Background Image
  • Paare - Ein Reigen in vier Novellen

Martha Gellhorn
Paare - Ein Reigen in vier Novellen

  • Mit einem Nachwort von Hans Jürgen Balmes
    Aus dem Amerikanischen neu übersetzt von Miriam Mandelkow
    Originaltitel: Two by Two
    256 Seiten. Duo-Leinen mit Leseband

    € [D] 22.00 / € [A] 22.60 / SFr. 26.50 (UVP)

    ISBN 9783908777267

    Als eBook erhältlich!
    ISBN eBook 9783908778073
    € 9.99

    Rezensionen zum Buch bei
    lovelybooks.de


  • »Es gibt nur eins, solange du lebst: leben.«


  • Inhalt
    Inhalt

    Vier Paare, vier Novellen, ein Versprechen: In guten wie in schlechten Tagen, In Reichtum und Armut, In Gesundheit und Krankheit, Bis der Tod uns scheide.

    Martha Gellhorn lotet in vier ironisch eleganten, zutiefst berührenden Novellen Varianten von Paarbeziehungen aus. Eine junge Amerikanerin in Italien beobachtet an ihrem hochblütigen Prinzen späte Anzeichen von Selbständigkeit, die Gesellschaftslöwin treibt ihre lethargischen Männer zu immer neuen karrieristischen Höhenflügen, die ewig Kranke tyrannisiert Umwelt und Ehemann, und der rastlose Kriegsphotograph gibt auch im Tod das Geheimnis seiner großen Liebe nicht preis.

    »Stellen Sie sich Dorothy Parker in Gestalt Katharine Hepburns vor, dann sehen Sie Martha Gellhorn vor sich: eine Frau, die vor keinem Kriegsgebiet, keiner Kultur und keinem männlichen Ego zurückschreckte.«
    Stacy Schiff

    Zeittafel Martha Gellhorn (PDF) >

  • Biogramm
    Martha Gellhorn

    wurde am 8. November 1908 in St. Louis geboren. Sie studierte in Bryn Mawr, ging 1930 nach Paris. 1937 folgte sie Ernest Hemingway in den Spanischen Bürgerkrieg. Bis zum Ende des Kalten Krieges war sie bei jedem wichtigen internationalen Konflikt an vorderster Front dabei, um als Kriegsreporterin darüber zu berichten. Martha Gellhorn starb auf eigenen Wunsch am 15. Februar 1998 im Alter von 90 Jahren in London. Seit ein paar Jahren haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Ausgewählte Werke Martha Gellhorns neu oder erstmals auf Deutsch vorzulegen. Martha Gellhorn: Paare – Ein Reigen in vier Novellen (2007) und Muntere Geschichten für müde Menschen (2008). Zu ihrem hundertsten Geburtstag am 8. November 2008 erschien der dritte Novellenband Das Wetter in Afrika und 2009 ihre Ausgewählten Briefe mit einem Nachwort von Sigrid Löffler. Alle vier Bände wurden von Miriam Mandelkow ins Deutsche übersetzt. Im Februar 2011 wurde Reisen mit mir und einem Anderen – Fünf Höllenfahrten (2011) veröffentlicht, ebenfalls mit einem Nachwort von Sigrid Löffler. Zuletzt erschien 2012 Das Gesicht des Krieges. Reportagen 1937–1987, übersetzt ins Deutsche von Hans-Ulrich Möhring.

    Portrait von Martha Gellhorn in Die ZEIT am 23.1.2014>

    Zeittafel Martha Gellhorn (PDF) >



    Miriam Mandelkow

    1963 in Amsterdam geboren, lebt als Übersetzerin in Hamburg. Zuletzt erschienen in ihrer Übersetzung im Dörlemann Verlag u.a. die Werke von Martha Gellhorn, Patrick Hamiltons Romane Hangover Square und Sklaven der Einsamkeit, Michael Frayns Roman Gegen Ende des Morgens und Tobys Zimmer von Pat Barker.



