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  • Gegen Ende des Morgens

Michael Frayn
Gegen Ende des Morgens

  • Roman
    Mit einem Nachwort des Autors
    Aus dem Englischen von Miriam Mandelkow
    Deutsche Erstausgabe
    Originaltitel: Towards the End of the Morning
    317 Seiten. Gebunden mit Schutzumschlag und Leseband

    2. Auflage

    € [D] 22.00 / € [A] 22.60 / SFr. 26.50 (UVP)

    ISBN 9783908777304


  • »Ein Juwel von einer Komödie! Rasant wie ein Pokerspiel, bei dem der Autor alle Trümpfe in der Hand hält.«
    Vogue


  • Inhalt
    Inhalt

    Der Himmel dunkelte sich im Laufe des Morgens immer weiter ein. Als der Kaffee die Runde machte, sah es draußen aus wie an einem Winterabend … In Dysons Abteilung stand Bob am Fenster, blickte selbstvergessen in die apokalyptische Dämmerung und aß Toffees aus einer Papiertüte. Er beobachtete die Menschen, die aus dem Durchgang zwischen Court und Fleet Street kamen. Hinter ihm steuerte John Dyson auf einen Nervenzusammenbruch zu.

    Fleet Street, Ende der sechziger Jahre. John Dyson, Leiter der Abteilung für das Kreuzworträtsel und Vermischte Meldungen, träumt von Fernsehruhm und dem Leben eines Gentleman, als sich ihm eines dämmrigen Morgens endlich seine große Chance bietet.

    Mit scharfem Auge und einer gehörigen Portion britischen Humors erzählt Michael Frayn in seinem brillanten Klassiker vom Niedergang der Fleet Street.

  • Biogramm
    Michael Frayn

    »einer der klügsten britischen Schriftsteller« (Frank Schirrmacher, FAZ), wurde am 8. September 1933 in London geboren, wo er auch heute als äußerst erfolgreicher Dramatiker, Romancier, Drehbuchautor und Übersetzer mit seiner zweiten Frau, Claire Tomalin, Autorin von Biographien und Literaturkritikerin, lebt. Er begann seine Karriere als Journalist beim Guardian und beim Observer in den sechziger Jahren. Die Erfahrungen aus dieser Zeit flossen nicht nur in seinen Roman Gegen Ende des Morgens (Towards the End of the Morning, 1967), sondern auch in sein erstes bedeutendes Theaterstück ein, Alphabetical Order (1976). Frayn erhielt für seine Romane zahlreiche Auszeichnungen und Preise. So wurde zum Beispiel The Tin Men (1965) mit dem Somerset-Maugham-Preis ausgezeichnet, The Russian Interpreter (1966) mit dem Hawthornden-Preis, Das verschollene Bild (Headlong, 1999), die Geschichte der Entdeckung eines verlorengegangenen Bruegel-Gemäldes, wurde für den Booker-Preis nominiert, sein Roman Das Spionagespiel (Spies, 2002, deutsch 2004) erhielt den Whitbread-Roman-Preis. 2006 erschien in Großbritannien sein Sachbuch The Human Touch: Our Part in the Creation of the Universe, bei Faber and Faber in London. Zu seinen ebenfalls vielfach ausgezeichneten Theaterstücken gehören u. a. Copenhagen (1998), das die Begegnung zwischen den Physikern Werner Heisenberg und Niels Bohr 1941 schildert, und Democracy (2003), das im Berlin der sechziger Jahre spielt. 2013 erschien sein Roman Willkommen in Skios. 2007 veröffentlichte der Dörlemann Verlag seinen Roman Gegen Ende des Morgens in der Übersetzung von Miriam Mandelkow. Zuletzt erschien Streichholzschachteltheater (2015) in der Übersetzung von Michael Raab.



    Miriam Mandelkow

    1963 in Amsterdam geboren, lebt als Übersetzerin in Hamburg. Zuletzt erschienen in ihrer Übersetzung im Dörlemann Verlag u.a. die Werke von Martha Gellhorn, Patrick Hamiltons Romane Hangover Square und Sklaven der Einsamkeit, Michael Frayns Roman Gegen Ende des Morgens und Tobys Zimmer von Pat Barker.



