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Anita Siegfried
Die Schatten ferner Jahre
»Anita Siegfried trägt in Die Schatten ferner Jahre allen Aspekten des Lebens von Ada Lovelace Rechnung. Ada wird beschrieben als eine junge, freiheitsliebende Frau, die von ihrer Mutter derart bevormundet und eingesperrt wird, dass sie ihre Freiheit nur in der Mathematik und im Rausch finden kann. Der Leser erkennt die psychologische Motivation von Adas Handlungen und lebt, liebt und leidet mit ihr.«
Sarah Lippert, Tageblatt Luxemburg
»Anita Siegfried denkt sich empathisch in das Kind und die junge Frau hinein, schildert detailliert Kleider und gesellschaftliche Rituale. Ein sehr atmosphärischer Roman...«
Eva Bachmann, St. Galler Tagblatt
»Anita Siegfried hat mit Die Schatten ferner Jahre nicht nur einen lohnenden Roman über eine hochbegabte, vielgestaltige Frau, sondern auch ein mitreißendes Panorama Londons in vorviktorianischer Zeit geschaffen.«
Christoph Simon, Schweizer Monatshefte
»Anita Siegfried gelingt es, die ersten zwei Dezennien des Viktorianischen Zeitalters in London derart lebendig vor einen hinzuzaubern, daß man meinen könnte, sie habe H.G. Wells Zeitmaschine aufgestöbert, um in der Zeit selbst Maß nehmen zu können... In ihrem virtuos komponierten, fast schon archäologisch prägnant gearbeiteten Text zeichnet sie das frühe Beispiel einer Frau, die sich den Konventionen trotzig widersetzte, mit aller Kraft einen eigenen Weg suchte und gerade auch in ihrem Scheitern eine Größe zeigte, der man die Bewunderung nicht versagen kann.«
Charles Linsmayer, Der Bund
»Faszinierend wie ihr mathematisches Talent war die Persönlichkeit der Tochter Lord Byrons: Sie schlich sich in Uni-Vorlesungen, war mit Charles Dickens und Charles Darwin bekannt, liebte Pferdewetten und konsumierte Opium... Anita Siegfrieds Porträt dieser eigenwilligen Frau ist auch wegen der bildstarken Einblicke in das frühviktorianische England so lesenswert.«
Andrea Bierle, Country
»In ihrem Roman Die Schatten ferner Jahre setzt sich Anita Siegfried einfühlsam mit dem Leben der faszinierenden Ada Lovelace Byron auseinander. Sie erzählt aus wechselnden Perspektiven sachlich, verhalten und feinfühlig und gibt interessante Einblicke in Englands Gesellschaft und die Welt seiner Wissenschaften zur Zeit der Industrialisierung.«
Riehener Zeitung
»Anita Siegfried läßt in ihrem Roman den anspruchsvollen Lebensentwurf der historischen Figur Ada Lovelace mit ihren Facetten und Widersprüchen anschaulich werden.«
Ingrid Isermann, www.journalists.ch
»Die Vita dieser nicht weniger schillernden Tochter Byrons ersteht äusserst farbenreich in Anita Siegfrieds biografie romancée, deren Opulenz allerdings ohne eine staunenswerte Recherchierarbeit nicht zu denken wäre. Wahre Kabinettstücke enthält dieser Roman eines kurzen, fieberhaft dahinrasenden Lebens: Mit Lust am sprechenden Detail inszeniert die Autorin etwa eine Dinnerparty in den eleganten Räumlichkeiten der Lovelaces, oder sie begleitet Ada und ihren Gatten auf dem Gang durch die erste Weltausstellung im Jahr 1851 in London. Immer wieder glaubt man sich während der Lektüre in einem Panoptikum zu bewegen, so anschaulich ziehen all die Szenen vorüber.«
Beatrice Eichmann-Leutenegger, Neue Zürcher Zeitung
»Anita Siegfried ist ein einfühlsamer Roman über diese exzentrische Frau gelungen. Die ein selbstbestimmtes Leben führte, auch wenn sie dies in Konflikt mit den starren gesellschaftlichen Normen ihrer Zeit brachte.«
Brigitte
