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  • Ein unbekannter Freund

Iwan Bunin
Ein unbekannter Freund

  • Zwei Erzählungen
    Deutsch von Swetlana Geier
    Mit einer Zeittafel zu Leben und Werk
    des Autors.
    72 Seiten. Duo-Leinen

    € [D] 15.00 / € [A] 15.40 / SFr. 21.00 (UVP)

    ISBN 9783908777014

    4. Auflage

    Als eBook erhältlich!
    ISBN eBook 9783908778554
    € 9.99

    Rezensionen zum Buch bei
    lovelybooks.de


  • »Wir sind von einer kleinen Geschichte sehr verzaubert!«
    Elke Heidenreich, Lesen!


  • Inhalt
    Inhalt

    Die Meistererzählung Ein unbekannter Freund, abgerundet durch die Nobelpreis-Tage, Bunins Schilderung seiner Reise nach Stockholm im Jahre 1933.

    »... habe zufällig Ihr Buch gekauft und las ununterbrochen auf der Rückfahrt zur Villa ... und ich las, las und fühlte mich, ich weiß nicht, warum, fast qualvoll glücklich.«

    Eine passionierte Leserin kauft zufällig ein Buch ...
    und findet sich selbst im Geschriebenen wieder. Verzaubert schreibt sie an den ihr unbekannten, doch so vertrauten Freund, den Autor. Wird er ihr antworten?

    Iwan Bunin bedankt sich für seinen Nobelpreis >


    INHALT
    Ein unbekannter Freund
    Nobelpreis-Tage




  • Biogramm
    Iwan Bunin

    IWAN BUNIN, geboren 1870 in Woronesch, emigrierte 1920 nach Paris. Am 10.12.1933 erhielt er als erster russischer Schriftsteller den Nobelpreis für Literatur. Er starb am 8. November 1953 im französischen Exil. In deutscher Übersetzung erschienen Ein unbekannter Freund (2003), sein Revolutionstagebuch Verfluchte Tage (2005) und seine literarischen Reisebilder in dem Band Der Sonnentempel (2008) sowie die frühen Erzählungen in Am Ursprung der Tage (2010), Das Dorf. Suchodol (2011), Gespräch in der Nacht (2013), Vera (2014) und Frühling (2016).

    Weitere Werke sind in Vorbereitung. Leben und Werk Iwan Bunins Eine Zeittafel (PDF, 142 KB)



    Swetlana Geier

    die »Grande Dame der russisch-deutschen Kulturvermittlung«, geboren 1923 in Kiew, hat Lew Tolstoj übersetzt, die Modernisten Belyi und Bulgakow, den »russischen Kafka« Platonow, Valentin Katajew, neben Bunin den Nobelpreisträger Solschenizyn, die großen Romane von Fjodor Dostojewskij und das Gesamtwerk von Andrej Sinjawskij. Für ihre Übersetzungen wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt 2007 mit dem Übersetzerpreis der Leipziger Buchmesse und 2001 mit dem Wilhelm Merton-Preis. Zudem erhielt sie die Ehrendoktorwürden der Universitäten Freiburg und Basel. Swetlana Geier verstarb am 7. November 2010 in ihrem Haus in Freiburg im Breisgau. Zuletzt erschienen in ihrer Übersetzung Iwan Bunins Ein unbekannter Freund und Valentin Katajews Kubik. »Swetlana Geier hat als Übersetzerin russischer Literatur in über drei Jahrzehnten einen Maßstab gesetzt.« Urs Heftrich, FAZ Vorgestellt – Swetlana Geier Charismatische Grande Dame (PDF-Download, 1 Seite, 193KB)



  • Bücher
  • Termine
    Termine: Iwan Bunin

    3.12.2017

    Wiederentdeckung eines Klassikers

    Restaurant Ufenau

    Stadthausgasse 6, CH-8200 Schaffhausen

    18:00 Uhr

    Die Bunin-Übersetzerin Dorothea Trottenberg und der Herausgeber der Bunin-Werkausgabe Thomas Grob lesen anlässlich der Schaffhauser Buchwoche aus Werken von Iwan Bunin.



