Neuigkeiten aus dem Dörlemann Verlag
Nr. 103 | 27. Januar 2016 


Liebe Empfängerin, lieber Empfänger

der kleine Roman Dame zu Fuchs erzählt von der fabelhaften Verwandlung Silvia Tebricks in eine Fähe. Der Roman entstand Anfang der zwanziger Jahres des letztes Jahrhunderts, und wir veröffentlichen ihn in der Neuübertragung von Maria Hummitzsch. David Garnett gehörte zu den »Bloomsberries« und lebte eine Zeitlang mit Virginia Woolfs Schwester Vanessa Bell und dem Maler Duncan Grant in Charlestone Farmhouse, wo ihn die ländliche Umgebung zum Roman inspiriert haben mag. Just in diesem Jahr feiert das Haus den Einzug des Künstlerpaares vor 100 Jahren: »Charleston at 100«. Ein Blick ins Fotoalbum von Charleston entführt in die damalige Welt des ländlichen Sussex. 

Lesen Sie wohl!
Herzlich


Sabine Dörlemann


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Soeben erschienen!
Die zarte Geschichte einer wundersamen Verwandlung


Die Tebricks, ein charmantes, jung verliebtes und frisch verheiratetes Paar, ziehen sich ahnungslos glücklich ins ländliche Oxfordshire zurück, um ein beschauliches Leben zu führen. Bei einem Spaziergang am Waldrand verwandelt sich Silvia Tebrick unerwartet in eine Fähe und kann trotz ihres Anstandes, ihrer Grazie und ihrer guten Erziehung den neu erlangten animalischen Instinkten nicht widerstehen. Richard tut alles in seiner Macht Stehende, um seine Füchsin zu schützen, doch all die Gefahren zu bannen wird zunehmend unmöglich.

»Ein wundervolles Buch, das inspiriert und glücklich macht.«
Jacqueline Masuck, Dussmann das KulturKaufhaus

»Dame zu Fuchs ist ein märchenhaftes und eigenartiges Buch, das ausgehend von einer unglaublichen Begebenheit in einer „feindseligen Welt“ Fragen an den Leser richtet. Was ist Liebe? Wie weit geht sie? Wohin führt sie? Auf welcher Basis können Menschen überhaupt zusammenleben, ohne sich gegenseitig in ihrer Natur zu behindern? Auch wenn Garnett diese Fragen freilich nicht restlos beantwortet, spielt er sie exemplarisch am Beispiel der Tebricks durch. Was wir mit den Antworten anfangen, die die Erzählung uns liefert, ist uns überlassen.«
Sophie Weigand, Literaturen – Blog für Literatur und Buchkultur
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Soeben erschienen!
Von Vertrauen, Verdacht und Verlust

Foto: © Brendan Bourke
S’khol – so nennt man im Hebräischen Eltern, die ihr Kind verloren haben. Im Deutschen gibt es dafür kein Wort. Rebecca ist Übersetzerin aus dem Hebräischen. Ihr Mann hat sie verlassen, und sie lebt mit dem gemeinsam adoptierten Sohn Tomas im irischen Galway an der Atlantikküste.

Der dreizehnjährige Tomas schwimmt für sein Leben gern im offenen Meer. Rebecca erfüllt seinen großen Traum und schenkt ihm einen Neoprenanzug – am nächsten Morgen, als sie aufwacht, sind er und der Anzug verschwunden. Es beginnen Tage des Suchens, des Wartens, des Hoffens, der Schuldgefühle, der Verzweiflung …

»Auch wenn man das schmale Buch weglegt, hat sich etwas verändert. Mehr kann Literatur nicht leisten.«
Peter Pisa, kurier
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»Perfekt nutzt McCann die Chancen der kleinen Form. Er arbeitet mit Auslassungen und ein bisschen verwegen mit falschen Fährten, die genauso mehrdeutig sind wie das, was die Mutter aus den Gebärden, dem Gang, den Schultern ihres Sohnes liest. Mit wenigen Strichen skizziert er Angst und Einsamkeit, bringt Räume, die Landschaft zum Sprechen, macht sie zum Spiegel innerer Zustände.«
Edelgard Abenstein, Deutschlandradio

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Nonchalant entzückend und voller expressiver Bilder!

Foto: © Keystone, ROGER VIOLLET, Boris Lipnitzki
»Der französische Schriftsteller Pierre Bost erzählt vom Aufstieg und Fall eines Geschäftsmannes – und von der Vereinsamung des modernen Menschen in der Großstadt.«
Walter Klier, Wiener Zeitung


»In einem melancholischen Sprachfeuerwerk macht er im Paris der zwanziger Jahre die Zumutungen der modernen Arbeitswelt sichtbar.«
Anja Hirsch, Stuttgarter Zeitung

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Veranstaltungen
 

Foto: © Ayse Yavas


10.2.2016

Dana Grigorcea
Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit


Bibliothek Hedingen
Trottenweg 12, 8908 Hedingen
20:15 Uhr


Dana Grigorcea liest in der Bibliothek Hedingen aus ihrem mit den 3sat-Preis ausgezeichneten Roman Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit

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Foto: © Stefan Süess


10.2.2016

Martin Walker

Hotel Schräg


Hotel Laudinella
Via Tegiatscha 17, 7500 St. Moritz
20:30 Uhr


Im Hotel Laudinella in St. Moritz liest Martin Walker aus seinem haarsträubend komischen und betörend unterhaltsamen Roman Hotel Schräg.

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Foto: © Ayse Yavas


20.2.2016

Dana Grigorcea
Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit


Kulturzentrum KUNO, Staatstheater Nürnberg
Richard-Wagner-Platz 2, 90443 Nürnberg
19:30 Uhr


An den 2. Schweizer Literaturtagen in Nürnberg lesen unsere Autorin Dana Grigorcea und Monique Schwitter aus ihren Romanen. Moderation: Dirk Kruse

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Foto: © Marc Wetli


21.2.2016

Jens Steiner
Junger Mann mit unauffälliger Vergangenheit


Kulturzentrum Obere Mühle
Oberdorfstr. 15, 8600 Dübendorf
17:00 Uhr


Von zwei besten Freunden, die weder wissen, was sie wollen, noch wissen, was sie nicht wollen, von Pizza in allerlei Sorten, von einem philosophischen Giftzwerg und vielem mehr handelt Jens Steiners Roman Junger Mann mit unauffälliger Vergangenheit, aus dem er im Kulturzentrum Obere Mühle in Dübendorf liest.

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Gewinnspiel

Beantworten Sie unsere Gewinnspielfrage und gewinnen Sie eines von drei Exemplaren von David Garnetts Roman Dame zu Fuchs:

Wie nennt man einen weiblichen Fuchs?

a) Ricke
b) Zibbe
c) Fähe

Schreiben Sie uns eine E-Mail mit der richtigen Antwort und Ihrer Adresse an gewinnspiel@doerlemann.com. Einsendeschluss ist der 11. Februar. Mit der Teilnahme erklären Sie sich bereit, regelmäßig elektronische Post von uns zu erhalten (ca. einmal im Monat). Ihre Angaben werden nicht an Dritte weitergegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir wünschen Ihnen viel Glück!




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Titelfoto: Wesley Cowpar / zubarevid / Shutterstock.com