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  • Ausgewählte Briefe

Martha Gellhorn
Ausgewählte Briefe

  • Herausgegeben von Caroline Moorehead
    Deutsch von Miriam Mandelkow
    Mit einem Nachwort von Sigrid Löffler
    Deutsche Erstausgabe
    Etwa 420 Seiten. Duo-Leinen mit Leseband

    Ca. € [D] 25.00 / € [A] 25.70 / SFr. 30.00 (UVP)

    ISBN 9783908777502

    Als eBook erhältlich!
    ISBN eBook 9783908778103
    € 14.99

    Rezensionen zum Buch bei
    lovelybooks.de


  • Nahezu ein Jahrhundert in Briefen


  • Inhalt
    Inhalt

    »Ich sehe Hemingway ab und zu ... Er ist ein komischer Kauz, sehr liebenswert, voller Verve und ein glänzender Geschichtenerzähler. (Bei einem Schriftsteller ist das Phantasie, bei allen anderen Lüge. Das nennt man Genie.) Also sitze ich da und habe gerade das Ms. zu seinem neuen Buch gelesen und gebe dazu furchtbar kluge Dinge von mir; anderer Leute Bücher zu beurteilen, ist ein Kinderspiel, das eigene eine Qual.«

    Martha Gellhorns Karriere als Kriegsreporterin führte sie an die vorderste Front praktisch jedes bedeutenden internationalen Konflikts, vom Spanischen Bürgerkrieg bis zum Ende des Kalten Kriegs. Sie war in jeder Hinsicht eine leidenschaftliche Frau, so lebte und so schrieb sie. Die liebevollen Briefe an ihre Freunde geben Zeugnis vom intensiven Leben der Schriftstellerin, die stets das harte Leben suchte und doch fast daran zerbrach.


  • Biogramm
    Martha Gellhorn

    wurde am 8. November 1908 in St. Louis geboren. Sie studierte in Bryn Mawr, ging 1930 nach Paris. 1937 folgte sie Ernest Hemingway in den Spanischen Bürgerkrieg. Bis zum Ende des Kalten Krieges war sie bei jedem wichtigen internationalen Konflikt an vorderster Front dabei, um als Kriegsreporterin darüber zu berichten. Martha Gellhorn starb auf eigenen Wunsch am 15. Februar 1998 im Alter von 90 Jahren in London. Seit ein paar Jahren haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Ausgewählte Werke Martha Gellhorns neu oder erstmals auf Deutsch vorzulegen. Martha Gellhorn: Paare – Ein Reigen in vier Novellen (2007) und Muntere Geschichten für müde Menschen (2008). Zu ihrem hundertsten Geburtstag am 8. November 2008 erschien der dritte Novellenband Das Wetter in Afrika und 2009 ihre Ausgewählten Briefe mit einem Nachwort von Sigrid Löffler. Alle vier Bände wurden von Miriam Mandelkow ins Deutsche übersetzt. Im Februar 2011 wurde Reisen mit mir und einem Anderen – Fünf Höllenfahrten (2011) veröffentlicht, ebenfalls mit einem Nachwort von Sigrid Löffler. Zuletzt erschien 2012 Das Gesicht des Krieges. Reportagen 1937–1987, übersetzt ins Deutsche von Hans-Ulrich Möhring.

    Portrait von Martha Gellhorn in Die ZEIT am 23.1.2014>

    Zeittafel Martha Gellhorn (PDF) >



    Miriam Mandelkow

    1963 in Amsterdam geboren, lebt als Übersetzerin in Hamburg. Zuletzt erschienen in ihrer Übersetzung im Dörlemann Verlag u.a. die Werke von Martha Gellhorn, Patrick Hamiltons Romane Hangover Square und Sklaven der Einsamkeit, Michael Frayns Roman Gegen Ende des Morgens und Tobys Zimmer von Pat Barker.



