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Patrick Leigh Fermor
Die Violinen von Saint-Jacques
»Was für eine Sprache! Was für ein Reichtum!
Wenn Sie einen Schatz entdecken wollen,
dann tauchen Sie ein!«
BRIGITTE
»Ein Fund, ein Wurf, ein Meisterwerk.
Kongenial übersetzt von Manfred Allié.«
Hardy Ruoss, Literaturclub
»Eine wunderbare Geschichte ... ein glühender, leidenschaftlicher Roman, ein Balsam für alle, die es leid sind, karge Prosa zu lesen.«
Gabriele von Arnim, Literaturclub
»Ein unglaublich intensives Buch mit Bildern, intensiver als in jedem Film ... da stockt einem doch der Atem! Der schönste, gelungenste, meisterlichste Roman der heutigen Sendung.«
Martin Ebel, Literaturclub
»Die Violinen von Saint-Jacques sind nicht von dieser Welt, sie erzählen von jener Spielart von Schönheit und Tragik, für die das gewöhnliche Leben zu schäbig ist; deshalb haben sie ihren Platz da, wo normale Sinne nichts anderes erkennen als Wellen und Wind.«
Michael Schmitt, Neue Zürcher Zeitung
»Die Violinen von Saint-Jacques wird sich als einer der überzeugendsten, schönsten, anrührendsten Romane der Saison erweisen, die von bleibendem Wert sind.«
Gerhard Beckmann, Passauer Neue Presse
»Kaum je ist ein Naturereignis aufwühlender beschrieben und eine untergegangene Welt sprachlich plastischer zu neuem Leben erweckt worden.«
Julia Kospach, Profil
»Ein Buch wie eine Perle!«
Sabine Spengler, Tagblatt
»Elegant und schillernd exotisch. Die Geschichte der Insel und die ausklingende Wehmut des letzten Mardi Gras werden mit einem brillanten Gefühl für Ästhetik und dem Charme philosophischer Melancholie erzählt.«
The Times
»Ein Buch, das durch die Art, wie es in Kunst und Klang gelungen ist,
beglückt.«
Ralf Stiftel, Westfälischer Anzeiger
»Die Lektüre ist wie ein außergewöhnliches Menü bei Kerzenlicht, wo schon die Vorspeise auf der Zunge zergeht. Man sollte sich Zeit nehmen beim Lesen dieses auch äußerlich reizvoll gestalteten Bandes.«
Inge Obermayer, Nürnberger Zeitung
»Dieses Buch ist eine wunderbare literarische Entdeckung. Fermor ist als Reiseschriftsteller in der englischsprachigen Welt hochgeachtet, zahlreiche seiner Texte gelten als Klassiker des Genres.«
Jochen Kürten, Buchtipp, Deutsche Welle
»Patrick Leigh Fermor ist ein Pionier der Reiseliteratur und ein großer Stilist.«
Georg Sütterlin, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag
»Dieses kleine Juwel wurde nun erstmals auf Deutsch übersetzt.«
Facts
»Seine Stärke liegt in der Sinnlichkeit, mit der hier eine exotische Welt in all ihren Farben und Gerüchen evoziert wird. Und in der Dezenz, mit der von großen Leidenschaften erzählt.«
Karl-Markus Gauss, Falter
»Eine unbedingt empfehlenswerte Lektüre.«
Rheinischer Merkur
»Eine Buchbinderarbeit, wie man sie heute selten sieht ... Da sieht man, was gerade kleine Editionshäuser zu leisten im Stande sind! Der Buchgestalter, die Buchbinderei und nicht zuletzt die Verlegerin haben sich zu einem Gesamtkunstwerk verschworen.«
Irmtraud Gutschke, Neues Deutschland
»Das Buch, das Fermor während eines Karibikaufenthaltes vor über fünfzig Jahren verfasste, ist vor kurzem im ambitionierten Schweizer Dörlemann-Verlag neu aufgelegt worden,... .«
Andreas Schäfer, Tagesspiegel
Der Baum des Reisenden
»Gerade mal 60 Jahre ist es her, dass Patrick Leigh Fermor seinen karibischen Reisebericht in England veröffentlicht hat, und doch führt er heute in eine Welt, die es so nicht mehr gibt. Die Entwicklung von Kreuzfahrten zum Massentourismus hat Westindientouren in Nummernrevuen mit austauschbaren Etappen verwandelt. Dagegen erscheinen Fermors mitreißende Beschreibungen von Inseln wie Guadeloupe, Martinique, Dominica und Barbados sowie ihren kleinen Schwestern als phantastische Variationen eines großen Themas: des gewaltsamen Vordringens der Europäer in eine Inselwelt, deren eingeborene Bevölkerung von Zuwanderern und afrikanischen Sklaven verdrängt wurde.
