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  • Das verlorene Wochenende

Charles Jackson
Das verlorene Wochenende

  • Roman
    Aus dem Amerikanischen von Bettina Abarbanell
    Mit einem Nachwort von Rainer Moritz
    Originaltitel: The lost weekend
    352 Seiten. Leinen. Leseband

    € [D] 25.00 / € [A] 25.70 / SFr. 30.00 (UVP)

    ISBN 9783038200079

    2. Auflage

    Als eBook erhältlich!
    ISBN eBook 9783908778448
    € 18.99


  • Wenn ein Drink zu viel ist und hundert nicht genügen!


  • Inhalt
    Inhalt

    Manhattan 1936, East Side. Don Birnam trinkt. Und der Schriftsteller hat längst jenen Punkt erreicht, an dem »ein Drink zu viel ist und hundert nicht genügen«. Seit dem letzten Absturz kaum wieder auf den Beinen, widersetzt er sich erfolgreich allen Versuchen seines Bruders Wick, ihn zu einem langen Wochenende auf dem Land zu überreden, und bleibt fünf Tage in der gemeinsamen Wohnung allein. Dort nimmt das Schicksal seinen Lauf: Don trinkt, beschafft sich Geld, verliert es, besorgt sich neues, landet auf der Alkoholstation, trinkt weiter. Schwankend zwischen Euphorie und Verzweiflung, Selbsterkenntnis und Selbsttäuschung, Inspiration und Panik, glasklarem Denken und tiefer Umnachtung, fällt Don zunehmend ins Delirium.

    »Wie es sich manchmal lohnt, vergessene und übersehene Bücher wiederzuentdecken! So wie Charles Jacksons grandiosen, 1944 zuerst erschienenen Roman Das verlorene Wochenende. Schon lange nicht mehr habe ich eine psychologisch so packende Geschichte gelesen, die uns die Zerrissenheit eines modernen Großstadtmenschen zeigt. Thomas Mann wusste gut, warum er diesen Autor so schätzte.«
    Rainer Moritz

    »Was für eine (Wieder-)Entdeckung! Und was hat Sabine Dörlemann für ein schönes Buch daraus gemacht. Großes Kino!«
    Ulrich Faure, Buchmarkt

  • Biogramm
    Charles Jackson

    wurde 1903 in Summit, New Jersey, geboren. Er wuchs in Arcadia, New York, auf. Sein Debüt Das verlorene Wochenende erschien 1944, wurde sofort ein Bestseller und 1945 von Billy Wilder verfilmt mit Ray Milland und Jane Wyman in den Hauptrollen. Der Film wurde im Frühjahr 1946 mit vier Oscars ausgezeichnet. Charles Jacksons Ruhm verblich rasch, und er starb 1968 an einer Überdosis Seconal (Secobarbital) im Chelsea Hotel in New York City. The Lost Weekend wurde mit großem Erfolg im vergangenen Jahr bei Vintage neu aufgelegt.



    Bettina Abarbanell

    1961 in Hamburg geboren, arbeitet sie seit vielen Jahren als Literaturübersetzerin in Postdam. Sie hat außer Taylor u.a. von Jonathan Franzen Die Korrekturen und (zusammen mit Eike Schönfeld) Freiheit, die meisten Werke von Denis Johnson sowie Der große Gatsby von F. Scott Fitzgerald übersetzt.

    Auf der Frankfurter Buchmesse 2014 wurde Bettina Abarbanell für ihre herausragenden Übersetzungen mit dem Übersetzerpreis der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung ausgezeichnet.



  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Das verlorene Wochenende«

    »Eine wirkliche Wiederentdeckung«
    Ulrich Rüdenauer, Süddeutsche Zeitung
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    »Dank Jacksons grandiosem, von Bettina Abarbanell neu Übersetztem Roman brauchen wir keine Flasche Scotch, um diese Hölle zu betreten.«
    Thomas David, FAZ