  • Bücher
    Bücher von Martha Gellhorn

    Pic
    Martha Gellhorn
    Ausgewählte Briefe
    Pic
    Martha Gellhorn
    Das Gesicht des Krieges
    Pic
    Martha Gellhorn
    Das Wetter in Afrika

  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Paare - Ein Reigen in vier Novellen«

    »Viel zu gut, um sie zu vergessen: die amerikanische Autorin Martha Gellhorn... Schonungslos erzählt sie in Paare von der Dynamik zwischen Männern und Frauen, wobei sich die Frauen in ihrer fordernden Sanftmut oft als Täterinnen entpuppen.«
    Claudia Voigt, Kultur Spiegel

    »Die Frage, was Paare verbindet, hat sich durch Martha Gellhorns Leben gezogen und sie bestimmt auch die Personen dieses sehr ansprechend gestalteten Bandes. Die Versprechen des Ehegelübdes werden in teils berührenden, teils mit einer scharfsinnigen Ironie unterlegten Geschichten auf ihre Tauglichkeit hin angeklopft. Fazit: Der Schein hält nichts auf ewig zusammen, erst recht nicht der Trauschein.«
    Astrid Graf-Wintersberger, Welt der Frau

    »Gellhorns scharfe Beobachtungsgabe, ihre moralisch fundierte Position gegen die Herzlosigkeit der Herrschenden und ihre spöttische Selbstdistanz, die ihre Reportagen so unterhaltsam machen, konzentrieren sich in der verdichteten Form der Novelle auf die atmosphärischen Nuancen und Abgründe einer Paarbeziehung... Frauen wie Männer sind dabei gleichermaßen die Dummen. Unglückliche Opfer ihrer illusorischen Glückssehnsüchte, Narren der Hingabe gemäß dem romantischen Irrtum ›Bis der Tod uns scheide‹.«
    Sabine Vogel, Berliner Zeitung

    » ›In Reichtum und Armut‹ erweist sich als wahres Feuerwerk sarkastischer Pointen und Dialoge.«
    Klaus Nüchtern, Falter

    »Die Kriegsreporterin Martha Gellhorn war Anfang der 40er Jahre mit Hemingway verheiratet. Auch als Schriftstellerin hat sie sich indes Renomée verschaffen, mit einem Talent, das in dem Erzählungsband Paare frisch funkeln darf: sowohl in den ironischen Seiten, als auch im großen Gefühl, ja Mitgefühl mit den Herzensnöten der Figuren. Die allesamt an dem Phänomen Ehe leiden und doch nicht anders können.«
    Wolf Ebersberger, Nürnberger Zeitung

    »Zu den vibrierendsten Geschichten der Schriftstellerin Martha Gellhorn gehört ›Bis dass der Tod uns scheide‹, worin sie die Persönlichkeit des 1954 durch eine Landmine in Indochina getöteten Kriegsfotografen Robert Capa einfängt. Gellhorn zeigt den Freund nicht auf seinem vertrauten Terrain, den Kriegsschauplätzen in aller Welt, vielmehr in seinen intimen, stets gefährdeten und rätselhaften Beziehungen.«
    Julian Schütt, Basler Zeitung

    »Ein Plädoyer für die Leidenschaft in vier Novellen, in bibliophiler Aufmachung. Sehr empfehlenswert, für Literaturkreise ein wahres Geschenk, für die stillen Stunden, in denen einen die Wahrheit besucht.«
    Christina Gastager-Repolust, bn.bibliotheksnachrichten

    »Unterhaltung auf höchstem Niveau, intelligent geschrieben, sensibel und feinsinnig. Es sind wunderbare Geschichten.«
    Gabriele von Arnim, Literaturclub

    »Der gebürtige Ungar Robert Capa, Sohn eines jüdischen Schneiders, war der berühmteste Kriegsfotograf der Welt, bekannt vor allem aus dem Spanischen Bürgerkrieg. Eine Kurzgeschichte seiner kongenialen Kollegin und gelegentlichen Weggefährtin Martha Gellhorn geriet zum Nachruf. Sie, bekannt (nicht nur) von ihrer kurzen Ehe mit Ernest Hemingway, nennt Robert Capa darin Tim Bara. ... Und sie schildert wie es war – ihr »Leben« mit diesem Bara, der immer ging und blieb und wieder ging.«
    Hans Hoffmeister, Thüringische Landeszeitung