Jede Insel ist hier noch ein Paradies für sich. Sie alle sind verloren, doch leben sie in Geschichten fort, die Fermor dort erlebt oder vor Ort aufgespürt hat.«
Ulrich Baron, Vorgelesen - Die wichtigsten Bücher der Woche, Spiegel Online
»Ausreißen! Ein Frühwerk von Sir Patrick Fermor zeigt eine fantastische Karibik ... Im Leichtsinn, den das Buch atmet, im Dahinschippern von Insel zu Insel vor und hinter dem Winde, im Entlassensein in die ganze Welt und Sichverlieren in kreolische Tagträume schwingt, wiewohl nie ausgeprochen, das Glück des siegreich bestandenen Krieges nach, den Fermors Generation geführt hatte. ... Fermor zeichnet die Bereitschaft aus, sich ein Leben lang in Abenteuer zu werfen, sich von dem, was dann geschieht, berühren zu lassen – aber zu schreiben aus der Stille der Jahre und manchmal Jahrzehnte danach.«
Wolfgang Büscher, Die Zeit
»Der Romantiker, der Spötter und dabei sehr britische Patrick Leigh Fermor beschenkt seine Leser mit der ihm eigenen genießerischen Haltung ... Seine detailgenauen und äußerst plastischen Darstellungen werden mitunter geradezu Evokationen, zu Anrufungen des Erlebten und gewinnen eine poetische Intensität.«
Sabine Peters, Büchermarkt Deutschlandfunk, »Buch der Woche«
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»640 Seiten dieses Meisters der Reiseschriftsteller, das ist nicht nur akribische Beobachtung gepaart mit poetischer Sprache, das sind nicht nur Berichte aus einer fernen Inselwelt mit klangvollen Namen wie Trinidad, Barbados, Guadeloupe, Antigua, das sind auch ebenso viele Seiten Kolonialgeschichte.«
Liane Dirks, Deutschlandfunk
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»Der Baum des Reisenden ist der Bericht einer Reise durch die Karibik ... und bereits in diesem umfangreichen Erstlingswerk erkennt man die Meisterschaft des Autors, seine Fähigkeit, eigene Beobachtung mit angelesenem Wissen zu verquicken. Fermor, der Schulabbrecher, ist durch und durch Autodidakt, und wie bei allen Autodidakten scheint das Wissen tiefer in ihn eingedrungen, scheint es ihn stärker zu bewegen als viele studierte Leute.«
Tobias Lehmkuhl, Deutschlandradio Kultur
»Patrick Leigh Fermor ist, wie es sich für einen Briten gehört, ein Original. ... Wer das genaue und weit ausholende Erzählen schätzt, wer den Fernsehbildern aus dem zerstörten Haiti für eine Weile entkommen und mehr über die Spätfolgen der europäischen Kolonialgeschichte erfahren möchte, sollte unbedingt Patrick Leigh Fermors Der Baum des Reisenden lesen, eins der großen Werke der Reiseliteratur des 20. Jahrhunderts.«
Knut Cordsen / Margit Klingler-Clavijo, Bayern 2
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»Patrick Leigh Fermor, der große englische Reiseschriftsteller [...] war ein genauer, manchmal auch scharfzüngiger Beobachter. Jeglicher Dünkel gegenüber einer anderen Kultur liegt ihm genauso fern wie die Verklärung des pittoresk Fremden. Vor beidem schützt ihn sein trockener britischer Humor und sein beinahe wissenschaftlicher Blick.«
Martin Zeyn, Bayern 2
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»Leigh Fermors vor fast 60 Jahren verfasster Reisebericht hat etwas von einer zeitlosen Odyssee in die Karibik, stets auf der Suche nach dem Puls einer verwirrend schönen und oft bizarren Welt: Reisepoetik vom Feinsten.«
Sven Ahnert, NDR Kultur
»Wundersame, sprachmächtige Schilderungen von Land und Leuten kennzeichnen auch dieses Werk, immer wieder durchsetzt von kenntnisreichen oder gut recherchierten Schilderungen der wechselhaften Geschichte dieser Inselwelt und den zahllosen kulturellen und religiösen Einflüssen und Bräuchen. Für den heutigen Leser, der Fermors 1950 im Original erschienenes Buch zum ersten Mal goutiert, eröffnet sich einmal mehr der Blick in eine untergegangene Welt.«
Georg Schmidt, Deutschlandradio Kultur
»›Für das Abenteuer‹, schrieb Claude Lévi-Strauss [...], ›für das Abenteuer gibt es im Beruf des Ethnologen keinen Platz.‹ Auf Patrick Leigh Fermor, den großen Reiseschriftsteller, trifft das glatte Gegenteil zu. Seine Reisebeschreibungen fügen sich zu einem großen pikaresken Roman seiner selbst.«
Wieland Freund, WDR3
»Wie schon in seinem Reisebuch Zeit der Gaben [...] bezaubert gerade auch die Odysee durch die Karibik in ihrer Neugierde auf das wirkliche, mitunter grelle Leben. ... Mit seiner 1950 in England veröffentlichten karibischen Reiseerzählung The Traveller's Tree - Der Baum des Reisenden begann [Patrick Leigh Fermors] Karriere als sprachmächtiger Reiseschriftsteller.«
Sven Ahnert, WDR3
»Wer die Bücher von Patrick Leigh Fermor liest, entdeckt einen feinen Beobachter, der seine Erlebnisse in eine präzise und poetische Sprache fasst.«
Christian Schmid/Anita Richner, Schweizer Radio DRS
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»In diesem Buch [prallt] die Melancholie der Südsee auf die unvergleichliche Lebensfreude eines großen Stilisten.«
Wieland Freund, Die Welt
»Patrick Leigh Fermor: Vom Geheimschreiber zum Kultautor ... Nun also Der Baum des Reisenden. Eine Fahrt durch die Karibik, sechshundert Seiten farbiger Beschreibung, großer Erzählkunst – und wiederum ein Beispiel für die Kunst der Übersetzung.«
Klaus Walther, Freie Presse
»The Traveller's Tree hat Fermor hingegen unmittelbar nach seiner ein halbes Jahr währenden Fahrt durch die Karibik niedergeschrieben und auch publiziert. Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié haben das literarische Debüt Fermors von 1950 nun erstmals ins Deutsche übertragen. ... Bei aller Akribie der Recherche verbirgt der Autor aber seine Lebenslust nicht, mitunter ist es ihm ein Vergnügen, sich alberne Schauergeschichten auszumalen über Schmuggler und Kannibalen. Und er hat ein Faible fürs Skurrile: Wer einen punch martiniquais trinken will, muss in den Bars nur den Sirup dafür bezahlen. Der Rum ist kostenlos.«
Stefan Fischer, Süddeutsche Zeitung
