Neuigkeiten aus dem Dörlemann Verlag
Nr. 57 | 21. April 2011

Lieber Empfänger

Wir wünschen Ihnen sonnig-fröhliche Ostertage und
unbeschwerte Lesestunden mit unserem Büchern!

Herzlich grüßt Sie

Sabine Dörlemann


Der kratzbürstige Charme
von Martha Gellhorn


»Diese witzigen Essays sind aus anderen Zeiten, Zeiten in denen es noch Reisende und nicht nur Touristen gab, noch immer lesenswert und einmalig in ihrer Eigenwilligkeit und literarischen Präzision.«
Ruth Klüger, die Literarische Welt
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»Es macht den kratzbürstigen Charme von Martha Gellhorns Reiseprosa aus, dass sie um ihre Widersprüche weiß. Neben dem maliziösen Blick ist sie auch mit einer robusten Selbstironie ausgestattet. … Sie versteht es blendend, die groteske Komik auch scheinbar auswegloser Situationen zu erfassen. Dabei versuchte sie mit all ihrer Aufgekratztheit eine Befürchtung niederzuschreiben, die dennoch immer wieder durchklingt: Sie ist eigentlich nur gereist, um der Langeweile zu entkommen. Aber der Überdruss reist mit, er stellt sich ein, wo auch immer sie Station macht. Für die Reisende ist das frustrierend, aber was die Schriftstellerin dann aus ihrem Missvergnügen macht, das ist für den daheimgebliebenen Leser ein Genuss.«
Holger Schlodder, Darmstädter Echo
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»Gellhorns Reportagen bestechen durch ihre teils nüchternen Beschreibungen und das manchmal umwerfend komische Understatement. Ein uneingeschränktes Lesevergnügen!«
Jochen Kürten, Deutsche Welle
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Elegant, faszinierend, kunstvoll

»›Dies hier ist mein Leben‹, heisst der erste Satz des Romans. Dahlia schreibt es auf, weil sie hofft, ›das würde mich retten‹, aber es hilft natürlich nicht. Sie verliert sich bloss immer mehr, und der Text bildet den aufmerksam beobachteten Selbstverlust kunstvoll ab.«
Verena Stössinger, Basler Zeitung

»In ihrem vierten Roman thematisiert die norwegische Nachwuchsschriftstellerin Mirjam Kristensen (Jahrgang 1978) elegant und faszinierend das Verlorenheitsgefühl heutiger Großstädter.«
FAZ Hochschulanzeiger

Leseprobe von Ein reiches Leben >



Dicht, mitreißend, phantastisch!

Foto: © Marc Wetli
»Hasenleben ist ein toller Familienroman und er ist ein toller Frauenroman. Es ist mir unbegreiflich, wie ein männlicher Autor sich so gut (nach allem, was ich beurteilen kann), in seine weibliche Hauptperson einfühlen kann. Mindestens so gut, wie Flaubert sich seine Madame Bovary imaginert hat. Ich dachte natürlich, dass es ein Vorbild für seine Lili gebe, aber im Gespräch verneinte Jens Steiner. Ist eben Literatur. Gute Literatur.«
Michael Angele, der Freitag
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»Es ist ein ganz eindrucksvoller Roman, der erste von Jens Steiner, einem Schweizer Autor. Er ist erst Mitte dreißig und umso erstaunlicher ist es für mich, wie sehr Steiner sich in diese junge Mutter einfühlt … Hier hat ein Autor mit besonderem Erzähltalent seine ganze Begabung in diesen ersten Roman gepackt.«
Mark Diening, RBB Radio Eins
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Leseprobe von Hasenleben >



Mehrfach lesen …

Foto: © Harald Kosch
»Alles dreht sich bei Monika Goetsch ums Wasser. Ihr Debütroman Wasserblau lotet dessen Bedeutung in der Spannbreite zwischen lebenspendendem und todbringendem Element aus – glücklicherweise ohne in dieser Polarität verhaftet zu bleiben. … Wasserblau sollte man nicht nur lesen. Man sollte diesen Roman mehrfach lesen. Erst dann erschließt er sich in seiner ganzen Plastizität.«
Sibylle Saxer, Neue Zürcher Zeitung

Leseprobe von Wasserblau >



Das Ergebnis strahlt!

Foto: © Robin Skjoldborg
»Verblüffend, mit welch geringen Mitteln diese Autorin größte Effekte erzielt; sie schreibt quasi mit gebremstem Schaum, aber das Ergebnis strahlt. … Helle Helle arbeitet mit dem Nichtgesagten, sie ist vom Nouveau Roman beeinflusst, besonders der beinahe kalte Blick auf das Geschehen zeugt davon. … Zupackend lässt ihre Sprache das Schweigen erklingen, dramatisch die Szenen vibrieren.«
Peter Urban-Halle, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Leseprobe von Rødby–Puttgarden >



Mit leichter Hand

Foto: Iwan Bunin 1907, The Estate of Iwan Bunin, Leeds
»Mit leichter Hand zeichnet Bunin eine Welt, die dem Untergang geweiht ist. … Über allem liegt der Schleier der Melancholie, viel ist von verpassten Gelegenheiten die Rede. ›Ist das Leben eigentlich lang oder kurz?‹, fragt sich, im Dunkel vor den Stufen seines Hauses sitzend, der Gutsbesitzer Kapiton Iwanytsch. Schwer zu sagen – jedenfalls sollte, wer gerne liest, sein Leben nicht verstreichen lassen, ohne Bunin in die Hand genommen zu haben.«
Rainer Wieland, Carpe Diem

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  Nächste Veranstaltungen
 
 

Foto:Thomas Andenmatten, © Stiftung Schloss Leuk
20.4.2011

Felicitas Hoppe
Der beste Platz der Welt

Literarischer Abend, Alter Bahnhof, Leukerbad
20:00 Uhr

Am Ende des Lötschbergtunnels, auf einem Plateau über der Rhone, findet Felicitas Hoppe den besten Platz der Welt.

Über diesen Platz hat Hoppe ein literarisches Kleinod geschaffen: Luftig, leicht, verspielt, ironisch, versponnen.
Regula Imboden, Javier Hagen und Marco Volken tauchen mit unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen in Hoppes Fantasie- und Sprachwelten ein. Ausgangspunkt ist ihr eigenes Unterwegssein, ihre spezifische Beziehung zum Wallis, das Entdecken des Fremden und Vertrauten. Entstanden ist eine maritime Liebeserklärung aus den Bergen an das Leben, das durch das Erzählen von Geschichten erst zu einem Ganzen wird.




Foto: © Marc Wetli
24.5.2011

Jens Steiner
Hasenleben

ONO, das Kulturlokal, Kramgasse 6, Bern
20:30 Uhr

Raphael Urweider im Gespräch mit Jens Steiner.




31.5.2011

Patrick Leigh Fermor
Gesamtwerk


Literaturhaus, Schwanenwik 38, Hamburg
20:00 Uhr

Ein Abend zu Patrick Leigh Fermor

Gabriele von Arnim stellt Leben und Werk vor. Es liest Christian Brückner.

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Wir wünschen Ihnen viel Glück!

 

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