  • Bücher
    Bücher von Michael Frayn

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  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Gegen Ende des Morgens«

    »Ein vergnüglicher Ausflug in eine entschwundene Ära dank Michael Frayns spitzer Feder.«
    Uwe Kossak, SWR2

    »Frayns schwarzer Humor spielt in diesem Roman eine tragende Rolle. Daß sich das Zeitungswesen inzwischen verändert hat... , darauf legt der Autor besonderen Wert: ›Keiner von denen wird die erstaunliche Gabe besitzen, zu trinken, bis der Boden wackelt, und anschließend tausend Wörter über den Verfall der Sitten zu schreiben.‹ War da nicht eben ein Augenzwinkern zu vernehmen?«
    Wiener Zeitung

    »Ein großartiger Roman, voller Humor, Tragikomik, Liebe zum Detail. Voller Wehmut und Wertschätzung und Augenzwinkern. Grandios.«
    Medienrat

    »In einer präzisen Sprache, die die Lektüre zum Genuss werden lässt, schildert der Autor, wie Journalisten mit dem Fernsehen Hoffnungen und Ängste verbanden. Frayns Buch bleibt nicht an der Oberfläche, sondern zeichnet den grundlegenden Wandel nach.«
    Petra Nossek-Bock, Nürnberger Zeitung

    »Mit Ironie und Humor beschreibt Frayn seine Personen in diesem Abgesang auf die Institution Fleet Streeet... jene legendäre ehemalige Hochburg englischer Zeitungsredaktionen in London.«
    Gerold Zenoni, Zeitschrift Kloster Einsiedeln

    »Wunderbar lakonisch beschreibt Frayn das virtuose, doch völlig inhaltsleere Aneinander-vorbei-Gerede.«
    Beat Mazenauer, Der Landbote

    »Michael Frayn zeichnet Karikaturen, die nachgerade prophetischen Rang erhalten. Der Verfall der guten Sitten bildet sich im Niedergang des Zeitungswesens ab... Das Fernsehen dominiert als Bild- und Unterhaltungskunst das ältere Schriftmedium. Das ist lustig, unvermeidlich und düster zugleich.«
    SWR2 Buchkritik

    »Jetzt hat der Dörlemann Verlag nachgeholt, was bisher versäumt worden ist. Die federleichte Persiflage Gegen Ende des Morgens liegt endlich in einer geschmeidigen deutschen Übersetzung vor von Miriam Mandelkow.«
    Heini Vogler, DRS 2

    »Frech und humorvoll beschreibt Michael Frayn die Rituale und die Hektik des Zeitungsbetriebs... Ein schneller, bissiger Roman, der die Eitelkeit und Zerbrechlichkeit des Systems beschreibt.«
    Sabine Schaefer-Kehnert, Buchprofile

    »In der Tradition von Evelyn Waughs Der Knüller serviert Michael Frayn ein Lesevergnügen mit den besten Zutaten britischen Humors.«
    Neue Westfälische

    »40 Jahre nach dem Erscheinen von Towards the End of the Morning liegt nun die deutsche Übersetzung dieses urkomischen Journalistenromans vor. Michael Frayn richtet ein wunderbares Handlungschaos an... Da gibt es eine Menge hübscher Pointern, böser Miniaturen zum Freuen.«
    Ralf Stiftel, Westfälischer Anzeiger

    »In Gegen Ende des Morgens ist das Zeitungsgewerbe keine massenmediale Hetzjagd nach Sensationen, sondern eine beschauliche, betuliche, geruhsame Schreibstube für Gentlemen und solche, die es gerne wären... Ein amüsanter Ausflug in eine untergegangene Welt dank Michael Frayns grandiosen Humors.«
    Johannes Kaiser, HR2

    »Das Ende des Zeitungswesens alter Schule ist nur ein Teil der Komödie, die Michael Frayn so perfekt wie kein anderer zu inszenieren versteht: es geht auch um das Ende der Jugend und um den Beginn der Erkenntnis, das Illusionen mit der Zeit verloren gehen müssen... ein reines Lesevergnügen.«
    Alain Claude Sulzer, bazkulturmagazin

    »Michael Frayn beschreibt auf sehr amüsante Weise das Leben an der Fleet Street: vom begabten, aber antriebsarmen Jungjournalisten über den wichtigtuerischen Kreuzworträtselredakteur bis hin zum skurrilen Verleger. Arbeit, Partys und Medienmacht – ein vielseitiges, ein kluges und unterhaltsames Buch.«
    Literaturkurier

