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  • Ein Sonntag auf dem Lande

Pierre Bost
Ein Sonntag auf dem Lande

  • Roman
    Aus dem Französischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Rainer Moritz
    Originaltitel: Monsieur Ladmiral va bientôt mourir
    Deutsche Erstausgabe
    160 Seiten. Leinen. Leseband

    € [D] 17.00 / € [A] 17.50 / SFr. 20.50 (UVP)

    ISBN 9783908777854

    6. Auflage
    Als eBook erhältlich!
    ISBN eBook 9783908778271
    € 9.99

    Rezensionen zum Buch bei
    lovelybooks.de


  • Ein zartes impressionistisches Juwel, voller Charme und mit einem Hauch von Melancholie


  • Inhalt
    Inhalt

    Monsieur Ladmiral, ein erfolgreicher, wenn auch konventioneller Maler, hat sich außerhalb von Paris niedergelassen, wo ihn – wie jeden Sonntag – der Sohn Gonzague mit seiner Familie besucht. Man isst, man spaziert, alles ist wie immer, bis Irène, die Tochter, auftaucht. Während Gonzague ein eher langweiliges bürgerliches Leben führt, geht Irène undurchschaubaren, doch umso lukrativeren Geschäften nach und lässt sich von niemand in die Karten ihres (Liebes-)Lebens blicken.

    Der Familiensonntag wird in Pierre Bosts kleinem Roman zu einem Panorama der Gefühle, wie sie in Familien nicht nur kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges unter der Oberfläche brodeln. Rivalität unter Geschwistern, Eifersucht und die Angst vor dem Tod des Vaters treten zutage – nur die Mitglieder der Familie würden sich dies nie eingestehen.

    Übersetzer Rainer Moritz spricht am 3sat-Stand der Leipziger Buchmesse über Ein Sonntag auf dem Lande.
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  • Biogramm
    Pierre Bost

    1901 in Lasalle geboren, wuchs in Le Havre auf und kam kurz nach dem Ersten Weltkrieg nach Paris. Zwischen 1924 und 1945 veröffentlichte er mehr als ein Dutzend Romane, Erzählbände und Essays. Er gehörte zu den bedeutendsten Literaten und Journalisten der Zwischenkriegszeit. Zu seinen wichtigsten Werken gehören Le scandale (1931), Porte-Malheur (1932), Ein Sonntag auf dem Lande (Monsieur Ladmiral va bientôt mourir, 1945) und der Roman Bankrott (Faillite, 1928). Pierre Bost starb 1975 in Paris.



    Rainer Moritz

    geboren 1958 in Heilbronn. Studium der Germanistik, Philosophie und Romanistik. Promotion 1988. Von 1989 bis 2004 im Verlagswesen tätig, zuletzt als Programmgeschäftsführer des Hoffmann und Campe Verlags. Seit 2005 Leiter des Literaturhauses Hamburg. Essayist, Literaturkritiker, unter anderem für die Neue Zürcher Zeitung, Die Literarische Welt, Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur, und Autor zahlreicher Publikationen, darunter zuletzt: Die schönsten Buchhandlungen Europas (2010), Sophie fährt in die Berge (2012), Der fatale Glaube an das Glück. Richard Yates – sein Leben, sein Werk (2012).



  • Bücher
    Bücher von Pierre Bost

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    Pierre Bost
    Bankrott
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  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Ein Sonntag auf dem Lande«

    »Eine leichte Sommerlektüre, dank dieser Konversationskunst, die ganz großartig ist.«
    Hildegard Keller, Literaturclub SRF1
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    »Das hat eine so verschränkte Bosheit, wie ein Zopf ist das verflochten, und wir sehen wiedermal das Elend der Familie, vor allem am Sonntag.«
    Elke Heidenreich, Literaturclub SRF1
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    »Ein Kammerspiel, ein Roman, mit einer abgründigen, unterschwellig geradezu polemischen Dimension.«
    Rüdiger Safranski, Literaturclub SRF1
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    »Das kleine Juwel gibt ein sommerliches Stimmungsbild bürgerlich gesetzten Lebens zu Beginn des 20. Jahrhunderts wieder.«
    Rolf Fath, Badische Neueste Nachrichten

