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  • Vera

Iwan Bunin
Vera

  • Erzählungen 1912
    Aus dem Russischen von Dorothea Trottenberg
    Herausgegeben von
    Thomas Grob
    160 Seiten. Leinen. Leseband

    € [D] 22.00 / € [A] 22.60 / SFr. 30.00 (UVP)

    ISBN 9783038200093

    Als eBook erhältlich!
    ISBN eBook 9783908778585
    € 16.99


  • Schicksale im Schatten der Moderne


  • Inhalt
    Inhalt

    Die fünf 1912 geschriebenen Erzählungen Iwan Bunins sind Preziosen, die schon bei Zeitgenossen starke Resonanz fanden. Die ungewöhnlichen Schicksale stehen für Bunins Bild vom ländlichen russischen Leben, ein scheinbar zeitloses Leben im Schatten der Moderne, weitab der großen Städte. Doch spiegelt sich in den kleinen und großen Schicksalen das innere Leben dieser Welt: in der tödlich endenden Trinkwette des Bauern Worobjow ebenso wie im Schicksal der als Kind missbrauchten Ljubka oder demjenigen von Andrej und Vera, die beim letzten Wiedersehen das Scheitern ihrer Träume erkennen.


    INHALT
    Sachar Worobjow
    Ignat
    Ein Verbrechen
    Ein Fürst unter Fürsten
    Vera

  • Biogramm
    Iwan Bunin

    IWAN BUNIN, geboren 1870 in Woronesch, emigrierte 1920 nach Paris. Am 10.12.1933 erhielt er als erster russischer Schriftsteller den Nobelpreis für Literatur. Er starb am 8. November 1953 im französischen Exil. In deutscher Übersetzung erschienen Ein unbekannter Freund (2003), sein Revolutionstagebuch Verfluchte Tage (2005) und seine literarischen Reisebilder in dem Band Der Sonnentempel (2008) sowie die frühen Erzählungen in Am Ursprung der Tage (2010), Das Dorf. Suchodol (2011), Gespräch in der Nacht (2013), Vera (2014) und Frühling (2016).

    Weitere Werke sind in Vorbereitung. Leben und Werk Iwan Bunins Eine Zeittafel (PDF, 142 KB)



    Dorothea Trottenberg

    studierte Slavistik in Köln und Leningrad, arbeitet als Bibliothekarin an der Universitätsbibliothek Basel und als freie Übersetzerin klassischer und zeitgenössischer russischer Literatur, u. a. von Michail Bulgakov, Nikolaj Gogol, Vladimir Sorokin, Maria Rybakova, Boris Akunin. Zuletzt erschienen in ihrer Übersetzung Lev Tolstojs Roman Familienglück, Iwan Bunins Revolutionstagebuch Verfluchte Tage und seine literarischen Reisebilder in dem Band Der Sonnentempel, die frühen Erzählungen in Am Ursprung der Tage und Das Dorf. Suchodol sowie die Novellenbände von Ivan Turgenev Klara Milic und Faust. Dorothea Trottenberg erhielt im Jahr 2003 eine Anerkennungsgabe der Literaturkommission der Stadt Zürich. Für ihre Übertragung des Romans Der himmelblaue Speck von Vladimir Sorokin (DuMont Verlag, 2000) wurde sie 2007 mit dem Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis ausgezeichnet, 2012 erhielt sie den Paul-Celan-Preis.

     



  • Bücher
  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Vera«

    »Seit einigen Jahren macht der Dörlemann Verlag mit der sukzessiven Herausgabe einer Werkausgabe des russischen Schriftstellers Iwan Bunin (1870-1953) auf sich aufmerksam. Die sorgfältig aufbereiteten Ausgaben überzeugen nicht zuletzt durch die gelungenen Übersetzungen von Dorothea Trottenberg, einen bekömmlichen Anmerkungsapparat sowie ihre kundigen Nachworte.«
    Volker Strebel, Stimmen der Zeit

    »Großartige Erzählungen über Russland und die Liebe«
    Andreas Platthaus, FAZ

    »Die vor Anschaulichkeit und Detailliertheit strotzenden Beschreibungen entstehen oft genug aus der souveränen Neuinterpretation stilistischer Selbstverständlichkeiten: Bunin, den nicht nur Maxim Gorki für den besten Stilisten seines Landes hielt, reiht bei Blicken auf Wald, Wiese, Garten und See Adjektiv auf Adjektiv aneinander – jedoch sorgsam ausgewählt und aufeinander abgestimmt in Klang und Rhythmus.«
    Jörg Plath, Deutschlandradio Kultur
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    »Wer sich ein eindrückliches Bild vom russischen Landleben am Ende des 19. Jahrhundert machen möchte, sollte diese literarischen Zeitaufnahmen lesen - und darf sich danach in die Reihe jener Staunenden einreihen, die sich (zu Recht) fragen, warum ein Erzählkünstler wie Iwan Bunin, der ein dermaßen überragendes Gespür für Stimmung und Lebensdetails zu Papier zu tragen versteht…nach wie vor kaum in einem Atemzug mit den anderen »Großen« der russischen Klassikergeneration genannt wird.«
    Matthias Eichardt, Stadtmagazin

    »Durch diesen kongenial übersetzten Band erhalten deutschsprachige Leser eine wunderbare Möglichkeit, sich Bunins Werk zu nähern, ihn zu erlesen.«
    Mareike Katchourovskaja, Lesart

    »Es ist eine besondere Prosa, die Bunin schreibt, eine Prosa, die alle Sinne anspricht, mit der er zauberhafte Bilder schafft.«
    Günter Nawe, Lengfeld'sche Buchhandlung
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    »Poetisch, sozialkritisch, russisch: Bauernporträts vom Nobelpreisträger des Jahres 1933«
    börsenblatt

    »Den noch immer zu sehr auf die Romanciers Dostojewski und Tolstoi fixierten deutschsprachigen Lesern wird hier mit Bunin einer der … herausragenden russischen Erzähler gegenübergestellt. Für diesen liebevoll gestalteten und mit einem Bild von Malewitsch geschmückten Band kann man dem Dörlemann-Verlag, dem Herausgeber Thomas Grob und der Übersetzerin Dorothea Trottenberg nicht genug danken.«
    Birgit Veit, NZZ
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    »Die Buninsche Verflechtung des Mikro- mit dem Makrokosmos wird mit den im Jahre 1912 verfassten Erzählungen auf eine neue Stufe gehoben. Zum ersten Mal erscheinen diese fünf Erzählungen nun in der ursprünglichen Fassung, um den Entstehungskontext in den Fokus zu rücken und damit die Entwicklungslinie des Buninschen Gesamtwerks nachvollziehbar zu machen.«
    Alla Soumm, literaturkritik.de
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    »Auch hier beschreibt Bunin wieder meisterhaft menschliche Tragik und Tragödien im Schicksal von Bauern und »kleinen Leuten«, eingebettet in die endlose Grandiosität der russischen Steppe, die in intensiven, eindrucksvollen Bildern fast ein Eigenleben zu führen scheint.«
    Dagmar Härter, ekz.bibliotheksservice

    »Zu meinen Lesegewohnheiten passte das schmale Buch, in einer wunderschönen Ausgabe (in Leinen gebunden) im Dörlemann Verlag erschienen, allemal.«
    Vera Lejsek, bücherliebhaberin
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