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Lev Tolstoj
Familienglück
»Familienglück ist gleichsam die geniale erste Skizze zum Monumentalgemälde Anna Karenina. Die Übersetzerin Dorothea Trottenberg, die uns bereits eine preisgekrönte Übersetzung der Urfassung von Krieg und Frieden beschert hat, bringt den Text in ein schlackenloses Deutsch, das die poetische Kraft, aber auch die Modernität des unvergleichlichen Epikers Tolstoj zeigt.«
Manfred Papst, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag
»Wir können den fesselnden, quälenden Roman heute kaum anders als gegen die Intentionen seines Verfassers lesen: voller Mitgefühl mit dieser jungen Frau, die in der ehelichen Dressur auf Sexus und Eros verzichtet und das Glück der Ehe stattdessen »im neuen Gefühl der Liebe zu den Kindern und zum Vater meiner Kinder« erkennen lernt.«
Karl-Markus Gauss, Neue Zürcher Zeitung
»Tolstoj lesen? Als kämen nicht genügend neue Bücher auf den Markt. Doch wer kann sich mit Tolstoj messen? Familienglück, ein früher Roman des grossen Russen, besticht noch nach 150 Jahren.«
Markus Bundi, Aargauer Zeitung
»Familienglück - soeben erschienen in der gelungenen Neuübersetzung von Dorothea Trottenberg.« Tina Mendelssohn, Kulturzeit, 3sat
»Tolstoj gestaltet den Prozeß des Vergehens der Liebe in der Ehe mit so viel Ehrlichkeit und schmerzlicher Radikalität, daß der tiefe Realismus der literarischen Darstellung der seelischen Vorgänge mit der frauenfeindlichen Ideologie des Autors in deutlichen Widerspruch gerät. Da er das Geschehen aus der Perspektive Maschas erzählt, ist das Sehnen und Aufbegehren der jungen Frau, die darum ringt, gleichberechtigt mit ihrem Manne zu leben, mit soviel Einfühlung in ihre Psyche und ihr Denken gestaltet, daß der Text weit über die zeitgebundene ideologische Sicht hinauswächst. «
Karla Hielscher, Büchermarkt, Deutschlandfunk
»Tolstoj, ein erzkonservativer Feind der Frauenemanzipation, liefert mit diesem Roman ein erstaunliches Stück einfühlsamer Prosa.«
Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten
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