    »Michael Frayns Roman Gegen Ende des Morgens ist eine zärtliche Persiflage auf das Zeitungsgeschäft, die Wichtigtuerei, Selbstüberschätzung und eine mühsam kaschierte Armut als Hauptmerkmale der schreibenden Zunft entlarvt... In einer rasanten Mischung aus Witz und Tücke spielt Frayn mit Gemeinplätzen, Stereotypen und Vorurteilen - und es spricht für den Roman, daß er auch nach vierzig Jahren voller Vitalität ist und überdies nichts an Humor verloren hat.«
    Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung

    »Liebevoll, sprachwitzig und mit einer guten Portion Ironie beschreibt Michael Frayn das Zeitungsmetier in Großbritannien und die ihm Verfallenen: die Redakteure in ihrem Ehrgeiz und auch in ihrem Phlegma... Ein genußvoller Schwanengesang.«
    Gabriele Luster, Münchner Merkur

    »Es wird so vieles so schnell ins Deutsche übersetzt, daß man oftmals gar nicht ahnt, welche Klassiker trotz dieses Eifers übersehen werden. Mit Gegen Ende des Morgens von Michael Frayn ist es nun einer weniger. Der frühe Roman des bedeutenden englischen Schriftstellers über das Gebaren und Gehabe an der Londoner Fleet Street ist nicht nur für Medieninteressierte Pflichtlektüre.«
    Alfred-Kerr-Preisträgerin Felicitas von Lovenberg, börsenblatt

    »Michael Frayn beschreibt die biederen, feigen, schrägen und karrierebesessenen Typen rund um die Fleet Street, dem früheren Zentrum der britischen Presse.«
    Wilhelm Klümper, WAZ

    »Michael Frayn ist mit seinem Roman, der jetzt endlich (hervorragend) von Miriam Mandelkow übersetzt wurde, ein großer Wurf gelungen.«
    Walther Wuttke, Rheinischer Merkur

    »Michael Frayns Stil ist ambitioniert und gepflegt literarisch zugleich, die Übersetzung läßt keine Wünsche offen. Er ist auf dem Kontinent schon aus guten Gründen als mustergültiger Autor englischer Literaturtradition begrüßt worden. Mit dem Fleet-Street-Roman wird dieser Ruf noch zu festigen sein.«
    Martin Zähringer, Neue Zürcher Zeitung

    »Mit genauester Kenntnis der Verhältnisse erzählt Michael Frayn, der in jungen Jahren selbst beim Guardian und Observer arbeitete, vom Alltag in der Redaktion, in der es gemächlich brodelt und die ab Mittag stets im Alkohol versinkt. Außer Evelyn Waughs Scoop gibt es wohl keinen anderen Roman, der das Zeitungswesen so witzig und brillant schildert.«
    Manfred Papst, NZZ am Sonntag

    »Michael Frayn fängt die Atmosphäre der Fleet Street in Gegen Ende des Morgens förmlich ein: Man riecht die Druckerschwärze, hört das Rattern auf den Schreibmaschinen und spürt die vibrierenden Druckmaschinen, die die Bürowände zum Wackeln bringen... Nach genau vierzig Jahren bringt der Dörlemann Verlag den Roman nun erstmals in deutscher Übersetzung auf den Markt. Man muß nicht viele Seiten gelesen haben, um festzustellen: Das wurde auch Zeit!«
    Stefanie Vorbeck, 3sat/Denkmal

    »Frayn beschreibt, wie aus seriösem Journalismus nach und nach eine rasende Medienmaschine wird.«
    Elke Heidenreich, Lesen!

    »Genialer Insider-Roman, gekonnt-präzise übersetzt von Miriam Mandelkow.«
    In Magazin

    »Frayn schafft das kleine Wunder, seine Protagonisten trotz Wehklagen und Wichtigtuerei so sympathisch zu zeichnen, dass man diesen ironischen Abgesang mit allergrößtem Vergnügen verschlingt.«
    Volker Isfort, Abendzeitung

    »Gegen Ende das Morgens ist eine temporeiche und schlagfertige Satire über die Presse, voll rasanter Szenenwechsel und schnoddriger Dialoge. Michael Frayn, der nicht nur ein charmanter Romancier, sondern auch ein glänzender Dramatiker und Tschechow-Übersetzer ist, war ein Prophet.«
    Mathias Schnitzler, Berliner Zeitung

