Neuigkeiten aus dem Dörlemann Verlag
Nr. 25 | 28. April 2008

Bei Elke Heidenreich in LESEN!
01. Mai 2008, 22.45 Uhr im ZDF

Martha Gellhorn
Muntere Geschichten für müde Leser


Foto: Martha Gellhorn
Mrs. Hapgood bekämpft ihren Ehekummer mit Wein und exzessiven Einkäufen. Auch die selbstauferlegte Ausbildung zum »leichten Mädchen« führt sie nicht ins Glück. Doch Rettung naht – wenngleich von unerwarteter Seite – aus der staubigen Tiefe des Bücherschranks.


»Martha Gellhorn war eine berühmte Kriegsreporterin, eine engagierte Journalistin, eine Schönheit... und zweifellos eine originäre Schriftstellerin. Davon zeugen auch die drei Novellen, die jetzt zum ersten Mal in deutscher Übersetzung erschienen sind... Gellhorn erzählt virtuos und kenntnisreich, variiert wie schon in dem Novellenband Paare Liebes- und Paarkonstellationen.«
Manuela Reichart, Literaturen

»Die erste der drei Erzählungen ist schlangengleich in ihren nie ganz vorhersehbaren Windungen, in denen sich die titelgebende ›vielversprechende Karriere‹ des Schulleiters Claud Rowlands tödlich verfängt... Der Rahmen des Dramas ist enger gesteckt als in den beiden anderen Erzählungen; gerade deshalb nötigt er einen, nahe an die Figuren heranzugehen, und sie mit den Augen ihrer Schöpferin zu sehen: unbarmherzig und liebevoll.« 
Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung

»Lebensklug und im Plauderton, dabei aber im höchsten Maße unterhaltsam, schildert Gellhorn in drei Geschichten den Alltag ihrer Helden. Wer den britischen Stil mag, wird dieses Bändchen lieben und verschlingen.«
Dorothea Baumm, Lübecker Nachrichten

»In den drei Novellen läßt sich's herrlich aushalten zwischen stilvollen Empfängen, Bridge und heimlichen Liebschaften. Weil Martha Gellhorn einen erstklassigen Sarkasmus pflegt. Weil ihre Ironie darum weiß, daß sie jene Paare, die sie belächelt, zugleich beneidet. Kurz ist die Liebe und lang ist der Krieg.« 
Christine Richard, Basler Zeitung

»Ihre Figurenzeichnung ist makellos, die Handlung schreitet rasant und schnörkellos dahin. Sarkastisch und freizügig seziert Gellhorn menschliche Eigenschaften und Dünkel, läßt aber auch nie die Welt drumherum außer Acht. Man wünscht sich bei dieser umwerfenden Lektüre, daß Martha Gellhorn heute das Drehbuch für die eine oder andere Fernsehserie schriebe.« 
Wolfgang Bortlik, 20 Minuten