»Fermor ist eine geniesserische Natur, er hat Witz und verfügt über die eher seltene Gabe, vergangenes Glück erlebbar zu machen. Zusammen mit seinem virtuosen, üppigen Stil und diskret eingewobener Bildung macht dies seine Reiseschilderungen zu Leseerlebnissen, die in der Erinnerung lange nachleuchten.«
Georg Sütterlin, NZZ
»Warum genau dieses Buch? Weil es ein Bild von der karibischen Inselwelt zeichnet, wie es andere Darstellungen nicht zu tun vermögen. Es liefert einen Schlüssel zum Verständnis der so schwer zu verstehenden Welt zwischen Guadeloupe und Haiti, zwischen Jamaika und Trinidad, zwischen Antigua und Barbados.«
Michael Stadler, Salzburger Woche
»Der britische Schriftsteller Patrick Leigh Fermor, geboren 1932, ist der ideale Reisende. Er kommt ohne Vorurteile aus, lässt sich jeweils unmittelbar ein auf das, was er erlebt. Und das will etwas heißen bei der Vielfalt an Kulturen, bei all den Riten, Zeremonien, Veranstaltungen und politischen Einstellungen, die ihm in der Karibik der späten 40er-Jahre begegnen.«
Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten
»Und dem Zürcher Dörlemann Verlag sollte man dafür dankbar sein, dass er den Übervater des britischen Travel Writing wiederentdeckt. ... Stilistisch ist das brillant und immer noch lesenswert, weil es uns daran erinnert, dass es einmal eine Zeit vor dem Massentourismus gegeben hat.«
Sven Boedecker, SonntagsZeitung
»Der Leser muss dem Buch nicht chronologisch folgen, er kann es gemäß seinem eigenen Empfinden nutzen: in der Mitte aufschlagen und sich der gut 50-seitigen Beschreibung eines Voodoorituals hingeben. Oder vorblättern nach Jamaika, wo Fermor einen Slum namens Dunghill aufsucht, um mit den Rastafaris über den äthiopischen Kaiser und den Kommunismus zu diskutieren ... Der Baum des Reisenden ist ein Buch, das man nicht nur wegen seiner ansprechenden Gestaltung immer wieder gerne in die Hand nimmt.«
Frank Keil, mare. Die Zeitschrift der Meere
»Der Baum des Reisenden, 1950 erstmals in London erschienen, besticht nicht allein durch die Neugierde eines Mannes, der alles klar sehen will, sondern auch durch Stilsicherheit und zusätzliche Recherchen über Guadeloupe, Barbados, Grenada, Jamaika ...«
Peter Pisa, Der Kurier
»Das erste Buch des größten lebenden Reiseschriftstellers, vor 60 Jahren erstmals erschienen. Als Stilist ist Patrick Leigh Fermor unübertroffen. Und wie er, der Sanguiniker, gegen die Melancholie der Karibik anschreibt, ist auch ein Erlebnis.«
Wieland Freund, Berliner Morgenpost
»Es ist im besten Sinn erlebte Kultur und Geschichte, sehr persönlich gefärbte Kulturgeschichte, der wir hier begegnen.«
Klaus Walther, Lesart
»Er ist ein feinsinniger und genauer Beobachter, so dass man sich ein rundes Bild aller seiner Begegnungen und Eindrücke machen kann. Wer selber gerne auf Erkundungsfahrten geht, der kann dies mit Patrick Leigh Fermor auf diese Weise versuchen!«
Claudine Borries, Bookreporter
»Das Buch ist mit Sicherheit eines der informativsten und unterhaltsamsten unter den literarischen Reisebeschreibungen.«
Bruder Gerold Zenoni, Urner Wochenblatt
»Patrick Leigh Fermor, der in England und Griechenland lebt, lässt den Leser teilhaben an der Ursprünglichkeit dieser Inseln inmitten des Atlantischen Ozeans. Wer sich mit ihm auf die Reise in eine längst vergangene Zeit einlässt, erfährt Reisepoetik, die fesselt. Und erfährt von einer Welt, die so heute nicht mehr existiert.«
Hessische/Niedersächsische Allgemeine
»Seine Beschreibungen sind von unprätentiöser Poesie. Und er hat einen wunderbar trockenen Humor ... Gewiss: Fermors Buch ist seiner Entstehungszeit verpflichtet. Aber durch die elementare Neugier, die Lust an der Begegnung mit Unerwartetem ist es frisch geblieben, liest sich nach 60 Jahren noch so, wie es gemeint war: als lebendige Zeugenschaft eines aufgeschlossenen Weltbürgers.«
Ralf Stiftel, Westfälischer Anzeiger
»Seit Jahren kümmert sich der Dörlemann Verlag vorbildlich um das Werk des bei uns immer noch sträflich unbekannten Reiseschriftstellers.«
Berndt Herrmann, Die Besten des Jahres, Donaukurier
»Patrick Leigh Fermor warnt vor falschen Erwartungen. Nein, hier liegt kein Reiseführer vor. Wenn er aber schreibt, das Buch sei ›ein zufälliger persönlicher Bericht‹, der nur Freude machen solle, dann pflegt der Autor britisches Understatement.«
Ralf Stiftel, Soester Anzeiger
»Fermor ist ein großartiger Stilist, ein hochgebildeter Autodidakt, ein aufmerksamer Beobachter. Gehen mit Sie Patrick Leigh Fermor auf Entdeckungsreise, wahrlich, es lohnt sich!«
Jürgen Lentes, Romanfabrik, Kulturbrief
»Kein herkömlicher Reiseführer sondern ein literarisches Reiseerlebnis der besonderen
Art. Lesenwert!!«
Bernhard Zimmermann, eliport
»Wunderbar!«
Sylvia Nause-Meier, TV Hören und Sehen
»Mitreißend sind die Erzählungen vom kolonialen Treiben zu Beginn des 20. Jahrhunderts, von Irrungen und Wirrungen, alltäglichen Nöten, allnächtlichen Leidenschaften, traumhaften Landschaften. Fermors karibische Impressionen, vor mehr als 50 Jahren aufgeschrieben, sind sinnlich und betörend wie am ersten Tag.«
AZUR Kreuzfahrt Magazin
»Der Baum des Reisenden ist ein faszinierender Reisebericht durch die Karibik ... Sehr empfehlenswert!«
Thorsten Wiedau, Amazon.de
»Mit einem offenen Ohr und Blick, mit einem historisch interessierten Forschergeist ausgestattet, reiste Fermor von Insel zu Insel, von Staatsoberhaupt zu ehemaligem Häuptling, von Historiker zu umfangreicher Bibliothek oder zur halb zerfallenen historischen Stätte, damit er uns danach die verschiedenen Welten so unglaublich spannend und detailreich nahebringen konnte, dass wir zwischenzeitlich uns beim Lesen umblicken, ob da nicht hinter uns eventuell soeben ein spanischer Grande, ein englischer Kapitän, ein französischer Zuckerrohrplantagenbesitzer oder gar ein wild aussehender Pirat aus Tortuga steht, der uns über die Schulter guckt. ... Alle, die noch nie etwas von Patrick Leigh Fermor gelesen haben, dürfen sich freuen, noch so viel vor sich zu haben.«
Lesen mit Rolf - Blogspot.com
Die Zeit der Gaben
Wanderful!