    »Michael Frayn läßt einen lachen; so universell sind seine Karikaturen, daß man sofort Kollegen in ihnen erkennt. Aber auch für Menschen, die mit Medien nichts zu tun haben, bietet dieses Meisterwerk zahlreiche Einsichten.«
    Knut Cordsen, Bayern 5

    »Frayn beschreibt mit viel Witz und autobiographischen Bezügen eine untergegangene Welt, in der noch der Geruch der Druckerschwärze und Zigarettenrauch in der Luft hing und elektrische Schreibmaschinen als modernes Teufelszeug galten... Der köstliche britische Humor und zeitlose Einsichten in das Journalistengewerbe machen seinen Fleet-Street-Roman vierzig Jahre nach seinem Erscheinen immer noch lesenswert.«
    Martin Halter, Tagesanzeiger

    »Unbedingt lesen sollten Sie Michael Frayns Gegen Ende des Morgens. Der Fleet-Street-Roman aus dem Jahr 1967, nun erstmals in deutscher Übersetzung erschienen, ist einerseits längst historisch geworden - schon weil Fleet Street als Londoner Zeitungsviertel gar nicht mehr existiert. Andererseits liest sich dieser satirische Medienroman taufrisch mit seinen lakonischen Dialogen und witzigen Milieu-Vignetten. Print-Redakteure träumen von Fernseh-Karrieren und stammeln sich derart penetrant durch Talkshows, daß ihr TV-Erfolg unvermeidbar ist. Und wortkarge Volontäre entpuppen sich als die Rupert Murdochs von morgen.«
    Sigrid Löffler, Literaturen

    »Michael Frayn skizziert seine Charaktere mit geradezu idealtypisch englischer Ironie und so präzise, als hätte er dazu immer einen frisch angespitzten Bleistift benutzt... Wer dieses herrliche Buch im Bett liest, muß damit rechnen, vor Lachen kaum mehr einschlafen zu können.«
    Linn Schmidt, Vanity Fair

    »Das Mißverständnis ist der kommunikative Leerlauf. Frayn beleuchtet die damals einsetzende Entwicklung vom traditionellen Nachrichtenblatt zur flexiblen Newsmaschine. Sein ironischer Rückblick schärft so auch den Blick für den aktuellen Medienwandel. Das Blablabla verfolgt uns ungebrochen weiter.«
    Beat Mazenauer, Volltext

    »Wie Frayn einen liebenswerten Sanguiniker inmitten anderer Neurotiker beschreibt, ist ein Lesegenuß für sich. So absurd die Figuren in und um die Redaktion sein mögen, sie wirken nie überzeichnet, ihr Gebaren reicht zur Groteske, unrealistisch ist es deswegen noch lange nicht. Und so greift Frayns schwarzer Humor genau dort, wo das Leben spielt.«
    Markus Bundi, Lesezeit

    »Michael Frayn hat einen - im besten Sinne - unterhaltsamen Roman geschrieben: voll von treffsicherem britischen Humor und satirischen Nadelstichen in Richtung Journalismus. Wer da nicht lacht, dem ist nicht mehr zu helfen.«
    Tobias Wenzel, NDR

    »Michael Frayns Roman hat an Aktualität nichts eingebüßt: Es geht um den tristen Arbeitsalltag zweier Londoner Journalisten, die beruflich mit Banalitäten um Auflage kämpfen und privat vom großen Durchbruch träumen … Oberflächlichkeit, Lebenslügen, das Schwanken zwischen der Welt der Erfolgreichen und Reichen und dem bescheidenen, finanziell bedrängten Leben im Vorort sind Themen des Romans, der nie sentimental oder pathetisch wird, sondern konsequent ironisch-satirisch-skurril erzählt. Ein gelungener Abgesang auf Fleet Street.«
    Gertrud Lehnert, Deutschlandradio Kultur

    »Michael Frayns großartiger Roman Gegen Ende des Morgens allerdings zeigt eine ganz andere Fleet Street. Die Journalisten, die er hier durch ihren Alltag begleitet, folgen Grundsätzen, die man eher mit ›Nur keine Hektik‹ und ›Hauptsache, pünktlich zu Mittag essen‹ umschreiben könnte. So verbindet Frayn seinen Abgesang auf den Journalismus mit einem humorvollen, stilistisch souveränen Gesellschaftsporträt aus dem London der späten 60er Jahre.«
    Anke-Maren Koester, Brigitte