    »Dieses Zittern der Hände, das Flimmern der Luft, der Farben, dieses Unvermögen, das Warten bis die Familie wiederkommt, hat schon etwas, das einen am Schluss schon sehr stark trifft.«
    Stefan Zweifel, Literaturclub SRF1
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    »Ein vergessenes Juwel literarischen Sommergefühls ... seit Kurzem in einer wunderbaren deutschen Neuübersetzung wiederzuentdecken«
    Anne-Catherine Simon, presse.com

    »Bost schreibt eine zauberhafte Geschichte über verlorene Träume und Abschiede. Ein Sonntag auf dem Lande ist auch der furiose Abschied des Autors von der Literatur«
    Tilman Spreckelsen, FAZ
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    »Das Geheimnis eines perfekten Sommerwochenendes liegt ohne Zweifel auch in der Möglichkeit, Bücher wie dieses zu lesen, ein schmales Buch, das für immer hält, weil man es immer wieder lesen möchte.«
    Susanne Mayer, Die Zeit

    »Der von Humor und Melancholie gleichermassen durchwirkte Text spielt an einem einzigen Sonntag und erzählt von einem 76-jährigen Maler, der sich allmählich abhanden kommt … Dieser schmale, an Proust geschulte Roman ist von einer atmosphärischen Stimmigkeit, die den Leser nicht loslässt.«
    Manfred Papst, NZZ am Sonntag

    »Ebenso behutsam wie präzise schildert Bost das schwierige Gleichgewicht zwischen persönlichen Frustrationen und dem ausgeprägten Wunsch, den anderen möglichst glücklich zu machen oder wenigstens ein paar angenehme Stunden miteinander zu verbringen … So bietet dieser kleine Roman mit seiner Pointe, die hier nicht verraten wird, in brillantem Stil eine Lektion über die Schwierigkeiten des (Familien-)Lebens und die Kunst, sie zu meistern.«
    Carolin Fischer, Deutschlandradio Kultur
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    »Pierre Bosts Roman Ein Sonntag auf dem Lande wurde 1984 von Bertrand Tavernier verfilmt, aber erst jetzt erscheint er auf Deutsch, übersetzt von Rainer Moritz. Es ist ein kleines impressionistisches Juwel … Köstliche Lektüre bis heute!«
    Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur

    »Der französische Autor erzählt von einem Familiensonntag voller Spannungen und verborgener Gefühle, und es gelingt ihm, in diesem genau instrumentierten Text ein ganzes Leben zu zeichnen … Nach der Lektüre empfindet man Zärtlichkeit für den Protagonisten – und große Bewunderung für den lange vergessenen Autor.«
    Manuela Reichart, Kulturradio rbb

    »Ich lese mich fest, ich schmunzle, lache, freue mich an eleganten Sätzen, subtilen Zwischentönen. … Schön, dass wir Bost jetzt in Rainer Moritz' eleganter, geschmeidiger Übersetzung kennenlernen können.«
    Tilman Krause, Literarische Welt
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    »Der heute in Vergessenheit geratene Pierre Bost, in der Zwischenkriegszeit ein anerkannter Romanautor und Publizist, hat mit diesem letzten seiner publizierten Bücher ein kleines Juwel psychologischer, artistischer, existenzieller Situationsbeschreibung vorgelegt.«
    Joseph Hanimann, Süddeutsche Zeitung

    »Und auch sonst ist es ein Buch der fein hingetupften Lebensschilderung, ein kleines Wunder von Roman.«
    Walter Klier, Wiener Zeitung
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    »Ein Sonntag auf dem Lande von Pierre Bost ist tatsächlich ein ›kleines Juwel‹ und liebevoll ausgestattet.«
    Christian von Zittwitz, BuchMarkt

    »Es ist eine leicht und elegant erzählte Geschichte, ein Kammerspiel. Alles befindet sich in einer wunderbaren, leichten und subtilen Balance. Wer sich für Frankreich, impressionistische Malerei und Familiengeschichten interessiert, ist mit diesem Roman gut bedient. Er ist jedoch nicht nur für Frankophile oder Cineasten geeignet, sondern auch für Leute, die etwas Spaß an subtiler Psychologie haben.«
    Tilman Krause, MDR Figaro, Buch der Woche