»Hier spricht nicht jemand, der sucht. Hier ist jemand, der findet – und was er findet, Natur, Menschen, Geschichte, Sprache, Literatur, wird im Handumdrehen zu Gold versponnen.«
Otmar Binder, Der Standard
»Im Jahre 1977 schrieb Patrick Leigh Fermor, ein großer Stilist der englischen Sprache, seine legendären Reiseerlebnisse auf ... Sein lesenswertes, so zeitgeschichtlich spannendes Reisebuch ist jetzt in neuer deutscher Übersetzung von Manfred Allié erhältlich.«
Jürgen Kanold, Ulmer Kulturspiegel
»Was also gleich stattfindet, ist kein Besuch bei irgendeinem Schriftsteller. Es ist die Audienz beim letzten lebenden Fürsten der ältesten Literatur; der wandernden, schweifenden, der herodotischen.«
Wolfgang Büscher, Die Zeit
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»Wie können wir Sie bloß dazu bringen, Die Zeit der Gaben zu lesen? Leigh Fermor erzählt, wie er 1933 von Holland nach Istanbul wandert. Dicht und fein beobachtet, wie sich in Deutschland die Nazis ausbreiten. So klar schreibt, daß man es mit eigenen Augen sieht. Luzid übersetzt von Manfred Allié – ein wunderschönes Buch!«
Der Stern
»Fermors Reise durch Deutschland bringt ihn mit überzeugten Nazis, heimlichen Widerständlern und einer Menge politisch Unentschlossener zusammen, er schläft in Heuschobern und Schlössern, begeistert sich für das deutsche Mittelalter und den Gesang in den Wirtshäusern, er öffnet sich für ein Land und bleibt doch distanziert genug, um es mit außergewöhnlicher Klarheit zu beschreiben.«
Tilman Spreckelsen, FAZ am Sonntag
»Der Bericht des letzten großen Deutschlandreisenden – ein Zeitfenster, unerwartet aufgestoßen in ein wunderliches, erstaunlich gastfreundliches, immer sangesfreudiges; ein innig christliches, erfrischend proletarisches, bürgerlich-modernes und manchmal noch ganz mittelalterliches, leider ab und zu von SA-Männergruppen durchbrülltes Deutschland ohne jede Ahnung vom baldigen Untergang.«
Wolfgang Büscher, Die Zeit
»Ein Buch, dessen Protagonisten man so sehr beneidet, dass man auf der Stelle mit ihm tauschen will, liest sich mit der Leichtigkeit der Begeisterung und dem Schwermut der Sehnsucht.«
Jacob Strobel y Serra, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Fermor erzählt mit verblüffendem Erinnerungsvermögen von Menschen und Landschaften. Er übernachtet in Hütten und Schlössern, bestaunt Kunstwerke und nimmt politsche Veränderungen wahr. Tagebücher und Briefe waren bei der Arbeit zur Hand, doch primär geht es um die magische Kraft der Vergegenwärtigung.«
Manfred Papst, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag
»Für mich ist dieses Buch die Entdeckung des Jahres. In wunderbarer Sprache ersteht ein Europa auf, das in Schutt und Asche zerfiel.«
Wieland Freund, Die Welt
»Fermor erweist sich als ebenso genauer wie gebildeter wie selbstironischer Beobachter, sein Erlebnishunger ist schier unstillbar, seine Beschreibungswut beispielhaft. Dieses Buch ist die Entdeckung des Jahres. Eine Zeitkapsel.«
Berliner Morgenpost
»Wirklich erstaunlich ist Fermors Sprachgefühl, die plastisch und präzise Sprache, mit der er die Ungleichzeitigkeiten jener Umbruchjahre in Europa in Szene setzt und seine Eindrücke skizziert. Und voller Charme.«
Christel Burghoff, die tageszeitung
»Liest man Die Zeit der Gaben, versteht man, warum es als eines der besten Stücke des Genres Reiseliteratur gilt, als große Literatur überhaupt.«
Walter Titz, Kleine Zeitung
»Eindrücklich demonstriert Fermor, was ihn zu einem meisterlichen Schriftsteller macht: genau hinsehen, das Mythische im Alltag erkennen und vor allem: für alles und jedes mit traumwandlerischer Sicherheit die richtige Formulierung, die richtige Metapher finden. Ohne Scheu vor großen Gesten oder Worten, die im Übrigen von Manfred Allié allesamt wunderbar ins Deutsche gebracht wurden.«
Uli Hufen, WDR3
»Patrick Leigh Fermor ist ein Reisekünstler. Und ist berühmt geworden für seine Reiseberichte, für die man ein anderes Wort finden müsste, weil Bericht wie trockenes Brot klingt, während er Delikatessen serviert.«
Gabriele von Arnim, Tages-Anzeiger
»Den Reiseschriftsteller Patrick Leigh Fermor müßte man entdecken – gerade so, wie er Europa entdeckte.«
Wieland Freund, Die Welt
»Was Leigh Fermor dabei in den Wiener Haushalten sieht und wie er es beschreibt, macht ihn zu einem hellsichtigen Ethnografen der Zwischenkriegszeit. Ähnlich großartig: die wunderbare Schilderung seines Abstechers nach Prag und seine Erlebnisse in Bratislava.«
Klaus Taschwer, Falter
»Ein begnadeter Schriftsteller, aber auch Ethnograf, Kunsthistoriker, Sprachforscher, Historiker, der sein stupendes Wissen elegant und voller Esprit mit seinen Beobachtungen zu vermitteln und nie belehrend weiterzugeben weiß.«
Thomas Medicus, Süddeutsche Zeitung
»Mit großen, staunenden Augen erleben wir eine vergessene Zeit und Welt.«
Iris Freckmann, Rheinische Post
»Lässt sich ein solches Glück des Lesens noch steigern? Ja. Der Dörlemann Verlag hat nämlich für diesen Sommer die Übersetzung des zweiten Teils von Fermors Reise annonciert.«
Alexander Kluy, Der Standard
Die Zeit der Gaben / Zwischen Wäldern und Wasser
»Während die allermeisten zu viel publizieren, gibt es eine Handvoll Autoren, vor deren Häusern man notfalls kampieren würde, wenn man sie damit zum Weiterschreiben bewegen könnte, auch wenn das im Fall des hochbetagten Patrick Leigh Fermor nichts nützen dürfte. 1933 begann der damals Achtzehnjährige seine große Fußwanderung, die ihn von der Rheinmündung bis nach Istanbul führen sollte, eine Reise, deren unvorstellbarer Reichtum an Begegnungen ihren Widerhall in einem äußerst wachen, menschenfreundlichen und weithin gebildeten jungen Mann fand. Seit kurzem sind die ersten beiden Bände seines großen Reiseberichts bei Dörlemann in der funkelnden Übersetzung von Manfred und Gabriele Allié auch auf Deutsch zugänglich.«