    »Gegen Ende des Morgens ist ein hellsichtiger und komischer Roman, der schon Ende der 60er Jahre genau über die Macht und den Schwachsinn des Fernsehens Bescheid weiß. Eigentlich müßten all die Cervelat- und TV-Promis dieses Buch lesen.«
    Wolfgang Bortlik, 20 Minuten

    »Frayn entlarvt die Lethargie, Oberflächlichkeit und Lebenslügen seiner Akteure, die mit Banalitäten um Auflagen und Profite kämpfen. Auch wenn der eigentliche Handlungsort, das Mekka des britischen Journalismus in der Londoner Fleet Street, nicht mehr existiert, die Thematik ist zeitlos, der Lesespaß für Freunde anspruchsvoller Lektüre garantiert.«
    Jürgen Seefeldt, Ekz-Informationsdienst

    »Exakt 40 Jahre hat es gedauert, bis dieses wunderbar tragikomische Buch endlich in einer gewohnt vorzüglichen deutschen Übersetzung von Miriam Mandelkow vorgelegt wurde. Das Warten hat sich gelohnt. Wenn Sie gute Literatur lieben: kaufen Sie dieses Buch - und sei es nur um einer Stelle willen wie dieser: ›Reg Mounce überquerte gerade den Platz und trat verdrossen nach den Pflastersteinen für den Fall, daß unbelebte Materie doch Gefühle hatte.‹«
    Rainer Clodius, das-beste-lesen.de

    »Oberflächlichkeit, Lebenslügen, das Schwanken zwischen der Welt der Erfolgreichen und Reichen und dem bescheidenen Leben im Vorort sind Themen des Romans von Michael Frayn, der nie sentimental oder pathetisch wirkt, sondern konsequent ironisch, satirisch und skurril erzählt. Ein gelungener Abgesang auf die Fleet Street!«
    Obergass Blätter

    »Mit viel britischem Humor erzählt Michael Frayn von unerfüllten Hoffnungen und dem Niedergang der Fleet Street.«
    Rudolf Mottinger, Österreich Magazin

    »Gegen Ende des Morgens ist auch ein satirischer Roman über den Journalismus, der hier aber nicht in erster Linie als zynischer Kampf um die fetteste Schlagzeile, sondern – realistischer – als ein Mix aus Routine, Ritualen und lachhafter Selbststilisierung beschrieben wird.«
    Klaus Nüchtern, Falter

    »So liebevoll wie Michael Frayn diese Ära, dieses Stadtviertel und die in ihnen arbeitenden Presseleute portraitiert - und ihnen gleichzeitig den satirischen Spiegel vorhält, das bietet allen FreundInnen des britischen Humors ein Riesenlesevergnügen.«
    Gabi von Alemann, www.gemsche.bremen.de

    »Eine der beiden Hauptfiguren in Frayns Roman, der Ressortleiter, empfindet es als höchst beglückend, wenn er zu einer Diskussionsrunde im Fernsehen eingeladen wird. Seinen Auftritt dort schildert Frayn mit Sarkasmus.«
    Jürgen Busche, Cicero

    »Doch Frayn ist auch ein erfolgreicher Erzähler. Jetzt erscheint sein ›Fleet-Street-Roman‹ zum ersten Mal in deutscher Sprache. So nennen Kritiker und Kollegen Frayns Towards the End of the Morning - seinen berühmten Roman über das klassische Londoner Zeitungsmilieu. Die Geschichte spielt im ›Swinging London‹ der 60er Jahre. Mit Witz und Tempo beschreibt Frayn, wie es zwei Journalisten ergeht: dem abgebrühten Ressortchef John und seinem jungen Mitarbeiter Bob.«
    David Eisermann, WDR 5

    »Gegen Ende des Morgens von Michael Frayn lässt einen bis genau dahin nicht wieder los...« Ulrich Faure, BuchMarkt

    »Michael Frayn präsentiert eine hoch amüsante Parodie nach der anderen. Eine großartig frische Übersetzung von Miriam Mandelkow, die es geschafft hat, den Fleet-Street-Charme von damals mit heutiger Sprache überzeugend in Einklang zu bringen.«
    Gabi von Alemann, frauenseiten.bremen