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  • <i>Endlich allein!</i> Eine Geschichte der Liebe in fünfzehn Episoden.

Cristina Peri Rossi
Endlich allein! Eine Geschichte der Liebe in fünfzehn Episoden.

  • Aus dem Spanischen von Lisa Grüneisen
    Deutsche Erstausgabe
    Originaltitel: Por fin solos
    160 Seiten. Gebunden mit Schutzumschlag und Leseband

    € [D] 18.90 / € [A] 19.50 / SFr. 23.00 (UVP)

    ISBN 9783908777403

    nur noch direkt beim Verlag erhältlich

    Rezensionen zum Buch bei
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  • Endlich Allein!
    Tango der Liebe


  • Inhalt
    Inhalt

    Wenn das Leben ein Tango ist, sollte man sich den Partner, der uns sicher durch die schwierigen Schrittfolgen führt, gut aussuchen. Dieser Aufgabe widmen wir uns mit großer Hingabe und sehr unterschiedlichem Erfolg.

    Bereits in kurzen Hosen zerrupfen wir mit bebenden Fingern Margeriten und erleben den ersten Liebeskummer. Dann folgt jenes Endlich allein!, das Fest der Sinne, das früher oder später in eintönige Routine mündet. Gleichgültigkeit und Verbitterung fordern nun ihren Tribut und lassen uns nur die Erinnerung an das, was möglich war und nicht wahr wurde. Endlich allein! - befreit von einer unglücklichen Liebe, älter und vielleicht ein bißchen weiser sind wir noch immer voller Lust auf einen weiteren Tanz ...

    Cristina Peri Rossi, die in ihrem Leben viel geliebt hat, verdanken wir diese einzigartige Geschichte der Liebe, erzählt in fünfzehn Episoden mit unterschiedlichen Darstellern und Schauplätzen. So elegant und so unerschöpflich wie der Tango, wie das Leben selbst.

  • Biogramm
    Cristina Peri Rossi

    1941 in Montevideo geboren, arbeitete nach dem Studium als Journalistin und Hochschuldozentin. Zur Zeit der militärischen Machtergreifung floh sie ins spanische Exil. Seither lebt und arbeitet sie in Barcelona. Cristina Peri Rossi wurde u.a. mit dem wichtigsten spanischen Lyrikpreis, dem Premio Alberti, ausgezeichnet. Ihre Kurzgeschichten, Romane und Gedichte wurden in viele Sprachen übersetzt, und sie gilt als eine der bedeutendsten Lyrikerinnen Lateinamerikas. Zuletzt erschien in deutscher Übersetzung Die Zigarette (Berenberg, 2004). Mehr Informationen über die Autorin finden Sie auf ihrer Homepage: www.cristinaperirossi.es

    Lisa Grüneisen

    1967 geboren, arbeitet seit ihrem Studium der Romanistik, Germanistik und Geschichte als Übersetzerin. Sie übersetzte unter anderem Miguel Delibes, Carlos Fuentes, Antonio Gala und Frieda Kahlo. Sie lebt mit ihrer Familie in Trier.

  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Endlich allein! Eine Geschichte der Liebe in fünfzehn Episoden.«

    »Christina Peri Rossi skizziert, unerwartet freizügig, eine Geschichte der Liebe in 15 Episoden. Einer Liebe, die nach der Anfangsphase der Ekstase auf den Punkt zuläuft, an dem Partner einander nicht mehr so gut riechen können. In ihren Miniaturen, die gekonnt zwischen derber und empfindsamer Erotik-Rhetorik changieren, inspiziert die Biologin eine Chemie absterbender Gefühle. Deren Naturgesetzlichkeit frappiert so sehr wie die Offenherzigkeit, mit der Peri Rossi von lesbischer Liebe schreibt. Dies ist kein Buch für frisch Verknallte, aber ein schöner Trost für Menschen, denen die Liebe mit der Zeit abhanden kommt.«
    Hendrik Werner, Die Welt

    »In tiefgründigen Prosatexten präsentiert Christina Peri Rossi bekannte Motive, wie die Liebe zwischen einem älteren Mann und einer jungen Frau, die erste Liebe, den glücklichen Anfang und das Scheitern... Sie wechselt elegant zwischen Begehren, Erotik und Hingabe, Melancholie und Wut, Einsamkeit und Sehnsucht.«
    dpa

    »Christina Peri Rossi braucht nur wenige Seiten, um ein Szenario zu entwerfen. Hier wird kein Wort verschwendet. Hier gibt es weder überflüssige Adjektive, noch langatmige Dialoge. Die Beteiligten verständigen sich mit wenigen Andeutungen, die wie Kurzfilmszenen vor den Augen des Lesers ablaufen. Sie untersucht die Liebe in all ihren Schattierungen - dem himmelhohen Jauchzen, der bessessenen Erotik, dem zermürbenden Alltag - und dem Abschiedsschmerz.«
    Gabriele Knetsch, Bayerischer Rundfunk