Tilman Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»›Eine gefährliche Mischung aus Kultiviertheit und bodenlosem Leichtsinn‹ bescheinigte die berühmte King's School in Canterbury dem Jungen, kurz ehe er beim Händchenhalten mit einem Ladenmädchen ertappt und von der Schule verwiesen wurde. Der Junge hieß Patrick Leigh Fermor und bereitete seinem im fernen Indien weilenden Vater trotz auffälliger Intelligenz wenig schulische Freude. Die genannte Mischung aber erwies sich als probates Rezept, um aus ihm einen ganz besonderen Wandervogel und dazu noch einen Abenteurer, Kriegshelden und Reiseschriftsteller erster Güte zu machen.«
Werner von Koppenfels, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Jugend, Intellekt, Lebensfreude bilden ein wunderbares Amalgam, und nirgendwo habe ich ein feineres Porträt des bald darauf im Krieg untergegangenen alten Mitteleuropa gelesen.«
Thomas Widmer, Tages-Anzeiger
»Vor 70 Jahren lief Patrick Leigh Fermor von Hoek van Holland bis nach Konstantinopel. Sein zweibändiger Reisebericht aber – einer der schönsten aller Zeiten – endet schon am Eisernen Tor. Die Gesamtausgabe kommt weiter. Sie enthält ein kostbares Kapitel aus dem nie vollendeten dritten Band.«
Wieland Freund, Die Welt
»Das Europa, das Fermor erkundet, war gefährlicher, unbequemer, rauer, aber es war auch reizvoller, geheimnisvoller, sagenumwittert und romantischer als die technokratische und effiziente Gegenwart. ... es ist bewundernswert, wie leicht und nebenbei dieser große Stilist das Wissen über längst vergessene Stämme und Völker in seine Erzählung einfließen lässt.«
Dr. Berndt Herrmann, Aichacher Zeitung
»Wenige bringen es fertig, Geschichte, Politik und eine besonders ästhetische Sprache in ihren Aufzeichnungen zu vereinen. Patrick Leigh Fermor kann das meisterhaft.«
Christian Döring, ERF.at – Evangelium in Radio und Fernsehen
»Der Schweizer Dörlemann Verlag liefert mit der Fußreise des weltbekannten britischen Reiseschriftstellers nun eine ideale ›Unterlage‹ für den Armchair Traveller. ... Die Schilderung seiner multikulturellen Begegnungen hinter den Türen der Innenstadt am Vorabend des ›Anschluss‹ hat ebenso nostalgischen wie historisch relevanten Charakter. Überhaupt liegt die Stärke der Erzählung weniger in grandiosen Landschafts- beschreibungen ..., sondern vielmehr in der Schilderung der Begegnungen am Wegesrand.«
Leadership (WdF)
»Patrick Leigh Fermor gelingt in diesen Aufzeichnungen wie keinem Zweiten die sprachliche Aufdatierung einer ganzen Epoche. Humanität, Intelligenz und Witz ergeben ein unwiderstehliches Leseabenteuer, das man verinnerlicht und gerne selber erlebt hätte.«
Bruder Gerold Zenoni, Salve
Drei Briefe aus den Anden
»Der große Reiseschriftsteller meldet sich aus den Anden: Patrick Leigh Fermor geht mit offenen Augen durch die Welt und schreibt, ›was und wie es mir in den Sinn kommt‹. Diese Empfänglichkeit ergibt eine Mischung aus Reportage, Autobiographie, Anekdote und ethnographischem Wissen und fügt sich zu einem ebenso facettenreichen wie erhellenden Portrait von Peru um 1970... In Manfred Allié hat er einen Übersetzer gefunden, der es versteht, die elegante, espritgeladene Diktion kunstgetreu wiederzugeben.«
Michael Kohtes, DIE ZEIT
»Patrick Leigh Fermor gilt schon zu Lebzeiten als literarischer Klassiker, als einer der großen Reisenden und Reisebuchautoren des 20. Jahrhunderts... Auch in Drei Briefe aus den Anden funkelt seine klare, beschwingte Sprache. Von Steifheit kann keine Rede sein, dafür ist er viel zu selbstironisch, zu lebenslustig und ein zu genauer Beobachter.«
Alexander Kluy, Der Standard
»Fermor ist ein anregender Cicerone ... Und das Erlebte und Beobachtete kristallisiert immer wieder zu treffenden Formulierungen. Die Slums von Lima oder ein ungeheiztes Hotel in der Eiseskälte der Anden werden in scharf konturierten Skizzen vergegenwärtigt. In Arequipa löst andererseits ein Besuch im ehemaligen Katharinenkloster eine überschwängliche Vision des monastischen Lebens vergangener Zeiten aus. So lehrreich die Drei Briefe aus den Anden auch sind, sie bieten in erster Linie ein ungetrübtes Lesevergnügen.«
Georg Sütterlin, Neue Zürcher Zeitung
»Mit erfrischender Direktheit, politisch ganz und gar nicht korrekt, berichtet Patrick Leigh Fermor von Land und Leuten, von den Fährnissen und Bubenstücken der kleinen Reisegesellschaft in ungastlichen Unterkünften, und er läßt den Leser an dem Staunen teilhaben, mit dem er in diese neue Terra incognita eindringt, zu den Inka-Ruinen von Cuzco und Machu Picchu, ›ein einsamer, stiller, mythischer Ort, streng und fremdartig‹.»
Georg Schmidt, Deutschlandradio Kultur
»Patrick Leigh Fermor gilt als einer der großen Stilisten englischer Sprache.«
Die Berliner Literaturkritik
»Erlebnisse einer Expedition 1971, von Machu Picchu bis zum Titicacasee, die Fermors Kunst, seine Leichtigkeit und unaufdringliche Neugier, auch in Kurzform belegen. »
Nürnberger Zeitung
»Viel Lob hat man im Georg-Büchner-Buchladen für den Dörlemann-Autor Patrick Leigh Fermor, den britischen Meister der Reiseschriftstellerei. 1971 nahm er an einer Kletterexpedition in den Anden teil.»
