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  • Blick auf den Hafen

Elizabeth Taylor
Blick auf den Hafen

  • Roman
    Aus dem Englischen von Bettina Abarbanell
    384 Seiten. Leinen mit Leseband

    € [D] 24.00 / € [A] 24.70 / SFr. 29.00 (UVP)

    ISBN 9783908777663

    Als eBook erhältlich!
    ISBN eBook 9783908778301
    € 14.99

    Rezensionen zum Buch bei
    lovelybooks.de


  • »Eine der besten englischen Schriftstellerinnen des zwanzigsten Jahrhunderts.«
    Kingsley Amis


  • Inhalt
    Inhalt

    »Als eine der meist unterschätzten Schriftstellerinnen des zwanzigsten Jahrhunderts schreibt Elizabeth Taylor mit einer wunderbaren Präzision und Anmut. Ihre Welt ist absolut faszinierend.«
    Antonia Fraser

    Es herrscht das sechste Jahr des Krieges im englischen Hafenstädtchen Newby. Die Zeit vergeht ereignislos. Jeder kümmert sich um seinen Nächsten, nichts geschieht unbemerkt, auch wenn die Wahrung des schönen Scheines allen zur zweiten Natur geworden ist.

    Die schöne Tory hat heimlich ein Verhältnis mit ihrem Nachbarn Robert, unbemerkt von seiner Frau Beth, ihrer besten Freundin, die über dem Verfassen ihrer Romane die Umwelt nicht wahrnimmt. Ihre Tochter Prudence ist entsetzt über den Verrat, der vor ihren Augen geschieht. Die alte Mrs Bracey starrt, an den Stuhl gefesselt, unentwegt aus dem Fenster auf den Hafen und hält einen Tratsch mit allen, die vorbeikommen.

  • Biogramm
    Elizabeth Taylor

    geboren am 3. Juli 1912 in Reading, Berkshire, arbeitete zunächst als Hauslehrerin und Bibliothekarin. 1936 heiratete sie John Michael Taylor und lebte mit ihm in Penn, Buckinghamshire. Elizabeth Taylor war für kurze Zeit Mitglied der KP, danach Anhängerin der Labour Party. Taylors erster Roman, At Mrs Lippincote’s, erschien 1945. Elf weitere Romane, ein Kinderbuch und Kurzgeschichten folgten. Taylor befasst sich in ihren Werken vorwiegend mit den Facetten des Alltagslebens. 2007 verfilmte der französische Regisseur François Ozon den Roman The Real Life of Angel Deverell. Elizabeth Taylor starb am 19. November 1975 in Penn, Buckinghamshire. Zuletzt erschienen: Blick auf den Hafen. Roman. Deutsch von Bettina Abarbanell.

    Bettina Abarbanell

    1961 in Hamburg geboren, arbeitet sie seit vielen Jahren als Literaturübersetzerin in Postdam. Sie hat außer Taylor u.a. von Jonathan Franzen Die Korrekturen und (zusammen mit Eike Schönfeld) Freiheit, die meisten Werke von Denis Johnson sowie Der große Gatsby von F. Scott Fitzgerald übersetzt.

    Auf der Frankfurter Buchmesse 2014 wurde Bettina Abarbanell für ihre herausragenden Übersetzungen mit dem Übersetzerpreis der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung ausgezeichnet.



  • Bücher
    Bücher von Elizabeth Taylor

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    Blick auf den Hafen
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  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Blick auf den Hafen«

    »Elizabeth Taylor, nein, nicht die, sondern eine 1912 geborene, 1975 gestorbene englische Schriftstellerin, hat mit Blick auf den Hafen 1947 das großartige Porträt einer kleinen englischen Hafenstadt geschrieben, so liebevoll wie gnadenlos. Alle suchen das Glück, alle sind sich dabei im Wege, beargwöhnen einander, und wenn dann das Ersehnte eintritt, ist es immer genau fünf Minuten zu spät.«
    Elke Heidenreich, Die Welt