  • Bücher
    Bücher von Martha Gellhorn

    Pic
    Martha Gellhorn
    Ausgewählte Briefe
    Pic
    Martha Gellhorn
    Das Gesicht des Krieges
    Pic
    Martha Gellhorn
    Das Wetter in Afrika

  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Ausgewählte Briefe«

    »Wer ein wahrhaft unkonventionelles, radikal selbstbestimmtes Leben aus dem letzten Jahrhundert kennenlernen will, der muss Martha Gellhorns Briefe lesen.«
    Edelgard Abenstein, DeutschlandRadio

    »Mit fünfundzwanzig schreibt Martha Gellhorn: ›Für mich ist Perfektion vollkommene Lebendigkeit, wach und begierig zu sein, alles zu wollen, was Wachstum und Intensität bedeutet.‹ In diesem Sinne war Martha Gellhorn perfekt.«
    Elmar Schenkel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

    »Von Ende 1931 bis Mitte 1996 datieren die im Band versammelten Briefe. In Anbetracht dieser Zeitspanne lässt die von Gellhorns Biografin Caroline Moorehead zusammengestellte Briefauswahl trotz dem stattlichen Umfang von gut 350 Seiten das Leben der Verfasserin verblüffend rasch vorbeiziehen; dazu trägt die inhaltliche Breite ebenso bei wie der zwischen umgänglicher Lässigkeit und gespitzter Pointe oszillierende Stil – und nicht zuletzt der Wechsel in Tonfall und Ausrichtung, der sich durch die grosse Zahl unterschiedlicher Adressaten ergibt.«
    Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung
    Lesen Sie die ganze Rezension

    »Ihre Briefe sind Zeugnis einer unabhängigen und starken, freilich auch zerrissenen Frau, die vielleicht keine besonders gute Analytikerin war, aber großzügig, geistreich und trinkfest, mit einem verlässlichen Urteilsvermögen. Man kann gar nicht genug kriegen von ihrer Korres-pondenz. Ein riesiger Schatz, den es noch zu entdecken gilt.«
    Klaus Bittermann, die tageszeitung

    »Der von Gellhorns Biographin Caroline Moorehead herausgegebene Band mit Briefen aus sechs Jahrzehnten offenbart nicht nur unbekannte Details aus dem Privatleben der Journalistin. Er zeigt Gellhorn auch als streitbare Zeitgenossin, die gerne und leidenschaftlich Position bezog. ... Ihre Briefe sind temperamentvoll, geistreich, unverblümt und stilistisch brillant.«
    Wera Reusch, WDR5 Scala

    »Martha Gellhorn begegnete sich selbst, wenn sie Briefe schrieb. Fand zu sich, hörte auf zu rasen. Daher diese wunderbare Korrespondenz, die sie zu einer der bedeutendsten Briefeschreiberinnen des 20. Jahrhunderts machte.«
    Kirsten Martins, BR2

    »Sie berichtete 59 Jahre aus den Krisengebieten der Welt. Doch ebenso gern hing Martha Gellhorn mit ihren Reporter-Kollegen herum, lachte zu laut, rauchte und trank zu viel. Kein Wunder, dass ihr im spanischen Bürgerkrieg ein zerlumpter Draufgänger namens Hemingway gefiel ...«
    Simone Rickert, Brigitte

    »eines der interessantesten Bücher des vergangenen Herbstes«
    Tagesspiegel

    »Mit ›Augen und Ohren‹ beobachtete Gellhorn Zeit ihres Lebens das Kriegstreiben – in Deutschland, Vietnam und an anderen Schauplätzen. Mit gleicher Intensität ging sie das Leben an. Ihre Korrespondenz in Ausgewählte Briefe (Dörlemann) legt Zeugnis davon ab: Wenn Gellhorn 1949 einem ehemaligen Kampfgefährten euphorisch schreibt, sie werde ein Findelkind aus Pistoia adoptieren; wenn sie im Stillen mit ihrer missglückten Ehe mit Hemingway abrechnet.«
    Stefanie Schulte-Krude, Süddeutsche Zeitung