Margit Lesemann, BuchMarkt
»Ein schmales, aber gewichtiges Bändchen, in dem sich der Ton, die Stimme und die ganze Formulierungskunst dieses ungewöhnlichen Schriftstellers entdecken lassen«
Georges Hausemer, Tagblatt
»Ein bemerkenswerter Bericht, nicht ohne einen Schuß Ironie Marke Patrick Leigh Fermor.«
Rudolf Mottinger, Österreich Magazin
»Fermor ist ein wacher, kultivierter Beobachter mit Einsichten, die immer wieder erhellen.«
Georg Sütterlin, Der Zürcher Oberländer
»Fermor ist ein genauer Beobachter, er schildert eindrucksvoll die durchreisten Landschaften, die erlebte Fauna und Flora und erzählt von den Begegnungen mit den einheimischen Bewohnern.«
Klaus Küpper, Bücher zu Lateinamerika
Mani
»Die schönste, berührendste Szene des ganzen Buches, ja der gesamten Reiseliteratur seit der Odyssee findet sich auf Seite 58 der neuen nun, wie alle Bücher Fermors, im nicht genug zu lobenden Dörlemann Verlag erschienenen Ausgabe ... Die ›Reisen auf der südlichen Peloponnes‹ sind eine einzigartige Mischung aus Abenteuerroman und kulturhistorischer Untersuchung, aus lyrischer Erzählung und linguistischer Erörterung, aus persönlicher Anekdote, politischer Geschichte und Naturbetrachtung. Niemals wirkt sein Bericht dabei heterogen; es ist vielmehr so, als würde Fermor seinen Gegenstand in einer einzigen, überaus sanften Bewegung seiner Prosa zusammenfassen und dem Leser freundlich-bescheiden darbieten. Wie am Schwanz gefasst und ins Salzwasser getunkt, mundet er wahrlich phantastisch.«
Tobias Lehmkuhl, Süddeutsche Zeitung
»Jetzt ist im Schweizer Dörlemann Verlag eine fulminante Neuausgabe in der hinreißenden Übersetzung von Manfred und Gabriele Allié erschienen. Zum rechten Zeitpunkt, denn Fermors Reisebeschreibung, so scheint es, ist gerade jetzt hochaktuell. ... Und natürlich schildert er die vermeintlich so öde Landschaft und ihre Bewohner mit einer poetischen Kraft, dass man sich wünscht, man dürfte danebensitzen bei den frugalen Vespern mit hartem Bauernbrot, einer Handvoll Oliven, Ziegenkäse und zwei in einer Viehtränke gekühlten Flaschen Retsina. ... Und wenn man die letzte Seite dieses Buches umgedreht hat, nachdem einem wieder einmal klar geworden ist, wo sich die Wiege Europas befindet, gönnt man den Griechen jeden Cent, den sie vom kalten Norden brauchen.«
Georg Schmidt, Deutschlandradio Kultur
»Eines der schönsten Bücher des besten Reiseschriftstellers unserer Zeit. Außerdem eine Griechenland-Rettung. Geld ist halt doch nicht alles.«
Wieland Freund, DIE WELT
»Griechenland, so ursprünglich, wie es einmal war. Mani, karg und sonnenverbrannt. Da wird der Griechenlandfan geradezu wehmütig.«
Katty Salié, WDR west.art. Bücher
»Mit dem Blick des Autors Patrick Leigh Fermor lassen sich die Überbleibsel einer vergangenen Welt erkennen, die es so bereits nicht mehr gibt. Und in einer Beschreibung, wie die letzten Strahlen der Abendsonne über dem trägen Lauf des Eurotas mit den goldenen Schatten spielen, offenbart sich eine Lyrik, die dem Fernweh den Wunsch entlockt: Da möchte ich hin! Man ist dem mystischen Sog dieser Worte und Bilder erlegen.«
Geneviève Lüscher, NZZ am Sonntag
»Als Hitler kam, ist er gegangen. Wie ein mittelalterlicher Pilger ist er 1933 von London nach Konstantinopel gewandert, hat in Scheunen und Schlössern übernachtet. Da war er gerade mal achtzehn Jahre alt. Über diese Reise hat er Jahrzehnte später zwei Bücher voller Esprit, Wissen und Lebenslust geschrieben – Die Zeit der Gaben (1977) und Zwischen Wäldern und Wasser (1986) haben Patrick Leigh Fermor zur Schriftsteller-Legende gemacht.«
Sven Boedecker, SonntagsZeitung
»Ein Auftrag zum Lesen, weil Fermor zu den Herausragenden gehört, wenn es darum geht, persönliches Abenteuer, historische Grundlagen und akribische Beobachtung zu einer literarisch hochwertigen Mischung zu machen. ... Er gehört zu jenen Autoren, von denen man wünschte, sie würden mehr schreiben. Andererseits, weil er relativ wenig geschrieben hat, lässt sich leicht ein Befehl erteilen: Alles lesen!«
Bernhard Flieher, Salzburger Nachrichten
»Fermor ist ganz der griechischen Welt verfallen und findet, die griechische Sprache inzwischen meisterlich beherrschend, Zugang zu den Menschen. In seinen Büchern verbindet er gekonnt persönliche Eindrücke und Ausflüge mit den geschichtlichen Zeugnissen, die diese bedeutsame Landschaft in Überfülle bereit hält.«
Wilfried Weber, Hamburger Abendblatt
»Fermor und seine Leser [drohen] verloren zu gehen: Der Reisende in einem Land, in dem »die Grenze zwischen dem Physischen und Metaphysischen verschwimmt«. Der Leser in einem Buch, dessen mitreißender Erzählfluss die Grenze zwischen Literatur und eigenem Erleben aufzulösen scheint.«
Ulrich Baron, Spiegel Online
»Diese Tour entlang der griechischen Halbinsel durch die vermeintlich karge Landschaft hat große poetische Kraft und ist mehr als eine Reisebeschreibung.«
Deutschlandradio Kultur: Buchempfehlungen im Juli
»Lebendig und anschaulich beschwört er mit großer sprachlicher Ausdruckskraft eine urtümlich anmutende Welt, ist an Vergangenheit wie Gegenwart gleichermaßen interessiert.«
Erdmann Steinmetz, ekz Besprechungsdienst
»Fermors Buch Mani, ein sehnsuchtsvoller, gelehrter Reisebericht über eine Spurensuche nach dem byzantinischen Erbe der Mani, das nun in einer exzellenten Neuübersetzung im Dörlemann Verlag erschienen ist, lockte viele auf die raue Halbinsel der Peloponnes. ... Ihnen wurde Fermor zum Säulenheiligen, zum letzten lebenden Fürsten der klassischen Reiseliteratur.«
Julia Kospach, Format
»Fermors Schilderungen ermöglichen dem Leser einen Blick in die Seele Griechenlands.«
Monika Widler, Brigitte Schweiz
»Man [kann] sich wieder an schönen Texten der Altvorderen in schönen Ausgaben freuen: Allen voran (wieder) bei Dörlemann Autor Patrick Leigh Fermor, diesmal mit den präzisen Reisebeschreibungen Mani.«
Matthias Koeffler, BuchMarkt – Lesetipps der Redaktion
»Für wahre Leser ... Sein literarischer Reisebericht aus den Fünfzigern führt in eine archaische Welt – und in die Grotte, die den Zugang zum Hades versperrt.«
Andreas Schäfer, Tagesspiegel – Empfehlungen für den Urlaub
»Die in edles Leinen gebundene Reiseprosa ist für alle Entdecker spannend, die Interesse am Wandel der Zeit haben. Ob die beschriebenen Menschen noch leben, ob die Dörfer noch entlegen und die Schluchten noch unwegsam sind?«
Susanne Rehm-Hamann, Sonntag aktuell
»Der heute 95-Jährige ist einer der angesehensten englischsprachigen Reiseschriftsteller – und eine Legende. ... Hier konterkariert er Wunschbild und Wirklichkeit auf kunstvoll ironische Weise. Ein blendender Stilist.«
Elisabeth Grün, Buchjournal
»Es ist diese Mischung aus faktensattem Bericht und sprachtrunkener Poesie, mit der Fermors Buch so großes Vergnügen bereitet. ... Er nimmt die Menschen, die er besucht, sehr ernst. ...Und wie wundervoll beschreibt er kleinste Momente.«
