Neuigkeiten aus dem Dörlemann Verlag
Nr. 4 | 11. Januar 2006

• Patrick Leigh Fermor Die Zeit der Gaben
• Valentin Katejew Kubik


Die Zeit der Gaben Jetzt in der 2. Auflage!

»Der Bericht des letzten großen Deutschlandreisenden – ein Zeitfenster, unerwartet aufgestoßen in ein wunderliches, erstaunlich gastfreundliches, immer sangesfreudiges; ein innig christliches, erfrischend proletarisches, bürgerlich-modernes und manchmal noch ganz mittelalterliches, leider ab und zu von SA-Männergruppen durchbrülltes Deutschland ohne jede Ahnung vom baldigen Untergang.« Wolfgang Büscher, Die Zeit

»Für mich ist dieses Buch die Entdeckung des Jahres. In wunderbarer Sprache ersteht ein Europa auf, das in Schutt und Asche zerfiel.«
Wieland Freund, Die Welt

»Ein begnadeter Schriftsteller, aber auch Ethnograf, Kunsthistoriker, Sprachforscher, Historiker, der sein stupendes Wissen elegant und voller Esprit mit seinen Beobachtungen zu vermitteln und nie belehrend weiterzugeben weiß.«
Thomas Medicus, Süddeutsche Zeitung



Valentin Katajew Kubik
Im Literaturclub vom 14. Februar 2006

Vorgeschlagen von Roger Willemsen

Ausstrahlungen:
14.2.2006   22.20 Uhr   SF1
15.2.2006   01.45 Uhr   SF1
26.2.2006   13.30 Uhr   3sat

»Wirklich, man läßt sich immer noch lange nicht genug träumen von den Schönheiten, die auf den Wartenden warten, geschriebene Schönheiten etwa, und hier ist nun gleich eine, ein kleines, für die allermeisten Wartenden ganz unbekanntes Büchlein, Kubik steht auf dem Titel, ein rätselhaftes Wort, das auch gar nicht das Gefühl vermittelt, daß das Rätsel aufgelöst wird, im Gegenteil, wahrscheinlich, sagt man sich, wird alles noch rätselhafter werden; und nun ist man schon völlig gefangen.«
Rolf Vollmann, Die Zeit

»Kubistische Erzählkunst: Ein Meisterstück von Valentin Katajew«
Felix Philipp Ingold, FAZ

»Man kann sich an Kubik nicht sattlesen, da einen immer neue Episoden in Bann schlagen ... Dankenswerterweise hat Swetlana Geier den komplexen Text nicht nur meisterhaft übersetzt, sondern auch sorgfältig kommentiert. Auf diese Weise erschließen sich die verschiedenen Facetten des Roman-Kubus in ihrer ganzen symbolischen, um nicht zu sagen magischen Vielfalt.«
Illma Rakusa, WDR 3