    »Elizabeth Taylor ist eine Meisterin dessen, was die Briten anerkennend ›light touch‹ nennen – in der funkelnden Ironie ebenso wie angesichts der letzten Dinge … Virtuos ist diese Arbeit am Detail, die immer wieder scheinbar achtlos hingeworfene Leckerbissen beschert.«
    Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung
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    »Es gibt in diesem Roman eine sehr schöne kleine Szene, die Beths Eheleben gut widerspiegelt. Der Dialog geht so: ›Ich habe eine Rezension meines Buches gefunden.‹ sagt Beth, ›Der Kabeljau war darin eingewickelt.‹ Da sagt der Mann: ›Das ist aber schön für dich, Liebes‹ – da merkt man die ganze Entfremdung in einem kleinen Dialog – das kann Elizabeth Taylor wunderbar. Ich habe diesen Roman mit großem Vergnügen gelesen, weil er sehr einfühlsam und sehr genau hinschaut, sehr viel Sinn fürs Detail hat – ein richtiges Lesevergnügen!«
    Rainer Moritz, NDR Kultur

    »Elizabeth Taylor unterhält uns mit bissiger Eleganz bestens – und schürft dabei tiefer im Menschendunkel, als man auf den ersten Blick meint. Sie erzählt uns mit viel Ironie von ihren Figuren und amüsiert sich mit uns über sie, ohne sie je zu denunzieren. Selbst die gelähmte Mrs. Bracey, Schandmaul und tückisch nörgelnde Despotenmutter, wird von Taylor nicht am Rand der kleinen ansässigen Gesellschaft angesiedelt, sondern mittendrin. Wie es halt ist. Sie gehören alle dazu. Und alles gehört zum Menschsein.«
    Gabriele von Arnim, Tages-Anzeiger

    »Taylors Blick auf den Hafen zerlegt die kleine, graue Stadt am Meer in ein perspektivisch gebrochenes, fast kubistisches Farben-Prisma. So wie der Lichtstrahl des Leuchtturms nachts über die Häuser streicht, bleibt der allwissenden Erzählerin nichts verborgen. Hinter den Gardinen, auf der Straße, im Dunkel der Seelen: überall sieht sie Einsamkeit und Trauer, Angst und stille Wut, verzweifelte Liebe und ohnmächtige Resignation … Wie Taylor mit melancholischer Ironie und sanftem weiblichen Humor, in kunstvoll beiläufigen Dialogen und inneren Monologen einsame Herzen zum Sprechen, Mauerblümchen zum Blühen und ein ungemütliches Kaff zum Leuchten bringt, hebt ihren sentimentalen Blick auf den Hafen weit über Beths Frauenromane und Bertrams redliches Geklecksel ohne Licht und Brennpunkt hinaus.«
    Martin Halter, Frankfurter Allgemeine Zeitung

    »Ein Arzt hat ein Verhältnis mit der attraktiven Nachbarin. Sie ist die beste Freundin seiner nichts ahnenden Frau. Die Besitzerin des Altkleiderladens ist halb gelähmt und tyrannisiert ihre erwachsenen Töchter. Sie mischt sich überall ein und klatscht. In Blick auf den Hafen beobachtet jeder jeden und nimmt am Leben aller teil.«
    Bärbel Kicska, rbb Radio Eins

    »Die britische Autorin weiß scheinbar unscheinbare Lebensverhältnisse mit der Exaktheit eines niederländischen Malers und der Souplesse einer virtuosen Aquarellistin literarisch zu fixieren.«
    Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung

    »Ein Sitten- und Gesellschaftsbild der englischen Provinz am Ende des Zweiten Weltkriegs. Der Sieg über Hitler-Deutschland ist abzusehen, aber auch der Verlust des britischen Empire und der schwierige Start in einen Wohlfahrtsstaat, in dem die Klassen dennoch erst mal für sich bleiben. Dies alles wird an ganz alltäglichen Geschichten von ›kleinen‹ Leuten festgemacht.«
    Christoph Leibold, Bayern 2

    »Mögen viele Leser in den Genuss dieser ausgezeichneten Übersetzung von Blick auf den Hafen kommen! Taylors intelligenter Witz und funkelnde Ironie haben die Zeit verlustlos überdauert.«
    Mareike Ilsemann, WDR 3

    »Dass mit dem Blick auf den Hafen nun erstmals ein Werk von Elizabeth Taylor auf Deutsch vorliegt, zudem in der präzisen Übersetzung von Bettina Abarbanell, ist ein gelungener Coup des Dörlemann Verlags und ein großes Glück für diejenigen Leserinnen, die sich über Entdeckungen freuen und als Lektüre klug konzipierte, brillant formulierte wie ironisch grundierte Gesellschaftsromane bevorzugen.«
    Irene Ferchl, Stuttgarter Zeitung