Ralf Stiftel, Westfälischer Anzeiger
»Fermor (...) legte mit seinem Buch den Grundstein zur Reiseliteratur, die die Engländer besonders gut verstehen. Es gilt Bildung mit Witz und Abenteuerlust zu vermengen. Dazu lässt er vergangene Zeiten so lebendig erscheinen, dass man alsbald mittendrin weilt. Für Griechenlandreisende auf alle Fälle die ideale Lektüre, für alle Literaturfreunde eine ungemeine Wohltat, die klare Sprache zu lesen. Weitere Atouts: die kongeniale Übersetzung von Manfred & Gabriele Kempf-Allié und der wunderschöne Leinenband, der die Kostbarkeit des Inhalts exakt vermittelt.«
Film, Sound & Media
» Wer sich Griechenland einmal ungewöhnlich erschließen möchte, wer erfahren will, was mehrtausendjährige Veränderungen hervorrufen, wie tief Lieder, Mythen und Unbewusstes, doch auch Vorurteile und Falschübertragungen verwurzelt bleiben – dem sei mit Mani von Patrick Leigh Fermor etwas sehr Interessantes an die Hand gegeben.«
Thorsten Wiedau, Amazon.de
»Seine Eindrücke schildert er ausführlich und mit wachem Blick für Details. ... Für Reisebericht-Fans mit Interesse an der Karibik durchaus zu empfehlen.«
Tina Schröder, Buchprofile
Zwischen Wäldern und Wasser
»Das Beste an diesen Memoiren ist, neben der reichen, orgelnden Sprache, der Reisende selbst, eine äusserst einnehmende Figur, deren jugendliche Lebenslust der alternde Autor im Akt des Schreibens wiedergefunden hat. Seite für Seite wird der Zauber einer Erfahrung spürbar, die so frisch geblieben ist, dass sie, wie Fermor einmal bemerkte, noch Jahrzehnte später in der Erinnerung lebendig war. «
Georg Sütterlin, Neue Zürcher Zeitung
»Die Zürcher Verlegerin Sabine Dörlemann ist gar nicht hoch genug dafür zu loben, den deutschen Lesern das Werk des englischen Autors Patrick Leigh Fermor sukzessive zugänglich zu machen. Denn die Bücher dieses Schriftstellers sind schlichtweg grandios. Sein Bericht einer 1933/34 unternommenen Reise zu Fuss von Holland nach Konstantinopel ist ohne Zweifel einer der bedeutendsten Reiseberichte, die die europäische Literatur im 20. Jahrhundert vorzuweisen hat.«
Alexander Kluy, Rheinischer Merkur
»Fermors schlenkerlose Sätze nehmen den Rhythmus von Gehen und Atmen auf. Am beeindruckendsten sind deshalb die Beschreibungen der steppenhaften Landschaft, »halb Ödland, halb bestellte Äcker, mit den typischen Schafherden und Hirten, den einsamen Ziehbrunnen und den am Horizont aufgereihten Wolken.««
Andreas Schäfer, Vanity Fair
»Ein großer Reiseschriftsteller ist zu entdecken: Patrick Leigh Fermor.«
Kurt Tetzeli, Neue Ruhr Zeitung
Als ein »Wunder« versteht Rezensent Thomas Medicus in der Süddeutschen Zeitung die drei Reisebücher von Sir Patrick Leigh Fermor, den er als einen würdigen Nachfolger von keinem Geringeren als Lord Byron feiert. Jetzt liegt der zweite Teil vor, und abermals staunt man, wie Fermor viele Jahrzehnte zurückliegende Erlebnisse voll ungebrochener Vitalität und plastischer Gegenwärtigkeit heraufzubeschwören vermag ...
»Leigh Fermor zu lesen, heißt in eine untergegangene Welt einzutauchen. 'Aller Zauber ist für immer fort', schreibt er melancholisch. Das ist wahr, doch in seinen Erzählungen ist der Zauber der Vorkriegsleben und -landschaften erhalten und vibriert vor bunter Lebendigkeit.«
Julia Kospach, Berliner Zeitung
»Ein Hobo liest Horaz. Ein Kenner Horaz' bewährt sich als Hobo. Und immer, immer geht es weiter. Die ungarische Tiefebene durchquert Fermor auf dem Rücken eines geliehenen Pferds, in einem geborgten Auto braust er später mit trötender Messinghupe durch die vergessenen Städte des alten Siebenbürgen. 'Schwerbeladene Heuwagen standen ringsum, ihre Last zu schwindelerregender Höhe aufgetürmt', schreibt er dann, um gleich darauf die Macht des Details und die ganze Leichtigkeit des Seins zu beschwören - in einem einzigen Satz. Auf einem der Heuwagen, schreibt Sir Patrick Leigh Fermor, 'legte eine heimatlose Henne (...) leichtfertig ein Ei.'«
Wieland Freund, WDR Büchersendung
»Umso besser kennt sich der Wanderer in der Kunst, der Poesie, der Architektur aus. Wie im Fluge lernt er die Sprachen der durchwanderten Länder, schon bald singt er in den Kneipen ihre Volkslieder mit. Er schildert keine Landschaft, ohne nicht auch ihre Mythen und die großen historischen Ereignisse zu imaginieren, deren Schauplatz sie war. Mit immenser Liebe zum Detail ruft er sich Baukunstwerke in Erinnerung und lässt sich zu wilden Theorien hinreißen, etwa der des Landsknechts als Symbol des Heiligen Römischen Reiches auf dem Gipfel seiner Macht- und Prachtentfaltung. Es ist ein Wunder, wie genau sich Fermor nach einem halben Jahrhundert an Einzelheiten seiner Wanderung erinnert – gestützt nur auf sporadische Notizen, aber befeuert von einer unbändigen Vorstellungskraft, dem wohl besten Kapital des Reiseschriftstellers. So frisch und anschaulich sind seine Schilderungen, dass man seine Bücher getrost als Schule des Sehens empfehlen kann.
Patrick Leigh Fermor zählt überdies zu den besten lebenden Stilisten des Englischen.«
Brigitte van Kann, Deutschlandradio
»Aber es ist auch eine grosse Bildungsreise, an der uns der Autor teilnehmen lässt. Schliesslich die Sprache: Fermor spreizt sich nicht, sondern erzählt schlicht und geradeaus. Und das verleiht sogar kleinen Naturerlebnissen Spannung. «
Ralf Stiftel, Westfälischer Anzeiger
»Es gibt die Landschaft nicht mehr, wie sie war. Der Fortschritt, so schreibt Fermor in einem bitteren Nachtrag, hat sie zerstört. Stahlbeton-Staudämme haben das Land überflutet, Menschen entwurzelt, Schluchten verschwinden lassen. Mythen, verhallte Stimmen, Geschichte und Legende sind allesamt ausgelöscht. Und aller Zauber ist für immer fort. Aufbewahrt aber, zu unserem Glück, in diesem Buch.«
Gabriele von Arnim, Tages-Anzeiger
»Der Brite Patrick Leigh Fermor ist einer jener Glanzautoren, denen es gelingt, eine ferne Zeit und fremde Länder so anschaulich zur Sprache zu bringen, dass man sich als Leser unvermutet heimisch fühlt in diesen Sätzen, die einen durch ein verlorenes Osteuropa geleiten.«
Salzburger Nachrichten
»Gibt es im ersten Band gewiss mehr an "Action", wird man, einmal zum Genre Ja gesagt, dem Helden auch auf dieser Etappe ganz gern folgen.«
Heinz Steuer, bn.bibliotheksnachrichten
»Die liebeswürdige Charakterisierung seiner oft skurrilen Gastgeber, der präzise Blick für aussagekräftige Details am Rande seiner Reisroute und kenntnisreiche historische Exkurse sind Garanten für ein herausragendes Leseerlebnis.«
Bruder Gerold Zenoni, Zeitschrift Kloster Einsiedeln
»Was läßt den Leser Fermors Zwischen Wäldern und Wasser, in dem es doch oft um Landschaften, Wälder und Pflanzen geht, derart gebannt folgen, daß er die Lektüre nur ungern unterbricht, um zu essen, zu schlafen und zu arbeiten?
