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  • Paradies und andere Geschichten

Khushwant Singh
Paradies und andere Geschichten

  • Aus dem Englischen von Claudia Wenner
    Originaltitel: Paradise and Other Stories
    272 Seiten. Duo-Leinen mit Leseband

    € [D] 19.00 / € [A] 19.50 / SFr. 23.00 (UVP)

    ISBN 9783908777236

    nur noch direkt beim Verlag erhältlich

  • »Singhs scharfer Zunge entgeht keine menschliche Schwäche.«
    The Financial Express India


  • Inhalt
    Inhalt

    Warum glauben wir an Wunder? Garantiert ein Horoskop die perfekte Ehefrau? Ist das Kamasutra die richtige Gebrauchsanweisung für Frischverheiratete? Diese und andere Fragen stellt der bekannteste indische Schriftsteller in Paradies und andere Geschichten.

    Die Amerikanerin Margaret Bloom kommt in einen Ashram ins indische Haridwar, um Erlösung für ihre Seele zu suchen, aber bald entdeckt sie, daß auch am Ufer des Heiligen Ganges Versuchungen lauern. Madan Mohan Pandey, Amateurastrologe und Student alter Hindiskripte, findet zu seinem großen Entsetzen heraus, daß seine sittsame Braut ganz anders als erwartet ist.

    Khushwant Singh in Höchstform: provokant und witzig, zuweilen deftig und dann wieder zärtlich.

    »Es geht Singh nicht in erster Linie um Sex, er nimmt die Heuchelei in der indischen Gesellschaft aufs Korn.«
    Sam Miller, Outlook India

    Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika

  • Biogramm
    Kushwant Singh

    geboren 1915, ist Indiens bekanntester Schriftsteller und Kolumnist, war der Mitbegründer von Yojna und Redakteur der Illustrated Weekly of India, dem National Herald und der Hindustan Times. Von 1980 bis 1986 war er Mitglied des indischen Parlaments. Er hat mehrere Bücher verfaßt, unter anderem Romane wie Train to Pakistan, Delhi und The Company of Women; die klassische zweibändige History of the Sikhs, und eine Reihe von weiteren Sachbüchern über die Sikh. Seine Autobiographie Truth, Love and a Little Malice erschien 2002. Kushwant Singh verstarb am 20.3.2014 im Alter von 99 Jahren in Dehli.



    Claudia Wenner

    promovierte Literaturwissenschaftlerin, Literaturkritikerin, Herausgeberin, übersetzte u.a. Virginia Woolf, Raymond Carver und Quentin Bell. 1998 ging sie als DAAD-Lektorin nach Delhi und widmet sich seither indischer Kultur. Für die Neue Zürcher Zeitung schreibt sie regelmäßig über Indien. Sie lebt im südindischen Pondicherry und in Frankfurt. Zuletzt erschien in ihrer Übersetzung Khushwant Singhs Erzählband Paradies und andere Geschichten.

  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Paradies und andere Geschichten«

    »Shashi Tharoor gießt kübelweise Spott über sein Land. Der unerreichte Meister in dieser Disziplin ist indes der bekannte Kolumnist und Schriftsteller Khushwant Singh, der bewußt und mit voller Absicht in jedes Fettnäpfchen tritt. Dafür ist er berühmt und berüchtigt. In seinem jetzt in deutscher Übersetzung erschienenen Erzählungsband Paradies entlarvt er die Doppelmoral seiner Landsleute. Mit seinen bösartigen Schilderungen indischer Sonderlichkeiten schlachtet er dabei fröhlich so manche (schein-)heilige Kuh.«
    Shirin Sojitrawalla, Wiener Zeitung

    »Khushwant Singh, einflußreicher Publizist aus Delhi, hat kürzlich eine Sammlung von meisterhaften Kurzgeschichten publiziert, in denen er die anhaltende Bigotterie der Frömmler aller Konfessionen und die Korrumpiertheit der politischen Klasse satirisch entblößt.«
    Martin Zähringer, Saarbrücker Zeitung

    »Er ist 93, sehr populär, sehr mutig, immer kritisch, angesehen. In Paradies kämpfen seine meisterhaften Kurzgeschichten wieder lächelnd gegen übertriebene Frömmigkeit. Seht nur, nicht einmal der heilige Ganges kann etwas ausrichten, wenn die Lust am Sex da ist! Und die ist immer da. Und Gott sei Dank ist sie da.«
    Peter Pisa, Kurier

    »Singh pflegt einen klassischen Stil der Short Story: Er hält sich an Kürze, einen klaren Anfang und ein Ende, eine zentrale Figur oder ein Ereignis und vermittelt im Kern eine Botschaft. Er beherrscht die handwerklichen Regeln des Genres souverän und markiert in einem Vorwort auch die ideologische Basis seines Schreibens.«
    Martin Zähringer, Neue Zürcher Zeitung

    »Souverän schwingt Singh den Degen seiner mal feinen, mal deftigen Ironie: Welttheater en miniature.«
    Buchjournal