    »Bettina Abarbanell hat mit ihrer kongenialen Übersetzung zu einem Leseerlebnis beigetragen, das man so noch nie hatte: der Erfahrung – so seltsam es klingt –, wie literarisch vollkommen und analytisch brillant ein Trinkerroman sein kann.«
    Bernadette Conrad, NZZ
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    »Ein Mann, der durch sein Leben stolpert [...] und der durch das Schneegestöber der Wirklichkeit hindurch nicht mehr weiter sieht als bis zu seiner Hand, die gerade noch ein Glaß Wiskey zu halten vermag.«
    Ulrich Rüdenauer, SWR2
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    »Jetzt hat der Zürcher Dörle­mann Verlag den Roman in wunderbar schnörkelloser Neuübersetzung von Bettina Abarbanell und erweitert um einen kenntnisreichen Kommentar von Rainer Moritz wieder aufgelegt. Und machen wir’s kurz: Der Roman ist ein im wahrsten Wortsinn ernüchterndes Meisterwerk über Sucht und die Zerstörung des Selbst.«
    Joachim Leitner, Tiroler Tageszeitung Online
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    »Charles Jacksons Roman ist dehalb so faszinierend wie bestürzend, weil er ganz akribisch protokolliert, was im Kopf eines Menschen passiert, der wirklich um die eigene Sucht weiß.«
    Gesa Ufer, radio eins
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    »[Der Roman] erzählt auf großartige Weise von der Psyche eines Alkoholikers, dessen Absturz unausweichlich ist.«
    Dorothea Westphal, Deutschlandradio
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    »Doch Jacksons besondere Tragik liegt darin, dass die eindringliche Erzählung seiner persönlichen Horrorvisionen der Sucht zum Erfolg anderer wurde.«
    Barbara Mader, Kurier
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    »Das ist wohl eine echte Leseempfehlung und wer sich diesen Roman für ein verlängertes Wochenende vornimmt, für den wird es sicher kein verlorenes sein.«
    Nicola Steiner, Literaturclub SRF 1
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    »Ein brillianter Trinkerroman«
    Hannes Hansen, Kieler Nachrichten

    »Ein zeitlos eindringliches Buch, das gerade beim Schweizer Dörlemann-Verlag in einer neuen eleganten Übersetzung von Bettina Abarbarnell wieder erschienen ist.«
    Michael Schmitt, Deutschlandfunk
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    »Was dem Komasäufer Don Birnham in der Romangeschichte widerfährt, gilt wohl für sämtliche der literarischen Trinkergestalten: Alkohol umspült den Topos der Unbehaustheit und das Leiden an ihr.«
    Ursula März, DIE ZEIT

    »Das verlorene Wochenende [ist] weit mehr als nur ein schwerer Trinkerroman.«
    Stefan Gmünder, Der Standard
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    »Süchtig habe ich diese oft sehr philosophischen Reflexionen dieses brillanten Schriftstellers gelesen.«
    Susanne Jäggi, buchreport.express

    »Das Buch bietet keinesfalls nur triste Lektüre, dafür ist es literarisch zu ausgefeilt, zu dicht geschrieben, als dass man die Lust am Lesen verlieren würde.«
    Jochen Kürten, Deutsche Welle
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    »Jackson entrollt ein Leben, das keinerlei Anlass zu Stolz gibt. Momente der Überwertigkeit wechseln mit solchen tiefer Scham. Und kaum ist der tiefste Punkt überwunden, kommt Leben in den Helden, der aufs Neue darauf sinnt, die Menschen, die sich trotz allem um ihn sorgen, ihn trotz allem lieben, hinters Licht zu führen.«
    Stefanie Holzer, Wiener Zeitung
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    »Den Roman kann man echt mal wieder lesen.«
    Dirk Knipphals, taz
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    »Das New York der 1940er Jahre, betrachtet durch einen Schleier von Whiskey und Verlorenheit«
    Susanne Mayer, DIE ZEIT

    »Schön, dass Autor und Buch nach 70 Jahren wieder entdeckt und neu übersetzt werden.«
    Rudolph Kriss, Männer

    »Mit großer Genauigkeit und Kenntnis beschreibt Jackson eindrucksvoll die Stationen der Trunksucht, die Glücksgefühle, Selbstüberschätzungen, Zusammenbrüche und Demütigungen, vor allem aber die Unausweichlichkeit.«
    Manuela Reichert, rbb kulturradio

    »Auch Komasaufen hat eine eigene Dramaturgie und kann trotz des absehbaren Ausgangs spannender Lesestoff sein. Brilliant, gnadenlos und stilistisch trocken führt das Charles Jackson in seinem neu übersetzten Trinkerroman Das verlorene Wochenende vor.«
    Thomas Borchert (dpa), RuhrNachrichten
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    »Aus dem Stoff … machte Jackson einen in zweifacher Hinsicht genialen Roman. Er lässt sich als präzise Studie über das Gehirn und die Seele eines Trinkers lesen und ist gleichzeitig große Literatur.«
    Sebastian Fasthuber, Falter

    »Der Roman ist glänzend erzählt.«
    Hendrik Werner, Weser Kurier
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    »Ein großer Trinkerroman der Weltliteratur.«
    Rainer Moritz, Spreeradio

    »Tolle Übersetzung, grandiose Wiederentdeckung, edle Ausstattung«
    Film, Sound &Media