... wundervolle Typen ... eine regelrechte Liebesgeschichte ... die Liebesgeschichte ist wirklich zauberhaft ... Erklärung für den Sog, der von Fermors Büchern ausgeht, ist die Faszination des Fremd-Vertrauten. ... Vielleicht gibt es noch eine tiefere Erklärung für die außerordentliche Wirkung und Schönheit seiner Bücher. Vielleicht ist es so, daß Reiseliteratur, wenn sie gut ist, mit ihren Mitteln das kann, was der Roman mit den seinen schafft: das Leben zeigen, wie es eigentlich ist.«
Wolfgang Büscher, Die Zeit
»Aber es ist nicht nur die Naturbeschreibung, die uns an diese Seiten hält, Fermor geht den Dingen auf den Grund. Immer wieder sucht er den historischen Background, er geht den Wörtern nach, den Sprachen und Dialekten, die ihm Geschichte enthüllen. Der Autor ist ein gelehrter Wanderer und Schreiber, nichts ist ihm unwichtig, alles befragt er nach den Zusammenhängen und Bewegungen dieser Welt. Wer ein Geschichtsbuch sucht, das ihn durch das vergangene Europa führt, hier hat er es als faszinierende Lektüre.«
Dr. Klaus Walther, Buchhändler heute
»Vierzig Jahre dauerte es, bis Fermor anhand seiner Tagebuchnotizen sein wunderbares Reisebuch über seine Erinnerungen an die kulturell und geschichtlich reiche Landschaft Südosteuropas schrieb. Immer berichtet er frisch und anschaulich. Dass Patrick Leigh Fermor ein Büchernarr war, merkt man bei der Lektüre schnell.
Fermor, der heute auf einer griechischen Insel lebt, zählt zu den bedeutendsten britischen Reiseschriftstellern.«
Erika Achermann, St. Galler Tagblatt
»Er ging zu Fuß nach Konstantinopel, entführte einen Nazi-General, liebte eine rumänische Prinzessin und spielte in einem ungarischen Schloßhof Fahrrad-Polo: Der britische Gentleman-Abenteurer und König der Reiseliteratur Patrick Leigh Fermor.«
Julia Kospach, Österreich
»Fermor erweist sich als formvollendeter Stilist. Aus seinen Reiseerlebnissen, die immer wieder von kulturhistorischen Betrachtungen unterbrochen werden, macht er eine Kette funkelnder kunstvoller Miniaturen, die sich zu einem grossen Ganzen zusammensetzen: über weite Strecken liest man seine Geschichten, so als ob sie aus einem Abenteuer – oder Entwicklungsroman des 19. Jahrhunderts stammten.«
Jochen Kürten, Deutsche Welle
»Fermors Bücher zu lesen heißt, in eine untergegangene Welt einzutauchen, heißt, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen und – wie er – zu Fuß weiterzugehen. Sein Blick auf die Welt gleicht dem eines neugierigen Schnitzeljägers, dem jeder Baum, jedes Gesicht, jedes Haus Anlaß zum Nachdenken und zum Lösen eines weiteren Geschichtsrätsels ist.«
Julia Kospach, Der Bund
»Es ist ein Wunderhorn der Erinnerung, das da vor uns ausgeschüttet wird, Fermor weiß noch nach Jahren die Situationen so zu beschreiben, als wären sie gerade erst vergangen. Er findet für die Wegstrecken durch Natur und Landschaft unvergeßliche Bilder.«
Klaus Walther, Freie Presse
»Wir folgen einstweilen glücklich einem Stilisten von zeitloser Eleganz, einem weisen und doch jung gebliebenen Autor, der hier so unprätentiös wie überzeugend den Roman einer Selbstfindung schreibt.«
Manfred Papst, NZZ am Sonntag
»Der erste Teil dieser Reise, von den Niederlanden durchs soeben faschistisch gewordene Deutschland, über Österreich, die Tschechoslowakei bis an die ungarische Grenze, 2005 unter dem Titel Zeit der Gaben erschienen, darf wohl als die literarische Sensation und verlegerische Großleistung des vergangenen Jahres gelten.
War Zeit der Gaben ein Schatz, so ist Zwischen Wäldern und Wasser ein Buch wie ein Traum. Bunt und lebensprall, sinnlich und sinnenfroh schildert Fermor diese heute so fremd anmutende, im Feuersturm des Zweiten Weltkriegs untergegangene Welt zwischen Okzident und Orient, die ganze Vielfalt der Völkerscharen und Völkerschaften, die ihm auf seinem Weg durch Tiefebene und transsilvanische Marschen bis in die siebenbürgischen Karpaten und zum Eisernen Tor begegnen, wo sich die Donau ihren Weg durch das große Gebirge in die Walachei bricht.«
Georg Schmidt, Deutschlandradio Kultur
Lesen Sie hier die ganze Rezension >
»Ein Künstler auf der Reise – man fiebert jedem seiner Schritte mit und staunt über das Mythische im Alltag, das er ganz beiläufig aufdeckt – das sind wahre Entdeckungsreisen! Dabei hatte man immer gedacht, Europa ist schon vollkommen vermessen. Fermor in Vollendung – farbiger, eleganter. lebensfroher und wissbegieriger denn je.«
Peter Pollak, Isarbote
»Was aber an seinem Reisebuch auch heute noch und immer wieder neu begeistert, ist das offene Auge des Autors für die Schönheiten der Landschaft und wie er seine sinnlichen Eindrücke beschreiben kann, wie er von ihnen schwärmt, auch wenn er sie scheinbar sachlich beschreibt. Da steht er stilistisch weit über seinen vielen Nachahmern.«
Georg Patzer, Literaturkritik
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