    »Wie ein impressionistisches Gemälde kommt dieses Kammerspiel daher. Bost skizziert wie nebenbei den innerfamiliären Neid, die Rivalität der Geschwister und beschreibt feinfühlig und unaufdringlich die Marotten des Vaters. So ist der Roman auch eine Parabel auf die Ungerechtigkeit der Liebe.«
    Nicola Steiner, SRF 2
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    »Wie in einer Tschechow-Erzählung gelingt es Bost, diesem Allerwelts-Sommersonntag eine allgemeine Bedeutung zu geben … Man kann dem kleinen Dörlemann Verlag nur danken, dass er – einmal mehr – ein Buch dem Vergessen entrissen hat, das so leicht daherkommt und gleichzeitig so hintergründig ist. Bei dem der Autor noch in der bissigsten Ironie nicht die Sympathie für seine Figuren verliert.«
    Fokke Joel, der Freitag

    »Es ist ein Roman aus einer Zeit, als Kriege noch fern waren und Dampfzüge durch idyllische Landschaften fuhren. Zugleich ist es eine zeitlose Geschichte über eine noch intakte Großfamilie, über Rivalitäten und Konflikte, die stets präsent sind, die aber weder benannt noch ausgetragen werden.«
    Armin Friedl, Stuttgarter Nachrichten

    »Bost beschreibt ebenso rührend wie unbarmherzig.«
    Prisma

    »Es ist ein Text über allerlei Gemeinheiten und Tücken, allen voran die Gemeinheit des Alterns, die Gemeinheit familiärer Verpflichtungen, intriganter Verstrickungen, enttäuschter Erwartungen, gelebter Feigheit, unterdrückter Träume und vieles mehr. ... Bei aller Bitterkeit ist das doch immer eine zärtliche Prosa, die an manchen Stellen Trost spendet.«
    Helmut Krausser, BÜCHER

    »Was dieses Buch dabei nun so unbedingt lesenswert macht, ist seine erzählerische Tiefe: die Art und Weise, wie Bost die Worte aneinanderreiht, seine Figuren reflektieren und sinnieren lässt. Wer Ein Sonntag auf dem Lande für sich entdeckt, wird einmal mehr erkennen, dass nicht das ›Was‹, sondern vor allem das ›Wie‹ darüber entscheidet, ob eine Geschichte wahre Größe hat.«
    Matthias Eichardt, Stadtmagazin 07

    »Impressionistisch, zwischen Melancholie und Humor pendelnd, wird das wöchentliche Sonntagsritual einer bürgerlichen Familie kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs geschildert. … Doch hinter dem leichten Tonfall der Erzählung und der Familienroutine entfaltet sich ein zartes, berührendes Geflecht an Emotionen und existenziellen Fragen.«
    Andreas Stock, St.Galler Tagblatt

    »Man bewundert die zartfühlend-humoristische Beschreibung mit der Pierre Bost sich den Menschen zuwendet«
    Eva Pfister, Lesart

    »Dieser reizende kleine Sommerroman des Romanciers und Drehbuchautors Pierre Bost brilliert in der Gestaltung dieses permanenten unausgesprochenen Abwägens, in dem sich die Leser wiedererkennen können. Das ist psychologisch höchst feinsinnig und mit einfachen Mitteln kunstvoll beschrieben.«
    Beat Mazenauer, Der Landbote

    »Das Buch wurde übersetzt von Rainer Moritz, man hat das Gefühl, das Original kann die deutsche Fassung sprachlich nicht übertreffen.«
    Ludwig Hofstätter, Saarbrücker Zeitung

    »Ein kleiner, feiner Roman, wie ein impressionistisches Gemälde, in dem wir die Hitze flirren sehen und die Sonne auf der Haut spüren. … Rivalität, Angst, Eifersucht erkennen wir zwischen den Zeilen, aber über allem schwebt eine große Leichtigkeit, oft auch Witz und Ironie. Ein großer Spaß im kleinen Format.«
    Samy Wiltschek, Der Ulmer

    »Ganz fein dröselt Bost die Verästelungen und Veränderungen des Lebens auf in diesem zauberhaft weisen und tröstlichen Buch.«
    Ruth Bender, Kieler Nachrichten