    »Cristina Peri Rossi verblüfft: mit Miniaturen, die erheitern und verstören, mit Erkundungen in den Grauzonen der Begierde, mit kapriziöser Prosa, pointiert und offenherzig. Sie schreibt über namenlose, gleichwohl blutvolle Archetypen, über derb auftrumpfende Männlichkeit und geschlechtliche Ambivalenz. Schreibt von Verführung und Verweigerung, von Devotion und Eruptionen, von Liebe als Laster, als Last, als Desaster.«
    Uwe Stolzmann, Neue Zürcher Zeitung

    »Zur Desillusionierung sind Christina Peri Rossis Episoden viel zu kraft- und freudvoll, zu sinnlich, zu lebensverliebt. Und machen so doch wieder Lust auf Liebe! Die Übersetzerin Lisa Grüneisen zieht mit und für Christina Peri Rossi alle Register: Psychologisierend oder poetisch, zart erotisch oder derb mit Arschbacken, knapp und pointiert und verdichtet, manchmal spitzzüngig - die Sprache sitzt, Anverwandlung gelungen! Man meint, den Spaß der Übersetzerin an der Arbeit zu spüren.«
    Silke Kleemann, Literatur Nachrichten

    »Christina Peri Rossi schreibt lockere und beiläufige Geschichten über die Liebe.«
    Koni Loepfe, P.S.

    »Endlich Allein! ist – genau wie die Liebe – ein Stück in mehreren Akten, eine Sinfonie in drei Sätzen. Peri Rossi agiert auf unzähligen Nebenschauplätzen und betrachtet all die verborgenen Phantome, die vielleicht gar aus der Kindheit kommen und unsere Liebesfähigkeit beeinflussen... elegant und vielschichtig.«
    Heike Geilen, www.literature.de

    Das Börsenblatt empfiehlt in Sachen Liebe in diesem Frühjahr: Endlich allein! von Cristina Peri Rossi:
    »Die in Uruguay geborene und in Spanien lebende Cristina Peri Rossi erzählt in Endlich allein! ›eine Geschichte der Liebe in fünfzehn Episoden‹ – mit wechselnden Darstellern und Schauplätzen.«

    »Die Autorin Cristina Peri Rossi, die aus Uruguay stammt, aber seit drei Jahrzehnten in Spanien lebt, variiert in fünfzehn Episoden bekannte Liebes-Motive klug und amüsant: Älterer Mann und junge Frau, erste Liebe, glücklicher Anfang und unglückliches Ende; es geht um die überraschende Wendung in einer leidenschaftlichen Affäre und um eine verbotene Liebe, die nicht aufhört, auch wenn man um die Welt reist, um kleine Katastrophen und einen nicht enden wollenden Ehe-Schrecken.«
    Manuela Reichart, Berliner Zeitung

    »Die bekannten Liebesmotive werden in diesen 15 kurzen Prosatexten neu angespielt und ideenreich variiert, – vom Anfang, wo der Ausruf ›endlich allein‹ das reine Glück bedeutet bis zum Ende, wo derselbe Ausruf ebenso froh den Schlußpunkt setzt. Es geht um verbotene Leidenschaften und die Last der ewigen Liebe, um kleine Katastrophen und große Versprechen.«
    Manuela Reichart, Kulturradio am Morgen

    »Christina Peri Rossi geht die ganze Geschichte der Liebe durch: die Begegnung, das Aufflammen der Liebe, leidenschaftliche Liebeswochen, dann: erste Entfremdungen, Abkühlungen, Zerwürfnisse, das Ende.«
    Frank Meyer, RBB radio eins, Favorit Drucksache

    »Der verlorene Punkt ›fesselt uns aneinander, erfüllt uns mit Groll und Überdruss, frisst nacheinander die vergangenen Tage, jene, die schön waren.‹ Diese und andere, amüsante und manchmal erschreckende Köstlichkeiten enthält der kleine, empfehlenswerte Band.«
    Klaus Küpper, Bücher zu Lateinamerika

    »Wer amüsant-überraschende Wendungen und Pointen mag, wird diesen Reigen lieben. Leicht und unterhaltsam geschrieben und trotzdem anspruchsvoll ...«
    Rebecca Englert, österreichisches Bibliothekswerk

    »Eine gelungene, locker geschriebene Lektüre über die sinnliche, leidenschaftliche, bisweilen auch kuriose Liebe in schwüler und knisternder Atmosphäre.«
    Traude Banndorff-Tanner, Bücherschau 182

    »Christina Peri Rossi beleuchtet verschiedene Stadien einer Liebesbeziehung: flatterhaftes Verliebtsein, versessene Schwärmerei, Selbstaufgabe, Leidenschaft, Affären und schließlich Alltag und Distanzierung.«
    Maria Inti-Metzendorf, Ekz-Informationsdienst

    »Der Schlusspunkt einer Beziehung spielt in den Geschichten eine zentrale Rolle und wird von Christina Peri Rossi mit philosophischer Gründlichkeit in einer unaufdringlichen und klaren Sprache durchleuchtet.«
    Sabine Huser, SBD.bibliotheksservice