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  • Der Letzte der Engel

Fadhil al-Azzawi
Der Letzte der Engel

  • Roman
    Aus dem Arabischen von Larissa Bender
    Originaltitel: Akhir al-Mala'ika
    512 Seiten. Gebunden. Leseband

    € [D] 25.00 / € [A] 25.70 / SFr. 30.00 (UVP)

    ISBN 9783038200109

    Als eBook erhältlich!
    ISBN eBook 9783908778615
    € 18.99


  • Einer der gefeiertsten und wichtigsten arabischen Autoren nun auf Deutsch zu entdecken


  • Inhalt
    Inhalt

    Kirkuk im Irak der fünfziger Jahre. Das Leben von Hamid beginnt an jenem Tag, an dem er seine Stelle als Fahrer bei der britischen Erdölfirma verliert und seinen unglücklichen Spitznamen Hamid Nylon erhält. Er soll – so die Gerüchte – der leichtfertigen Frau seines »Boss« Avancen gemacht haben. Hamid findet in der Folge seine Berufung als Revolutionär und gründet eine Gewerkschaft …

    »Verzweifelter Humor, Lakonie, feine Ironie und grelle Komik sind die Gestaltungsmittel, mit denen Fadhil al- Azzawi seine profunden Tiefblicke in die zerrissene irakische Gesellschaft unternimmt.«
    Thomas Lehr

  • Biogramm
    Fadhil al-Azzawi

    geboren 1940 in Kirkuk, verließ 1977 den Irak und lebt seither in Deutschland. Er schrieb zahlreiche Romane, Gedichte und Essays. Der Letzte der Engel erschien in den USA mit einer Startauflage von 200 000 Exemplaren. Fadhil al-Azzawi lebt heute in Berlin.

    Auf freitag.de lesen Sie ein Interview mit Fadhil al-Azzawi über seinen Roman Der Letzte der Engel.



    Larissa Bender

    geboren 1958 in Köln, Studium der Islamwissenschaft und Ethnologie in Köln, Berlin und Damaskus. Sie arbeitet als Arabischübersetzerin und Journalistin.

    Auf WDR 5 hören Sie ein interessantes Gespräch mit Larissa Bender über die arabische Literatur, über die Tücken und Herausforderungen des Übersetzens und auch über die aktuelle Situation in Syrien und im Irak.



  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Der Letzte der Engel«

    »Larissa Bender hat für dieses opulente, scharfsinnige Epos im Deutschen genau den richtigen, beiläufigen Ton gefunden.«
    Insa Wilke, Süddeutsche Zeitung

    »Mit Ironie, Komik und mythisch-märchenhafter orientalischer Erzähltradition lässt al-Azzawi tief in die irakische Gesellschaft blicken. Diesen Autor möchte ich gerne entdecken.«
    Katharina Sprenger, Buchmarkt

    »Eine der herrlichsten Revolutionsparodien der Weltliteratur«
    Stefan Weidner, FAZ

    »Es ist eines der wichtigsten Bücher über die arabischsprachige Welt und gleichzeitig literarisch in seiner Skurrilität, seinem untergründigen Humor, seinem arabesken Erfindungsreichtum, seiner stilistischen Eleganz und Lust am Fabulieren einfach ein Juwel.«
    Tanja Dückers, Berliner Morgenpost
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    »Ein Meilenstein der irakischen Literatur«
    suedstadt.de
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    »Großartige Literatur, leichtfüßig und erschreckend zugleich.«
    Thomas Linden, Kölnische Rundschau

    »Al-Azzawi erzählt in Der Letzte der Engel (von Larissa Bender blendend übersetzt) anhand eines Viertels der Stadt Kirkuk vom Zusammenleben der verschiedenen Kulturen und Religionen im Irak der 1950er und 1960er Jahre, lebensprall und mit freundlich satirischem Einschlag.«
    Ulrich Noller, Funkhaus Europa
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    »Diese einst heile Multikulti-Welt…ist ein Pulverfass geworden.«
    Stefan Weidner, WDR 3
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    »Der irakische Schriftsteller gehört zu den wichtigen Entdeckungen des Bücherherbstes. Schuld daran ist sein Roman Der Letzte der Engel
    Andreas Burckhardt, tip Berlin
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    »Mit seinem subtilem Humor, seinem Erfindungsreichtum, seiner stilistischen Eleganz und Lust am Fabulieren ist Der Letzte der Engel auch unter sprachästhetischen Gesichtspunkten einfach ein Juwel.«
    Tanja Dückers, Bayern 2
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    »In diesem ... Roman wird einem mit staunenswert leichter Hand, großer Ironie und selbstgewisser Poesie die wenig erbauliche neuere Geschichte des Nahen Ostens auf die Ebene eines Schelmenromans heruntergebrochen.«
    Walter Klier, Wiener Zeitung
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    »Große Erzählkunst aus dem Irak.«
    sandammeer.at
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    »Ein literarischer Blick tiefer als die täglichen Schlagzeilen. Große arabische Erzählkunst. Satirisch, poetisch, phantastisch!«
    Cornelia Zetzsche, Litprom Bestenliste

    »Eine faszinierende Mischung aus westlichem Realismus und orientalisch mythisch-märchenhafter Erzähltradition, die LeserInnen das 500 Seiten starke Werk verschlingen lässt.«
    Susanne Alge, Buchkultur

    »Er ist einer der wichtigsten arabischen Schriftsteller seiner Generation.«
    Frank Schmid, rbb Kulturradio
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    »Ein handlungssattes, humorgetränktes Buch, das bei aller Fantastik immer die Wirklichkeit des Iraks im Blick hat, einer kolonialisierten entfremdeten und von Aberglauben und Ideologie geleiteten Gesellschaft.«
    Ralf Stiftel, Westfälischer Anzeiger

    »Große arabische Erzählkunst - satirisch, poetisch, fantastisch!«
    Cornelia Zetzsche, akzente

    »Ehrenwerte Diebe, teuflische Engel, der personalisierte Tod – der seit 1970 in Deutschland lebende Autor bedient sich einfacher satirischer Stilmittel, er setzt sie aber immer wieder überraschend ein und treibt so sein Spiel mit dem Leser.«
    Moritz Behrendt, Neue Zürcher Zeitung
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    »Der irakische Exil-Autor Fadhil al-Azzawi beschwört märchenhafte Welten mit apokalyptischen Visionen im friedlichen Kirkuk der 50er Jahre.«
    Birgitt Schippers, Domradio
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    »Fadhil Al-Azawis Roman ist eine Sensation auf dem deutschen Buchmarkt - und sein Erscheinen eine späte Ehrung für den international anerkannten irakischen Schriftsteller, der ihn vor 25 Jahre verfasste.«
    Volker Kaminski, Qantara.de

    »Sprachlich elegant und mit viel Humor und Leichtigkeit vermischt al-Azzawi die vordergründige Handlung der bürgerlichen Rebellion in Kirkuk mit der mystischen Welt der sufistischen Erzähltradition.«
    David Cappel, ekz.bibliotheksservice

    »Fadhil al-Azzawi nimmt den Leser mit in das Kirkuk der fünfziger und frühen sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts.«
    Renate Bojanowski, wortmax
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    »Ein mit verzweifeltem Humor, feiner Ironie und greller Komik unternommener Tiefblick in die zerissene irakische Gesellschaft.«
    Thomas Lehr, buchreport

    »Diesen Roman zu lesen, gleicht einer Reise in die magische Welt der orientalischen Märchenerzählkunst.«
    Lilian-Astrid Geese, Neues Deutschland