    »Jetzt endlich hat der Dörlemann Verlag, der sich einen Namen für besonders gute und schöne Bücher gemacht hat, diese Trouvaille, dieses kleine Juwel der Literatur erstmals auf Deutsch veröffentlicht.«
    Günter Nawe, Textem.de
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    »Der kurze Roman verdient es, in dieser ausgesprochen hübschen Ausgabe wiederentdeckt zu werden. Wie ein Gemälde breitet sich der Sonntag auf dem Lande vor dem Leser aus. Sehr empfehlenswert.«
    Katja Buchholz, ekz Lektoratsdienste

    »Wie unter einem Brennglas beleuchtet es die Spannungen innerhalb einer Familie, genüsslich, melancholisch und an einem einzigen Sonntag.«
    Cornelia Wolter, Main-Echo

    »Bost spricht zu uns als alter Maler Monsieur Ladmiral, der sich von Sohn und Tochter verabschiedet - aber noch ein Bild malen möchte. Diesmal ein modernes.«
    Kurier

    »Lassen Sie sich … verzaubern von Pierre Bosts entzückender Beschreibung eines Sonntags auf dem Land.«
    Stefan Rogal, Borbecker Nachrichten

    »Ein wunderbarer literarischer Sonntagsbraten: kross und leicht zugleich: Bon appétit!«
    Peter Natter, Neue Voralberger Tageszeitung

    »Bost entwickelt auf der emotionalen Ebene einen Sog, der fesselt.«
    Uwe Grosser, Heilbronner Stimme

    »Mit welcher Eleganz und Dezenz Bost dieses in die Jahre gekommene bourgeoise Beziehungsgeflecht zerpflückt, ist lesenswert. … Viel Menschenkenntnis spricht aus diesem Roman. Ebenso wie stilistische Reife. Bost setzt seine Akzente sparsam, aber sehr effektiv ein: Er muss nichts dick auftragen, um seinem bürgerlichen Genrebild Tiefe zu verleihen.«
    Saarbrücker Zeitung
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    »Durch einen glücklichen Zufall können wir dieses Kleinod in den Händen halten und einen vergessenen Autor wieder entdecken.«
    Samy Wiltschek, Südwest Presse
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    »Ein Roman wie ein Bild von Renoir. … Es ist eine zauberhafte, höchst elegant verfasste Studie über die subtilen Formen von Entfremdung und fehlgeleiteter Kommunikation.«
    Thomas Laux, Dokumente

    »Ein wunderbares Buch der Zwischentöne. In jedem Nebensatz tut sich eine ganze Welt auf.«
    Frau und Mutter

    »Pierre Bost hat diesen Roman zwischen den beiden Weltkriegen verfasst. Es weht noch der Zauber der untergegangenen guten alten Zeit durch seine Zeilen, ohne dass sich zukünftiges Ungemach schon am Horizont zeigt. In der Übersetzung von Rainer Moritz und in der feinen in Leinen gebundenen Aufmachung liegt hiermit ein wunderschöner kleiner Roman aus dem Dörlemann Verlag vor, der Herz und Sinne erfreut.«
    Claudine Borries, lovelybooks.de

    »Das Allgemeine im Besonderen – kann das in der Literatur des 20. Jahrhunderts noch gelingen? Es kann, wie uns dieser Roman beweist.«
    Alexander Wittwer, lesarten.com
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    »Ausgestattet ist das Buch auf das Feinste. Es ist richtig schön, vom grünen Leineneinband mit dem kleinen Titelbild, Liebermanns ›Vordergarten nach Osten‹, über den grüngeblümten Vorsatz bis zum Lesebändchen.«
    Büchereule.de
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    »Unaufgeregt und ohne Effekthascherei erzählt Pierre Bost eine kleine melancholische Geschichte ... Aufmerksam, sensibel und mit feinem Humor.«
    Dieter Wunderlich, www.dieterwunderlich.de
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    »Eine mit stilsicherer Hand zu Papier gebrachte literarische Impression, die … so zart schimmert wie ein Spinnennetz im Morgentau.«
    Susanne Rikl, kommbuch.com

    »Zauberhaft … Eine leichte und elegante Geschichte, hingetupft wie ein Aquarell. Besonders schön zu lesen an einem Sonntag im Freien.«
    Myriam Camboni, pustet.de