
  Nächste Veranstaltungen
 
 

Foto: © Melanie Hammer
28.8.2011

Ursel Bäumer
Zeit der Habichte

Tiemanns Hotel, Vor der Brücke 26, Lemförde
11:00 Uhr

Buchtaufe von Ursel Bäumers Debütroman Zeit der Habichte.




Foto: © Melanie Hammer
15.9.2011

Ursel Bäumer
Zeit der Habichte

Wallsaal der Zentralbibliothek, Am Wall 201, Bremen

Buchvernissage:
Ursel Bäumers liest aus ihrem Debütroman
Zeit der Habichte.

Bremer Buchpremiere – eine Kooperation der Stadtbibliothek Bremen und dem Bremer Literaturkontor.




Foto: © Marc Wetli
27.9.2011

Jens Steiner
Hasenleben

Arena Literatur-Initiative Riehen, Kellertheater,
Baselstrasse 43, Riehen

Jens Steiner
liest aus seinem Debütroman Hasenleben.


Gewinnspiel

Beantworten Sie unsere Gewinnspielfrage und gewinnen Sie eines von drei Leseexemplaren von Elizabeth Taylors Blick auf den Hafen.

In welchem Land spielt Elizabeth Taylors Roman Blick auf den Hafen?

– Neuseeland
– England
– Irland

Schreiben Sie uns eine E-Mail mit der richtigen Antwort und Ihrer Adresse an gewinnspiel@doerlemann.com. Wir verlosen unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort 3 Leseexemplare des Titels Blick auf den Hafen von Elizabeth Taylor. Einsendeschluss ist der 15. September 2011. Mit der Teilnahme erklären Sie sich bereit, regelmäßig elektronische Post von uns zu erhalten (ca. einmal im Monat). Ihre Angaben werden nicht an Dritte weitergegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir wünschen Ihnen viel Glück!

 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.doerlemann.com