Neuigkeiten aus dem Dörlemann Verlag
Nr. 23 | 14. Februar 2008

Unsere neuen Frühjahrsbücher sind ab 16. Februar
in Ihrer Lieblingsbuchhandlung erhältlich!


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Martha Gellhorn  Muntere Geschichten für müde Menschen.  Novellen

Cristina Peri Rossi  Endlich Allein!  Eine Geschichte der Liebe in fünfzehn Episoden

Gunhild Kübler  Noch Wünsche? Kolumnen. Mit einem Nachwort von Jürg Altwegg

Bruce Eric Kaplan  Edmund und Rosemary in der Hölle


Mrs. Lingard ist ein altmodischer Mensch: »Sie nimmt Freundschaften ernst.« Und so hilft sie unermüdlich ihren Freunden, Claud Roylands jedoch kann sie nicht vor seinem Liebesglück bewahren.

Théodore erklimmt mühelos die Karriereleitern von Paris, London und New York. Sein Herz aus Eis schmilzt erst, als er in Anne Farleigh seine Schneekönigin findet.

Mrs. Hapgood bekämpft ihren Ehekummer mit Wein und exzessiven Einkäufen. Auch die selbstauferlegte Ausbildung zum »leichten Mädchen« führt sie nicht ins Glück. Doch Rettung naht – wenngleich von unerwarteter Seite – aus der staubigen Tiefe des Bücherschranks.

Zu Paare – Ein Reigen in vier Novellen:
»Gellhorn ist viel zu klug, um den Menschen das Leben vorzuwerfen, das sie führen. Was sie aber nicht davon abhält, mit größter Genauigkeit dem nachzuforschen, wie die Lüge ins Leben dringt.«  Georg Diez, Die Zeit

»Wir können mit dem Dörlemann Verlag Martha Gellhorn neu entdecken. Und ich meine, es lohnt sich!«  Martin Ebel, 52 Beste Bücher, DRS


Foto: Martha Gellhorn
Martha Gellhorn wurde am 8. November 1908 in St. Louis geboren. Sie studierte in Bryn Mawr, ging 1930 nach Paris. 1937 folgte sie Ernest Hemingway in den Spanischen Bürgerkrieg. Bis zum Ende des Kalten Krieges war sie bei jedem wichtigen internationalen Konflikt an vorderster Front dabei, um als Kriegsreporterin darüber zu berichten. Martha Gellhorn starb auf eigenen Wunsch am 16. Februar 1998 im Alter von 90 Jahren in London. Zuletzt erschien in deutscher Übersetzung Paare – Ein Reigen in vier Novellen. Zu ihrem hundertsten Geburtstag am 8. November 2008 wird der dritte Novellenband Das Wetter in Afrika erscheinen.

Miriam Mandelkow, 1963 in Amsterdam geboren, arbeitet als Lektorin und Übersetzerin. Sie übersetzte neben Martha Gellhorn auch Edward Said, Patrick Hamilton und Michael Frayn. Sie lebt in Hamburg und in Arkadien, Griechenland.


Wenn das Leben ein Tango ist, sollte man sich den Partner, der uns sicher durch die schwierigen Schrittfolgen führt, gut aussuchen. Dieser Aufgabe widmen wir uns mit großer Hingabe und sehr unterschiedlichem Erfolg.

Bereits in kurzen Hosen zerrupfen wir mit bebenden Fingern Margeriten und erleben den ersten Liebeskummer. Dann folgt jenes Endlich allein!, das Fest der Sinne, das früher oder später in eintönige Routine mündet. Gleichgültigkeit und Verbitterung fordern nun ihren Tribut und lassen uns nur die Erinnerung an das, was möglich war und nicht wahr wurde. Endlich allein! – befreit von einer unglücklichen Liebe, älter und vielleicht ein bißchen weiser sind wir noch immer voller Lust auf einen weiteren Tanz …

Cristina Peri Rossi, die in ihrem Leben viel geliebt hat, verdanken wir diese einzigartige Geschichte der Liebe, erzählt in fünfzehn Episoden mit unterschiedlichen Darstellern und Schauplätzen. So elegant und so unerschöpflich wie der Tango, wie das Leben selbst.


Foto: Cristina Peri Rossi
Cristina Peri Rossi, 1941 in Montevideo geboren, arbeitete nach dem Studium als Journalistin und Hochschuldozentin. Zur Zeit der militärischen Machtergreifung floh sie ins spanische Exil. Seither lebt und arbeitet sie in Barcelona. Cristina Peri Rossi wurde u.a. mit dem wichtigsten spanischen Lyrikpreis, dem Premio Alberti, ausgezeichnet. Ihre Kurzgeschichten, Romane und Gedichte wurden in viele Sprachen übersetzt, und sie gilt als eine der bedeutendsten Lyrikerinnen Lateinamerikas. Zuletzt erschien in deutscher Übersetzung Die Zigarette (Berenberg, 2004).

Lisa Grüneisen, 1967 geboren, arbeitet seit ihrem Studium der Romanistik, Germanistik und Geschichte als Übersetzerin. Sie übersetzte u.a. Miguel Delibes, Carlos Fuentes, Antonio Gala und Frida Kahlo. Sie lebt mit ihrer Familie in Trier.