    »Nach drei Bänden mit Erzählungen liegt nun eine stattliche Briefauswahl vor. Sie zeigt die Autorin als eigenwilige, eindrückliche und auch unheimliche Persönlichkeit. ... In ihren Briefen war sie in jedem Satz unterhaltsam und wach, manchmal zärtlich, manchmal auch unglaublich schroff, wie eine an den todkranken Leonard Bernstein gerichtete Schelte zeigt.«
    Manfred Papst, NZZ am Sonntag

    »Es lohnt sich unbedingt, Martha Gellhorn zu lesen, ihre Reportagen, Erzählungen und Briefe, all diese Zeugnisse eines kühnen, erlebnishungrigen Lebens. Sie taugt zwar nicht zum Idol. Doch als packende, höchst beeindruckende Persönlichkeit macht sie eine ausgezeichnete Figur.«
    Eberhard Falcke, Tages-Anzeiger

    »Miriam Mandelkow hat die Texte großartig übersetzt in eine sensationell präzise, gegenwärtige Sprache.«
    Joe Bauer, Stuttgarter Nachrichten

    »Die Briefe zeigen die besessene Schreiberin, die ein abenteuerliches und aufreibendes Leben führte, von der privaten Seite. Meist sind die Adressaten der witzigen, leidenschaftlichen, schonungslos ehrlichen Briefe ihre häufig wechselnden Liebhaber.«
    Steffen Radlmaier, Nürnberger Nachrichten

    »Der kleine, feine Zürcher Verlag Dörlemann gibt ganz wunderbare Bücher heraus. ... Wir lernen eine Frau kennen, die dauernd in Bewegung war. Und die selbst in Briefen jeden Satz mit Bedacht wählt.«
    Bernhard Flieher, Salzburger Nachrichten

    »Fesselnder ›Roman‹, der über die Authentizität seine Spannung entfaltet. Der Dörlemann Verlag hat damit in Deutsch einen vierten seiner wunderbar bibliophilen Gellhorn-Bände herausgegeben...«
    Hans Hoffmeister, Thüringische Landeszeitung

    »Martha Gellhorn war Schriftstellerin und Kriegsreporterin. Ständig unterwegs schrieb sie tagaus, tagein unzählige Briefe, um den Kontakt zu halten, zu Freunden und Verlegern, zu ihren zahlreichen Liebhabern, Ex-Liebhabern und Ehemännern.«
    Margit Lesemann, BuchMarkt

    »In den Briefen wimmelt es von scharfsinnigen Analysen, philosophischen Gedanken, aber auch jeder Menge hochkochender Emotionen und Widersprüche. Es entsteht das Porträt einer engagierten Kämpferin für Fortschritt und Gerechtigkeit, einer schönen, temperamentvollen Frau und, wie Sigrid Löffler im Nachwort festhält, einer »der bedeutendsten Briefeschreiberinnen des Jahrhunderts«.«
    Tobias Schwartz, Zitty Berlin

    »Es sind leichtfüßige, unbeschwerte, (wenn, vor allem sich selbst) anklagende, wütende, engagierte, immer sehr persönliche, ehrliche und lässige Briefe an illustre (und auch oft prominente) Empfänger: Eleanor Roosevelt, Ernest Hemingway, H. G. Wells, Sybille Bedford, Leonard Bernstein, Jacqueline Kennedy, Nicholas Shakespeare, Bill Buford und viele andere. Sie zeigen Martha Gellhorn als eine herausragende Schriftstellerin des 20. Jahrhunderts und machen neugierig auf weitere Bände der vorbildlichen deutschsprachigen Edition ihrer Werke im Zürcher Dörlemann Verlag.«
    Simon Berger, Bücherschau

