Neuigkeiten aus dem Dörlemann Verlag
Nr. 42 | 30. Dezember 2009

Lieber Empfänger

ein aufregendes Jahr geht zu Ende. Wir erlebten eine Liebesgeschichte, verbrachten den Sommer auf der Datscha, den Nachmittag im Herbst in New York, tranken Rum unter dem Baum des Reisenden und rasten mit Martha Gellhorn buchstäblich durch alle fünf Kontinente dieser Erde. Den Besten Platz der Welt entdeckten wir mit Felicitas Hoppe, zwischen Bergen und Meer und zwischen Wäldern und Wasser. 2009 war eine Zeit der Gaben.

Unser nächstes Ziel heißt Jubilee, eine Kleinstadt im verzaubernden Wunderland von Alice Munros frühster Prosa. Kommen Sie doch mit!

Mit allen guten Wünschen für ein glückliches neues Jahr
und lesen Sie wohl!
Ihre


Sabine Dörlemann



Schneeleicht und schwebend

Foto:Thomas Andenmatten, © Stiftung Schloss Leuk
»... eine sehr anmutige, schneeleichte, wirklich schwebende, hinreißende Erzählung voller Mythen und Legenden. Etwas Märchen, etwas Reisebericht, etwas Unruhe, etwas Fragen. ... Es ist ein wunderbares, schönes, Legenden erzählendes Buch.«
Gabriele von Arnims Leseempfehlung im Literaturclub des Schweizer Fernsehens, 22.12.2009




Paradise lost

»Gerade mal 60 Jahre ist es her, dass Patrick Leigh Fermor seinen karibischen Reisebericht in England veröffentlicht hat, und doch führt er heute in eine Welt, die es so nicht mehr gibt. Die Entwicklung von Kreuzfahrten zum Massentourismus hat Westindientouren in Nummernrevuen mit austauschbaren Etappen verwandelt. Dagegen erscheinen Fermors mitreißende Beschreibungen von Inseln wie Guadeloupe, Martinique, Dominica und Barbados sowie ihren kleinen Schwestern als phantastische Variationen eines großen Themas: des gewaltsamen Vordringens der Europäer in eine Inselwelt, deren eingeborene Bevölkerung von Zuwanderern und afrikanischen Sklaven verdrängt wurde.
Jede Insel ist hier noch ein Paradies für sich. Sie alle sind verloren, doch leben sie in Geschichten fort, die Fermor dort erlebt oder vor Ort aufgespürt hat.«
Ulrich Baron, Vorgelesen - Die wichtigsten Bücher der Woche, Spiegel Online, 23.12.2009



»Ich will die Hölle auf Rädern sein«

»Wer ein wahrhaft unkonventionelles, radikal selbstbestimmtes Leben aus dem letzten Jahrhundert kennenlernen will, der muss Martha Gellhorns Briefe lesen.«
Edelgard Abenstein, DeutschlandRadio, 25.12.2009
Hören Sie die ganze Rezension >

»Mit fünfundzwanzig schreibt Martha Gellhorn: ›Für mich ist Perfektion vollkommene Lebendigkeit, wach und begierig zu sein, alles zu wollen, was Wachstum und Intensität bedeutet.‹ In diesem Sinne war Martha Gellhorn perfekt.«
Elmar Schenkel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.12.2009




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