    »Fazit: Welch eine wunderbare Autorin!«
    Manfred Papst, NZZ am Sonntag

    »Dieser ›Reigen in vier Novellen‹ ist eine Entdeckung. Gellhorn erzählt knapp und genau, mit einem Humor, der ernst gemeint ist.«
    Ralf Stiftel, Westfälischer Anzeiger

    »Was für ein hinreißender literarischer Schatzfund! ... In der eleganten Übertragung durch Miriam Mandelkow ist dieses feine und sorgfältig aufgemachte Büchlein ein wahres Kleinod.«
    Sigrid Löffler, Literaturen

    »Wer vor psychologisch Abgründigem nicht zurückschreckt, zudem im Nachwort etwas über die faszinierende Reporterin erfahren will, sollte sich die schöne Leinenausgabe mit Lesezeichen einfach gönnen!«
    Myself

    »Ein sehr eloquent geschriebenes, elegantes Buch mit leicht nostalgischen Flair in eleganter Aufmachung, unbedingt empfohlen.«
    Elisabeth Bachthaler, Buchprofile

    »Es ist löblich, dass sich der Dörlemann Verlag ihrer Prosa angenommen hat ... In Gellhorns Texten schwingt als Nebenwirkung viel vom Enthusiasmus mit, den der gerechte Krieg in Leute vom Schlage eines Hemingway entfacht hat.«
    Helmut Krausser, Bücher

    »Die Kriege waren ihr Leben, die Politik war die Luft, die sie atmete; Liebe war etwas, das sie tat. Davon erzählt sie in Paare, vier Novellen, die ihre Kraft aus der Schonungslosigkeit ziehen, mit der Martha Gellhorn ihren Figuren gegenübertritt. ... Recht beiläufig sind diese Abrechnungen, Gellhorn ist viel zu klug, um den Menschen das Leben vorzuwerfen, das sie führen. Was sie aber nicht davon abhält, mit größter Genauigkeit dem nachzuforschen, wie die Lüge ins Leben dringt. ... Die Kriegsreporterin Gellhorn erzählt in Paare von der Liebe mit jenem Gespür für die Psychologie der Macht, das sie vor und hinter weit tödlicheren Fronten trainiert hat.«
    Georg Diez, Die Zeit

    »Und wirft man einen Blick in ihre jetzt unter dem Titel Paare erschienenen Novellen, so begentet man darin einer hellwachen Beobachterin, die das Mit – und Gegeneinander von Mann und Frau in ironisch funkelnden Wendungen aufspiesste. Kurz: Gellhorns elegante Novellen bieten intelligentes Lesevergnügen.«
    Bolero

    »Wer liest nicht gerne Liebesgeschichten? Wer nicht gerne Liebesgeschichten liest, liest überhaupt nicht gerne Literatur.«
    Martin Ebel, 52 Beste Bücher

    »Es sind sehr kluge, sehr pointierte Liebesgeschichten, spannend und kurzweilig zu lesen.«
    Annette Mingels, 52 Beste Bücher

    »Wir können mit dem Dörlemann Verlag Martha Gellhorn neu entdecken. Und ich meine, es lohnt sich.«
    Martin Ebel, 52 Beste Bücher

    »Mit schlafwandlerischer Eleganz fangen Gellhorns Sätze die Gemütsregungen ihrer Helden ein und drängen bei aller Präzision nervös und sturzbachartig nach vorn, als wollten sie durch ihre Kraft das Korsett aus Angst, Lügen und Konvention sprengen, in das ihre Figuren geschnürt sind – vergeblich natürlich.«
    Andreas Schäfer, Der Tagesspiegel