    »Elizabeth Taylors Roman ist ein besonderer Lesegenuss für dunkle Winternachmittage und auch über sechzig Jahre nach seinem Erscheinen voller interessanter Beobachtungen aus dem Leben eines scheinbar verträumten Hafenstädtchens im England der 1940er Jahre. … Poetisch, präzise und mit feinem Humor beschreibt die Autorin alltägliche Dramen so spannend und lebendig, dass es eine Freude ist.«
    Lisa Scheibner, AVIVA-Berlin
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    »Es sind lauter fein ineinander montierte Miniaturen. Nichts ist episch breit ausgewälzt, nichts betuliche Frauenliteratur. Im Gegenteil. Mit seiner filmartigen Schnitttechnik ist Blick auf den Hafen formal ebenso modern wie inhaltlich: als unsentimentale Vivisektion von Frauen und Männern und ihren Ent- und Selbsttäuschungen.«
    Pieke Biermann, WDR3

    »Elizabeth Taylor braucht keine großen Katastrophen für ihre Geschichten; es sind die kleinen Dinge, in denen das Leben seine Richtung ändert. Die Autorin erweist sich als Meisterin der Stimmungsverschiebungen, beschreibt sie leichthändig und mit geradezu filmischer Akribie. Zwischen feiner Ironie und leiser Elegie flirrt der Ton, den Bettina Abarbanell in ein lakonisch poetisches Deutsch übertragen hat.«
    Ruth Bender, Kieler Nachrichten

    »Der Roman Blick auf den Hafen von 1947 ist ein beeindruckendes Stück Literatur und die Entdeckung von Elizabeth (nicht Liz!) Talor für den deutschen Sprachraum eine bemerkenswerte verlegerische Leistung.«
    Astrid Graf-Wintersberger, welt der frau

    »Besonders schön schreibt Elizabeth Taylor über die Sehnsüchte der jungen Mädchen, die am Fenster sitzen und träumen. Die eine, die in der Kneipe arbeitet und immer davon träumt, Laurence Olivier würde zur Tür reinkommen. Und dann hört es immer genau in dem Moment auf, wo sie sich überlegt: was sagt er jetzt zu mir und was sage ich dann zu ihm? – und da fällt ihr nichts mehr ein.«
    Manuela Reichart, rbb Kulturradio

    »Die Autorin schildert den eher ereignislosen Alltag mit leichter Feder und mit bildhaften Vergleichen, die ein Genuss sind. Es ist, als ob dieses menschliche Biotop am Hafen von einem Künstler gemalt wäre, von Ex-Seemann und Hobbykünstler Bertram etwa. Ein Lieblingsbuch!«
    Monika Widler, Brigitte Schweiz

    »Anders als bei Jane Austen und George Eliot spielt bei Taylor auch das Kleinbürgertum eine Rolle, und die Sprache der Menschen ist zuweilen direkter und derber. Schließlich sind wir im 20. Jahrhundert. Der Roman überzeugt durch die ungemein treffenden Personenschilderungen und die Beschreibungen der Stadt und des Meeres. Denn das Visuelle – das Sehen – spielt eine zentrale Rolle im Roman und erinnert an die Malerei des Impressionismus und an den Film.«
    Gertrud Lehnert, Deutschlandradio Kultur

    »Nicht nur die melancholische, in wunderbarer Sprache geschriebene Dreiecksgeschichte machen das Buch zum Vergnügen. Verlegerin Sabine Dörlemann weiß auch, wie gute Bücher gemacht werden: handlich im Format, leinengebunden und mit Lesebändchen.«
    Eckart Baier, Buchjournal

    »Ein Roman über den Versuch, eine heile Welt zu konstruieren, und das in einer Gesellschaft, die alles andere als heil ist. Der Roman ist bereits 1947 zum ersten Mal erschienen, also genau in jener Zeit, in der die Handlung spielt. Der Autorin gelingt es, die Protagonisten und die Stimmung im Städtchen derart lebendig zu gestalten, dass man bei der Lektüre förmlich die Seeluft des Hafens spürt. Ein Roman, wie gemacht für gemütliche Leseabende in der kalten Jahreszeit. Sehr zu empfehlen!«
    Roland Kohlbacher, bn.bibliotheksnachrichten

