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  • Faust

Ivan Turgenev
Faust

  • Zwei Novellen
    Aus dem Russischen neu übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Dorothea Trottenberg
    Orginaltitel: Faust
    158 Seiten. Duo-Leinen mit Leseband

    € [D] 17.80 / € [A] 18.30 / SFr. 21.50 (UVP)

    ISBN 9783908777335

    Als eBook erhältlich!
    ISBN eBook 9783908778233
    € 9.99

    Rezensionen zum Buch bei
    lovelybooks.de


  • »Das Vergnügen des Lesers beruht darauf, daß Turgenev sein Reich mit formvollendeten Handstreichen beherrscht.«
    Jörg Plath, Neue Zürcher Zeitung


  • Inhalt
    Inhalt

    Nach langer Zeit begegnet Pavel seiner Jugendliebe Vera wieder, einer geheimnisvollen Schönheit, die mit einem anderen verheiratet ist und dennoch mädchenhaft unberührt wirkt. Als Pavel sie in die Welt der Literatur einführt und ihr sein Lieblingswerk, Goethes Faust vorliest, brechen die alten Gefühle erneut auf – was Mächte weckt, die sich bald nicht mehr kontrollieren lassen.

    Auch Aleksej spielt leichtfertig mit den Gefühlen einer jungen Frau, als er aus Langeweile einen Briefwechsel mit Marja aufnimmt.

    Die beiden Briefnovellen – die einzigen, die Turgenev schrieb – sind autobiographisch gefärbt: In Faust spiegelt sich Turgenevs Verhältnis zu Lev Tolstojs Schwester Marja. Ein Briefwechsel nimmt Turgenevs Beziehungen zu Tatjana Bakunina und zu Pauline Viardot auf.

  • Biogramm
    Ivan Turgenev

    geboren am 9.11.1818 auf dem Gut Spasskoe bei Orel, studierte in Moskau, St. Petersburg und in Berlin. 1863 verließ er Rußland endgültig und kehrte nur in den Sommermonaten zurück. Er lebte lange Jahre in Baden-Baden und in Paris, wo er am 3. September 1883 starb. Zuletzt erschienen in deutscher Übersetzung sein Novellenband Klara Milic (2006) und Faust (2007).

    Dorothea Trottenberg

    studierte Slavistik in Köln und Leningrad, arbeitet als Bibliothekarin an der Universitätsbibliothek Basel und als freie Übersetzerin klassischer und zeitgenössischer russischer Literatur, u. a. von Michail Bulgakov, Nikolaj Gogol, Vladimir Sorokin, Maria Rybakova, Boris Akunin. Zuletzt erschienen in ihrer Übersetzung Lev Tolstojs Roman Familienglück, Iwan Bunins Revolutionstagebuch Verfluchte Tage und seine literarischen Reisebilder in dem Band Der Sonnentempel, die frühen Erzählungen in Am Ursprung der Tage und Das Dorf. Suchodol sowie die Novellenbände von Ivan Turgenev Klara Milic und Faust. Dorothea Trottenberg erhielt im Jahr 2003 eine Anerkennungsgabe der Literaturkommission der Stadt Zürich. Für ihre Übertragung des Romans Der himmelblaue Speck von Vladimir Sorokin (DuMont Verlag, 2000) wurde sie 2007 mit dem Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis ausgezeichnet, 2012 erhielt sie den Paul-Celan-Preis.

     



  • Bücher
    Bücher von Ivan Turgenev

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    Ivan Turgenev
    Faust
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    Ivan Turgenev
    Klara Milic
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  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Faust«

    »Für Freunde der russischen Literatur, denen aus der zeitgenössischen Buchproduktion so wenig geboten wird, hat der Dörlemann Verlag mit ihren schön gestalteten, leicht in der Hans liegenden Bänden wiederum eine lohnende Entdeckung vorgelegt ... Die Prosa hat mit ihrer feinen Psychologie, ihrem lyrisch elegischen Unterton und der melancholischen Stimmung für sensible Leser ihren Zauber bis heute nicht verloren.«
    Karla Hielscher, Deutschlandfunk

    »Diese seine letzte Erzählung (1882) flimmert zwischen romantischen Schemen, Naturalismus und eigensinniger Mystik und trägt in sich den Hauch des Jenseits.«
    Katja Petrowskaja, ZEIT Literatur

    »Kleinere Schriften der Klassiker aus der Gruft mehrbändiger Werkausgaben bergen und sie im Gewand frischer Übersetzungen dem Leser erneut zuführen - so liesse sich das Vorgehen auch des kleinen Zürcher Dörlemann-Verlags beschreiben. Vorletztes Jahr legte er mit Klara Milic zwei späte Novellen des Russen Iwan Turgenjew in der Neuübertragung von Dorothea Trottenberg als schönes Geschenkbuch vor. Nun folgen ihnen in derselben Ausstattung zwei Brieferzählungen unter dem Titel Faust
    Jörg Plath, Neue Zürcher Zeitung

    »Die beiden einzigen Briefnovellen, die Turgenev schrieb, sind autobiographisch gefärbt: In Faust spiegelt sich Turgenevs Verhältnis zu Lev Tolstojs Schwester Marja. Ein Briefwechsel nimmt Turgenevs Beziehungen zu Tatjana Bakunina und zu Pauline Viardot auf.«
    Rudolf Mottinger, Österreich Magazin

    »Man ist bezaubert von der unnachahmlichen Poesie.«
    Walter Klier, Wiener Zeitung

    »Letztes Jahr legte der Dörlemann Verlag zwei Novellen des Russen Ivan Turgenev in der Neuübertragung von Dorothea Trottenberg als schönes Geschenkbuch vor, nun folgen zwei Brieferzählungen unter dem Titel Faust ... Das Goethesche Drama steht im Mittelpunkt der gleichnamigen Erzählung. Um die ausserordentliche Wirkung der Literatur auf eine reine Seele zu beglaubigen, wählte Turgenev die vor Intimität und Intensität bebende Briefform. Es gelingt ihm auch, den Leser zu überzeugen, zumal nicht nur Goethes Drama, auch manch andere seiner Zeilen, aus dem Werther etwa, hineinspielt in seine Liebesintrige.«
    Jörg Plath, DeutschlandRadio Kultur

    »Viel Spaß bei dieser wunderbaren Lektüre!«
    Sabine Spengler, Tagblatt der Stadt Zürich

    »Die beiden Briefnovellen Faust und Ein Briefwechsel liegen in einer schön gestalteten Neuübersetzung von Dorothea Trottenberg vor, die in einem informativen Nachwort auch auf die autobiographischen Grundlagen eingeht. Sehr empfehlenswert.«
    Helga Winkelmann, ekz-Informationsdienst