    »Caroline Moorehead ermöglichte durch die Herausgabe der Ausgewählten Briefe von Martha Gellhorn einen sehr persönlichen Eindruck in deren Leben, Arbeit und vor allem auch Persönlichkeit ... Die Briefe selbst sind leicht, spritzig und sprühen vor Freude am Briefe schreiben.«
    Stephanie Müller, Kritische Ausgabe

    »Nach drei schön aufgemachten Bänden mit Novellen setzt der Zürcher Dörlemann-Verlag sein Engagement für Martha Gellhorn nun mit der Übersetzung der Ausgewählten Briefe fort, zusammengestellt von der Gellhorn-Biografin Caroline Moorehead. ... Wer Martha Gellhorns Persönlichkeit, ihren unerhörten Eigenwillen und ihre Widersprüche kennen lernen will, muss ihre Briefe lesen.«
    Eberhard Falcke, Der Bund

    »Dem Dörlemann Verlag ist mit der Herausgabe der ausgewählten Briefe die Wiederentdeckung einer beachtlichen Schriftstellerin gelungen, deren Lebensform für das 20. Jahrhundert bedeutsam war. Ihre exzentrische Lebensart, das aufregende Leben, das reich an Begegnungen und von Abenteuerlust und Unerschrockenheit gekennzeichnet war, zog unzählige Menschen in ihren Bann.«
    Claudine Borries, Bookreporter.de

    »Gellhorns Karriere als Kriegsreporterin hat sie in die vordersten Linien unzähliger internationaler Konflikte gebracht ... Aus ihren Briefen sprüht ihre Leidenschaft, die sie in jeder Beziehung als Frau auszeichnete. Diese zum Teil sehr liebevollen Briefe an ihre Freunde geben dem gebannten Leser einen hervorragenden Eindruck von einem intensiven, aber auch harten Leben als Schriftstellerin.«
    Winfried Stanzick, Bookreporter.de

    »Gellhorns Briefe sind schön, weil sie davon erzählen, wie sich das eigene Leben mit dem Leben anderer verwebt, ohne doch in diesen anderen Leben aufzugehen. Wem immer sie schreibt, immer spürt man den Geist und die Kontur einer Person, die eine zwingende Beziehung zu einer Sache hat und deshalb nicht korrumpierbar ist.«
    Andrea Winkler, Die Presse

    »Martha Gellhorn, die stets ›Liebe und das Streben nach Vollkommenheit verbinden‹ wollte, konnte auf ein reiches, erfülltes Leben zurückblicken, das ihr eigenes war, und in ihren Briefen uns Nachgeborenen von einer immerhin möglichen Lebensintensität erzählt.«
    Herbert Debes, Glanz & Elend

    »Ihre Korrespondenz ist grandios, hinreißend, sensationell, sie offenbart einen großzügigen und leidenschaftlichen Lebensentwurf, der heute ausgestorben scheint.«
    Klaus Bittermann, Edition Tiamat - das Blog

    »Im Dörlemann Verlag sind nun die Briefe der Journalistin und Schriftstellerin erschienen. Es sind Dokumente, die einen faszinierenden Einblick in das Denken und Fühlen der brillanten Kriegsreporterin gewähren.«
    Birgit Schmidt, Jungle World

    »In ihren Briefen findet man sie so wieder, wie sie hier beschrieben ist: lebendig, offen, freimütig, leidenschaftlich und klar. Man kann das Buch nur empfehlen!«
    Claudine Borries, Literature.de

    »Nach der Lektüre der Briefe hat man das Gefühl eines langen und sehr intensiven Gesprächs mit einer faszinierenden, gleichermaßen starken wie zerrissenen Frau. Ein Erlebnis!«
    Sabine Langohr, Amicella

    »Die Ausgewählten Briefe bieten der LeserIn auf vielfältige Weise Genuss: wir erhalten einen tiefen Einblick in das Denken und Fühlen einer außergewöhnlichen Frau und zugleich sind diese Briefe Zeugnis einer aufregenden Zeit.«
    Miriam Hutter, Aviva Berlin