    »Im Gekräusel auf der Wasseroberfläche das nervöse Spiel der Strömungen darunter zu erkennen und im Schwippschwapp der Wellen den Widerstreit der Gefühle zu spiegeln, verlangt eine Erzählerin von großer Sensibilität, und diese Kunst beherrscht Taylor ebenso, wie aus der brakig-salzigen Luft des Hafens, aus den stickigen Gerüchen von Wohnungen mit wenigen Strichen nuancierte Figuren zu zeichnen.«
    Hans-Jost Weyandt, Spiegel online
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    »Die Stärke des Romans liegt in der Zeichnung der Charaktere, die sehr lebensecht wirken, auch weil sie teilweise innerlich zerrissen sind … Da ist viel Traurigkeit und Melancholie im Spiel, aber auch Hoffnung, Sehnsucht und (Über-) Lebenswille.«
    Sascha Stienen, Bonner General-Anzeiger

    »Wie hingetupft, wechseln kleine Szenen, die im Hafenviertel passieren und uns nach und nach erkennen lassen, was im Innern der Hauptpersonen vor sich geht. … Ein intelligenter, feiner Roman.«
    Ellen Pomikalko, BuchMarkt

    »Diskretion, Sensibilität, understatement und subtiler Humor zeichnen die englische Autorin aus, die zwölf Romane verfasste und bald zu Unrecht in Vergessenheit geriet, wie einige ihrer Generation. Nun kann man auch bei uns die ›andere Elizabeth Taylor‹ entdecken, eine Meisterin ihres Fachs. Blick auf den Hafen ist ein Lesevergnügen, anregend gerade durch seine ruhige, elegante Erzählweise, der es bei aller Ironie nie an Einfühlung mangelt. Eine Autorin, deren (Wieder-) Entdeckung sich lohnt.«
    Anja Dürrmeier, Bayern 2

    »1947 verfasst, jetzt toll übersetzt, kostbar aufgemacht. Lohnt die Entdeckung!«
    Ute Baumhackl, Kleine Zeitung

    »Ein Gespinst von Beziehungen in einer kleinen englischen Hafenstadt kurz nach dem Zweiten Weltkrieg zwischen Menschen unterschiedlichen Alters und Charakters, ihre Freuden und Leiden – das ist nicht spektakulär, aber klug konzipiert, brillant erzählt, ironisch grundiert – ein moderner Gesellschaftsroman vom Feinsten.«
    Irene Ferchl, Literaturblatt Baden-Württemberg

    »Elizabeth Taylor weiß ihre Geschichte mit viel Raffinesse, Ironie und Feingefühl zu spinnen, und das Netz um die scheinbar so harmlosen Figuren wird immer dichter. Die schöne Tory, von ihrem Mann verlassen, hat ein Verhältnis mit dem Arzt nebenan, dem Mann ihrer besten Freundin. Deren Tochter Prudence, pubertierend, bekommt das mit und ist verstört. Die böse Mrs. Bracey macht ihrer Tochter Maisie das Leben so zur Hölle, dass deren zarte Liebe in die Brüche geht und ihr Eddie lieber ihre unkompliziertere Schwester nimmt. Der nette Herr Bertram schleicht sich in das Leben verschiedener Frauen und guckt, wo er am bequemsten landen kann – und wir, die Leser, sitzen wie am Fenster, sehen all diese Figuren auf der kleinen Hafenstrasse und wissen, dass das Lebens- und Liebeselend auf der ganzen Welt gleich ist, ob in New York oder in Newby.«
    Elke Heidenreich, WDR4

    »Es gilt eine der großen, aber leider viel zu selten gelesenen britischen Schriftstellerinnen wieder zu entdecken: Elizabeth Taylor (1912–1975). Mit genauem, aber trotzdem liebevollem Blick beschreibt sie eine englische Kleinstadt und deren Bewohner mit all ihren Facetten. Ein gelungenes Gesellschaftsporträt.«
    Nicole Feer, Obergass-Blätter

    »Die Schriftstellerin Elizabeth Taylor … hat immer aus ihrem Milieu heraus geschrieben, der englischen Mittelschicht. Sie weiß genau, wovon sie erzählt, wenn sie Konventionen und Enge, Aufstiegswillen und unterdrückte Leidenschaften schildert. Dabei ist sie nicht un-ironisch, sondern zeichnet mit klarem Blick und scharfer Feder Charaktere, Situationen, Zustände.«
    Anja Dürrmeier, Nordwestradio