»Mit ihrer Romanbiographie bewegt sich Anita Siegfried auf den Spuren von Lord Byrons Tochter Ada, einer ebenso rastlosen wie schillernden Figur... Sie hat aufwendige Recherchearbeit geleistet, insbesondere im weiten Feld von Adas Tätigkeit als ambitionierte Mathematikerin. Berührend das Ende des Romans, es rundet ein zerrissenes Leben ab, eines zwischen Auflehnung und Anpassung, zwischen Erfolg und Scheitern. Eines aus dem 19. Jahrhundert. Und, möglicherweise, eines von heute.«
Silvia Hess, Mittelland Zeitung
»Anita Siegfried sieht die Welt durch die Augen ihrer Heldin: überzeugt vom eigenen Genie und getrieben von Wissensdurst; gefangen zwar in einem kränkelnden Körper, doch weich gebettet in den Privilegien des Adels. Das Buch liest sich gut. Viel Recherche steckt dahinter. Gelungen sind bildstarke Einblicke ins frühviktorianische England, zum Beispiel, wenn Ada in dem von Cholera verseuchten London 1837 von ihrem Arzt mit einer Paste aus Knoblauch behandelt wird. Oder wenn sie 1851 staunend durch die erste Weltausstellung in London geht.«
Annemarie Straumann, Tagesanzeiger
»Die Lebensgeschichte von Ada Lovelace, einer Frau, die alle viktorianischen Normen mißachtet... In Rückblenden erinnert sich Ada an ihre trostlose Kindheit. Den seelischen Problemen der jungen Frau wird ebenfalls breiter Raum gegeben, sensibel werden ihre Seelennöte beschrieben. Das alles führt zu einem interessanten historischen Roman.«
Ilse Nebelung, ekz-Informtionsdienst
»Um 1800, als die Wissenschaft eine Männerdomäne war, mußte eine Frau schon all ihre Möglichkeiten ausschöpfen. Ada Lovelace, die Tochter des Dichters Lord Byron, wird mathematisch gefördert. Anita Siegfrieds Roman schildert aber auch die Schattenseiten dieses Lebens. Geschickt verknüpft sie Adas Gegenwart mit Kindheitserinnerungen und der Sehnsucht nach dem nie gekannten Vater. Die Autorin beschreibt das Schicksal einer Epoche im technischen Aufbruch.«
Sara Dörnemann, Bücher
»Weitaus tiefer geht die Charakterstudie der Zürcher Autorin Anita Siegfried. Sie zeigt eine Frau, deren Genialität mit den gesellschaftlichen Normen ihrer Zeit kollidierte und die sich zudem exzentrische Freiräume schaffte.«
Peter M. Hetzel, Schweizer Illustrierte
»Das für damalige Verhältnisse exzentrische Leben von Ada Lovelace und die daraus resultierenden Konflikte mit den starren gesellschaftlichen Normen im British Empire zeichnet Anita Siegfried in ihrem historischen Roman sehr einfühlsam, facettenreich und lustvoll nach. Dabei gelingt es der Autorin nicht nur, uns die Motivationen der Heldin sehr plastisch vor Augen zu führen, indem sie die Welt durch die Augen ihrer Heldin sieht, sondern sie versteht es auch, überaus geschickt die zeit- und kulturgeschichtlichen sowie familiären Hintergründe einzuweben und entwirft das Bild einer Frau, die gerade in ihrem letztlichen Scheitern ein Format zeigte, das ihresgleichen sucht.«
Simone Klein, bn.bibliotheksnachrichten
Mira - Stella mirabilis
»Anita Siegfried erzählt genau und schnörkellos. Sie zeichnet das Porträt einer Frau. Gegen die Projektionen der Männer ist sie auf dem Weg, ihr eigenes Bild zu verwirklichen.«
Urs Bugmann, Neue Luzerner Zeitung
»Starke Bilder von Liebe und Tod – Ein sorgfältig komponiertes, vielschichtig verschlüsseltes literarisches Kunstwerk, das sich nur schwer auf eine Dimension reduzieren läßt.«
Charles Linsmayer, Der Bund
»Sterben, um neu geboren zu werden: das Grundmotiv des schmalen atmosphärisch dichten Romans verdichtet Anita Siegfried im Bild des plattgefahrenen Feuersalamanders, den Mira an einem schwülen Sommertag im Rinnstein entdeckt und fotografiert. Tag für Tag hält sie fortan die Spuren seiner Zersetzung fest – als schriebe die mit der Kamera ihren inneren Verwesungs- und Heilungsprozeß in ein Tagebuch.«
Bettina Kugler, St. Galler Tagblatt
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