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  • Ozean

James Hanley
Ozean

  • Roman
    Edition Kattegat
    Aus dem Englischen von Nikolaus Hansen
    Originaltitel: The Ocean
    256 Seiten. Halbleinen. Gebunden. Leseband

    € [D] 23.00 / € [A] 23.60 / SFr. 31.00 (UVP)

    ISBN 9783038200239

    Als eBook erhältlich!
    ISBN eBook 9783038209232
    € 16.99

  • Über die menschliche Ohnmacht im Angesicht der Weiten des Meeres


  • Inhalt
    Inhalt

    Als die Aurora nach einem Torpedobeschuss sinkt, findet sich Joseph Curtain an Bord eines Rettungsbootes wieder, gemeinsam mit vier anderen Männern. Sofort übernimmt der erfahrene Seemann Curtain das Kommando und teilt Nahrungsmittel und Wasser ein.

    Als die Tage vergehen, treten die Stärken und Schwächen der einzelnen Männer hervor. Und der Wasservorrat schwindet, ebenso wie das Leben des gebrechlichen Priesters Pater Michael. Und noch immer kein Zeichen der Rettung.

    »Hanley ist ein Chronist möglicher Auswege, der die unerforschten Gegenden des Meeres und des Bewußtseins bereist – in einer Sprache, die wie ein Orkan alles hinwegfegt.«
    William Faulkner

  • Biogramm
    James Hanley

    geboren 1897 und aufgewachsen in Liverpool. Er verfasste 31 Romane und zahlreiche Kurzgeschichten und Theaterstücke. Er verbrachte neun Jahre auf See, was sein Schreiben stark beeinflußte. Sein Roman Boy (1931) wurde der obszönen Verleumdung beschuldigt, was der Grund sein mag, warum der meisterhafte Autor und sein Werk der Vergessenheit anheim fiel. Ozean erschien 1941 bei Faber & Faber in London. James Hanley starb 1985.



    Nikolaus Hansen

    geboren in Hamburg und Verleger von Rogner & Bernhard, von Rowohlt, des marebuchverlags, des Arche Literaturverlags/Atrium Verlags, segelte als junger Mann zwei Jahre um die Welt.



  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Ozean«

    »[Hanley] widmet sich in elf Kapiteln den Persönlichkeiten der [schiffbrüchigen] Männer, dem Glauben und der Hoffnung, die langsam schwinden, und dem schmalen Grat zwischen Vertrauen und Misstrauen.«
    Mirjam Rüscher, Evangelische Zeitung

    »Die Bretter des Bootes scheinen sich manchmal auszudehnen, werden zur Bühne eines existenziellen Dramas«
    Ulrich Baron, BÜCHERmagazin

    »James Hanley erzählt von Menschen, die sehr überraschend in ihre eigenen inneren Abgründe schauen müssen.«
    Michael Schmitt, Deutschlandfunk
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    »Hanley verleiht dem Überleben im Extremen Gesicht und Gestalt. Erschienen 1941, schonungslos real.«
    Dr. Ines Lasch, Deutsche Seeschifffahrt

    »Dieser Autor, obschon von Kollegen wie William Faulkner hoch gepriesen, ist selbst in seiner Heimat heute mehr Geheimtipp denn kanonischer Autor – zu Unrecht.«
    Alexander Kluy, Der Standard
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    »Hanley erzählt [...] von Abgründen, denen Menschen ohne Vorwarnung in sich selbst begegnen.«
    Michael Schmitt, NZZ
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    »Ozean ist literarische Seemannskost für Fans der maritimen Literatur.«
    Jochen Kürten, Deutsche Welle.
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    »James Hanley, der Seefahrer, kennt sie alle, die Zauberwörter der nautischen Poesie und Nikolaus Hansen, sein Übersetzer, kennt sie genauso gut.«
    Michael Kohtes, WDR 3

    »Was wie ein Abenteurroman beginnt, entwickelt sich zu einem nervenaufreibenden Psychodrama. Und die unzähligen Flüchtlinge, die in irgendwelchen Nussschalen versuchen, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen, verleihen Hanleys Roman eine bedrückende Aktualität.«
    Olaf Schmidt, kreuzer

    »James Hanley hat eine besondere Art, über das Meer und die Naturgewalten zu schreiben. Sein Sprachstil vermittelt Ehrfurcht und Respekt vor dem Ozean.«
    Renie's Lesetagebuch
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    »Das sind unglaublich starke Bilder [...] Die Szenerie besteht aus nichts als Wasser und den Zuständen der Männer, aus Hoffnung und Einsamkeit. Aus diesen entwickelt Hanley einen Roman, wie er spannender nicht sein könnte.«
    Gute Literatur
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    »Es ist ein lesenswerter, spannender Roman, ein Abenteuerroman, aber nicht im klassischen Sinne, der die ›unerforschten Gegenden des Meeres und des Bewußtseins bereist‹ wie William Faulkner zu Recht über diesen Roman schreibt.
    monalisablog
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    »James Hanley, 1895 als Sohn irischer Einwanderer in Liverpool geboren und 1985 in London gestorben, wurde mit Hemingway verglichen und von Faulkner gepriesen.«
    Christian Schröder, Der Tagesspiegel