    »Ein faszinierendes, zeiloses Krisendokument.«
    Michaela Adick, Heilbronner Stimme

    »Jetzt hat der kleine Schweizer Dörlemann Verlag Jacksons Meisterwerk … neu aufgelegt und bringt damit einen unvergleichlichen Klassiker zurück ins Licht der Leselampe.«
    Christian Mückl, Nürnberger Zeitung

    »Der Roman beschreibt ästhetisch, poetisch und dennoch glasklar das Leben eines Trinkers.«
    mona lisa bloggt
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    »Ein amerikanischer Klassiker, voller literarischer, cineastischer und musikalischer Anspielungen, die die Zeit der Handlung illustrieren, vorbildlich neu übersetzt und veredelt mit einem Nachwort von Rainer Moritz.«
    Stefan Maelck, NDR

    »Großes Kino, tolle Wiederentdeckung«
    Ulrich Faure, BuchMarkt

    »Neben dem gut erzählten, aufregenden Plot und den brillanten Reflexionen – etwa über Literatur -, zeichnet sich dieser Roman vor allem durch den knappen, lakonischen Stil aus.«
    Angelo Algieri, queer.de
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    »Sehr schön aufgemachte Wiederentdeckung«
    Andreas Merkel, Interview

    »Ein wunderbar von Bettina Abarbanell neu übersetztes Meisterwerk«
    Philipp Haibach, Rolling Stone
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    »Lektüre unbedingt empfohlen!«
    Martina Kirchhof, Am Erker

    »Eine grandiose Wiederentdeckung«
    Christoph Hartner, Kronen Zeitung

    »Sicherlich hat der Roman, der nun in wunderbarer Gestaltung wieder in den Buchläden liegt, auch seiner Verfilmung einiges an Bekanntheit zu verdanken, wenngleich er in vielerlei Hinsicht noch wesentlich differenzierter ist als die Leinwandumsetzung.«
    Sophie Weigand, Literaturen
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    »Ein Meisterwerk psychologischer Einfühlsamkeit und deren genaue schriftstellerische Umsetzung.«
    Susanne Alge, Buchkultur

    »Ein großartiger Rausch«
    Rainer Schaper, SRF
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    »Charles Jacksons Roman aus dem Jahr 1944, man kann dem wunderbaren Dörlemann Verlag gar nicht genug danken, dass er den deutschsprachigen LeserInnen dieses Buch wieder zugänglich macht, ist eine ergreifende Nabelschau über das Martyrium einer verlorenen und verzweifelten Seele.«
    Christian Gröger, Tyrolia
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    »Charles Jackson und Thomas Mann sollen sich, wie Rainer Moritz in seinem reichen, vielerlei Aufschlüsse gebenden Nachwort andeutet, auf Anhieb verstanden haben.«
    Bruno Steiger, NZZ am Sonntag

    »Meisterlich schildert Jackson die innere Zerrissenheit eines Mannes, der gefangen ist in einem Teufelskreis aus guten Vorsätzen, Selbsttäuschung und immer wiederkehrenden Abstürzen.«
    Uschi Licht, ekz.bibliotheksservice

    »Bettina Abarbanell, die in diesem Jahr den Übersetzerpreis der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung erhielt, hat mit der Neuübersetzung dieses Werkes eine herausragende Leistung erbracht. Das bereits 1944 unter dem Titel The Lost Weekend erschienene Buch rückt hoffentlich bei vielen Literaturbegeisterten wieder in den Vordergrund.«
    Nina Merks, Frau Hauptsachebunt
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    »Ein großer Roman über das Scheitern.«
    Lotar Schüler, 3sat Kulturzeit

    »Das Buch ist ebenso schockierend wie großartig geschrieben.«
    Sascha Stienen, General-Anzeiger

    »Eine Wiederentdeckung, die jetzt in einer hervorragenden Übersetzung vorliegt.«
    Manuela Reichart, kulturradio rbb

    »Das vor allem packt: Die Hellsichtigkeit des Trinkers bei der Selbstzerstiirung, der fliegende Wechsel von kreativem Rausch und Demüitigung.«
    Ultimo

    »Dank dem Doerlemann Verlag kann man endlich die deutsche Übersetzung des Klassikers von Charles Jackson, selbst Hochprozentigem nie abgeneigt, genießen, die einem natürlich auch das harte, desillusionierende Ende bietet. In atemberaubend dichter Sprache verfolgen wir den Totalabsturz des Schriftstellers Don Birnham innerhalb von fünf Tagen.«
    Uwe Raum-Deinzer, MOVIESTAR