    »Mit grob gezimmerten Beziehungskisten kannte Martha Gellhorn, zeitweilige Gefährtin Ernest Hemingways, sich aus; von verheißungsvollen, konfliktreichen, scheiternden Liebschaften erzählen auch die Prosakunststücke des Bandes "Paare". Die Autorin erkundet Verhaltensmuster, Rituale und Gesten spannungsvoller Partnerschaften. Nicht verbittert oder hasserfüllt schreibt sie, sondern mit feiner Ironie.«
    Uwe Stolzmann, Deutschlandradio Kultur
    Lesen Sie die ganze Rezension>

    »Je nach Temperament mögen sich Leserinnen und Leser in Paare einen anderen Favoriten suchen; aber nicht wenige dürften hoffen, daß der Dörlemann-Verlag noch ein paar weitere Juwelen aus Gellhorns Nachlaß von Miriam Mandelkow fürs hiesige Publikum umschleifen lässt.«
    Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung

    »In vier Geschichten über vier Paare und ein (Ehe-)Versprechen schildert die 1998 gestorbene Gellhorn von dem Auf und Ab gemeinsamen Lebens. Mit ihrer eleganten, aber auch gestochen scharfen Handschrift überzeugt sie als Autorin.«
    Susanna Gilbert-Sättele, Dolomiten

    »Gellhorn zeigt sich als eine stupende Beobachterin. Sie lässt sich auf keine Sentimentalitäten ein, sondern beschreibt lakonisch genau, was sich zwischen zwei – oder drei – Menschen abspielt. Sie beschreibt – von ihrer Übersetzerin Miriam Mandelkow mustergültig unterstützt – mit nüchterner Sachlichkeit, die manchmal einen leicht ironischen Unterton verrät. Ihre elegante Präzision wirkt trotz Distanziertheit nie kühl und abweisend, sie lässt lediglich keine falschen Gefühle aufkommen. Vor allem aber verrät Gellhorn keine ihrer Figuren, weil es ihr nicht um Schuld und Gerechtigkeit geht, sondern um die komplexe Geometrie von Paarbeziehungen.«
    Beat Mazenauer, Der Bund

    »Martha Gellhorns Sätze sind makellos. Mit schlafwandlerischer Eleganz fängt sie die Gemütsregungen ihrer feinnervigen Helden ein.«
    Andreas Schäfer, Vanity Fair

    »Sie bereiste über fünfzig Länder und war stets dabei, wenn es krachte. Auch auf anderen Schlachtfeldern kannte sie sich aus. In klarer Sprache bearbeitet die Autorin das Thema Paare und deren Sehnsüchte. «
    Sven Boedecker, Sonntagszeitung

    »Paare – vier Novellen über vier unterschiedliche tragische Liebespaare. Auch knapp 50 Jahre nach der ersten Veröffentlichung haben sie nichts von ihrer Aktualität eingebüßt.«
    ELLE

    »Martha Gellhorn war mal die Frau von Ernest Hemingway. Seine dritte. Aber das tut für ihre Geschichten eigentlich nichts zur Sache.«
    Jaqueline Schärli, DU

    »Genau und schonungslos, ironisch wie elegant schreibt Gellhorn über verfehlte, verpaßte und nicht gelebte Lieben.«
    Focus

    »Klarsichtige Menschenkenntnis und eine mit Ironie gewürzte Anteilnahme prägen ihre Novellen. Eine Autorin, die eine Wiederentdeckung lohnt.«
    Marie-Louise Zimmermann, Berner Zeitung

    »Die von Miriam Mandelkow ins Deutsche übertragenen Novellen stellen uns eine begabte, sensible Autorin vor, die hierzulande noch entdeckt werden muss.«
    Kulturclub

    »Als ich dieses Buch las, fühlte ich mich qualvoll glücklich!«
    Yvonne Volken, DRS 1, Siesta

    »Zu ihren Lebzeiten war die Amerikanerin Martha Gellhorn primär als couragierte Kriegsreporterin bekannt. Dass ihr auch intimere Kämpfe und Leiden vertraut waren, beweist ihr Erzählzyklus »Paare«, der abwechselnd distanzierte Scharfsicht und Herzenswärme, Subtilität und Witz funkeln lässt.«
    Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung

