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  • Die Luft zum Atmen

Andrea Barrett
Die Luft zum Atmen

  • Roman
    Aus dem Englischen von Karen Nölle
    Deutsche Erstausgabe
    Originaltitel:
    The Air We Breathe
    416 Seiten. Gebunden mit Schutzumschlag und Leseband

    € [D] 23.90 / € [A] 24.60 / SFr. 29.00 (UVP)

    ISBN 9783908777427

    nur noch direkt beim Verlag erhältlich

  • »Barretts Fähigkeit, die tiefsten Geheimnisse des Universums mit so leichter Hand zu behandeln, ist ein Wunder für sich.«
    The Washington Post


  • Inhalt
    Inhalt

    Während in Europa der Erste Weltkrieg wütet, rüsten die USA zum Einsatz. Fernab von den Frontlinien führen Leo Marburg und die anderen Patienten der Tuberkuloseklinik am Tamarack Lake ihren eigenen Kampf ums Überleben.
    Als die Idee geboren wird, mit wissenschaftlichen Studien ein Fenster zur Außenwelt zu öffnen, gerät der triste Alltag im Sanatorium aus den Fugen. Leidenschaftlich stürzen sich die Kranken in ihre Studien und erobern – neben der Welt Einsteins und Madame Curies – auch das längst verloren geglaubte Leben in seiner Schönheit zurück.

    Der Roman erzählt vom Schicksal einer Gemeinschaft in düsteren Zeiten. Da gereicht Erkenntnis zum Lebenselixier und die Sprache der Wissenschaft klingt nach Poesie. »Ich wollte, daß mein Leben auch so wird. Hart arbeiten, aber dann, hinterher, etwas haben, das von mir war und im Dunkeln leuchtete.«

  • Biogramm
    Andrea Barrett

    geboren am 6. November 1954 in Boston, beginnt nach ihrem Studium der Zoologie zu schreiben. Für ihren Erzählband Ship Fever erhält sie im Jahr 1996 den National Book Award. 2001 wird sie mit dem MacArthur Fellowship ausgezeichnet und 2003 ist sie mit ihren Erzählungen Servants of the Map unter den Finalisten des Pulitzer Preises. In deutscher Übersetzung erschienen bisher ihr Erzählband Schiffsfieber und ihr Roman Jenseits des Nordmeers. Heute lehrt Andrea Barrett am Williams College und am Warren Wilson College. Sie lebt mit einem Hund, drei Katzen und ihrem Ehemann in North Adams, Massachusetts.



    Karen Nölle

    übersetzt seit über zwanzig Jahren Belletristik aus dem Englischen, von Autoren wie Annie Dillard, Alice Munro, Patricia Duncker, Barbara Trapido, Doris Lessing und Tony Earley. Die Luft zum Atmen ist nach Jenseits des Nordmeers und Schiffsfieber das dritte Buch von Andrea Barrett, das sie ins Deutsche übertragen hat.

  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Die Luft zum Atmen«

    »Der amerikanischen Autorin Andrea Barrett ist ein kleines Kunststück gelungen. Hat sie doch aus einem ehrgeizigen literarischen Vorhaben, so etwas wie einen neuen Zauberberg zu schreiben, einen Roman geschaffen, der in weiten Teilen ein Verschlingbuch geworden ist – spannend, menschenklug und ergreifend.«
    Gabriele von Arnim, DeutschlandRadio Kultur

    »Sie ist eine stille Größe der amerikanischen Literatur: Andrea Barrett wird für die Leichtigkeit gerühmt, mit der sie Schweres behandelt. Doch auch ihr Mut ist groß, denn mit ihrem jüngsten Roman hat sie sich an nichts weniger als an einen amerikanischen Zauberberg gewagt.«
    Wieland Freund, Welt online

    »In ihrem neuen Roman zeigt Andrea Barrett sich als sehr qualitätvolle Erzählerin, als eine hochinteressante, ganz unkonventionelle Autorin, die uns daran erinnert, dass Romane zuerst von Menschen, von Bild, Klang, Poesie und von der Sprache selbst und nicht von Informationen handeln – auch wenn Sie uns hier obendrein eine unbekannte Welt erschließt.«
    David Eisermann, WDR 5, Skala

    »Thomas Manns Zauberberg spielt in einem Tuberkulose-
    Sanatorium der europäischen Vorkriegszeit vor 1914, Andrea Barretts neuer
    Roman Die Luft zum Atmen in einem US-Kurort für Tuberkulose-Kranke 1916. Andrea Barretts Figuren sind von ganz anderem Schlag als die endlos räsonierenden Intellektuellen wie Hans Castorp oder Leo Naphta im Mann-Roman. Sie versammelt Arbeiter, Fabrikanten, Wissenschaftlerinnen, deklassierte Immigranten und Krankenschwestern in ihrer Personengalerie, führt sie zusammen als Wissensdurstige.«
    dpa

    »Eine interessante Innenansicht der USA zur Zeit des Ersten Weltkriegs.«
    Andreas Tobler, Berner Zeitung

    »In die Trostlosigkeit einer in mehrfacher Hinsicht kranken Welt hinein, trägt der ebenfalls tuberkulöse Fabrikbesitzer Miles Fairchild die Idee, sich mit Hilfe der Wissenschaft das Leben zurückzuerobern. Das "mürrische Volk" der Patienten stürzt sich in Studien und gewinnt zwischen Plesiosauriern und Sternbildern, Anton Tschechow und Stabilbaukasten, Chemie und Rimsky-Korsakow Hoffnung, Perspektive, Erkenntnis.«
    Elke A. Sommer, XinXii

    »Hochintelligent ist dieser Roman und die Tatsache, dass das Szenario von Die Luft zum Atmen stark an Thomas Manns Zauberberg erinnert, weist auf eine außergewöhnliche Autorin hin. Sie sucht den Vergleich, dem die meisten AutorInnen wohl eher auszuweichen wüssten. Aber über Liebe und Tod wurde weit mehr und häufiger geschrieben, und doch entsteht überraschend Neues, wenn ein anderer, auf andere Weise dasselbe Thema behandelt.«
    Elke A. Sommer, Zeitnah

    »Ein sehr schöner Roman über die Werte von Bildung und Wissenschaft von Andrea Barrett, die ebenso präzise wie ausschweifend erzählt.«
    Wolfgang Bortlik, 20 Minuten

    »Eine lohnende Lektüre für Liebhaber gehaltvoller amerikanischer Prosa.«
    Ulrich Kühne, ekz-Informationsdienst

    »Eine Art amerikanischer Zauberberg. Anspruchsvolleren Lesern sehr empfohlen.«
    Ileana Beckmann, Buchprofile