    »Fast alle Figuren, die Elizabeth Taylor entwirft, sind mit psychologischem Gespür komponiert, und auch Beth, die sicher in manchem den Alltag der Autorin Taylor widerspiegelt, bleibt nicht von ironischen Seitenhieben verschont. Kein Alltagsmoment, den der Roman nicht würdevoll festhält, bis hin zum Tod, der die Altkleiderhändlerin Bracey ereilt. Alles Nötige zu sagen und kein Wort zu viel zu verlieren, darin besteht Elizabeth Taylors Kunst.«
    Rainer Moritz, Hamburger Abendblatt
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    »Sie teilen den Namen und die britische Herkunft, doch sonst hat de Autorin Elizabeth Taylor nichts mit der Schauspielerin zu tun. Ihr Roman Blick auf den Hafen über das Beziehungsnetz der Bewohner einer Kleinstadt ist aber auch so eine Entdeckung.«
    Vogue

    »Taylor schildert Bruchteile von Sekunden. Da wird ein Wischlappen am Fenster ausgeschüttelt und in der Schule leiern die Kinder die Geschichte der englischen Könige herunter. Am Ende macht Bertram den besten Schnitt, mit Aussicht auf Veränderung und Heirat in London. Man nimmt nur ungern Abschied von Blick auf den Hafen
    Annerose Kirchner, Ostthüringer Zeitung

    »In der kleinen Hafenstadt Newby ist es kriegsbedingt ruhig geworden. Umso mehr fällt ein einzelner Tourist auf: Betram dilettiert als Maler und versucht wie viele vor ihm, den Blick auf den Hafen einzufangen. Mit ihm schreitet der Leser durch das Städtchen und lernt nach und nach das handelnde Personal kennen. … Autorin dieses fesselnden Panoramas menschlicher Nöte und Hoffnungen ist Elizabeth Taylor. In ihrer britischen Heimat gilt sie zurecht als eine der herausragenden Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts.«
    Stefanie Holzer, Wiener Zeitung
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    »Der Roman von 1947 erzählt vom Alltag in der kleinen englischen Hafenstadt Newby. Melancholisch, ironisch und doch sehr warm.«
    Elle

    »Der Zürcher Dörlemann Verlag präsentiert uns dieses Buch nun auf Deutsch und wir können nachlesen, wie eine illusionsfreie und scharfzüngige Engländerin kurz nach dem Zweiten Weltkrieg über die Geschlechterbeziehungen berichtet.«
    Sabine Rohlf, Missy Magazine

    »Indem die englische Autorin Elizabeth Taylor (1912–1975) differenziert porträtierte Protagonisten im realistischen, mit Lokalkolorit versehenen Umfeld agieren lässt, spiegelt der Mikrokosmos Welttheater wider.«
    Kirsten Stumm, Buchprofile/Medienprofile

    »Die Autorin beschreibt mit feiner Beobachtungsgabe menschliche Lebensläufe, die jeder großen Aufregung entbehren und in den kleinlichen Dingen des Alltags hängen bleiben. Eine kleine aber feine Mittelklassegesellschaft spiegelt das Leben so, wie es ist.«
    Claudine Borries, Amazon

    »Die Autorin Elizabeth Taylor beschreibt eine unterhaltsame Dreiecksgeschichte in der Kleinstadt, mit wechselnden Perspektiven und leichtfüßiger Sprache mit Blick fürs Detail.«
    www.buchkaufen24.de

    »Eine klassische Dreiecksgeschichte im Kleinstadtmilieu, gesehen aus wechselnder Perspektive.«
    Rendel Morsbach, ekz Bibliotheksservice

    »Ein kleines, verschlafenes Fischerdorf an der englischen Küste, kurz nach Kriegsende. Die Farbe blättert von den Häusern, und wie das graue Meer unablässig seine Wellen gegen die Mole schlägt, plätschert auch der Alltag der Romanfiguren dahin. Wehmütige Erinnerungen, die Leere der Gegenwart und die Hoffnung auf Veränderung beschäftigen sie alle: die Witwen, die Verlassenen und die jungen Mädchen, die noch davon träumen, den richtigen Mann für die Lebensabsicherung zu finden.«
    Stefanie Brüning, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    »Blick auf den Hafen heißt der Roman einer englischen Autorin namens Elizabeth Taylor, in dem Frauenschicksale sich am Vorhandensein eines Ehemanns entscheiden.«
    Ulrike Sárkány, NDR Kultur

    »Behutsam setzt Elizabeth Taylor ihre Geschichten vom schattenseitigen Nachkriegsleben vor allem der mittelständischen Frauen in Gang, verknüpft sie nach und nach dichter, um sie schließlich zu einem vielseitigen Gesellschaftsbild der kleinen, dunkelgrau getönten Hafenstadt zusammenzufügen.«
    Oliver vom Hove, Die Furche