    »Dem Zürcher Dörlemann-Verlag ist es zu verdanken, daß sich die Schriftstellerin und ihr vibrierendes Capa-Porträt endlich auch auf deutsch wieder lesen lassen. Wenn es in diesem Bücherfrühling eine Entdeckung zu machen gibt, dann ist es Martha Gellhorn.«
    Julian Schütt, Die Weltwoche

    »Einfühlsam blickt Martha Gellhorn in ihren Novellen in die Herzen der Protagonisten. Große Gefühle treffen auf Lebensumstände, die ein friedliches Miteinander mal behindern, mal unterstützen.«
    Susanne von Mach/Martina Jordan, Main-Echo

    »Martha Gellhorn ist ohne Zweifel eine Schriftstellerin, und davon zeugt auch dieser Novellenreigen. Martha Gellhorn hat ein genaues Gespür für die Zwischentöne, die entscheidenden Augenblicke im Leben eines Paares. Sie erkennt Charaktere und die Lügen die wie Kitt wirken in der Liebe.«
    Manuela Reichart, WDR 3

    »In die resolute Barschheit einer Kriegsreporterin mischen sich hier die Erfahrung einer liebenden Frau und die Hypersensiblität einer beachtlichen Schriftstellerin.«
    Felicitas von Lovenberg, Börsenblatt

    »Paare erzählt in vier Novellen so schonungslos ehrlich, so abgeklärt ironisch von der verfehlten, der verpassten, der ersehnten oder nur eingebildeten, der in jedem Fall aber nicht gelebten Liebe, daß man heulen könnte. Einzig der immer wieder aufblitzende dunkle Witz vermag dies zu verhindern. Ein kluges, melancholisches Statement für das authentische Leben.«
    David Deißner, Die Welt

    »Martha Gellhorn schreibt glänzend, gescheit, einfach, genau, sensibel. Jedes Erzählstück ein literarisches Lehrstück.«
    Lilith Frey, Blick

    »Gellhorns Repertoire an Personen und Positionen ist beeindruckend, was das Buch Paare aber außergewöhnlich macht, ist die Tatsache, dass wir den Krieg und die Nebenschauplätze hauptsächlich aus den Augen von Frauen überliefert bekommen. Und Gellhorn begnügt sich nicht mit dem gängigen Typus der wartenden Verlobten oder der aufopfernden Krankenschwester. Ihre Frauen sind manchmal streitlustig, manchmal unterwürfig, meistens verliebt und in einigen Fällen sehr berechnend.«
    Elisabeth Gollackner, OE1 ORF Highlights

    »Knapp 50 Jahre nach der englischen Erstveröffentlichung des Bandes Paare entdecken wir diese genau beobachtende, beherzte Autorin.«
    Sigrid Brinkmann, NDR Kultur

    »Vier Geschichten über die Liebe – über die Grenzen ihrer Fähigkeit, zu verändern, über ihr zynisches Kalkül, ihre erpresserische Seite und ihre alles überdauernde Kraft. Eine faszinierende Sprache voller Ironie, ein Schatz an klugen Sätzen und überaus gelungenen Formulierungen.«
    Silvia Strahm, SBD.bibliotheksservice

    »Die Geschichten sind ein Lesevergnügen.«
    Koni Loepfe, P.S.

    »In keiner der vier Geschichten kommen die Frauen gut weg. Na gut, Männer auch nicht, aber deren Tun ist wenigstens von Widersprüchen, Zwängen und Emotionen geleitet. Man versteht sie besser. Die Hölle der Ehen, die Gellhorn mit großer psychologischer Überzeugungskraft ausbreitet, wird erst durch die Frauen perfekt.«
    Klaus Bittermann, Junge Welt

    »Das, was geschildert wird, dringt, so, wie es geschildert wird, nahezu unbemerkt in Schichten, wo es schmerzt. Wie die feinen Härchen gewisser Kaktusarten, bei denen man kaum eine Berührung spürt: erst später, unter der Haut, ein Brennen bei jeder Bewegung.«
    Ingrid Mylo, Glanz@Elend