    Weitere Informationen und Reservierung


  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Ein unbekannter Freund «

    »Wir alle sind von einer kleinen Geschichte sehr verzaubert!« 
    Elke Heidenreich, Lesen!

    »Lesen als Autosuggestion, als erotische Verzauberung. Selten hat man, was Literatur bewirken kann, so subtil dargestellt gesehen.« 
    Gunhild Kübler, NZZ am Sonntag

    »Erzählungen, die sich wie glühende Siegel aufs Herz legen.« 
    Brigitte van Kann, Spiegel spezial

    »Das entsagungsvolle kleine Meisterwerk mit seiner Kaskade von Fragen ohne Antworten schildert die Schriftstellerei als Suche nach dem anderen, die aber am Ende immer nur sich selbst findet.«  
    Kerstin Holm, Frankfurter Allgemeine Zeitung

    »Es steht zu hoffen, daß dieser kleine Erzählband den Beginn einer Neuentdeckung markiert und Bunin in seiner wahren Geltung bestätigt: als eminenten Autor von weltliterarischem Rang.«  
    Ulrich M. Schmid, Neue Zürcher Zeitung

    »Bunin interessierte das urmenschliche Verlangen nach Liebe, auch die Angst vor dem Tod. Es war diese Meisterschaft, menschliche Schicksale in knappe Erzählungen zu gießen, die das Nobelkomitee dazu bewegte, ihn als ersten Russen mit dem begehrten Preis auszuzeichnen.«
    Thomas Urban, Süddeutsche Zeitung

    »Daß Bunin nun, fünfzig Jahre nach seinem Tod, für die deutschsprachige Leserschaft wieder aus der Versenkung geholt worden ist, geschieht mit Recht!«
    Matthias Peter, Der Landbote

    »Iwan Bunins bezaubernde Erzählung braucht eigentlich keine Empfehlung. Aber vielleicht haben Sie ja die letzte Sendung von Elke Heidenreich verpasst. Lesen Sie das! Der erste russische Nobelpreisträger für Literatur ist ein Meister des leisen, einfühlsamen Erzählens.«
    Ralf Stiftel, Westfälische Nachrichten

    »Zum 50. Todestag Bunins ist im neu gegründeten Zürcher Dörlemann Verlag ein wunderbarer Text aus dem Jahr 1923 zum ersten Mal auf Deutsch erschienen.«
    Manuela Reichart, Berliner Zeitung

    »Lesefieber ist ansteckend. Iwan Bunin beschreibt in seiner Brieferzählung die Empfindungswelt einer faszinierten Leserin – und löst damit leicht selbst Lesefieber aus. Dem neuen Zürcher Dörlemann Verlag ist ein sinniger Start geglückt.«
    Bettina Müller, Denkbilder

    »Frau Geiers Version ist eine Meisterleistung: Präzis und zugleich schwebend ... Was für ein Paukenschlag einer Verlags-Eröffnung!«
    Die Furche

    »Die gebürtige Kiewerin Swetlana Geier hat für den neu gegründeten Zürcher Dörlemann Verlag zwei kleine Texte des berühmten Emigranten übersetzt. Die große Dame der russischen Literatur in deutscher Sprache hat die tagebuchartige Erzählung Ein unbekannter Freund neben Bunins Schilderung seiner Nobelpreis-Tage gestellt und das Ganze mit Anmerkungen versehen. Fazit: Melancholische und ergreifende Erzählungen.«
    Sabine Baumann, Buchkultur 88

    »Der Leser der Briefe Ein unbekannter Freund gerät unweigerlich in einen feinnervigen Bann. In höchster Klarheit spiegeln sich die Gefühle einer Leserin in vierzehn Briefen an den Autor, die freilich unbeantwortet bleiben … Eine atemberaubende Zeitlosigkeit ist nicht zuletzt auf die Meisterschaft der Altmeisterin russischer Übersetzungen, Swetlana Geier, zurückzuführen.«
    Volker Strebel, Die Politische Meinung