In ihren in der NZZ am Sonntag erscheinenden Kolumnen notiert Gunhild Kübler Einbrüche des Unerwarteten, Unerwünschten und Unheimlichen in unsern Alltag. Sie kratzt an der Oberfläche tagesaktueller Debatten, hinterfragt wohlfeile Erklärungen und findet dabei zu eigenen verblüffenden Antworten, die zum Selberdenken verleiten.

Sie schreibt über Zivilcourage, über die Hochdeutschen in der Schweiz, über neuste Imageprobleme des Feminismus und das Recht auf Selbstbestimmung bis in den Tod hinein. Und sie geht der Frage nach, warum es uns so selten gelingt, glücklich zu sein.

Gunhild Küblers Kolumnen sind pointiert geschriebene kleine Essays, die über den Tag hinaus gehen, Spiegelungen von Alltäglichem, die unsere Gesellschaft in kurzen Aufrissen erhellen. Zugleich sind sie aber auch die Spiegelung eines klugen offenen Kopfes mit genauem Auge und empfindlichem Ohr.


Foto: © Marc Wetli
Gunhild Kübler, geboren 1944, studierte Germanistik und Anglistik in Heidelberg, Berlin und Zürich. Sie war Literaturkritikerin bei der Neuen Zürcher Zeitung, Redakteurin der Weltwoche und schreibt heute für die Neue Zürcher Zeitung am Sonntag. Von 1990 bis 2006 war sie Mitglied im Kritikerteam der Sendung »Literaturclub« des Schweizer Fernsehens. Seit Jahren vertieft sie sich zudem ins Werk der großen amerikanischen Lyrikerin Emily Dickinson und hat inzwischen 600 ihrer Gedichte ins Deutsche übersetzt und herausgegeben (Hanser, 2006). Ihre Übertragung wurde für den Preis der Leipziger Buchmesse 2007 nominiert. Gunhild Kübler lebt in der Nähe von Zürich.

Jürg Altwegg
, geboren 1951 in Zürich, lebt bei Genf. Er schrieb über viele Jahre für Schweizer Zeitungen und für Die Zeit. Seit 1986 ist er Kulturkorrespondent für die Frankfurter Allgemeine Zeitung mit dem Schwerpunkt Frankreich und Schweiz. Er ist außerdem Autor mehrerer Sachbücher.


An einem Sonntagnachmittag macht ein ganz normales Ehepaar einen Spaziergang durch sein Viertel in Brooklyn. Ehe Edmund und Rosemary sich versehen, befinden sie sich samt ihrer Katze Delia in einem nervenaufreibenden, einzigartigen Abenteuer, das mit einem Handy beginnt und am Ende der Welt aufhört.

Was hindert uns daran zu erkennen, was wir in Wahrheit besitzen?
In seiner wunderbar boshaft-komischen und eigenartig berührenden Bildergeschichte für Erwachsene gibt uns der berühmte Cartoonist des New Yorker eine Antwort.

Ein Buch für alle, die schon einmal im Stau – oder sich selbst im Weg – gestanden haben.


© BEK
Bruce Eric Kaplan zeichnet Cartoons für den New Yorker und schreibt für das Fernsehen, u.a. für die Kultserie Six Feet Under (Gestorben wird immer). Er hat bisher vier Bücher veröffentlicht. Edmund und Rosemary in der Hölle ist seine erste deutschsprachige Veröffentlichung.

Christian Detoux, 1963 geboren, arbeitet seit vielen Jahren in der Verlagsbranche, u.a. als freier Lektor und Übersetzer. Zuletzt erschienen in seiner Übersetzung Roy Porters Geschröpft und zur Ader gelassen. Eine kurze Kultugeschichte der Medizin und Wahnsinn. Eine kleine Kulturgeschichte.


Unsere Veranstaltungen im Frühjahr

Foto: © Marc Wetli
Vernissage

Gunhild Kübler liest aus Noch Wünsche?

Donnerstag, 21.02.2008, 19:00 Uhr
Literaturhaus Basel



Foto: © Marc Wetli
Moderierte Lesung

Gunhild Kübler liest aus Noch Wünsche?

Moderation: Ute Kröger

Dienstag, 26.02.2008, 19:00 Uhr
Buchhandlung Bodmer, Zürich



Foto: © Marc Wetli
Lesung

Anita Siegfried liest aus Die Schatten ferner Jahre

Donnerstag, 06.03.2008, 20:15 Uhr
Gemeindebibliothek Wettingen



Foto: © Marc Wetli
Lesung

Gunhild Kübler liest aus Noch Wünsche?

Montag, 14.04.2008, 19:00 Uhr
Veranstalter: Hirschmatt Buchhandlung mit der Stadtbibliothek Luzern
Ort: Bourbaki-Kino



Foto: © Marc Wetli
Lesung und Essen

Gunhild Kübler liest aus Noch Wünsche?

Mittwoch, 23.04.2008, 19:30 Uhr
Ristorante Heimelig, Zürich


Nähere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.doerlemann.com